Inhalt
1 Didaktische Planung 3
1.1 Analyse der Sache und des Inhalts 3
1.1.1 Sprachlich 3
1.1.2 Inhaltlich 4
Fachdidaktische Analyse , 4
1.1.3
1.2.3 Bezug zum Bildungsplan 6
2 Einordnung der Unterrichtssequenz in die Unterrichtseinheit 7
3 Kompetenzen- Kriterien- Kompetenzorientiertes Lernziel-Indikatoren 7
4 Lernszenario vordenken 9
5 Verlaufsplanung 12
6 Literaturverzeichnis. 14
7 Anhang 14
2
1 Didaktische Planung
1.1 Analyse der Sache und des Inhalts
1.1.1 Sprachlich
Die dargestellte Unterrichtssequenz beinhaltet einfache Satzstrukturen zur Personenbeschreibung. Diese werden sowohl in positiver Form als auch in der Negation in der Zeit „Simple Present“, der einfachen Gegenwart, vorkommen.
Die Bildung des Simple Present 1
→ Das Simple Present wird mit dem Infinitiv gebildet. In der 3. Person Singular wird dem Infinitiv zusätzlich ein -s zugefügt. Beispiel: We/ They/ I/ You like cookies We/ They/ I/ You play soccer He/ She/ It likes cookies He/ She / It plays soccer
→ Verneinte Aussagesätze werden im Simple Present mit don´t/ doesn´t + Infinitv gebildet. Beispiel:
We/ They/ I/ You don´t like cookies We/ They/ I/ You don´t play soccer on Monday He/ She/ It doesn´t like cookies He/ She/ It doesn´t play soccer on Monday
→ Fragesätze der einfachen Gegenwart werden mit Do/ Does / Don´t/ Doesn´t gebildet Beispiel: Do we/ they/ I/ you like cookies? Don´t they play soccer on Monday? Does he/ she/ it like cookies? Doesn´t she play soccer on Monday?
Die Verwendung der einfachen Gegenwart 2
Das Simple Present wird verwendet um:
→ regelmäßige Vorgänge auszudrücken ( On Sundays they sleep very long)
1 Vgl.: Fleischhack, E. (Hrsg.) (1984): Englisch G- Grammatik. Berlin: Cornelsen, S. 74ff
2 Vgl.Ebd
3
→ gewohnheitsmäßige Handlungen auszudrücken. Also was jemand immer, oft oder nie tut. Diese Sätze im Simple Present können bestimmte Signalwörter wie usually, often, sometimes, never, every Monday etc. beinhalten. (I often play soccer) → feststehende allgemeine Tatsachen auszudrücken. (I have got long hair) → feststehende zukünftige Handlungen auszudrücken. (The train leaves at 8.00pm) → Zustände und Verben des Denkens und Fühlens auszudrücken. (He loves her) → aufeinanderfolgende Handlungen in der Gegenwart zu beschreiben. Hierbei werden Signalwörter wie first, then, after that etc. verwendet. (First I get up, then I have breakfast)
1.1.2 Inhaltlich
Die Ausbildung einer kommunikativen Sprachkompetenz im Bereich der Fremdsprache Englisch gehört zu den wichtigsten Aufgaben des Unterrichts. Das Thema der Stunde „Personen beschreiben“ stellt in diesem Zusammenhang einen exemplarischen Teil dieser Kompetenz dar. Die SchülerInnen sollen einfache Satzstrukturen zur Personenbeschreibung kennen lernen und diese in alltagsnahen Situationen und in spielerisch vielfältigen Aufgaben anwenden. Zum wichtigsten Prinzip eines solchen Unterrichts gehört es, dass die Lehrperson bedeutungsvolle Aufgaben stellt und eine gute Lernatmosphäre gegeben ist. Der Linguist Hymes stellt den Inhalt einer „communicative competence“ folgendermaßen dar: „…to represent the use of language in a social context, or the observance of sociolinguistic norms of appropriacy” 3 . Es geht also im Kern um die Verbindung pragmatischer Aspekte mit der zu erlernenden Fremdsprache um damit die Anbahnung dieser Kompetenz in vielfältigen funktionalen und alltagsnahen Kontexten zu ermöglichen 4 .
