Verfall“ galt. Bei ihm ist der Begriff der Dekadenz mit den Begriffen Krankheit, Tod, Romantik und Musik assoziiert. Die Musik, insbesondere die Musik Richard Wagners, der im „Zauberberg“ indirekt als „Seelenzauberkünstler“ (ZB Seite 895) erwähnt wird, ist im Roman ein Leitmotiv, das auf den Tod verweist. 1 In Settembrinis Augen ist Musik daher „politisch verdächtig“. Sie ist wie ein „Opiat“, das „betäubt“ und „einschläfert“ und „der Aktivität und dem Fortschritt entgegenarbeitet“ (ZB Seite 158). Thomas Mann verknüpft die rückwärtsgewandte und unpolitische Innerlichkeit der deutschen Musik - versinnbildlicht durch Schuberts Lindenbaumlied 2 - mit deutschem Überlegenheitsgefühl in Sachen Kultur, insbesondere bezüglich deutscher Musik, sowie dem politischen Hegemoniestreben Deutschlands in der Vorkriegszeit und betont damit die Bedeutung dieser spezifisch deutschen Mentalität für die Entstehung des Krieges. Diesen Gedanken entwickelt er als Erzähler in der Weise, dass er sie seinem Protagonisten am Ende des Abschnitts „Fülle des Wohllauts“ in einer Art inneren Monolog in den Mund legt: „Man brauchte nicht mehr Genie, nur viel mehr Talent als der Autor des Lindenbaumliedes, um als Seelenzauberkünstler dem Liede Riesenmaße zu geben und die Welt damit zu unterwerfen. Man mochte wahrscheinlich sogar Reiche darauf gründen, irdisch-allzu-irdische Reiche, sehr derb und fortschrittsfroh und eigentlich gar nicht heimwehkrank ...“ (ZB Seite 895).
Ich fasse zusammen: Wenn man den „Zauberberg“ als einen „Zeitroman“ liest, der das Bild einer historischen Epoche zeichnet, so spiegelt sich in der Sanatoriumsgesellschaft die Gemütslage bzw. die geistig-seelische Verfassung einer europäischen Vorkriegsgesellschaft wider, die durch Hypochondrie und Dekadenz gekennzeichnet ist, verknüpft mit der Dimension einer Zeit politischer Krisen. Dazu gesellt sich die spezifisch deutsche Mentalität einer rückwärtsgewandten Innerlichkeit, die mit einer elitären Vorstellung vom „deutschen Wesen“ und politischem Machtstreben assoziiert wird. Nach dieser Lesart stehen die Protagonisten exemplarisch für weltanschauliche und politische Positionen. Konkrete Anspielungen auf zeitgeschichtliche Bezüge und auf zeitaktuelle weltpolitische Ereignisse finden sich vor allem in den Abschnitten „Der große Stumpfsinn“ und „Die große Gereiztheit“, die die Gemütslage einer aus den Fugen geratener und sich in Auflösung befindenden Gesellschaft wiedergeben. In diesem Sinne kann man auch den Hinweis des Autors im „Vorsatz“ verstehen, dass die Geschichte nicht um Hans Castorps willen, sondern „um der Geschichte willen“ (ZB Seite 7) erzählt wird, wenn diese Formulierung auch dahingehend modifiziert wird, dass es letztlich doch seine Geschichte war (ZB, Seite 980).
1 Vgl. hierzu den Abschnitt „Fülle des Wohllauts“, wo das Grammophon, mit dem Hans Castorp der Sanatoriumsgesellschaft Musikschallplatten vorspielt, als „Schrein“, „mattschwarze Truhe“ und „Musiksarg“ bezeichnet wird.
