Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung 1
1.1 Zielformulierung 3
1.2 Aufbau der Arbeit 3
2 Begriffsdefinitionen 5
2.1 Tourismus 5
2.2 Event 6
2.3 Mega-Event 7
3 Die Republik Südafrika 8
3.1 Geschichte 9
3.2 Politik und Wirtschaft 12
3.3 Der Tourismus in Südafrika 15
3.3.1 Die Entwicklung des Tourismus 16
3.3.2 Tourismusstrukturen von Angebot und Nachfrage 17
3.4 Die Bedeutung des Sports in Südafrika 23
3.5 Sport- und Tourismusstadt Durban 25
3.5.1 Die Auswirkungen des Tourismus auf die Stadt Durban 27
3.5.2 Die Organisation der WM in Durban 27
3.5.3 Das FIFA W-MStadion in Durban 28
4 Chancen und Risiken für die Tourismusbranche durch die FIFA WM 2010 31
4.1 Chancen 34
4.1.1 Reiseveranstalter 35
4.1.2 Hotellerie 37
4.1.3 Gastronomie 38
4.2 Risiken 38
4.2.1 Sicherheitsrisiko 38
4 2 2 Gesundheitsrisiken 39
4.2.3 Gefahr von Terroranschlägen 40
5 Die Auswirkungen der FIFA WM 2010 auf den Tourismus der Stadt Durban41
5.1 Mögliche positive Auswirkungen 41
5.1.1 Verbesserung der Infrastruktur 41
5.1.2 Imagegewinn für die Stadt Durban 44
5.1.3 Steigerung der Gästeübernachtungen 45
5.2 Mögliche negative Auswirkungen 46
5.2.1 Schaffung von Überkapazitäten 46
5.2.2 Umweltbelastung 48
6 Fazit 49
7 Danksagung 51
Literaturverzeichnis 52
Abkürzungsverzeichnis
ABSA - Amalgamated Bank of South Africa Aids - Acquired Immune Deficiency Syndrome ANC - African National Congress BIP - Bruttoinlandsprodukt BOP - Bottom of the Pyramid
FIFA - Fédération Internationale de Football Association GmbH - Gesellschaft mit beschränkter Haftung HIV - Humanes Immundefizienz-Virus ICC - International Convention Center Mio. - Millionen NP - National Party PAC - Pan African Congress SAPS - South African Police System SWOT - Stärken, Schwächen, Chancen, Risiken - Analyse UNWTO - World Tourism Organization USD - US Dollar VFR - Visiting Friends and Relatives Vgl. - Vergleich VIP - Very important person VOC - Vereenigde Oost-Indische Compagnie WM - Weltmeisterschaft ZAR - Südafrikanischer Rand
Abbildungsverzeichnis
Abb. 1: Tourismusbarometer
Abb. 2: Zirkelbewegung des Tourismus
Abb. 3: Landkarte Südafrika
Abb. 4: Internationale Ankünfte Südafrika 1998 - 2009
Abb. 5: Einflussfaktoren auf die Tourismusnachfrage
Abb. 6: Besuchsgründe Südafrikas internationaler Touristen
Abb. 7: Anzahl negativer Erlebnisse von Touristen innerhalb Südafrikas
Abb. 8: SWOT - Analyse
Abb. 9: Moses - Mabhida - Stadion
Abb. 10: Monatliche Durchschnittseinkommen nach Ethnien in Rand (ZAR)
und zu Preisen von 2008
Abb. 11: Saisonale Verteilung der inländischen Touristen nach Monaten in
Abb. 12: Vergleich Durban International Airport vs. King Shaka Airport
(abgewandelt)
Abb 13: Besucherzahl der FIFA-Fan-Feste in den einzelnen Städten
1
1 Einleitung