1.1.3 Fachdidaktische Analyse 5,6
In der Englischdidaktik existieren verschiedene Ansätze zur Umsetzung des Fremdsprachenunterrichts. Allgemein kann gesagt werden, dass diese unterschiedlichen Konzepte gleichberechtigt und oftmals nicht eindeutig abgegrenzt parallel existieren. In den
3 Haß, F. (2006): Fachdidaktik Englisch. Tradition-Innovation-Praxis. Stuttgart: Klett, S. 19
4 Vgl. Ebd.
5 Vgl. Ebd. S. 201ff
6 Vgl.: Müller-Hartmann, A. / Schocker von Ditfurth, M. (2004): Introduction to English Language Teaching.
Stuttgart: Klett
4
letzten Jahren hat sich jedoch in der Didaktik ein Trend zu eher aufgabenorientierten und somit auch schüleraktiveren didaktischem Umsetzungen entwickelt. Ein eher traditioneller stark frontal orientierter Unterricht stellt beispielsweise das PPP (Present-Practice-Produce) dar. Er wird auch als darbietender Unterricht beschrieben und beinhaltet eine strak lehrerzentrierte Umsetzung 7 . Als neueres und stärker schüleraktives didaktisches Konzept kann das TBLL (Task Based Language Learning) bezeichnet werden. Hierbei geht es hauptsächlich darum, die Fremdsprache in einer Art projektorientiertem Unterricht als Mittel zum Zweck zu verwenden. Das Fremdsprachenlernen soll somit „nebenher“ und unbewusster stattfinden.
In der dargestellten Unterrichtssequenz vermischen sich verschiedene didaktische Konzepte miteinander.
Das Grundgerüst der Unterrichtssequenz der Personenbeschreibung ist der Erarbeitende Unterricht. Sowohl die Gliederung des Unterrichtsgeschehens als auch die Methodenvielfalt entsprechen diesem Konzept. Die unterrichtlichen Schritte teilen sich in 3 Blöcke ein: 1. Motivation- Begegnung- Erfahrung- Perspektive
Die SchülerInnen werden durch eine Problemlösesituation (The Police needs your help…) mit dem Thema vertraut gemacht. Hierzu werden Bildmaterialien etc. verwendet. Des Weiteren findet hier ein erster Input der Lehrperson statt. 2. Die Entwicklung der Arbeitsaufgabe- Erarbeitung- Auseinandersetzung Arbeit an Materialien in Partner-, Gruppen-, Einzelarbeit oder an Stationen. Einsatz verschiedener Methoden und Vertiefung am Material. (Lerntheke zur Personenbeschreibung) 3. Transfer- Anwendung- Sicherung- Übung
Übertragung des Gelernten auf weitere Zusammenhänge ( Double-Circle) Der erarbeitende Unterricht beinhaltet kooperative Arbeit der SchülerInnen untereinander, aber auch zwischen Lehrperson und SchülerInnen. Der erarbeitende Unterricht soll, wie in der dargelegten Unterrichtssequenz, eine starke Eigenaktivität der SchülerInnen und ein selbständiges, aber auch kommunikatives Unterrichtsgeschehen beinhalten. Die dargelegte Unterrichtssequenz entspricht in vielerlei Hinsicht diesem Konzept des erarbeitenden Unterrichts, beinhaltet jedoch auch Aspekte anderer didaktischer Prinzipien. So weist der Einstieg auch starke Merkmale des PPP auf. Es handelt sich um einen zuvor
7 Vgl. Ebd. S. 202
5
Arbeit zitieren:
2010, Das Wetter, Personen und Landschaften beschreiben, München, GRIN Verlag GmbH
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