ich gefragt, was passieren wird, wenn man eine Nadel am Faden über einen eckigen Stabmagneten halten wird. Mich hat interessiert, ob die Kinder denken, ob die Nadel zu einem der Pole hin will, oder zur Mitte oder ob es der Nadel egal ist und sie ganz zufällig irgendwo auf dem Magneten landet. Die meisten Kinder haben gesagt, dass die Nadel zu einem der Pole hin will und sie dort am stärksten angezogen wird. Im Nebenraum habe ich sieben Stationen aufgebaut. Die Schülerinnen und Schüler sollen anhand dieser Stationen herausfinden, wo die Anziehung eines Magneten am stärksten ist. Hierzu haben sie auch ein passendes Forscherheft von mit erhalten. Es wurden eckige Stabmagnete, Blockmagnete, Hufeisenmagnete, Ringmagnete und Scheibenmagnete verwendet. Bei Station eins bis drei wurde ein Nagel jeweils über einen Stabmagneten, einen Ringmagneten und einen Hufeisenmagneten gehalten. Bei Station vier und fünf sollte ein Blockmagnet und ein Stabmagnet in ein Gefäß mit Nägeln gehalten werden, um zu beobachten, wo die meisten Nägel angezogen werden. Bei Station sechs und sieben, sollten an einen Stabmagneten und an einen Scheibenmagneten Büroklammern gehängt werden und dann am Magneten verschoben werden, um zu beobachten ob die Anziehungskraft schwächer wird und dieser dann abfallen.
Ein generelles Problem bei der Stationsarbeit war, dass die einzelnen Gruppen unterschiedliche Lernniveaus hatten und eine Gruppe z.B. schon nach wenigen Minuten fertig war, andere aber noch viel länger brauchten. Dadurch, dass es sieben Stationen gab wurde es bald unübersichtlich und nicht ganz eindeutig, wer schon an welcher Station war. Die Gruppen haben oft einfach ohne Anweisung untereinander gewechselt. So waren einige schon mit allen Stationen fertig, andere musste noch an zwei Stationen arbeiten. Dies sollte das nächste Mal auf jeden Fall von mir besser durchdacht und organisiert werden.
Ein anderes Problem war, dass die Schülerinnen und Schüler zunächst ihre Vermutungen ins Forscherheft eintragen und erst dann das Experiment durchführen sollten, was auch mehrmals ausdrücklich von mir gesagt wurde. Dennoch wurde dies nicht immer befolgt und Vermutungen wurden oft nicht verschriftlicht. Auffällig waren hier auch generelle Schreibschwierigkeiten bei vielen Kindern. Abgesehen von diesen Problemen hat ansonsten die Arbeit an den Stationen weitestgehend geklappt.
Arbeit zitieren:
Olga Hock, 2009, Auswertung meiner Doppelstunde zum Thema Magnetismus, München, GRIN Verlag GmbH
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