Change - Management - Die Rolle der Führungskraft in Veränderungsprozessen
INHALTSVERZEICHNIS
ABK ÜRZUNGSVERZEICHNIS. II
1. Einleitung. 1
1.1 Problemstellung und Ziel der Arbeit. 1
1.2 Abgrenzung der Thematik. 2
1.3 Gang der Untersuchung. 2
2. Begrifflicher Hintergrund. 3
2.1 Begriffsdefinition Change - Management. 4
2.2 Abgrenzung von reaktivem Krisen - Management und aktivem 5
Change - Management. 5
2.3 Historie. 5
2.4 Führung und Beteiligte des Change - Managements. 6
3. Auslöser für Change - Management Prozesse. 8
4. Wege des Scheiterns/ Kardinalfehler. 10
5. Schlüsselfaktoren des effektiven Vorgehens. 11
6. Phasenmodelle. 13
6.1 Der Achtstufige Change - Prozess nach John P. Kotter. 13
6.2 Die Phasen des Change - Managements nach Lindinger und Goller. 16
6.2.1 Ideenphase. 17
6.2.2 Konzeptionsphase. 17
6.2.3 Umsetzung. 21
7. Die vier Aufgabensäulen des effektiven Veränderungsmanagers. 23
7.1 Veränderungskonzept gestalten. 24
7.2 Orientierung und Motivation geben. 25
7.3 Umsetzung steuern und stabilisieren. 26
7.4 Sich selbst verändern. 27
I
Change - Management - Die Rolle der Führungskraft in Veränderungsprozessen
8. Umgang mit Widerständen. 27
9. Führungsstile. 30
9.1 Der autoritäre Führungsstil. 31
9.2 Der kooperative Führungsstil. 31
9.3 Der situative Führungsstil nach Hersey und Blanchard. 31
9.4 Der Laissez - faire Führungsstil. 32
10. Fazit. 33
ABBILDUNGSVERZEICHNIS. IV
LITERATURVERZEICHNIS. V
INTERNETVERZEICHNIS. VI
II
Abb. Abbildung
bzw. beziehungsweise d.h. das heißt f. die angegebene und die folgende Seite ff. die angegebene und die beiden folgenden Seiten o.g. oben genannt S. Seite u.a. unter anderem usw. und so weiter vgl. vergleiche z.B. zum Beispiel
III
Wie Charles Darwin schon früh erkannte, ist alles und jeder einem Wandel unterworfen. Seine Theorien über die evolutive Entwicklung aller Organismen und ihre Aufspaltung in verschiedene Arten, brachten seiner Zeit den entscheidenden Wendepunkt in der Geschichte der modernen Biologie. Was allerdings in der heutigen Zeit geschieht, hat es in dieser Komplexität sicher noch nicht gegeben: Technologische Neuerungen, wirtschaftliche Entwicklungen, Lernen und Anpassen stellen Organisationen unter dem Aspekt der Globalisierung vor immer neue Herausforderungen und bestimmen den unternehmerischen Alltag. Immer mehr Unternehmen scheitern an den Ansprüchen, die vor allem die aktuelle wirtschaftliche Situation an sie stellt. Dafür spricht auch die Zahl der Unternehmensinsolvenzen, die in 2009 um 11,6% im Vergleich zum Vorjahr anstieg. 1 Der allgemeine und unternehmerische Wandel nimmt immer mehr an Geschwindigkeit zu und fordert somit auch immer schnellere Reaktionen und Anpassungsmaßnahmen.
1.1 Problemstellung und Ziel der Arbeit
Vor dem oben genannten Hintergrund wird es ersichtlich, dass sich der heutige Unternehmensalltag kaum ohne ein konstruktives Managementsystem bewältigen lässt, worin auch die Begründung für die Themenwahl der Arbeit liegt. Der Anlass hat sich durch die in der Praxis immer wieder auftretenden Fehler bei der Einführung und Durchführung von Veränderungen ergeben. Diese führten nicht selten auch zum Scheitern einiger Projekte.
