Inhaltsverzeichnis
1. Bedingungsanalyse 3
1.1 Lerngruppe 3
1.2 Lehrer-Schüler-Verhältnis 5
1.3 Äußere Bedingungen 6
1.4 Schlussfolgerungen für die Unterrichtsgestaltung 6
2. Didaktisch-methodische Überlegungen und Begründungen 8
2.1 Stellung der Stunde in der Stoffeinheit 8
2.2 Sachanalyse sowie Auswahl und Begründung der Inhalte 9
2.3 Auswahl und Begründung der Lernziele 15
2.4 Begründung der didaktischen Stufung des Unterrichts und des gewählten
Methodenkonzeptes 16
2.5 Aussagen zu Schülerleistungen 24
3. Verlaufsplanung 26
4. Literaturverzeichnis 27
5. Anhang 28
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1. Bedingungsanalyse
1.1 Lerngruppe
Im Kurs Fußball (2. Sportart) lernen derzeit 13 SuS verschiedener Klassenstufen gemeinsam (2 Schüler 1 aus der Klasse 11 Sport, 4 Schüler aus der Klasse 11 Kurs und 7 Schüler aus der Klasse 12 Kurs. Dabei zeichnet sich die Lerngruppe im koedukativen Unterricht durch eine 11:2 Jungen-Mädchen-Relation aus. Diese Zusammensetzung des Fußball-Kurses ergibt sich aus dem Bedingungsgefüge dieses Spezialgymnasiums mit sportlicher Profilierung und den Anforderungen des obligatorischen Leistungskurses Sport in der Abiturstufe 2 : Letztere sehen für die SuS mit der Spezialprofilierung in einer Individualsportart die Belegung einer Mannschaftssportart vor (und umgekehrt). Dabei können sich die Individual-sportler dem schulischen Bedingungsgefüge entsprechend zwischen Volleyball und Fußball entscheiden. Unterricht in dieser 2. Sportart wird mit einer „verkürzten“ Doppelstunde wöchentlich unterrichtet (netto ca. 75 min.). Die übrigen 4 Unterrichtsstunden werden weiterhin in der jeweiligen sportartspezifischen Spezialdisziplin durchgeführt. Die Notwendigkeit zur Erbringung von mind. 4 Leistungsnachweisen pro Halbjahr laut Beschluss der Fachkonferenz und die Verpflichtung zum Angebot von mind. 2 Terminen zur Leistungserbringung erweisen sich als stark erschwerend und die jeweiligen Durchführungsbedingungen in der unterrichtlichen Praxis konterkarierend: De facto war mit Beginn des Schuljahres in 8 Doppelstunden die ohnehin recht geringe Kursstärke zu keiner einzigen Veranstaltung vollständig vertreten, sondern fluktuierte - wettkampf- und verletzungs- sowie durch Kurswechsler zu Schuljahresbeginn bedingt - von 7 bis 12 Teilnehmern, mit z.T. personell häufig wechselnder Klientel. Aufgrund dieses erschwerenden Bedingungsgefüges erweisen sich methodische Lehrwege zur Festigung bzw. Vervollkommnung fußballspezifischer Grundtechniken sowie insbesondere die Einführung komplexer gruppentaktischer (und erst recht mannschaftstaktischer Spezialisierungen, wie im Lehrplan für die Oberstufe empfohlen!) als nahezu unmöglich. Über das einschnürende organisatorische Korsett hinaus zeichnen insbesondere die unterschiedlichen individuellen Leistungsvoraussetzungen der SuS im pädagogischen Bedingungsgefüge als determinierender Einflussfaktor für die Wahl der Unterrichtsinhalte verantwortlich. Diesbezüglich rekrutiert sich aufgrund der spezialsportlichen Ausrichtung des Gymnasiums die Zusammensetzung des Kurses aus nachfolgenden Disziplinen: In dieser sog. „Ergänzungs- 1 Personenbezeichnungengelten innerhalb des Lehrprobenentwurfes für beide Geschlechter.