„Wenn man einen hohen Berg bestiegen hat, stellt man fest, dass es noch viele andere Berge zu besteigen gibt.“ 1 Mit diesem Zitat deutet der Urvater des heutigen Südafrika, Nelson Mandela, auf die unzähligen Aufgaben und Herausforderungen hin, die das Land in seiner bisherigen Geschichte meistern musste und gemeistert hat. Auch nach dem Ende der Apartheid, auf dem Weg in eine neue Ära, waren der anhaltende Rassismus, Kriminalität, Armut und die Aids-Problematik die nächsten großen Herausforderungen für die junge Demokratie Südafrika. Bei der Betrachtung all der großen Schwierigkeiten und Katastrophen, denen das Land in seiner Vergangenheit zum Teil machtlos gegenüberstand, lässt sich ansatzweise erahnen, welcher „Berg“ für die Nation bestiegen war, als am 15. Mai 2004 2 von der FIFA in Zürich das Ausrichterland für die Fußball-WM 2010 bekannt gegeben wurde: Südafrika. Das Land an der Südspitze des afrikanischen Kontinents, das noch vier Jahre zuvor in Bezug auf die Austragung der WM 2006 denkbar knapp an Deutschland gescheitert war, setzte sich an diesem Tag gegen die afrikanischen Konkurrenten Marokko, Ägypten und Libyen durch. 3 Jeder Südafrikaner - ob weiß oder schwarz, arm oder reich, jung oder alt
- gewann an diesem 15. Mai 2004 ein neues Selbstbewusstsein und der Nationalstolz ist bis heute groß wie nie. Die Augen der Welt sind seit diesem Tag auf Südafrika gerichtet. Wenn auch von Kritikern mit gemischten Gefühlen betrachtet, wurde das Land mit einer Aufgabe betraut, mit der es stellvertretend für den gesamten afrikanischen Kontinent die Chance erhielt, der Welt den Fortschritt Afrikas zu beweisen.
Die Fußballweltmeisterschaft der Männer zählt neben den Olympischen Spielen zu den größten Sportereignissen der Welt. Für die Gastgebernation eines solchen Events, das von Milliarden Zuschauern auf der ganzen Welt verfolgt wird, birgt dies größte Chancen für Wirtschaft, Weiterentwicklung der Infrastruktur sowie das Image und damit auch für den Tourismus.
Südafrika erhält mit der Zusage der FIFA für die Austragung der Fußball-WM 2010 die wahrscheinlich einmalige Gelegenheit sich der Welt zu präsentieren und zu beweisen, dass es zu weitreichender organisatorischer Leistung in der Lage ist.
1 Mandela 1994.
2 Vgl. Botschaft der Republik Südafrika, Berlin 2010.
3 Vgl. Stenzel 2010.
2
Aus dieser Gelegenheit ergeben sich weitere Chancen: das Wachstum der Wirtschaft, die Entstehung von Arbeitsplätzen und die weitere Entwicklung und Verbesserung der Infrastruktur. Faktoren, die besonders für Schwellenländer wie Südafrika von enormer Bedeutung sind.
Von allen Wirtschaftszweigen profitiert der Tourismus besonders von einer Großveranstaltung wie der Fußball Weltmeisterschaft. Für die touristisch noch nicht erschlossenen Gebiete erhofft das Land durch deren Funktion als Austragungsstätten große Tourismuszuwächse. 4 Die UNWTO sieht die Entwicklung Südafrikas als vielversprechend und erwartet für 2010 einen deutlichen Aufschwung durch die Fußball-WM 5 .
