K öln, Dezember 2010
Diplom Pädagogin Anna Bachem
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Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis............................................................................................................................ 3
1 Definitionen von Glück 4
1.1 Etymologische und lexikalische Definition 4
1.2 Alltägliches Glücksverständnis. 5
1.3 Theoretisch-konzeptionelle Definitionen. 5
1.4 Glücksdefinition nach DIENER 6
1.5 Glücksdefinition nach VEENHOVEN 6
1.6 Meine Definition. 7
2 Ist Glück lernbar? 8
2.1 Ein Philosoph geht davon aus 8
2.2 Experimente, die dafür sprechen 9
2.3 Experimente, die zunächst dagegen sprechen 10
2.4 Förderung der Selbstbildungspotentiale 11
2.5 Ist auch langfristiges Glück lernbar? 12
3 Meine Studie 14
3.1 Glück und Selbstwirksamkeit. 14
3.2 Definitionen 14
3.3 Ergebnisse meiner Studie. 15
4 Fazit. 17
Literaturverzeichnis 18
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Definitionen von Glück
1 1 Definitionen von Glück Definitionen von Glück 1 1 Definitionen von Glück Definitionen von Glück
Den Begriff Glück zu definieren, ist ein höchst interessantes Unterfangen. Sein hoher Abstraktionsgrad, die vielfältigen Konnotationen, die ihm zugeschrieben werden, und die inter-individuell sehr unterschiedlichen Assoziationen, die mit ihm einher gehen, gestalten die Lektüre seiner Definitionsversuche spannend. „Sowohl die wissenschaftlichen Definitionsansätze als auch das Alltagsverständnis von Glück sind heterogen, widersprüchlich und schwankend.“ schreibt MAYRING (1991, 8). Obwohl er sich über die dadurch aufkommenden Schwierigkeiten beklagt, findet er einen eleganten Weg, mit ihnen umzugehen. Er schlägt eine Betrachtung von Glücksdefinitionen sowohl aus etymologischer, als auch aus lexikalischer, empirischer und theoretischer Perspektive vor (MAYRING, 1991, vgl. 11), welche hier kurz zusammengefasst werden sollen.
1.1 1.1 Etymologische und lexikalische Definition Etymologische und lexikalische Definition 1.1 1.1 Etymologische und lexikalische Definition Etymologische und lexikalische Definition Etymologi Etymologisch sch sch sch „war mit Glück ursprünglich ein positives Schicksal gemeint“ (MAYRING, Etymologi Etymologi
1991, 11). Diese Bedeutung existiert bis heute; der BROCKHAUS hält im Jahre 2005 fest, Glück sei im Allgemeinen eine „günstige Fügung des Schicksals“ (GLÜCK, allgemein). Es tritt jedoch eine weitere lexikalische lexikalische Bedeutung hinzu. Mit Glück ist im Rahmen der lexikalische lexikalische
Psychologie ein „seelisch gehobener Zustand“ (GLÜCK, Psychologie) gemeint. Hiermit wird ein essentieller Bedeutungsunterschied unverkennbar, nämlich der zwischen ‚Glück haben’ und ‚glücklich sein’. Bei der Konnotation ‚Glück haben’ vermischt sich die Dimension des Zufalls, also einer Ursache des Glücks, mit dem daraus resultierenden positiven Gefühlserleben. Dahingegen schließt die Konnotation ‚glücklich sein’ die Quelle des Glücks nicht mit ein, sondern zielt nur auf eine (oder mehrere) positive Emotionen ab. Diese semantische Differenzierung wird in der deutschen Sprache morphologisch nicht aufgegriffen, wie dies andere Sprachen sehr wohl tun. Die englische, französische, italienische und spanische Sprache besitzen beispielsweise jeweils ein Wort für Glück im Sinne von Zufall (luck, fortuna, fortuna) und Glück im Sinne eines positiven Gefühls (happiness, felicità, felicidad).
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Definitionen von Glück
Es zeichnen sich meines Erachtens bereits zwei Aspekte ab, welche grundlegend in eine größere psychologische Konzeption des Glücksbegriffes integriert werden sollten: Was ist Glück und woher kommt es? Es geht also um ein Gefühl und seine Quelle. Für meine Studie (siehe Kapitel 3) ist es wichtig, die Konnotation ‚glücklich sein’ des Glücksbegriffs als zentral zu erachten und die periphere Position zu verstehen, welche die andere Bedeutung -‚Glück haben’ - innerhalb einer Glückskonzeption einnimmt.