2 An der Schule belegen die SuS im Kurssystem obligatorisch als zweiten Leistungskurs das Fach „Sport“ (Un-
terricht in Theorie und Praxis). Zur Streckung und damit Betonung der sportlichen Ausbildung existiert eine
Klassenstufe 11 Spezial, welche als „Vorstufe“ zum Abitur eine Art Übergangsschwelle markiert. Für ge-
wöhnlich erfolgt jedoch ab Klasse 7 eine Lerngruppen-Einteilung der SuS nach ihrer jeweiligen Spezialdiszi-
plin, innerhalb derer der Schulsport und der sportartspezifische Spezialsportunterricht erfolgen.
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sportart“ Fußball lernen derzeit 2 Bogenschützen (1m/1w), 1 Ringer (m), 8 Leichtathleten (7m/1w) und 2 Fechter (m) das „ABC“ der weltweit beliebtesten und populärsten Mann-schaftssportart. Die unterschiedlichen Leistungsstrukturen der jeweiligen Spezialsportarten erweisen sich dabei als schwankende Einflussfaktoren auf die heterogenen Lernvoraussetzungen der SuS. Insbesondere der Bogenschütze xxx offenbart dabei z.B. im Vergleich zu den übrigen Kursteilnehmern in puncto Technik, Taktik und Spielfähigkeit deutliche Reservenwobei sich dessen weibliches Pendant xxx in den genannten Rubriken im Gegensatz dazu als äußerst leistungsstark präsentiert. Darüber hinaus fallen im Vergleich zu den übrigen SuS nicht minder deutlich die beiden Leichtathleten xxx und xxx leistungstechnisch ab; durch engagierten Einsatz sind diese jedoch um Kompensation bemüht. Als technisch versiert und mit vergleichsweise hoher Handlungskompetenz im Spiel ausgestattet, treten insbesondere xxx, xxx, ... und xxx in Erscheinung. Die übrigen Schülerleistungen sind wiederum - mit einer jeweils natürlichen Streuung - im mittelmäßigen Leistungsbereich einzuordnen 3 . Jene Sportler bemühen und engagieren sich jedoch im Rahmen ihrer technisch-taktischen Möglichkeiten. Ungeachtet der skizzierten unterschiedlichen Leistungsvoraussetzungen und Vorerfahrungen ist der insgesamt positiven Unterrichtsatmosphäre durchaus zuträglich, dass sich die SuS über den Schulunterricht hinaus auch aus zahlreichen Trainingseinheiten kennen. Die Lehrprobenstunde aus dem Lernbereich „Sportspiele“ ist in ihrer inhaltlichen Konzeption dem Schulsportunterricht zuzuordnen - trotz vergleichsweise höherer Sachkompetenz der hiesigen Schülerklientel im Unterschied zu allgemeinen Gymnasien gewichten einige SuS die Prioritäten z.T. deutlich in Richtung ihrer jeweiligen Spezialsportart und messen dem Sportunterricht bedauerlicherweise nicht gleichermaßen Bedeutung bei. Diesem Umstand gilt es aktiv entgegenzuwirken, indem durch einen freudbetonten Unterricht und hohe Fachkompetenz immer wieder einerseits die Motivation geschürt wird und andererseits kognitiv auf die Einsicht einer ergänzenden Wechselwirkung und Gewichtung von 2. Sportart und Spezial-sportart abgezielt wird. Gelingt dies, so tragen eine entsprechend positive Einstellung und Haltung den Lerngegenständen gegenüber, engagierte Mitarbeit und das vorhandene Leistungsvermögen zu gelungenen Stunden mit bei. Der Altersspezifik entsprechend präsentiert sich der Kurs insgesamt als motorisch und kognitiv schnell lernfähig - ist jedoch im Unterschied zu jüngeren Klassenstufen manchmal etwas „träge“. Andererseits erwachsen durch die z.T. unberechenbare Impulsivität eines Schülers phasenweise disziplinarische Herausforderungen für den Lehrer. In dieser Hinsicht tritt xxx als latenter bis zeitweilig offenkundiger
3 Als strukturelle Besonderheit erweist sich im Hinblick auf die Leistungsvoraussetzungen zudem auch die hohe
Fluktuation der Spezialschule als bestimmender Einflussfaktor: Da Fußball an der vorliegenden Schule keinen
Bestandteil des Curriculums der Unterstufe darstellt, können neuaufgenommene SuS in der Oberstufe durch-
aus z.T. über Vorerfahrungen und Kenntnisse aus ihrer „Herkunftsschule“ verfügen - andere wiederum nicht.
