- 2 -
1 Analyse der Lehr- und Lernbedingungen 3 1.1 Angaben zur Lerngruppe 3 1.2 Ausstattung des Raumes 4
2 Sachanalyse 4
3 Didaktische Überlegungen 5
4 Einbettung der Stunde in die Unterrichtseinheit „PowerPoint“ 7
5 Methodische Überlegungen 8 5.1 Einstieg 8 5.2 Erarbeitungsphase 8 5.3 Ergebnissicherung 9 5.4 Hausaufgaben 10
6 Lernziele 10
7 Geplanter Unterrichtsverlauf 11
88 Literatur 12
- 3 - 1 Analyse der Lehr- und Lernbedingungen 1.1 Angaben zur Lerngruppe Die WPU-Klasse der Realschule umfasst 16 Schülerinnen und Schüler. Der
Kurs wurde zu Beginn dieses Schuljahres aus vier verschiedenen Gruppen neu gebildet. Vier Schüler der Klasse haben einen Migrationshintergrund, sie sprechen gut Deutsch und haben keine Kommunikationsprobleme. Obwohl die WPU-Klasse eine neu entstandene Gruppe ist, sind alle Schülerinnen und Schüler tolerant und höflich zueinander.
Alle Schülerinnen und Schüler sind mit der Arbeit am Computer vertraut und haben die Möglichkeit, das Gelernte zu Hause zu wiederholen. Da es sich um einen Wahlpflichtunterricht handelt und die Anmeldung mehr oder weniger auf einer freiwilliger Basis geschieht, wurden bei den Schülern keine Abneigungen, Desinteressen oder Vorurteile dem Fach gegenüber beobachtet.
Die Klasse ist lebhaft, was auf eine sehr schnelle Ablenkungsgefahr hindeutet. Direkte und strukturierte Anweisungen, die Erläuterung des Stundenablaufs und die Festlegung bestimmter Verhaltensregeln ermöglichen in der Klasse eine angenehme Atmosphäre. Durch regelmäßige Phasen- und Methodenwechsel hat sich die Konzentration der SuS erhöht.
Nicht bei allen Unterrichtsthemen ist eine Lernbereitschaft der Klasse feststellbar. Für theoretische Inhalte zeigt der überwiegende Teil der SuS nur eine zufriedenstellende intrinsische Motivation. Dies schlägt sich auch im Arbeitstempo nieder. In der Regel benötigen die SuS zur Erledigung von Arbeitsaufträgen viel Zeit. Durch praxis- und handlungsorientierte Aufgabenstellungen, strikte Zeitvorgaben und stetige Motivation wird versucht dem entgegenzuwirken.
Es gibt einzelne Schüler, die besonders beobachtet und hin und wieder diszipliniert werden müssen. Es handelt sich um . hat
schon gewisse Vorkenntnisse im Fach und fühlt sich sehr oft unterfordert. Deshalb wird ihm innerhalb einer Gruppenarbeit öfters die Rolle des Gruppenleiters zugewiesen. Als Gruppenleiter soll er nicht nur eigene Aufgaben erledigen, sondern auch schwächere Schüler unterstützen. Bei differenzierten Aufgaben übernimmt er die anspruchsvollsten Arbeiten. hat größere Kenntnisdefizite, arbeitet meistens unkonzentriert, braucht Aufmerksamkeit und eine regelmäßige Unterstützung während des Unterrich-
arbeiten und die gestellten Aufgaben zu erledigen. Der Teenager lernt zu wenig und ist bockig. Jegliche Art von Lehrer-Schüler Kommunikation lehnt er ab. Als wirksame Lösung hat sich eine Abgrenzung von den SuS ( sitzt jetzt alleine) und individuelle
- 4 -Aufgaben (er entscheidet selbst, was sein Auftrag zum aktuellen Thema wird), erwie-sen. ist leichter einzuschätzen. Rechtzeitige Zuweisung und Erinnerung an persönliche Lehrer-Schüler Vereinbarungen reichen ihm für die weitere konzentrierte Arbeit aus.
Das Anwendungsprogramm PowerPoint ist ein neues Arbeitsfeld für SuS des Kurses. Vor vier Unterrichtsstunden wurde mit diesem Programm das erste Mal gearbeitet. Inzwischen hat der Kurs die Funktionen und Anwendungsfenster von PowerPoint kennengelernt. Es wurden Parallelen zwischen den Befehlen in Power-Point und Word hergestellt und besprochen. Die SuS können jetzt Folien mit drei verschiedenen Layouts (Titelfolie, Textfolie und Folie mit einer Tabelle) erstellen. Um das Thema nicht nur auf eine reines „Bedienungsniveau“ zu begrenzen, haben die SuS in der letzten Stunde mit Recherchen über Afrika angefangen und erste eigene Texte in die Folien eingegeben. Bei der selbständigen Bearbeitung von Aufträgen lernt die Gruppe sehr langsam und neigt zur Oberflächlichkeit. Aus diesem Grund wird in dieser Klasse viel mit unterschiedlichen handlungsorientierten Methoden experimentiert, um eine optimale Problemlösung zu finden.
Nach dem letzten UB wurde festgestellt, dass sich das SuS-Verhalten total anderes als im regulären Unterricht entwickelt. Der Besuch hat die SuS in eine Prüfungssituation versetzt, daher haben sich die meisten SuS sehr still und inaktiv verhalten. Nur durch ständige Lehrermotivation und gezielten Anweisungen konnte die Gruppe die gestellten Aufgaben bewältigen.
1.2 Ausstattung des Raumes Der Raum ist mit 28 PC-Arbeitsplätzen ausgestattet, die auf 5 Tischreihen verteilt sind. Der Raum ist groß und hell. Die Ausstattung und Tischordnung ermöglichen einen freien Zugang zu jedem Schüler. Smart Bord, Beamer und Whiteboard-Tafel vervollständigen die moderne Ausstattung des Raumes. Auf den Computern ist das Betriebssystem Windows XP mit den dazugehörigen Anwendungsprogrammen installiert. Die Whiteboard-Tafeln haben eine sehr ungünstige Platzierung und werden nur noch bei bestimmten Unterrichtsmethoden eingesetzt.
Sachanalyse 1 2
Um Objekten auf der Folie optische sowie eventuell akustische Effekte zuzuweisen, stehen in PowerPoint unterschiedliche Animationen zur Verfügung. Für den Wechsel von einer Folie zur nächsten kann man in PowerPoint Übergangseffekte festlegen. Hierfür steht uns der Aufgabenbereich FOLIENÜBERGANG zur Verfü-
1 PowerPoint 2003, Herdt Verlag
Arbeit zitieren:
2010, Vervollständigen einer Präsentation durch Folienübergänge und Effekte , München, GRIN Verlag GmbH
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