2 Thomas Mann besaß eine Schallplatte mit einer von Richard Tauber gesungenen Version des Schubertschen Lindenbaumliedes. In einem Brief an Agnes Meyer vom 12. Jan. 1943 beschreibt er dieses Lied als "Symbol alles Liebenswert-Verführerischen, worin der heimliche Kern der Verderbnis lauert". Hierzu passt auch die folgende Passage aus dem ZB, Seite 894: "Hans Castorps holdes Heimwehlied ... war eine Frucht, die frisch und prangend gesund diesen Augenblick oder eben noch, ... vom nächsten unrechten Augenblicke an Fäulnis und Verderben in der genießenden Menschheit verbreitete. Es war eine Lebensfrucht, vom Tode gezeugt und todesträchtig." Der Autor verwendet hier das Bild einer Schwangerschaft, die bereits von Anfang an den Todeskeim in sich trägt, wo der Tod also nicht am Ende eines längeren Verfallsprozesses steht, sondern der von ihm gezeugten "Lebensfrucht" schon im Akt der Zeugung den Stempel des Verfalls aufdrückt.
2. Der Aspekt „Zeit“
Im „Vorsatz“ spricht der Erzähler im Hinblick auf den Zeitbegriff von der „Fragwürdigkeit und eigentümliche[n] Zwienatur dieses geheimnisvollen Elementes“ (ZB Seite 7). Auf dem Hintergrund dieser Formulierung soll hier untersucht werden, wie dieser Begriff im Gespräch zwischen Hans Castorp und seinem Vetter Joachim Ziemßen in einer ersten ausführlichen Reflexion thematisiert wird. Dies geschieht im dritten Kapitel in einem Abschnitt mit dem ironischen Titel „Gedankenschärfe“, wo Hans Castorp sich selbst, ganz im Gegensatz zur Realität, als ein akribisch analysierender Dialogpartner erlebt (ZB Seite 91 ff.). In ihrem Gespräch nehmen die beiden Vettern ganz unterschiedliche Standpunkte ein. Für Joachim ist die Zeit etwas Messbares. So wie man mit dem Thermometer eine Temperaturmessung durchführt und einen genau feststellbaren objektiven Wert erhält, der sich auf einer Skala ablesen und in eine Tabelle eintragen lässt, um ihn mit bereits notierten Werten vergleichen zu können, so kann man die Zeit mit einer Uhr messen und erhält ebenfalls exakte, objektive und vergleichbare Werte. In dieser Auffassung offenbart sich ein typischer Charakterzug Joachims: er steht für Genauigkeit, Verlässlichkeit, Übersichtlichkeit und für Konkretes. Hans’ Überlegungen gehen dagegen ins Abstrakte. Er „philosophiert“ über das Wesen der Zeit, das uns aber verborgen bleibt. Wie die Zeit „eigentlich“ ist, wissen wir nicht. Die Zeit ist für ihn - ganz im Sinne des Erzählers im „Vorsatz“ - ein fragwürdiges, trügerisches Element. Sie komme uns „lang“ oder „kurz“ vor (ZB Seite 92). Die menschliche Zeitwahrnehmung -Hans spricht von einem „Gefühl“ (Seite 93) - sei subjektiv und ganz unterschiedlich ausgeprägt. Joachim hält dagegen, in einer Minute beschreibe der Sekundenzeiger seiner Uhr exakt einen Kreis. Für Hans liegt darin aber ein Widerspruch: man könne die Zeit mit dem Raume ebenso wenig messen wie den Raum mit der Zeit. Das sei völlig unwissenschaftlich. Den Raum können wir sehr wohl mit dem Gesichtssinn und dem Tastsinn wahrnehmen, aber für die Zeit fehle uns ein solches Wahrnehmungsorgan. In unserem Bewusstsein laufe die Zeit ganz ungleichmäßig ab. Wenn wir annehmen, sie verlaufe gleichmäßig, folgen wir nur einer Konvention.