4
„Problemfall“ 4 in Erscheinung: So verweigerte er regelmäßig die Erbringung der von ihm ge-forderten Leistungen, diskutierte und opponierte leidenschaftlich gern über Unterrichtsinhalte und Durchführungsoptionen bzw. wartete z.T. auch mit provokativem Verhalten auf (bewusstes Ignorieren von Anweisungen, freche bis anmaßende Kommentare sowie laute Unterhaltungen mit Mitschülern im Blickfeld des Lehrers während der Erklärung von Übungsformen). Ein ganzer Katalog diverser Interventionsmaßnahmen 5 und zahlreiche Gespräche (mit ihm selbst und anderen Fach- bzw. Spezialsportlehrern) zeigten in jüngster Zeit in Form einer Unterbindung des skizzierten Störverhaltens zwar den gewünschten Erfolg - die Dauerhaftigkeit dessen bleibt jedoch vakant. Aufgrund dieses schwankenden und unberechenbaren Verhaltens kann es durchaus zu unvorhersehbaren zeitlichen Verzögerungen bzw. Abweichungen in den intendierten Stundenzielen kommen. Auf motorische Vorerfahrungen (d.h. stundenthemenspezifische Fertigkeiten) im individualtechnischen Bereich kann in der Lehrprobenstunde insofern zurück gegriffen werden, als dass der „Torschuss“ als motivierendes Element des Fußballs den SuS zumindest bereits „en passant“ mehrfach als peripherer und unterrichtsbegleitender Gegenstand im Vorfeld begegnet ist.
1.2 Lehrer-Schüler-Verhältnis
Seit Beginn des neuen Schuljahres habe ich den Unterricht im Kurs Fußball von meinem Mentor Herrn xxx übernommen und fühlte mich von Beginn an recht wohlwollend und freundlich aufgenommen. So schätze ich die überwiegend positive Unterrichtsatmosphäre und Akzeptanz meiner Person als verantwortliche Lehrkraft sehr. Basierend auf jenem angenehmen Lehr-Lern-Klima sowie aufgrund der sportinteressierten Schülerklientel bereitet mir das Unterrichten der SuS im Fußball-Kurs viel Freude. Insbesondere das positive Erleben des fairen mit- und gegeneinander Wetteiferns versuche ich dabei im Unterricht stets zu fokussieren, sodass auf jene spezialsportlichen Individualisten zumindest in Ansätzen sprichwörtlich der „Funke“ des mannschaftssportlichen, kooperierenden Handelns „überspringt“. Ferner bin ich durch den Einsatz diverser Lern- und Arbeitsformen stets um eine variable und abwechslungsreiche Unterrichtsgestaltung bemüht, im Rahmen derer selbstgesteuertes Lernen nicht nur zugelassen, sondern auch gefördert wird.
4 Ein informierender Austausch mit anderen Fachlehrern sowie dem verantwortlichen Spezialsporttrainer aus
bestätigten den insgesamt auffälligen und häufig kontraproduktiven Habitus des Schülers xxx.
5 Intensives Loben erwünschter Verhaltensweisen, partielle Einbeziehung in die Gestaltung des Unterrichts,
Mahnungen, Ausschluss von freudbetonten Abschlusswettbewerben, Spiegelung durch Mitschüler, etc.
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1.3 Äußere Bedingungen
Die Stunde findet in einer großräumigen Spielsporthalle statt - auch die sonstige materielle Ausstattung entspricht vollends dem Anforderungsprofil einer sportprofilierten Spezialschule. Die zur Verfügung stehende Dreifelderhalle bietet insofern optimale Voraussetzungen für die Planung und Durchführung der Unterrichtsstunde, sodass neben entsprechend großen Spielräumen für die Sportart Fußball auch zwei Handballtore für diverse Torschussübungen und Spielformen vor Ort verfügbar sind. Darüber hinaus steht eine ausreichende Anzahl an Bällen als notwendige Voraussetzung zur Sicherung einer angemessenen WH-Zahl zur Verfügung. Da die Lehrprobenstunde 12.45 bis 13.30 Uhr - und somit nahezu unmittelbar nach der planmäßigen Mittagspause - stattfindet, lässt sich die eingangs erwähnte punktuelle Trägheit einiger SuS durch ein biologisch natürlich bedingtes Mittagstief um diese Zeit erklären.
