Inhalt
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1 Didaktische Planung. 3
1.1 Didaktisch methodische Voraussetzungen 3
1.2 Entwicklungsstand der Lerngruppe. 3
1.3 Analyse der Sache und des Inhalts 5
1.3.1 Der Schreibprozess. 5
1.3.2 Definition freies Schreiben. 6
1.4 Analyse fachdidaktischer Aspekte. 7
1.4.1 Fachdidaktische Aufarbeitung der Sachanalyse. 7
1.3.2 Bezug zum Bildungsplan 10
2 Einordnung der Unterrichtssequenz in die Unterrichtseinheit. 11
3 Kompetenzen Kriterien Kompetenzorientiertes Lernziel Indikatoren 12
4 Lernszenario mit methodischer Analyse. 13
5 Verlaufsplanung. 16
6 Literaturverzeichnis 18
6 18
6 18
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1 Didaktische Planung
1.1 Didaktisch‐methodische Voraussetzungen
Die Klasse 1 ist im Bereich Deutsch im Zeitrahmen des Stoffverteilungsplans. Die SchülerInnen sind mittlerweile mit allen Druckbuchstaben und
Buchstabenkombinationen des Alphabets vertraut. Seit kurzer Zeit findet die Einführung der Schreibschriftbuchstaben der lateinischen Ausgangsschrift statt. Im Rahmen der Schreibschrifteinführung wurde im Stoffverteilungsplan darauf geachtet, neben den Schreibübungen einmal wöchentlich ein literarisches Thema aufzugreifen. Auch diese Unterrichtssequenz gehört zu einer literarischen Unterrichtseinheit, neben der die Schreibschrifteinführung abläuft. Des Weiteren wird darauf geachtet, dass freie Lesezeiten der Kinder regelmäßig stattfinden können. In diesem Zusammenhang findet auch das Leseprojekt „Lesepaten“ statt, in dem SchülerInnen der 3.Klasse einmal wöchentlich in kleinen Gruppen den Erstklässlern vorlesen.
Der Schriftspracherwerb fand mit Unterstützung der Anlauttabelle und dem Lehrwerk „Löwenzahn und Pusteblume“ statt. Im Rahmen des Deutschunterrichts werden hier sowohl die Arbeitshefte zu Buchstabenübungen (Druck‐ und Schreibschriftheft) als auch die Leselernbücher genutzt.
Die Klasse 1 ist mit unterschiedlichen Methoden des kooperativen Lernens vertraut und kann in unterschiedlichen methodischen Großformen, Einzel‐, Partner‐, und Gruppenarbeit agieren. Vor allem bei Gruppenarbeiten sind die SchülerInnen jedoch teilweise noch auf die Unterstützung der Lehrperson angewiesen und auf feste und altersgerechte Arbeitsvorgaben.
1.2 Entwicklungsstand der Lerngruppe
Im Allgemeinen kann der Entwicklungsstand der Klasse im Fach Deutsch als eher heterogen bezeichnet werden. Einige SchülerInnen sind als „sehr stark“ in diesem Bereich einzuschätzen. Dazu gehören XX und XX. Sie können bereits zusammenhängende Geschichten schreiben und diese mit entsprechender Betonung flüssig vortragen. Auch im Bereich der Lautanalyse und der Rechtschreibung sind XX und XX sehr sicher. Sie leiten sprachliche Regelmäßigkeiten ab und wenden sie bei neuen sprachlich‐
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schriftlichen Situationen meist richtig an. Im Rahmen der individuellen Schülerförderung hat XX bereits parallel zum Druckschriftlernen mit dem Erwerb der Schreibschrift begonnen und beherrscht diese schon relativ sicher. Im weiteren Verlauf der ersten Klasse sollte darauf geachtet werden, diese SchülerInnen entsprechend ihrer Begabung besonders zu fördern und durch differenziertes Arbeitsmaterial herausforderende Lernsituationen zu ermöglichen.