Die beiden kommen nicht auf einen Nenner. Für Joachim ist ein gemessener Wert eine Tatsache, über die man nicht diskutieren kann. Hans’ Überlegungen empfindet er als überspannte Spitzfindigkeiten, die ins Uferlose führen. Augenzwinkernd ironisierend und persiflierend, erwähnt der Erzähler nach ihrer anschließenden Liegekur (ein Leitmotiv mit einer stark erotischen Aufladung, das ganz im Widerspruch zu der durch den Titel des Abschnittes erzeugten Erwartungen des Lesers steht) lakonisch ein letztes Mal die Zeit, so als ob er selbst nun der Diskussion müde sei und sie für müßig halte: „Eine Stunde verging. Es war eine gewöhnliche Stunde, nicht lang, nicht kurz.“ (Seite 95). Im zweiten Teil dieses Abschnittes nimmt der Erzähler eine weitere ironische Pointierung vor: Hans, der sich im Gespräch noch für „sehr scharf im Kopfe“ hält (Seite 93), zeigt beim Frühstück im Speisesaal zunehmend neurasthenische Züge. „Betäubt und gelähmt“ (Seite 97) durch das „dicke, schwarze Kulmbacher Bier“ (Seite 95) verspürt er Hitze, Herzklopfen und Schwindel. Er wird müde, seine Zunge wird schwer und er „konversiert russisch“ (Seite 98) mit den Damen an seinem Tisch, d. h. er ist vergebens um gedankliche Klarheit bemüht und erlebt nun das Gegenteil von Gedankenschärfe. 3 Clawdia Chauchat, deren Erscheinen sich durch das sie leitmotivisch begleitende stereotype Geräusch der schmetternden Glastür ankündigt, bleibt hier noch im Hintergrund, erregt aber schon Hans Castorps Irritation. Nur „traumweise“ bemerkt er Doktor Krokowski, der ihm gegenüber Platz nimmt und ihn nun
3 Vgl. hierzu die Szene gegen Ende der „Walpurgisnacht“, wo Hans, vor Clawdia auf dem Boden kniend, „Je t’aime“ lallt (ZB Seite 469). Hier ist es das Französische, das, im Unterschied zum Deutschen, Castorps geistige Umnebelung in dieser Situation symbolisieren soll.
seinerseits „scharf ins Auge fasste“ (Seite 98). Der so sehr auf Genauigkeit und innere Haltung bedachte Joachim schlägt jedoch vor der ebenfalls russisch sprechenden Marusja die Augen nieder. Er, der glaubt, seine Krankheit wie die Zeit exakt „messen“ zu können, sie damit konkret fassbar, kontrollierbar und überwindbar zu machen, erliegt ebenfalls einem Trugschluss, dessen fatale Folgen hier aber noch ausgespart bleiben. Ein weiteres Mal kommen die beiden Vettern auf ihre Zeitdiskussion zurück. Dies geschieht im Abschnitt „Satana macht ehrenrührige Vorschläge“ des dritten Kapitels. Joachim ermahnt Hans, nicht wieder „über die Zeit zu spintisieren“ (Seite 115). Hans erwidert, erhabe alles vergessen und sei „auch kein bißchen scharf mehr im Kopfe, das ist vorüber ...“ (Seite 115) . Stattdessen nehmen sie die „Vespermahlzeit“ im Speisesaal ein und kurz darauf das „Abendessen“. Danach ziehen sie sich zu einer „neuerliche(n) Liegekur auf dem Balkon zurück“, von „flüchtigen und gehaltlosen anderthalb Stunden“, wie der Erzähler ironisierend unter Bezugnahme auf die müßige Zeitdiskussion feststellt.