1.4 Schlussfolgerungen für die Unterrichtsgestaltung
Im Hinblick auf das klassenspezifische innere sowie äußere Bedingungsgefüge ergeben sich einige Konsequenzen für die didaktisch-methodische Gestaltung des Unterrichts: Insbesondere die heterogene Leistungsstruktur der Lerngruppe erfordert eine stetige Differenzierung der Unterrichtsinhalte und somit eine Stufung des Schwierigkeitsgrades technischer Anforderungsprofile: Wie bereits dargelegt, bringen die SuS aufgrund der strukturellen, orga-nisatorischen und personalen Bedingungen (vgl. Punkt 1.1) eine z.T. äußerst heterogene Lernausgangslage mit. Darüber hinaus ergeben sich aufgrund der unterschiedlichen Klassenstufen breitgefächerte Lernerfahrungen, sodass z.B. ein Schüler der Stufe 12 bereits eine zweijährige Ausbildung in der Sportart Fußball durchlaufen hat. Da die jeweiligen Leistungsnachweise in den entsprechenden Klassenstufen jedoch nicht variieren, müssen dieselben Unterrichtsinhalte mitunter didaktisch und methodisch unterschiedlich aufbereitet werden. Um diesem Anspruch und der Notwendigkeit gleichermaßen gerecht zu werden, sind unterschiedliche Schwierigkeitsgrade im Anforderungsprofil der Aufgaben stetiger Bestandteil des Unterrichts in der Kursstufe. Auf diese Weise werden den SuS einerseits ausreichend Erfolgserlebnisse ermöglicht und andererseits Über- bzw. Unterforderung vermieden. Jene strukturelle inhaltlich-orga-nisatorische Ausrichtung stellt wiederum hohe Anforderungen an die Kompetenz der SuS in puncto positiv-realistischer Selbsteinschätzung: Jeder Schüler der Lerngruppe ist in dieser Hinsicht m.E. dazu in der Lage, die jeweils einfachere oder kompliziertere Durchführungsoption zur Sicherung eines optimalen Lernerfolges zu wählen. Ferner bedarf es zur Gewährleistung einer ausreichenden WH-Zahl und somit Festigung der entsprechenden Torschuss-
6
technik der Arbeit in Kleingruppen. Diesem Anspruch gerecht werdend entscheide ich mich für eine entsprechende Halbierung der Gruppenstärke in 2 Kleingruppen für die überwiegenden Abschnitte des Hauptteils der Stunde. Da sich die Lerngruppe aufgrund ihrer Altersstruktur und der Stellung der Unterrichtsstunde in der Stundentafel teilweise lethargisch präsentierte, sind umfangreiche Lehrerinstruktionen zu vermeiden. Auf diese Weise wird einerseits die effektive Bewegungszeit der SuS optimiert und andererseits deren Kreislauf und Gemüt „in Schwung gebracht“: Das skizzierte Bedingungsgefüge erlaubt es bedauerlicherweise nur bedingt, den vergleichsweise hohen Anforderungen des Lehrplanes inhaltlich und organisa-torisch gerecht zu werden. Durch eine lehrergeleitete EW 6 wird gleichermaßen sowohl eine optimale Bewegungsintensität als auch ein affektiv belebender und motivierender Stundenbeginn gesichert. Die Ankündigung des reizvollen Stundenschwerpunktes wird schließlich ihr Übriges zum Aufbau einer produktiven Lernsituation sowie einer angemessenen psycho-physischen Bereitschaftshaltung leisten. Aufgrund des speziellen Bedingungsgefüges benötigen die SuS klare, kurze und prägnante Ansagen sowie ausreichend Übungszeit. Zur angemessenen Lenkung und Steuerung dieser Technikschulung erfolgt die vorliegende Stunde deshalb lehrerzentriert und im deduktiven Lehrverfahren. Ferner wurden - im Hinblick auf den freudbetonten Abschluss-Wettkampf am Ende der Stunde aufgrund der heterogenen