Inhaltsverzeichnis II
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis II
Abk ürzungsverzeichnis III
1 Einleitung 1
2 Begriffliche Abgrenzungen 2
2.1 Konflikt 2
2.2 Definitionen 2
2.3 Konfliktfähigkeit 4
2.4 Organisation 4
3 Konflikte 5
3.1 Entstehung einer Konfliktsituation 5
3.2 Ursachen eines Konfliktes 6
3.3 Die verschiedenen Konfliktarten 7
4 Konflikte - Bedrohung oder Chance? 7
4.1 Positive Funktion von Konflikten 8
4.2 Negative Funktionen 9
5 Konfliktmanagement 10
5.1 Was heißt Konfliktmanagement? 10
5.2 Ziele des Konfliktmanagements 11
6 Konfliktmanagement in sozialen Organisationen 11
6.1 Beispiel der Mediation 12
7 Fazit 14
Literaturverzeichnis 15
Monographien 15
Internetquellen 16
Abkürzungsverzeichnis III
Abkürzungsverzeichnis
bzgl. bezüglich bzw. beziehungsweise d.h. das heißt et.al. et altera ggf. gegebenenfalls Hrsg. Herausgeber i.d.R. in der Regel o.g. oben genannte(n) o.J. ohne Jahresangabe S. Seite(n) sog. sogenannte(n) u. a. unter anderem u.U. unter Umständen z.B. zum Beispiel
Zur Bedeutung des Konfliktmanagements in sozialem Organisationen 1
1 . Einleitung
Konflikte begleiten uns durch das Leben. Sie finden in allen Situationen unseres Alltags statt, in der Familie, im Beruf, unter Freunden. Aber auch in sozialen Organisationen gehören Konflikte zur Tagesordnung. Es gibt wahrscheinlich niemanden, der in einer Organisation oder in einem Unternehmen tätig ist und nicht schon in einen Konflikt verwickelt war. Konflikte sind somit ein ständiger Bestandteil des menschlichen Zusammenlebens und damit auch integraler Bestandteil einer sozialen Organisation. Wann immer sich eine Gruppe von Individuen zusammenfindet und miteinander agiert, um gemeinsame Ziele zu erreichen, kann es aufgrund unterschiedlicher individueller Einstellungen zu Interessengegensätzen kommen.
Für den Umgang mit Konflikten gibt es kein Patentrezept. Viele Konflikte ähneln sich und haben Gemeinsamkeiten. Trotzdem ist jeder Konflikt individuell, weil kein Mensch oder Situation wie die Andere ist. Konfliktlösung ist somit kein mechanischer Prozess und es gibt keine absolute Lösungsgarantie. Im Rahmen der vorliegenden Hausarbeit wird das Themengebiet der Konflikte und Konfliktlösungen in sozialen Organisationen näher betrachtet. Beginnend mit einer begrifflichen Definition von Konflikt und Organisation, wird im weiteren Verlauf auf die Entstehung einer Konfliktsituation sowie die Ursachen, Arten und Funktionen eines Konflikt eingegangen. Im fünften Kapitel wird das Thema des Konfliktmanagements näher beleuchtet. Zudem wird ein beispielhaftes Verfahren, die Mediation, vorgestellt. Ich habe dieses Verfahren gewählt, weil die Mediation ein weitverbreitetes Verfahren zur Konfliktbewältigung in sozialen Organisationen darstellt. Im letzten Kapitel erfolgt eine Zusammenfassung der präsentierten Inhalte und ein Resümee.
„Nicht Sieg sollte der Sinn der Diskussion sein, sondern Gewinn. “ 1
1 Mörtenhummer-Mörtenhummer (2009). S. 88.
Zur Bedeutung des Konfliktmanagements in sozialem Organisationen 2
2 . Begriffliche Abgrenzungen
Nachfolgend soll der Begriff eines in einer Organisation auftretenden sozialen Konfliktes, Konfliktfähigkeit sowie der einer Organisation selbst erläutert werden.
2.1 Konflikt
Verschiedene wissenschaftliche Disziplinen untersuchen Konflikte in Organisationen:
Die Betriebswirtschaftslehre befasst sich ebenso damit wie die Psychologie oder die Soziologie. Dadurch wird der Begriff Konflikt unterschiedlich verwendet.
Der Begriff ,,Konflikt" stammt ursprünglich von dem lateinischen Wort ,,(arma) confligere" ab und bedeutet so viel wie zusammenstoßen, kämpfen und Waffengeklirr. Heute bezieht man Konflikte auf innere psychische Zustände, individuelle Handlungsorientierungen, Verhaltens- oder Zieldiskrepanzen, die zwischen Individuen oder Gruppen bestehen. 2 In der Literatur lassen sich unterschiedliche Definitionen finden.
2.2 Definitionen
Soziologische Sichtweise nach Dahrendorf:
„Konflikt ist‚ jede Beziehung zwischen Elementen (...), die sich durch objektive (latente) und subjektive (manifeste) Gegensätzlichkeiten kennzeichnen lässt (...). Der Gegensatz kann bewußt oder bloß erschließbar, gewollt oder nur situationsbedingt sein (...), auch er Grad des Bewusstseins ist für die Bestimmung von Beziehungen als Konflikt nicht relevant.“ 3 Dahrendorf setzt seine Konflikttheorie in den Bezug zum sozialen Wandel. Er betont, dass soziale Konflikte funktional im Sinne von schöpferisch wirken
2 Vgl. Regnet (1992). S.4.
3 Vgl: Dahrendorf (1961).S.23.
Zur Bedeutung des Konfliktmanagements in sozialem Organisationen 3
können, nämlich als eine den Wandel hervorrufende Kraft, die zugleich integrierend wirkt. 4
Psychologische Sichtweise (nach Hugo-Becker&Becker): „ Im Allgemeinen wird unter einem Konflikt das Aufeinandertreffen von zwei miteinander unvereinbaren Handlungstendenzen verstanden: zwei oder mehreren Personen,
verfolgen untereinander gegensätzliche Handlungspläne, sind sich ihrer Gegnerschaft (meist) bewusst“. 5 Wichtig ist auch, dass es neben dem Fühlen und Wahrnehmen, worauf der psychologische Ansatz abhebt, auch Interaktion stattfinden muss. Ein „Realisierungshandeln“ ist nötig, damit ein Konflikt gegeben ist (z.B. verbale Kommunikation). Dies wird bei Dahrendorf nicht berücksichtigt. Betriebswirtschaftlicher Ansatz (nach Kirsch):
„Es handelt sich um einen Konflikt, wenn „zwei oder mehr Entscheidungsträger nicht gleichzeitig die in ihrem Sinne optimale oder befriedigenden Alternative realisieren können“, wobei ein interindividueller Konflikt ‚eine Teilmenge von Entscheidungsinterpendenzen’ ist.“ 6
Der Ansatz von Kirsch wiederum zielt alleine auf die Handlungsebene ab und vernachlässigt die Ebenen der Wahrnehmung, des Fühlens wie auch die Möglichkeit, dass dies ein einseitiges Empfinden sein kann. Wesentlich ist das Wahrnehmen und subjektive Erleben eines Konfliktes. Verschiedene Autoren machen deutlich, dass die objektiven Potenziale für sich
4 Vgl: Hugo-Becker (2004). S. 108.
5 Vgl: Hugo-Becker (2004).S.103.
6 Vgl: Regnet (2001). S.7f.).
Arbeit zitieren:
Patricia Brix, 2011, Zur Bedeutung des Konfliktmanagements in sozialen Organisationen, München, GRIN Verlag GmbH
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