Inhaltsverzeichnis
0. Einleitung 3
1. Text und Kontext 7
1.1 „L„espoir“ 7
1.2 „Pilote de guerre“ 11
2. Denken und Handeln in „L„espoir“ 17
2.1 Die Soldaten 17
2.1.1 Manuel. 17
2.1.2 Hernandez 20
2.1.3 Puig und Le N gus 21
2.1.4 Xim n s 22
2.2 Die Flieger 23
2.2.1 Magnin 23
2.2.2 Leclerc 24
2.3 Die Intellektuellen 24
2.3.1 Lopez 25
2.3.2 Garcia 26
2.3.3 Alvear 27
3. Denken und Handeln in „Pilote de guerre“ 28
3.1 Die Handelnden 28
3.1.1 Das Kollektiv der Flieger 28
3.1.2 Saint-Exup ry 29
3.2 Die Leidenden 38
4. Ideologie und Weltanschauung in „L„espoir“ und „Pilote de guerre“ im
Vergleich 39
5. Bibliographie 44
2
0. Einleitung
Sowohl der Zeitpunkt der Erscheinung von L€espoir und Pilote de guerre als auch der Zeitpunkt der Handlung der beiden Werke liegen relativ dicht beieinander: L€espoir ist 1937 ver‚ffentlicht worden, Pilote de guerre 1942. W€hrend die Handlung von L€espoir im Spanischen B•rgerkrieg angesiedelt ist, spielen sich die in Pilote de guerre geschilderten Ereignisse zu Beginn des Zweiten Weltkriegs ab. Diese Parallelit€ten von Zeitpunkt und Ort - in beiden Werken ist der Schauplatz Westeuropa - machen einen Vergleich der beiden Werke zwar nicht erst m‚glich, erleichtern ihn aber. Ein weiteres wichtiges verbindendes Element zwischen den beiden Romanen ist der Krieg, die gewaltsame Auseinandersetzung mit Faschismus und Nationalsozialismus: In beiden F€llen sehen sich die Protagonisten einer Kriegssituation ausgesetzt, in der sie sich handelnd bew€hren, wobei sie immer wieder ihre Handlungen auch ausf•hrlich reflektieren. Sie vertreten dabei jeweils bestimmte ideologische oder weltanschauliche Positionen; diese Positionen liegen jedoch zumindest teilweise auf zwei unterschiedlichen Ebenen: W€hrend Malraux einen politisch-ideologischen Zugang w€hlt, spielt bei Saint-Exup†ry dessen Philosophie des Humanismus die entscheidende Rolle. Dennoch lassen sich auch in den Begrifflichkeiten, die das Denken und Handeln der Protagonisten beschreiben, ‰bereinstimmungen feststellen: In beiden F€llen m•ssen sich Menschen angesichts einer Kriegssituation mit praktischen Dingen wie Materialknappheit und Ineffizienz, aber auch mit den Themen Gefahr und Tod auseinandersetzen und mit der Frage, mit welchem Ziel sie ihre Handlungen •berhaupt durchf•hren. In beiden F€llen werden also unterschiedliche Ebenen des Konfliktes und seiner Auswirkungen auf den Menschen angesprochen. So etwa eine politisch-ideologische Ebene, wo sich die konkrete Frage nach der aktuellen milit€rischen Situation, den €uŠeren Rahmenbedingungen des Kampfes und den in diesem Krieg verfolgten politischen Zielen stellt, aber auch eine philosophische Ebene: Wie soll sich der Mensch in einer Kriegssituation angemessen verhalten? Wie soll er sich verhalten angesichts eines „unaufl‚slichen Konflikt[es] zwischen Freiheit und Engagement“ 1 ? Wie ist das Verh€ltnis von Individuum und Gruppe, von Individuum und Gesellschaft? Was bedingt den Zusammenhalt, die Gemeinschaft, Solidarit€t und Br•derlichkeit zwischen den Menschen, und welche Rolle kommt dabei dem Christentum und der Kirche zu? Welchen Stellen-
1 Woerner(1986), s.u. L„ESPOIR
3
wert haben vor dem Hintergrund eines Konfliktes, der Tod und Zerst‚rung mit sich bringt, moralische Werte, und inwieweit sollen sie das Handeln des Menschen im Krieg, das in beiden Werken ein gewaltsames Handeln ist, pr€gen? Sowohl L€espoir als auch Pilote de guerre gehen solchen Fragestellungen nach, jedoch in unterschiedlicher Gewichtung und mit zum Teil unterschiedlichen Antworten. Trotz all dieser Gemeinsamkeiten weisen beide Werke auch deutliche Unterschiede auf, die einen Vergleich zun€chst erschweren. Allein die unterschiedliche L€nge von L€espoir und Pilote de guerre f€llt unmittelbar ins Auge. Zwar bezeichnet Kindlers Literatur Lexikon beide Werke mit dem Begriff „Roman“ 2 , doch kann dies •ber deutliche kompositorische Unterschiede, die ihre Wurzeln auch in dem unterschiedlichen Umfang beider Werke haben, nicht hinwegt€uschen.