Ausgangslage und der Besonderheiten der Klasse - in der Vorstunde bereits 2 etwa annähernd gleich leistungsstarke Gruppen per „gelenktem Zufall“ formiert: In dieser Hinsicht teilte ich die leistungsschwächeren SuS bereits im Vorfeld in 2 Mannschaften auf, um Demotivation bei der sonst drohenden Wahl zum Schluss aktiv entgegenzuwirken. Jene beiden Teams konnten sich dann jeweils die leistungsstärkeren Spieler im Anschluss daran dazu wählen. Die Vermittlung theoretischer Inhalte wird im Kurs Fußball hingegen auf ein notwendiges Minimum beschränkt (d.h. auf Sachwissen zu den leistungsstrukturell technisch-taktischen Mitteln dieser Sportart), da die SuS zusätzlich in der Oberstufe noch 2 Stunden Unterrichts in der Sport-theorie erhalten: Darin erfolgt die Vertiefung von Kenntnissen auf den sportspezifischen Gebieten der Trainingswissenschaften, der Physiologie, der Motorik und der Soziologie - jene Aspekte werden in den sportpraktischen Stunden folglich weniger gewichtet und thematisiert. Um Über- und Unterforderungen zu vermeiden, biete ich bei der Durchführung der Übungen zur Schulung des Torschusses einige Differenzierungsmöglichkeiten an. Auf diese Weise
6 In den übrigen - als Doppelstunden gehaltenen - Kursen erfolgt die Erwärmung ritualisiert jeweils schülerge-
leitet, um deren Aktivität und Eigenverantwortlichkeit bei der Mitgestaltung des Lernprozesses zu steigern. Da
dabei bisher jedoch auch mitunter weniger gute Leistungen gezeigt wurden - die jedoch entsprechend als
Lernchance deklariert und gemeinsam ausgewertet wurden - übernehme ich diesen Part in der Lehrproben-
stunde. Dadurch ist es mir möglich, auch bereits diese Phase methodisch-didaktisch zielführend auf den
Hauptteil der Stunde abzustimmen und somit den geplanten Inhalten der Lehrprobenstunde Rechnung zu
tragen.
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wird am jeweiligen Könnensstand der SuS optimal angeknüpft und die Selbständigkeit sowie Teilhabe an der Gestaltung des Lernprozesses erhöht.
2. Didaktisch-methodische Überlegungen und Begründungen
2.1 Stellung der Stunde in der Stoffeinheit
Der Unterricht in der 2. Sportart Fußball muss - gemäß den Anforderungen im Leistungskurs Sport - als Mannschaftssportart von den SuS mit individualsportlichem Spezialprofil in den Abiturkurs mit eingebracht werden. Den Orientierungen des Thüringer Lehrplans für Gymnasien 7 folgend, integriert sich das Thema der Lehrprobenstunde in den übergeordneten Lernbereich der „Sportspiele“. Die Sportart Fußball markiert darin einen eigenständigen, isoliert zu betrachtenden Teilbereich. Da es sich für die SuS um eine „Ergänzungssportart“ 8 handelt, ist eine Orientierung an den schulsportlichen Schwerpunkten für die Klassenstufen 11/12 sinnvoll. Die jeweiligen Stundenschwerpunkte im Vorfeld und Nachgang der Lehrproben-stunde fasst die nachfolgende Übersicht noch einmal tabellarisch zusammen:
7 Thüringer Kultusministerium (Hrsg.): Lehrplan für das Gymnasium. Fach Sport. Erfurt 1999, S. 36ff.
8 An der vorliegenden Schule gibt es schließlich auch noch das Spezialsportprofil der Sportart Fußball.
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Annabelle Senff, 2010, Festigung der Torschusshandlung mittels Vollspanntechnik und Anwendung derer in spielnahen Situationen, München, GRIN Verlag GmbH
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