„Le premier exil de l'homme est de sortir du ventre de sa mère. Oui, dès le premier cri, il n'y a plus de limites. Si l'homme était condamné à l'immobilisme, l'aurait-on trouvé ailleurs
1 'Das erste Exil des Menschen ist die Entbindung aus dem Bauch seiner Mutter. Ja, ab dem ersten Schrei gibt es keine Grenzen mehr. Wenn der Mensch zur Immobilität verurteilt wäre, würde man ihn woanders antreffen als in Afrika, der Wiege der Menschheit?'
INHALT
I. EINFÜHRUNG. 3
I.1 FOKUS UND AUFBAU DER ARBEIT. 5
I.2 BEGRIFFSBESTIMMUNG ZU MIGRATION 8
I.3 'CAP VERT ET AU-DELÀ' - FORSCHUNGSRAHMEN UND UNTERSUCHUNGSFELD. 9
II. METHODOLOGIE UND THEORETISCHER RAHMEN DER STUDIE. 12
II.1 ETHNOGRAPHISCHE FELDFORSCHUNG UND METHODE 13
II.1.1 TEILNEHMENDE BEOBACHTUNG UND DATENERHEBUNG 13
II.1.2 DAS ETHNOGRAPHISCHE FELD UND SEINE GRENZEN. 19
II.2 THEORIEN ZU INTERNATIONALER MIGRATION. 21
II.2.1 RATIONAL CHOICE MODELS. 21
II.2.2 NEUE ÖKONOMIE DER ARBEITSMIGRATION. 23
II.2.3 THEORIE DER MIGRATIONSNETZWERKE. 24
II.3 SOZIOKULTURELLE KONZEPTE ZU MIGRATION. 25
II.3.1 SOZIALKAPITALTHEORIE. 26
II.3.2 KULTURELLES KAPITAL UND FELDWECHSEL NACH PIERRE BOURDIE.U 27
II.3.3 MIGRATION ALS 'RITE DE PASSAGE' 29
II.4 ZUR ANTHROPOLOGIE DER MIGRATION 30
III. IRREGULÄRE MIGRATION VON AFRIKA NACH EUROPA - POLITISCHER UND HISTORISCHER
KONTEXT 31
III.1 IRREGULÄRE MIGRATION UND EUROPAS PRÄVENTIONSPOLITIK. 31
III.1.1 TRANSKONTINENTALE MIGRATIONSPOLITIK DER EU 33
III.1.2 GRENZSCHUTZAGENTUR FRONTEX. 35
III.1.3 MYTHOS 'FESTUNG EUROPA' 37
III.2 HISTORISCHE EINBETTUNG DER SÜD-NORD-MIGRATIONSBEWEGUNG 39
III.2.1 (WEST-) AFRIKANISCHE MOBILITÄT. 39
III.2.2 TRANS-SAHARA-MIGRATION 42
III.2.3 IRREGULÄRE MEDITERRANE MIGRATION 44
IV. GLOBALE, REGIONALE UND LOKALE FAKTOREN - ZUR GENESE DER PIROGEN-MIGRATION
IM SENEGAL. 47
IV.1 TRANSATLANTISCHE BOOTSMIGRATION 47
IV.2 ÖKONOMISCHE, DEMOGRAPHISCHE UND POLITISCHE GRÜNDE - EIN PROFIL 49
IV.2.1 POLITPROPAGANDA - 'SOPI' VS. 'MAL TRAITE(U)R' 51
IV.3 MARITIME RESSOURCEN UND DIE ROLLE DER FISCHER. 53
IV.3.1 DIE AUSBEUTUNG DES MEERES ALS SOZIOÖKONOMISCHE DIMENSION. 53
IV.3.2 DIE FISCHER ALS VORHUT 56
IV.4 ART UND WEISE DER EMIGRATION - VISUM VS. LANDWEG VS. PIROGE 57