Abb. 1: Tourismusbarometer 2008 und 2009
Mit dem offiziellen Slogan der Fußball-WM 2010 „Ke Nako“, der in der Sotho-Sprache verwendet wird und so viel heißt wie „Es ist Zeit“, möchte das Land der Welt sagen: „Wir sind bereit. Afrikas Zeit ist gekommen.“ 6
Für Südafrika gilt es nun, diese Zeit bestmöglich und effektiv zu nutzen und den größtmöglichen Nutzen für das Land und seine Bewohner aus der Zeit zwischen dem 11. Juni und dem 11. Juli 2010 zu ziehen. Die Erwartungen und Hoffnungen der FIFA, Südafrikas und der ganzen Welt sind enorm. Die erfolgreiche Austragung der Fußball-WM 2010 kann für Südafrika ein neuer, bisher unerreichter Gipfel werden und dem Land sowie dem gesamten Kontinent zu einer neuen Wahrnehmung der Weltöffentlichkeit verhelfen.
4 Vgl. Konopka 2010.
5 Vgl. UNWTO 2009, S. 4.
6 Vgl. Osmanovic 2010.
3
1.1 Zielformulierung
Ein sportliches Großereignis wie die Fußball-WM 2010 kann, wie im Ansatz erwähnt, für ein Land, eine Region sowie einen Austragungsort wesentliche positive Veränderungen und Chancen bereithalten. Ziel dieser Arbeit ist es, die Auswirkungen der Fußball-WM 2010, positiver und negativer Art, auf einen Austragungsort zu untersuchen und zu bewerten. Gegenstand der Untersuchungen dieser Arbeit wird insbesondere die Stadt Durban sein. Hier soll im Detail herausgearbeitet werden, ob die Fußball-WM 2010 eine Chance für die regionale Tourismussituation in Durban darstellen wird und wenn ja, in welchem Umfang dies geschehen kann. Weiterhin werden Chancen und Risiken dieser Großveranstaltung für das Land Südafrika im Allgemeinen dargestellt sowie die positiven und negativen Auswirkungen, die durch die Austragung des Turniers auf Südafrika und besonders auf die Stadt Durban einwirken.
Es soll an dieser Stelle darauf hingewiesen werden, dass sich alle Untersuchungen auf die Zeit vor der Austragung der Fußball-WM 2010 in Südafrika beziehen. Die Wahl des Themas ist auf eine persönliche Motivation der Autorin zurückzuführen, die im Zeitraum von Januar bis Juli 2010 in Durban gelebt und studiert hat und durch persönliche Erfahrungen während dieser Zeit einen eigenen Zugang zu der Thematik des Fußballsports auf dem afrikanischen Kontinent sowie eine hohe persönliche Bindung zu der Stadt Durban entwickelt hat.
1.2 Aufbau der Arbeit
Die Thesis befasst sich zunächst mit dem Thema Eventmanagement und verschiedenen Typen von Events. Hier werden für das Verständnis essentielle Begriffe, wie Tourismus, Event und Megaevent erläutert.
Anschließend wird das Land Südafrika dargestellt. Es erfolgen Daten und Fakten zum Land sowie Hinweise zur Geschichte und zur aktuellen politischen Situation. Der Tourismus in Südafrika, als einer der Hauptwirtschaftszweige, wird im Folgenden näher erläutert. Hierbei wird auf die Entwicklung sowie die auf die Strukturen von touristischem Angebot und touristischer Nachfrage innerhalb Südafrikas eingegangen. Weiterhin wird die Bedeutung des Sports im Land Südafrika näher untersucht. Es folgt ein Portrait der Sport- und Tourismusstadt Durban, das die bisherigen Auswirkungen des Tourismus auf die Stadt vor der Fußball-WM, sowie die Organisation des Turniers innerhalb Durbans und eine Vorstellung des Fuß- ball-WM-Stadions in Durban beinhaltet.
4
Es werden weiterhin die Chancen und Risiken, die die Fußball-WM 2010 für das Land Südafrika impliziert, abgewogen sowie mögliche positive und negative Auswirkungen des Turniers auf den Tourismus der Stadt Durban untersucht. Anhand der gewonnenen Erkenntnisse wird eine Bewertung der einzelnen Auswirkungen vorgenommen.
Letztlich werden die Erkenntnisse, die im Verlauf der Untersuchung gewonnen wurden, in einem Fazit noch einmal zusammenfassend dargestellt.