Ziel der Arbeit ist es, einen Überblick über das Thema Change - Management zu geben, über Missverständnisse und Kardinalfehler aufzuklären und diese offen zulegen. In der Arbeit wird der Ablauf einer erfolgreichen Anpassung an
http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Presse/pm/2010/03/PD
10__085__52411,templateId=renderPrint.psml, abgerufen am 11. Februar 2010
1
Change - Management - Die Rolle der Führungskraft in Veränderungsprozessen Veränderungen geschildert, grundlegende Fehler und Fehlerquellen beschrieben und dem gegenüber die Schlüsselfaktoren betrachtet. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Führungskraft und ihrem Verhalten in den Phasen des Veränderungsprozesses und in Situationen des Widerstandes.
1.2 Abgrenzung der Thematik
Natürlich kann in dieser Arbeit nur auf einige Möglichkeiten der Durchführung des Change - Managements eingegangen werden. Daher werden, um den Rahmen der Arbeit nicht zu sprengen, nur zwei der möglichen Modelle des Change -Managements näher erläutert.
Schwerpunkt dieser Studie ist nicht die Beschreibung einer „perfekten“ Führungskraft. Im Rahmen des Change - Managements, sollen vielmehr die Aufgaben und das Verhalten von Führungskräften in Veränderungsprozessen gekennzeichnet werden, um auf diese Weise zur effektiven und effizienten und somit konkurrenzfähigen Gestaltung des Wandels beitragen zu können.
1.3 Gang der Untersuchung
Zunächst werden die Grundlagen des Change - Managements erläutert. Dabei wird einleitend der begriffliche Hintergrund dargestellt und der Charakter des Change -Managements definiert. Auf dieser Basis wird im Anschluss die geschichtliche Entwicklung aufgezeigt, um daraufhin die Beteiligten des Change - Managements näher zu beschreiben. In Kapitel 2.4 steht dabei der Begriff der Führung und die Führungskraft im Vordergrund der Betrachtung.
Aufbauend auf diesen Erkenntnissen, werden im folgenden Abschnitt die Ursachen für die Erforderlichkeit des Change - Managements beschrieben, die in Anlehnung an Kotter (1996) besonders auf die Globalisierung ausgerichtet sind.
In den Kapiteln vier und fünf werden die Kardinalfehler sowie Schlüsselfaktoren thematisiert und dargestellt. Da diese auch in der Praxis noch vor der Durchführung einer Veränderung bekannt sein sollten, werden sie den Phasenmodellen, die im folgenden Kapitel ergründet werden, vorangestellt.
2
Change - Management - Die Rolle der Führungskraft in Veränderungsprozessen Kapitel sechs bildet den Hauptteil der Arbeit und stellt zwei unterschiedliche Phasenmodelle der Veränderung dar. Diese Modelle gehen von verschiedenen Autoren und Betrachtungsweisen aus und unterscheiden sich zudem auch in der Anzahl der ihnen zugehörigen Stufen bzw. Phasen. Kapitel 6.2 gibt dabei einen besonders ausführlichen Überblick über die einzuleitenden Maßnahmen und geht in diesem Zusammenhang auch immer wieder auf die geforderten Fähigkeiten der Führungskräfte ein.
Schließlich werden die Erkenntnisse aus den vorherigen Abschnitten miteinander verknüpft und in den Kapiteln sieben bis neun auf die Rolle der Führungskraft ausgerichtet. Geschildert werden neben dem Umgang mit Widerständen insbesondere auch die Aufgaben die Führungskräfte, als Promotoren der Veränderung, zu erfüllen haben, bevor die verschiedenen Führungsstile das Tätigkeitsfeld einer Führungskraft vervollständigen.
Mit dem Fazit wird in Kapitel zehn eine Schlussbetrachtung für diese Arbeit formuliert.
2. Begrifflicher Hintergrund
Veränderungen in Organisationen sind angesagt! 2 Um den Veränderungsprozess jedoch möglichst erfolgreich gestalten zu können, ist ein aktiv betriebenes Change - Managements aus dem Betriebsalltag nicht wegzudenken.