Im Falle von L€espoir wird die Position der Rechten vollst€ndig ausgeblendet und die Linke in einem breiten Spektrum anhand einer Vielzahl von Charakteren dargestellt. „Les personnages y sont moins des individus que des incarnations de partis, d„attitudes de vie“ 3 - dies ist ein Gedanke, der bei der genaueren Untersuchung einzelner Gruppen und Charaktere von L€espoir noch weiter auszuf•hren sein wird. Dabei ist die Vielzahl der Personen, die sporadisch oder durchg€ngig Eingang in L€espoir finden, beeindruckend: Man findet Anarchisten, Kommunisten und Sozialisten, Spanier und Ausl€nder, Soldaten, die am Boden k€mpfen, Flieger, Freiwillige, S‚ldner, aber auch Intellektuelle, auŠerdem Menschen mit einer idealistischen Einstellung und solche mit einer ausgepr€gt realistischen Einstellung.
Eine solch differenzierte Ausgestaltung, wie sie Malraux in L€espoir vorgenommen hat, fehlt in dieser Form in Saint-Exup†rys Pilote de guerre. Im Mittelpunkt der Erz€hlung, die im Gegensatz zu Malraux als autobiographisch gepr€gte Ich-Erz€hlung konzipiert ist, steht der Flieger Saint-Exup†ry, der zusammen mit der Gruppe 2/33 Aufkl€rungsfl•ge durchf•hrt. Er gew€hrt Einblick nicht nur in sein Handeln, sondern auch in hohem MaŠe in sein Denken, wodurch der dem Leser sein humanistisches Weltbild darlegt.
Die groŠen Unterschiede in Anzahl und Art der Figuren erschweren einen Vergleich zwischen beiden Romanen insofern, als sich einzelne Figuren nicht mit Gewinn einander gegen•berstellen lassen. Ein Vergleich kann daher nicht auf der Ebene der Figuren und Figurenkonstellationen erfolgen, sondern nur auf thematischer Ebene.