1.2 1.2 Alltägliches Glücksverständnis Alltägliches Glücksverständnis 1.2 1.2 Alltägliches Glücksverständnis Alltägliches Glücksverständnis
Weiter gibt es Studien, die sich um eine empirische Definition von Glück bemühten. Das heißt, es wurden Umfrage über das Alltagsverständnis der Menschen von Glück durchgeführt (MAYRING, 1991, vgl. 14ff). Antworten können sein: Mit sich zufrieden sein; Radio hören und lesen; gesund sein; zu wissen, dass die Familie glücklich ist, und vieles mehr. Die Antworten sind mannigfaltig. Hier soll keine Interpretation oder Klassifikation der Antworten vorgenommen werden. Stattdessen gebe ich an dieser Stelle den Hinweis, dass die Antwortvariationen die verschiedenen Aspekte widerspiegeln, die in eine umfassende Glückskonzeption integriert werden sollten: Glücksquellen müssen von Glücksvorstellungen unterschieden werden. In den von MAYRING angeführten Untersuchungen (MAYRING, 1991, vgl. 14ff) wird deutlich, dass es im Alltagsverständnis Verwechslungen gibt zwischen dem, was glücklich macht und dem, was Glück ist.
1.3 1.3 Theoretisch Theoretisch- - --konzeptionelle Definitionen konzeptionelle Definitionen 1.3 1.3 Theoretisch Theoretisch konzeptionelle Definitionen konzeptionelle Definitionen
Eine theoretisch-konzeptionelle Betrachtung kann wiederum aus verschiedenen Blickwinkeln je nach Wissenschaftskontext vorgenommen werden. Es gibt eine ganze Reihe dieser Kontexte: Philosophie, Theologie, Literatur-, Wirtschafts-, Sozialwissenschaften, Physiologie und nicht zuletzt die Psychologie beschäftigen sich je auf ihre Weise mit dem Glück (MAYRING, 1991, vgl. 18). Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem Glückserleben von Menschen und mit dem Verhalten derer, die für das Glück offen sein möchten. Daher stehen die weiteren Ausführungen im Zeichen der psychologischen Glücksbe-
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Definitionen von Glück
trachtung. Nun stelle ich die Glücksdefinitionen von zwei psychologischen Wissenschaftlern vor.
1.4 1.4 Glücksdefinition nach Glücksdefinition nach D DIENER IENER IENER 1.4 1.4 Glücksdefinition nach Glücksdefinition nach D D IENER
DIENER ET AL. stellen ein breites Konzept unter dem Begriff des subjektiven Wohlbefindens auf: “subjective well-being is a broad concept” (DIENER ET AL., 2002, 63). DIENER erläutert selbst, dass es sinnvollerweise aus trennbaren Komponenten besteht: “there are a number of separable components of SWB [subjective wellbeing; Anm. d. Verf.]: life satisfaction (global judgments of one's life), satisfaction with important domains (e.g., work satisfaction), positive affect (experiencing many pleasant emotions and moods), and low levels of negative affect (experiencing few unpleasant emotions and moods).” (DIENER, 2000, 34).
Dieses Konzept stellt sowohl affektive wie kognitive Prozesse zusammen. Bei dem Einsatz eines solchen Begriffes in der Forschung wären isolierte Operationalisierungen der einzelnen Bestandteile erforderlich.
1.5 1.5 Glücksdefinition nach Glücksdefinition nach V VEENHOVEN EENHOVEN EENHOVEN 1.5 1.5 Glücksdefinition nach Glücksdefinition nach V V EENHOVEN
VEENHOVEN lehnt die Notwendigkeit ab, affektive und kognitive Prozesse innerhalb des Glücksbegriffs zu differenzieren. Dementsprechend liest sich die seinem Glückskonzept zugrundeliegende Definition so:
„Overall happiness is defined as the degree to which an individual judges the overall quality of his life favorably. In other words: how well he likes the life he leads." (VEENHOVEN, 1984, 7).
Dazu sagt er: „The present conceptualization recognizes that there are reasons for distinguishing ‚affective’ experiences from more ‚rational’ appraisals, but it does not fall into an either/or choice.“ (VEENHOVEN, 1984, 28).
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Arbeit zitieren:
Diplom-Pädagogin Anna Bachem, 2010, Ist Glück lernbar?, München, GRIN Verlag GmbH
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