5
2 Begriffsdefinitionen
Um das Verständnis der nachfolgenden Ausarbeitungen zu gewährleisten, werden zunächst wesentliche Begriffe erläutert, die dem Leser einen ersten Zugang zur Thematik verschaffen sollen.
2.1 Tourismus
Ursprünglich lässt sich der Begriff „Tourismus“ auf das griechische Wort „tornos“ zurückführen, welches für „zirkelähnliches Werkzeug“ steht. Über das lateinische „tornare“ (runden) und das französische „tour“ (Fahrt, Rundfahrt, Rundgang) gelangte der Begriff dann ins Englische und Deutsche. Nach Mundt ist „eine Tour [...] eine Reise weg vom normalen Wohnort hin zu einem anderen Ort, an dem man für eine Zeit verweilt, um dann wieder zum Ausgangspunkt zurückzukehren.“ 7 Auffällig ist hier die gesamte Betrachtung des Begriffs, der einen Kreislauf beschreibt.
Abb. 2: Zirkelbewegung des Tourismus
Fremden- oder Reiseverkehr, wie der Tourismus heute im Deutschen genannt wird, wird nach Freyer wie folgt definiert: „Tourismus ist das vorübergehende Verlassen des gewöhnten Aufenthaltsortes sowie der Aufenthalt in der Fremde aus touristischen Motiven.“ 8 Neben der Definition der Welttourismusorganisation der Vereinten Nationen (UNWTO): „Touristen sind
7 Mundt, 2006, S. 1 f.
8 Freyer, 2006, S. 20.
6
Personen, die zu Orten außerhalb ihres gewöhnlichen Umfeldes reisen und sich dort für nicht mehr als ein Jahr aufhalten aus Freizeit- oder geschäftlichen Motiven, die nicht mit der Ausübung einer bezahlten Aktivität am besuchten Ort verbunden sind“ 9 , ist Freyers Definition die am meisten verwendete und international anerkannteste.
Die Reise ist der zentrale Begriff des Tourismus. Freyer gliedert den Begriff Tourismus in drei Ebenen (Ort, Zeit und Anlass der Reise), welche die konstitutiven Elemente des Tourismus darstellen. 10
• Ebene 1: Ort
Den Wechsel des Aufenthaltsortes von Personen, nicht eingeschlossen den normalen, alltäglichen Aufenthaltsort, sondern einen so genannten „fremden“ Ort, der mit verschiedenen Transportmitteln erreicht werden kann.
• Ebene 2: Zeit
Den vorübergehenden Aufenthalt an einem „fremden“ Ort, an dem der Reisende sich aufhält und eine Unterkunft in Anspruch nimmt. Wichtig ist hier die Absicht des Reisenden, nach einem bestimmten Zeitabschnitt zurückzukehren.
• Ebene 3: Anlass der Reise
Die Motive des Ortswechsels und die Frage, warum die Reise angetreten wird.
2.2 Event
Der Begriff „Event“ kommt aus dem Englischen und wird im Deutschen als Synonym für die Begriffe Veranstaltung, Ereignis oder Geschehnis verwendet.
Events im Tourismus haben eine besondere Bedeutung, da sie als schnellstes wachsendes Segment der touristischen Leistungskette gelten. 11 Generell sind Events nicht als touristische Leistung anzusehen, ergänzen jedoch in zahlreichen Fällen das touristische Angebot einer Destination. Events ergänzen gemeinsam mit der touristischen Infrastruktur das Gesamtbild eines Ortes bzw. einer Destination. 12