2 vgl. Woerner (1986), s.u. L„ESPOIR und Geisler/Radler (1986), s.u. PILOTE DE GUERRE
3 Moatti (1991), S. 144
4
So bilden die Flieger zwar eine Gruppe, die in beiden Werken vertreten ist, doch nehmen sie in Pilote de guerre eine zu dominante Stellung ein, als dass sie anderen handelnden Gruppen den Fliegern mit Erkenntnisgewinn gegen•bergestellt werden k‚nnen. Denn alle anderen in Pilote de guerre auftretenden Figuren bleiben passiv und handeln nicht in der Weise wie die Flieger; es macht den Eindruck, als ruhten die gesamten Aufgaben, die der Krieg mit sich bringt, auf den Schultern dieser Flieger. Anders stellt sich die Situation in L€espoir dar: Die Flieger sind hier als Gruppe eingebunden in eine viel umfassendere Gesamtheit von Figuren und Gruppen, sie sind nur eine Gruppe unter mehreren, wenn man die handelnden Figuren in L€espoir nach Berufen einander gegen•berstellt. Ein bloŠer Vergleich der Flieger in beiden Romanen w•rde daher das Bild gravierend verf€lschen, da in diesem Fall ein GroŠteil der Figuren von L€espoir bei einer solchen Gegen•berstellung keine Ber•cksichtigung f€nde. W€hrend in Pilote de guerre unzweifelhaft der Ich-Erz€hler Saint-Exup†ry die Rolle des Protagonisten f•r sich in Anspruch nehmen kann, gestaltet sich die Beantwortung der Frage, wer in L€espoir zu den Protagonisten zu z€hlen sei, deutlich schwieriger. Wie sich noch zeigen wird, spricht einiges daf•r, Manuel den Status eines Protagonisten zuzuerkennen. Daneben gibt es jedoch noch eine ganze Reihe weiterer Charaktere, die im Unterschied zu anderen Personen im gesamten Verlauf des Romans auftreten und die Protagonistenrolle f•r sich in Anspruch nehmen k‚nnen; so f•hrt Kindlers Literatur Lexikon neben Manuel auch Xim†n‡s, Garcia, Lopez und Magnin als Hauptfiguren auf 4 . Einen solchen Reichtum an Figuren, die f•r sich in Anspruch nehmen k‚nnen, Protagonisten zu sein, hat Pilote de guerre dagegen nicht aufzuweisen. Beiden Werken indes ist wieder gemeinsam, dass sie zu einem Zeitpunkt ver‚ffentlicht wurden, zu dem der thematisierte Konflikt noch nicht beendet war und an einer bestimmten Stelle stand, die aus heutiger Sicht •berwunden ist. Dies ist bei der Deutung jeweils angemessen zu ber•cksichtigen und hat Auswirkungen auf Optimismus und Pessimismus in den Grundhaltungen der beiden Autoren. Die vorangegangenen Ausf•hrungen rechtfertigen einen Vergleich der beiden Werke durchaus, allerdings mit der MaŠgabe, dass auch die auf formaler wie auf thematischer Ebene vorhandenen Unterschiede entsprechende Ber•cksichtigung finden; auf diese Weise ergibt sich ein Gesamtbild, in dem nicht jedes Element im einen Roman
4 vgl. Woerner (1986), s.u. L„ESPOIR
5
eine genaue Entsprechung im anderen Roman hat, in dem es aber durchaus gen gend
Ber hrungspunkte gibt, die eine genauere Betrachtung lohnenswert erscheinen lassen.
6
1. Text und Kontext
1.1 „L•espoir“
Die Handlung von L€espoir ist zur Zeit des Spanischen B•rgerkrieges angesiedelt, der von 1936 bis 1939 andauerte. Die Ursachen f•r diesen Krieg reichen weit zur•ck, teilweise bis ins 19. Jahrhundert 5 . Zu den dr€ngendsten Problemen, die zum Ausbruch des Krieges beitrugen, z€hlen insbesondere die Agrarfrage, das Verh€ltnis zwischen Kirche und Staat sowie regionalistische Konflikte, namentlich nationalistische Bestrebungen Kataloniens und des Baskenlandes.