IV.4.1 FORMALE VISAVERTEILUNG. 57
IV.4.2 ZUM GERÜCHT VOM INFORMELLEN VISUM 59
IV.4.3 IRREGULÄRE MIGRATIONSWEGE UND DIE OPTION DER PIROGE 60
V. STRUKTUR, ORGANISATION UND ABLAUF DER PIROGEN-MIGRATION. 62
V.1 ABLEGEORTE UND ROUTE 62
V.2 ORGANISATION UND LOGISTIK DER MARITIMEN PASSAGE 64
V.2.1 AUSSTATTUNG 65
V.2.2 INFORMELLE NETZWERKE - DIE ORGANISATION DER ABFAHRT 66
V.2.3 BOOTSMANNSCHAFT UND SEEMANNSKUNST 69
V.3 DIE ÜBERFAHRT 72
VI. 'TENTER SA CHANCE' OU 'RESTER LES BRAS CROISÉS' - SOZIOKULTURELLE DYNAMIKEN AUF
AKTEURSEBENE. 75
VI.1 RELIGIÖSE UND KOGNITIVE ELEMENTE ALS BEGLEITER UND ERKLÄRUNGSFORMEL 76
VI.1.1 SPIRITUELLE PRAXIS UND DIE ROLLE DES MARABOUT. 76
VI.1.2 GOTTES- UND SCHICKSALSGLAUBE. 79
VI.1.3 RISIKOBEWUSSTSEIN UND DER UMGANG MIT ANGST 80
VI.2 DER WILLE ZUR EMIGRATION - MOTIVE UND VERFÜHRUNG 81
VI.2.1 MEDIALE WELT UND PROPAGANDA. 81
VI.2.2 DIE ROLLE DER FAMILIE IM ENTSCHEIDUNGSPROZESS 86
VI.2.3 BEDEUTUNG DER FRAUEN UND HEIRATSWESEN 91
VI.2.4 VORIGE MIGRANTEN, PEER GROUP UND KUMULATIVE WIRKUNG. 93
VI.3 HANDLUNGSSTRATEGIEN - PRAKTISCHER ZUGANG UND FINANZIERUNG 97
VII. ZUSAMMENFASSUNG UND KONKLUSION. 99
VII.1 LOKALISIERUNG UND SOZIOKULTURELLE GENESE. 100
VII.2 SOZIALE MOBILITÄT - NETZWERKE UND INSPIRATION 102
VIII. BIBLIOGRAPHIE. 106
IX. ANHÄNGE. 115
IX.1 ENTWICKLUNG DER WESTAFRIKANISCHEN POPULATION IN SPANIEN. 115
IX.2 ANHÄNGE PHOTOS. 116
IX.3 ANGABEN ZU INTERVIEWS. 119
ABBILDUNGEN
1. COVER-PHOTO: KOORDINATENZEICHNUNG DER KANARISCHEN INSELN. I
2. MARITIME MIGRATIONSROUTE VOM SENEGAL AUF DIE KANARISCHEN INSELN. 4
3. HALBINSEL CAP VERT (WOH-N UND FORSCHUNGSORTE) 11
4. FRONTEX EINSÄTZE IM ATLANTI,K OPERATION HERA. 37
5. MIGRATIONSBEWEGUNGEN IN WESTAFRIKA NACH DER UNABHÄNGIGKEITS-PHASE. 41
6. ÜBERLAND UND MARITIME MIGRATIONSROUTEN NACH NORDAFRIKA UND EUROPA. 46
7. IRREGULÄRE MIGRATION AUF DIE KANARISCHEN INSELN, 2003-2008 48
8. BOOT DER SPANISCHEN 'GUARDIA CIVIL' (FRONTEX) AM STRAND VON BARGNY. 64
9. WERBUNG IN DAKAR 84
Arbeit zitieren:
Benjamin Schaffner, 2010, 'Le clan du destin' - Die Pirogen-Migration von Senegals Küste auf die Kanarischen Inseln, München, GRIN Verlag GmbH
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am Wednesday, January 12, 2011-