Das Thema „Zeit“ wird immer wieder aufgegriffen und zu einem zentralen Motiv des Romans entwickelt. Die zweite große Zeitreflexion finden wir zu Beginn des fünften Kapitels im Abschnitt „Ewigkeitssuppe und plötzliche Klarheit“. Hier spricht der Erzähler zum ersten Mal den Zusammenhang zwischen „erzählter Zeit“ und „Erzählzeit“ an. Er betont, dass die Erzählung der ersten drei Wochen von Hans Castorps Aufenthalt im Sanatorium große „Zeitmengen verschlungen“ habe und dass für „die Bewältigung der nächsten drei Wochen seines Besuches“ bedeutend weniger Zeit vorgesehen sei (Seite 253) Die Zeit mache sich breit oder oder schrumpfe zusammen, sie wird als zyklische Wiederholung des Gleichen beschrieben (Seite 253) und wird sogar - in Anspielung auf den von Schopenhauer in „Die Welt als Wille und Vorstellung“ verwendeten Begriff des „nunc stans“ - zu einem „stehenden Jetzt“ bzw. einer „ausdehnungslose[n] Gegenwart“ (Seite 254). Das Verhältnis von „erzählter Zeit“ und „Erzählzeit“ wird zu Beginn des siebten Kapitels im Abschnitt „Strandspaziergang“ noch ausführlicher behandelt, eingeleitet durch die Frage: „Kann man die Zeit erzählen ...? Hier wird auch die Bezeichnung „Zeitroman“ für den „Zauberberg“ verwendet (Seite 740).
Benutzte Literatur 1. Texte von Thomas Mann
Der Zauberberg. Frankfurt am Main: Fischer Taschenbuch, 1993 2. Sekundärliteratur
Koopmann, Helmut (Hsg.): Thomas-Mann-Handbuch. Stuttgart: Kröner, 1990 Kurzke, Hermann: Thomas Mann, Epoche - Werk - Wirkung. München: Beck, 1985 Langer, Daniela: Thomas Mann - Der Zauberberg. Stuttgart: Reclam, 2009 Abkürzungen: TM = Thomas Mann ZB = Zauberberg
Wichtige Begriffe
Zeitroman: ein Romantypus, der sich im 19. Jahrhundert entwickelte und mit dem Gesellschaftsroman verwandt ist. Er beschreibt die politischen, sozialen und kulturellen Verhältnisse in der Gegenwart des Autors und kann insofern als Beschreibung eines Zeitalters angesehen werden, die - wie im "Zauberberg" der Fall - auch mit Zeitkritik verbunden ist. Erzähltechnisch ist der Zeitroman durch ein Nebeneinander mehrerer gleichzeitig ablaufender Erzählstränge gekennzeichnet. Statt einer zentralen, mehrschichtigen Hauptfigur gibt es häufig sog. Zeittypen, die bestimmte zeitgeschichtliche Strömungen repräsentieren und realen Persönlichkeiten nachgezeichnet sind.
Dekadenz: kultur- und geschichtsphilosophischer Terminus zur Bezeichnung historischer Entwicklungen, die einen stetigen Verfall beinhalten. In Deutschland wurde der Begriff in dieser Bedeutung vor allem durch Nietzsche („Der Fall Wagner“, 1888) eingeführt. Danach ist Dekadenz ein notwendiges Stadium des Entwicklungsprozesses des Lebens schlechthin, sowohl des Einzelnen als auch der geschichtlichen Epochen. Als ästhetische Kategorie wird der Begriff hauptsächlich zur Kennzeichnung einer Entwicklungsrichtung innerhalb der europäischen Literatur gegen Ende des 19. Jahrhunderts („Fin de siècle“) verwendet. Sie entstand aus dem Bewusstsein überfeinerter Kultur als Zeichen einer späten Stufe kulturellen Verfalls. Sie setzt die Welt des Sinnlich-Schönen, des von moralischen Maßstäben befreiten Künstlerischen gegenüber einer Welt festgefügter bürgerlicher Moral- und Wertvorstellungen, das traumhaft Unbestimmte, das ungezügelt Rauschhafte sowie übersteigerte, angekränkelte Feinfühligkeit als uneingeschränkt gültig. Fin de siècle (frz. „Ende des Jahrhunderts“) : Epochenbegriff nach einem Lustspieltitel von F. de Jouvenot und H. Micard (1888), in dem sich das Selbstgefühl der Décadence des ausgehenden 19. Jahrhunderts ausgedrückt fand.