In der ersten Phase der Zweiten Republik, in der ab 1931 eine linke Regierung an der Macht war, wurden zahlreiche Reformen in Angriff genommen, so 1932 ein Autonomiestatut f•r Katalonien eingef•hrt 6 und ein Agrarreformgesetz verabschiedet 7 . Doch bei den Parlamentswahlen 1933 siegten die Rechtsparteien, die in der Folgezeit die Re-formen der Linksregierung wieder r•ckg€ngig machten. Aufst€nde und Streiks pr€gten das Bild der Jahre bis zum Ausbruch des B•rgerkrieges; so protestieren „im gr‚Šten Landarbeiterstreik in der Geschichte Spaniens“ 8 im Juni 1934 Arbeiter gegen die Agrarpolitik, der Streik wurde mit harten Mitteln bek€mpft. Gr‚Šere Auswirkungen hatte die sogenannte „Oktoberrevolution“ von 1934, bei der in Asturien Arbeiter zun€chst einen Generalstreik ausriefen, der sich schlieŠlich erheblich ausweitete; dem Streik von etwa 30.000 Bergarbeitern folgten blutige Ausschreitungen und Verhaftungen in gr‚Šerem AusmaŠ. Der Sieg der Volksfront bei den Wahlen 1936 bringt keine Entspannung der schwierigen politischen Situation. Das spanische Volk war zutiefst in zwei verschiedene Lager gespalten, es kam immer wieder zu Unruhen. „Die Republik erwies sich als zu schwach, um gegen die revolution€ren Angriffe der landlosen Arbeiter einerseits und die zunehmende Aggressivit€t der Rechten andererseits zu verteidigen“ 9 . AuŠer der bereits angesprochenen Agrarfrage pr€gt ein weiteres Konfliktfeld das Geschehen im Spanien der 30er Jahre, das des ungel‚sten Verh€ltnisses zwischen Staat und Kirche; interessanterweise wird durch die Einbindung christlich orientierter linker Ideologie die christliche Religion im allgemeinen und teilweise auch die Rolle der Kirche im Rahmen von L€espoir thematisiert.
5 vgl. Bernecker/Pietschmann (1997), S. 293
6 vgl. Bernecker/Pietschmann (1997), S. 309
7 vgl. Bernecker/Pietschmann (1997), S. 304
8 Bernecker/Pietschmann (1997), S. 313
9 Bernecker/Pietschmann (1997), S. 317
7
Im Juli 1936 kommt es inmitten dieser aufgeheizten Stimmung zu zwei politischen Morden, die direkt zum Ausbruch des Spanischen B•rgerkrieges f•hren: Auf die Ermordung des Republikaners Jos† Castillo einerseits und des Monarchistenf•hrers im Parlament, Jos† Calvo Sotelo, andererseits findet von Marokko aus ein Milit€rputsch unter F•hrung Francos statt, der den Auftakt zum Spanischen B•rgerkrieg bildet. Der Spanische B•rgerkrieg l€sst sich im wesentlichen in vier groŠe Phasen einteilen 10 , die im folgenden grob nachgezeichnet werden sollen. Die auf den Putsch folgenden Kampfhandlungen dauern drei Jahre und f•hren auch zur Beteiligung der europ€ischen M€chte an einem Konflikt, der dadurch eine internationale Dimension annimmt. Nach dem Milit€rputsch Francos bilden sich im Volk Milizen, die Situation gilt als sehr un•bersichtlich. Die deutsche Luftwaffe beteiligt sich an einer Luftbr•cke zwischen Marokko und Andalusien. Die Aufst€ndischen marschieren weiter voran, erobern bis Anfang 1937 ein Drittel des Landes. Von Oktober 1936 bis Januar 1937 k€mpfen Aufst€ndische und Republikaner um Madrid; obwohl die Stadt schwer umk€mpft ist, scheitern zwei Versuche der Aufst€ndischen, sie einzunehmen, was insbesondere der Unterst•tzung durch die Internationalen Brigaden zu verdanken ist. Nach der Einnahme Malagas im Februar 1937 werden mehrere tausend Fl•chtlinge auf dem Weg nach Almer‹a verfolgt. Die Schlacht von Guadalajara endet schlieŠlich mit einem Sieg der Republikaner, die daraus erneut Hoffnung sch‚pfen k‚nnen Die Nordprovinzen, deren Eroberung das Ziel der Aufst€ndischen in der zweiten Phase des Krieges vom Fr•hjahr 1937 bis zum Fr•hjahr 1938 ist, sind besonders aus wirtschaftlichen Gr•nden wichtig. Auf die internationale Hilfe bei der Zerst‚rung der Stadt Guernica, die gemeinsam von Franquisten und der Legion Condor angegriffen wurde, sei deshalb besonders hingewiesen, weil die sich darin manifestierende Internationalit€t sich auch im Roman widerspiegelt. Die Bombardierung Guernicas hat wohl als vorrangiges Ziel, „die Moral der Basken zu brechen“ 11 . In der dritten Phase des Spanischen B•rgerkrieges, die auf den Zeitraum von April 1938 bis Ende des Jahres datierbar ist, gelingt den aufst€ndischen Nationalisten bei CastellŒn der entscheidende Durchbruch, Katalonien ist fortan vom •brigen republikanischen Territorium abgeschnitten. Der Widerstand der Republikaner erlebte einen letzten erfolgreichen H‚hepunkt bei einem Sieg am Ebro, danach folgte eine Zeit der Defensive und des R•ckzugs der Republikaner. Die Schlussphase des Konfliktes von Ende