9 Freyer, 2006, S. 56.
10 Vgl. Freyer, 2006, S. 2.
11 Vgl. Freyer/Meyer/Scherhag, 1998, S. 18.
12 Vgl. Bräuchle 2006, S. 11.
7
Events beinhalten im weiteren Sinne Veranstaltungen aller Art, im touristischen Sinne meist einen Reiseanlass. Geschäftsreisen sind hier ein so genannter Grundnutzen als Reiseanlass, wohingegen Events im Destinationsmanagement einen so genannten Zusatznutzen für den Reisenden generieren. 13
Events sind durch verschiedene Faktoren gekennzeichnet, in vielen Fällen einzigartig und ein so genanntes „Once in a lifetime“-Ereignis. Sie verursachen hohe Kosten und finden normalerweise innerhalb einer relativ kurzen Zeitspanne statt. Events erfordern eine lange und exakte Periode der Planung, abhängig von ihrer Größe, und sie bergen ein hohes Sicherheits- und Finanzrisiko. 14
Die Vermarktung und Inszenierung von Events im Hinblick auf den Tourismus wird als wichtiges und wachsendes „Teilsegment der touristischen Dienstleistungspalette“ gesehen. 15
2.3 Mega-Event
Die Olympischen Spiele, der Superbowl und die Fußball-WM sind Beispiele für so genannte Mega-Events. Diese Events verursachen aufgrund Ihrer Größe und Ihres Ausmaßes einen besonderen Einfluss auf die Ökonomie und den Tourismus eines Landes sowie auf die Medienberichterstattung auf der ganzen Welt. Der Begriff „mega“ kommt aus dem Griechischen („mégas“) und bedeutet „groß“. Mega-Events sind daher ganz besondere Arten von Veranstaltungen, die häufig auch als Groß-Events, Major-Events oder Hallmark-Events bezeichnet werden. 16
Mega-Events sind globale, international beachtete Veranstaltungen, die nach gleichen Regeln und Planungsrichtlinien organisiert werden und meist einen mehrjährigen Planungsablauf erfordern. Sie sorgen damit häufig für eine Verbesserung der Infrastruktur und ziehen mehr als eine Million Besucher an. An Veranstaltungen dieser Art besteht stets ein ausgeprägtes Medieninteresse, welches einen nachhaltigen Anstieg des Images des Veranstaltungslandes zur Folge haben kann. 17
13 Vgl. Gabler 2009.
14 Vgl. van der Wagen 2001, S. 12.
15 Schurack, 2003, S. 52.
16 Vgl. van der Wagen 2001, S. 23.
17 Vgl. Krüger/Dreyer 2004, S. 344.
8
3 Die Republik Südafrika
Die Republik Südafrika (Republic of South Africa/RSA) liegt am südlichen Ende des afrikanischen Kontinents und grenzt an die Staaten Mosambik, Namibia, Botswana, Simbabwe und Swasiland an. Das Land wird von zwei Meeren umgeben, dem Indischen Ozean im Osten und Süden, sowie dem Atlantik im Westen. Südafrika kann damit einen Küstenstreifen von mehr als 3.000 Kilometer Länge aufweisen. 18 Das Königreich Lesotho liegt eingeschlossen als unabhängiger Staat im südafrikanischen Territorium. 19 Südafrika wurde mit der Verfassung von 1997 20 in neun Provinzen eingeteilt: Western Cape, Eastern Cape, Northern Cape, Free State, North West, Gauteng mit der Hauptstadt Pretoria, Mpumalanga, Limpopo und KwaZulu-Natal mit der Metropole Durban. 21 Mit 1.219.912 Quadratkilometern 22 ist Südafrika das flächenmäßig größte Land des afrikanischen Kontinents.
Abb. 3: Landkarte Südafrika
18 Vgl. Pabst 2008, S. 11.
19 Vgl. Südafrikanische Botschaft 2010.
20 Vgl. Auswärtiges Amt 2010.
21 Vgl. Pabst 2008, S. 10.
22 Vgl. Weltatlas 2010.
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Sonja Papenheim, 2010, Die Fußballweltmeisterschaft 2010 in Südafrika – eine Chance für die regionale Tourismussituation? , München, GRIN Verlag GmbH
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