Zu den schwächeren Schülern im Bereich Deutsch gehört XX. Seine Ergebnisse in der HSP waren auffällig und deuten eventuell auf eine Lese‐Rechtschreib‐Schwäche hin. Er benötigt viel Zeit um einfache Wörter zu lautieren und aufzuschreiben. Sowohl im Bereich Schreiben als auch Lesen kommt es bei ihm häufig zu Buchstabenverwechslungen und Buchstabendrehern. XX wird im Rahmen des Stützkurses hier besonders gefördert und arbeitet mit entsprechendem Material wie Indianerwörter und ähnlichem. Diese Stützkursmaßnahmen sind fortlaufend bis zum Schuljahresende.
XX ist im schriftlichen Bereich unauffällig hat aber starke Sprachschwierigkeiten. Seine Werte in der HSP zeigten keine besonderen Auffälligkeiten. Bei der Aussprache einzelner Buchstaben und Wörter hat XX jedoch große Schwierigkeiten, so dass er für MitschülerInnen und Lehrpersonen teilweise schwer zu verstehen ist. Seit dem Erwerb der Schriftsprache hat sich XX Aussprache zunehmend verbessert, so dass anzunehmen ist, dass er über die Phonem‐Graphem‐ Zuordnung ein besseres lautliches Verständnis gewinnt. Schon seit Schulbeginn findet hier eine Kooperation mit der Sprachschule statt. Als im Deutsch‐Leistungsbereich „durchschnittlich“ aber im sozialen Verhaltensbereich „auffällig“ kann XX bezeichnet werden. XX neigt im Klassenzimmer dazu, Anweisungen der Lehrpersonen zu übergehen und nutzt dazu häufig die Aufmerksamkeit der Klasse. Für ihn wurde ein spezieller Verstärkerplan entwickelt, der jedoch nur bedingt Wirkung zeigt. Seit einiger Zeit findet für XX eine Kooperation mit der Schule für Erziehungshilfe statt, die einen regelmäßigen Austausch beteiligter Erziehungs‐ und Bezugspersonen des Schülers beinhaltet. Sein Verhalten im Unterricht sorgt oftmals für längere Unterrichtsstörungen und kann die zeitliche Planung teilweise stark durcheinander bringen. XX hat sehr große Schwierigkeiten sich an vorgegeben Regeln oder Anweisungen der Lehrpersonen zu halten und reagiert nur bedingt auf Aufforderungen
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von Autoritätspersonen. In diesem Zusammenhang muss auf eine sehr konsequente Regeleinhaltung und direkte und zeitnahe Verhaltensreaktionen geachtet werden.
1.3 Analyse der Sache und des Inhalts
1.3.1 Der Schreibprozess
Als wichtige Aufgabe schulischer Einrichtungen stellt sich die Kompetenz des Lesens und Schreibens als bedeutende Komponente dar. Doch die Kompetenz des Schreibens besteht aus einem komplexen Prozess, der die unterschiedlichsten Fertigkeiten und Fähigkeiten beinhaltet. Neben dem motorisch zu erlernenden Schreiben und der Umsetzung einer leserlichen Handschrift ist schreiben vor allem eine hochkognitive Anstrengung 1 . In diesem Zusammenhang beschreibt Ossner das Schreiben folgendermaßen: „Das Schreiben ist Planung und es erschöpft sich nicht in einem einzigen Produktionsakt…“ 2 . Was so viel bedeutet wie, es sind vielerlei Prozesse notwendig bis das letztendliche Produkt, der Text, auf dem Papier steht. Ein Urmodell des Schreibens stammt von Flower und Hayes und bildet Grundlage vieler didaktischer Überlegungen und dient oftmals als Basis weiterführender spezieller Modelle.
Abb.1: Prozessmodell des Schreibens Hayes/Flower (1980) In: Ossner, J (2006): Sprachdidaktik Deutsch. S. 105 In obenstehender Grafik stellen Flower und Hayes die Komplexität des Schreibprozesses anhand folgender Etappen dar: 1. Die Planungs‐, Formulierungs‐ und Revisionsphase
1 Vgl. Ossner, J. (2006): Sprachdidaktik Deutsch. Paderborn: Schöningh. S. 102ff.
2 Ossner, J. (2006): Sprachdidaktik Deutsch. Paderborn: Schöningh. S. 104 5
Arbeit zitieren:
2010, Unterrichtsentwurf Deutsch KLasse 1 zu dem Thema: Vielfältige Auseinandersetzung mit Literatur, München, GRIN Verlag GmbH
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