10 Zur Einteilung der Phasen und zum Ablauf des Spanischen B•rgerkrieges vgl. Bernecker/Pietschmann (1997), S. 321ff.
11 Bernecker/Pietschmann (1997), S. 322
8
1938 bis M€rz 1939 ist gekennzeichnet durch die Eroberung Kataloniens und die Besetzung Madrids, bevor am 1. April 1939 der Krieg f•r beendet erkl€rt wird. Der tats€chliche Kriegsverlauf wurde auch durch die Einmischung ausl€ndischer M€chte in das Kampfgeschehen maŠgeblich beeinflusst, wie etwa die deutsche Unterst•tzung bei der Bombardierung Guernicas zeigt. Unter den Staaten, die Franco und die Aufst€ndischen unterst•tzt haben, befinden sich in erster Linie Deutschland und Italien. Die Gr•nde f•r die Hilfe dieser L€nder ist in der politischen N€he des deutschen und italienischen Regimes und der spanischen Rechten zu suchen. Die Republikaner ihrerseits erhielten Unterst•tzung von der UdSSR, die allerdings erst verh€ltnism€Šig sp€t einsetzte, n€mlich erst ab September 1936, nachdem sich die Sowjetunion vorerst um Neutralit€t bem•ht hatte 12 . Daneben spielten die Internationalen Brigaden eine wesentliche Rolle. Dabei handelt es sich um einen Verband von etwa 30.000-35.000 Freiwilligen 13 , die in Frankreich rekrutiert wurden und unterschiedlichen Nationalit€ten angeh‚rten 14 .
England und die USA bem•hten sich im Spanischen B•rgerkrieg um eine gr‚Štm‚gliche Neutralit€t; so wirkt GroŠbritannien im Rahmen seiner Appeasement-Politik in bedeutendem MaŠe auf ein Nichteinmischungsabkommen hin, um eine Ausweitung des Konflikts unbedingt zu verhindern. Auch die USA „betrieben offiziell eine strenge Neutralit€tspolitik“ 15 .
F•r die vorliegende Arbeit ist insbesondere die Haltung Frankreichs zum Spanischen B•rgerkrieg von Interesse; hierbei ist festzustellen, daŠ die Regierung Blum nach Ausbruch des Krieges durchaus beabsichtigte, die Republikaner zu unterst•tzen. 16 Mit dieser Politik sah er sich jedoch bald einer massiven Kritik nicht nur aus den Reihen seiner politischen Gegner gegen•ber, sondern stieŠ selbst innerhalb der Regierung auf Widerstand 17 ; auch der Druck Englands f•hrte zu einem baldigen Einstellen der franz‚sischen HilfsmaŠnahmen f•r die Republikaner in Spanien. Frankreich wirkte fortan auf ein internationales Nichteinmischungsabkommen hin, das im August 1936 von allen maŠgeblichen Staaten unterzeichnet wurde, auch von denen, die die spanische Rechte unterst•tzte.
12 vgl. Juli• (2004), S. 254
13 vgl. Juli• (2004), S. 255
14 vgl. Brou†/T†mime (1982), S. 479f.; hier wird die St€rke der Brigaden auf 25.000 beziffert.
15 Bernecker/Pietschmann (1997), S. 328
16 vgl. Sieburg (1989), S. 409
17 vgl. Juli• (2004), S. 234
9
Arbeit zitieren:
Mark Möst, 2005, „L´espoir“ von Malraux und „Pilote de guerre“ von Saint-Exupéry: Denken und Handeln in Zeiten des Krieges, München, GRIN Verlag GmbH
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