Neurasthenie (Nervenschwäche): 1878 von dem amerikanischen Neurologen G. M. Beard erstmalbeschriebener Symptomkomplex: Reizbarkeit, Überempfindlichkeit der Sinnesorgane und Irritation des Rückenmarks, Erschöpfungszustand. Die Neurasthenie äußert sich in lustloser Verstimmtheit, reizbarer Erschöpfung, Unfähigkeit zur Entspannung sowie häufig in diffusen Beschwerden (z. B. Herzklopfen, Herzschmerzen, weiche Knie und allgemeines Schwächegefühl, Schwindel, Verdauungsbeschwerden mit Verstopfung oder Durchfall, Kopfdruck, Schwitzen, Hitzewallungen). Ein krankhafter Organbefund besteht in der Regel nicht.
Lungentuberkulose: chronisch verlaufende Lungenerkrankung nach Infektion mit dem Tuberkelbazillus; häufigste Form der Tuberkulose beim Menschen. Schwindsucht (Phtise, Phtisis): häufig für eine Form der Lungentuberkolose, führt zu allgemeinem Verfall des Körpers und der Organe; galoppierende Schwindsucht: volkstümlich für schnell verlaufende Schwindsucht
Der "Zauberberg" als Zeitroman: Thesen
1. Aspekt "Epoche"
- Die Geschichte Hans Castorps wird "um seinetwillen" und "um der Geschichte willen" erzählt.
- Die Sanatoriumsgesellschaft im "Zauberberg" spiegelt die geistig-seelische Verfassung der europäischen Vorkriegsgesellschaft wider.
- Die rückwärtsgewandte unpolitische Innerlichkeit der deutschen Musik im "Zauberberg" (versinnbildlicht durch Schuberts Lindenbaumlied) steht in enger Beziehung zu dem Bewusstsein von der Überlegenheit deutscher Kultur und dem politischen Hegemoniestreben Deutschlands vor dem ersten Weltkrieg.
- Die Protagonisten des "Zauberberg" stehen für bestimmte weltanschauliche bzw. politische Positionen.
- Die Erfahrung eines Zeitverlustes im "Zauberberg" lässt sich auch als Flucht vor der Geschichte lesen, d. h. als Epochenphänomen der dekadenten Vorkriegszeit.
- Thomas Mann erweist sich im "Zauberberg" als Vertreter der Dekadenz par excellence.
- Hans Castorps Krankheit ist in Wirklichkeit seine Erkrankung an der vergangenheits- und zukunftslos gewordenen Zeit, eine "Zeitkrankheit" im wörtlichen Sinne-
2.Aspekt "Zeit"
- "Ich habe das Messen, viermal am Tage, ordentlich gern, weil man doch dabei merkt, was das eigentlich ist: eine Minute oder gar sieben ..." (Joachim Ziemßen zu Hans Castorp)
- "Die Zeit ist doch überhaupt nicht 'eigentlich'. ... wie lang oder kurz sie in Wirklichkeit ist, das weiß doch niemand." (Hans zu Joachim)
"Eine Stunde verging. Es war eine gewöhnliche Stunde, nicht lang, nicht kurz." (der Erzähler)
- " ... unser Rechenschaftsbericht über die ersten drei Wochen von Hans Castorps Aufenthalt bei Denen hier oben" hat große "Räume und Zeitmengen verschlungen". (der Erzähler)
- Eine Reihe von Tagen, die man als Kranker im Bett verbringt ... "ist immer derselbe Tag, der sich wiederholt", besser gesagt: "ein stehendes Jetzt" oder eine "Ewigkeit". (der Erzähler)
- Im "Zauberberg" verschwimmt die Zeit, und nicht nur Hans Castorp, sondern auch der Leser verliert die Orientierung.
- Im "Zauberberg" geht Thomas Mann erzählerisch mit verschiedenen Zeittheoremen um.
- Thomas Mann entwickelt im "Zauberberg" eine Philosophie der Zeit.
Arbeit zitieren:
Hans-Georg Wendland, 2010, Der "Zauberberg" von Thomas Mann als Zeitroman, München, GRIN Verlag GmbH
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