Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis I
Abkürzungsverzeichnis II
1. Einleitung 1
2. Die koloniale Entwicklung des amerikanischen Kontinents 2
2.1 Die Erschließung der Ostküste 2
2.2 Die koloniale Wirtschaft 2
2.3 Die Unabhängigkeitserklärung und der Revolutionskrieg 3
3. Die ökonomische Entwicklung nach der Unabhängigkeit 4
3.1 Die Monroe-Doktrin 4
3.2 Die Eroberung des Westens 4
4. Die Sezession und ihre Folgen 6
4.1 Die Sklavenfrage 6
4.2 Die Sezession und der Bürgerkrieg 6
4.3. Die Reconstruction-Periode 7
5. Amerikas Weg zur wirtschaftlichen Großmacht 8
5.1 Die wirtschaftliche Entwicklung am Ende des 19 Jahrhunderts 8
5.2 Die USA und der erste Weltkrieg 8
5.3 Die große Depression 9
5.4 Der Zweite Weltkrieg: Die Ereignisse wiederholen sich 9
6. Der kalte Krieg 11
7. Zusammenfassung 12
Literaturverzeichnis 14
I
Abkürzungsverzeichnis
= am angegebenen Ort
a.a.O.
= Auflage
Aufl.
= beziehungsweise
bzw.
= zirka
ca.
= et cetera
etc.
= folgende/fortfolgende
f./ff.
= Herausgeber
Hrsg.
= Seite
S.
= United States of America (Vereinigte
USA
Staaten von Amerika)
= Vergleiche
Vgl.
II
1. Einleitung
Nach dem Zusammenbruch des Ostblocks und seiner führenden Kraft, der Sowjetunion, ist die USA als einzige sogenannte Weltmacht übrig geblieben. Zwar erhebt Rußland, legitimer Nachfolger des Sowjetstaates, ebenfalls Anspruch auf diesen Status, doch bleibt unverkennbar, daß die USA einen weitaus größeren Einfluß auf die internationale Staatengemeinschaft ausübt.
Doch es stellt sich die Frage, wie konnte eine ehemalige britische Kolonie zur führenden Macht in der Welt werden? Warum widerfuhr ihr nicht dasselbe Schicksal, wie die anderen Kolonien?
In der vorliegenden Arbeit wird die geschichtliche Entwicklung der Wirtschaft der Vereinigten Staaten von Amerika dargelegt. Auf eine Darstellung der Entwicklung zur politischen Weltmacht wird an dieser Stelle verzichtet. Weiterhin wird die wirtschaftliche Entwicklung der USA nach 1945 außer acht gelassen, da die USA bereits gegen Ende des 2. Weltkrieges zur wirtschaftlichen Groß- und politischen Weltmacht aufgestiegen war. Nach einer kurzen Darstellung der Entstehung der britischen Kolonien auf dem amerikanischen Kontinent wird insbesondere die kapitalistische Entwicklung im 19. Jahrhundert erörtert. Anschließend wird die wirtschaftliche Entwicklung im 20. Jahrhundert betrachtet, wobei speziell die Auswirkungen der beiden Weltkriege auf die USA näher analysiert werden. Im Abschluß wird die Frage beantwortet, ob die USA ein gelungenes Beispiel für die ökonomische Entwicklung eines Landes ist.
Da eine vollständige und alles umfassende Betrachtung der geschichtlichen Entwicklung der
USA den Umfang dieser Arbeit erheblich erweitern würde, wird an dieser Stelle auf die
weiterführende Literatur hingewiesen.
1
2. Die koloniale Entwicklung des amerikanischen
Kontinents
2.1 Die Erschließung der Ostküste
Nachdem Christoph Kolumbus im Jahre 1492 auf dem amerikanischen Kontinent landete, begann kurz darauf die koloniale Eroberung Amerikas durch die Spanier, wobei sie sich vorwiegend auf Mittel- und Südamerika konzentrierten.
Nach mehreren Entdeckungsfahrten durch andere Nationen, wie England und den Niederlanden, waren es im Jahre 1585 die Engländer, die den ersten Versuch einer Besiedlung unternahmen. Dieser Versuch scheiterte jedoch kläglich, da nach ca. 4 Jahren keine Anzeichen einer Siedlung mehr zu finden waren. 1
Doch ging die Besiedlung Amerikas keineswegs friedlich zu. Die Holländer, die 1609 an der Mündung des Hudson Neu-Amsterdam, das spätere New York, gründeten, kämpften gegen die Schweden, die 1640 die neue Welt betraten. Nur 17 Jahre später war Neu-Schweden verloren und ging an die Holländer. Die Franzosen kämpften gegen die Spanier und die Engländer kämpften gegen alles, gegen die Holländer, die Franzosen und die Spanier. Im zweiten britisch-niederländischen Seekrieg ging Neu-Amsterdam 1664 ohne Kampf in britischen Besitz über. Ein weiteres Jahrhundert vergeht jedoch noch, bevor die Briten 1759 auch den französischen Anspruch auf Teile Amerikas negierten. 2
Seit Anfang des 17. Jahrhunderts hatte England an der Ostküste mehrere Kolonien gegründet. 1607 wurde Virginia als erste Kolonie gegründet, im Jahre 1620 landeten die Pilgerväter in Massachusetts. 1733 war Georgia als 13. Kolonie entstanden. In diesen Kolonien lebten im Jahre 1760 1.267.000 Einwohner. Nachdem die Franzosen, die Kolonisten nicht mehr bedrohten, waren sie auf die Hilfe aus Londen nicht mehr angewiesen. 3
2.2 Die koloniale Wirtschaft
Da wegen des Mangels an Kapital und des Fehlens von Arbeitskräften Fabriken kaum existierten, war die Wirtschaft in den 13 Kolonien hauptsächlich agrarisch. Neben der Landwirtschaft gewann jedoch die Holzgewinnung, der Pelzhandel sowie der Schiffbau und die Fischerei an der Küste zunehmend an Bedeutung. Dennoch gab es wenig Widerstand, als das englische Mutterland Gesetze erließ, die die Kolonien auf einen Lieferanten von Rohprodukten und einen Abnehmer von Fertigwaren reduzierte. Neben diesen Austausch von
2
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René Klee, 2000, Die Wirtschaftsgeschichte der USA - Ein gelungenes Beispiel der ökonomischen Entwicklung eines Landes?, Munich, GRIN Publishing GmbH
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Hitlers Kriegserklärung an die USA, 11. Dezember 1941
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