Die englischen Wörter „Change“ und „Management“ sind prägnant und viel verwendet, sie lassen jedoch vielerlei Deutungen zu. Um den Begriff „Change -Management“ erläutern zu können, sollten daher zunächst die Ausdrücke im Einzelnen definiert werden:
„Change“ steht übersetzt u.a. für Wandel, Veränderung, Umbruch oder Umstellung. Diese Begriffe können unterschiedlichste Gefühle im Menschen auslösen, so u.a. auch Angst und Begeisterung aber auch Hoffnung und Befürchtungen in Bezug auf die Zukunft. Ausschlaggebend dafür, ob entweder das Eine oder das Andere im Vordergrund steht, sind dabei die verschiedenen Erfahrungen und Hintergründe einer jeden Person.
Jene Unregelmäßigkeiten sollten im Change - Management besonders
Change - Management - Die Rolle der Führungskraft in Veränderungsprozessen berücksichtigt werden, da die jeweiligen Eigenschaften der Mitarbeiter oft in Verbindung mit der Entstehung von Widerständen stehen und über den Erfolg oder Misserfolg der angestrebten Veränderung entscheiden können. 3 Der Ausdruck „Management“ kann auf der einen Seite eine leitende Funktion in einer Unternehmung beschreiben, auf der anderen Seite steht Management aber auch für den Personenkreis der eine vorstehende Tätigkeit ausübt. Das Wort wird abgeleitet vom englischen Verb manage, dies vom italienischen maneggiare „an der Hand führen“, welches wiederum seinen Ursprung im lateinischen manus „Hand“ hat. 4
Peter F. Drucker, der als Begründer der modernen Managementlehre gilt, hat die Funktion des Managements wie folgt definiert: „[...]Menschen durch gemeinsame Werte, Ziele und Strukturen, durch Aus - und Weiterbildung in die Lage zu versetzen, eine gemeinsame Leistung zu vollbringen und auf Veränderungen zu reagieren.“ 5
2.1 Begriffsdefinition Change - Management
In der Literatur tauchen verschiedene Bezeichnungen für den Begriff Change -Management auf. So ist häufig auch gleichbedeutend von
„Veränderungsmanagement“ oder „Transformationsmanagement“ die Rede.
Change Management beinhaltet die zielorientierte Lenkung und Steuerung von Veränderungsprozessen in Unternehmen hinsichtlich organisatorischer und mitarbeiterspezifischer Anpassungen. Diese Maßnahmen sind systematisch
ausgelegt und sollen dem Unternehmen dazu dienen, sich wichtigen Veränderungen anzupassen oder sie aktiv herbeizuführen. 6 Kurzum umfasst das Change - Management demnach „[...]die Summe aller bewussten Konzepte und Methoden zur Steuerung und Begleitung von Veränderungsprozessen in Organisationen.“ 7 .
berufe.ch/documents/admis/200789105252/VeraenderungArtikelSeitenblick_2007111317440
.pdf, abgerufen am 19. Februar 2010.
Arbeit zitieren:
Valeria Heins, 2010, Change-Management: Die Rolle der Führungskraft in Veränderungsprozessen, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Jura - Öffentliches Recht / Staatsrecht / Grundrechte
Seminararbeit, 23 Seiten
Gleichheit als Grundidee des Rechts (Der Gleichheitsgrundsatz, Diskrim...
Jura - Öffentliches Recht / Staatsrecht / Grundrechte
Seminararbeit, 28 Seiten
Formatvorlage (Microsoft Word) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Ha...
Für MS Word 2003 - Update 2010
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Formatvorlage (OpenOffice) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Hausar...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 35 Seiten
Formatvorlage / Vorlage zur Erstellung einer Diplomarbeit, Bachelorarb...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 15 Seiten
Formatvorlage / Vorlage für eine Diplomarbeit / Hausarbeit
Für MS Word 2007 - dotx
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Anleitung zum Erstellen schriftlicher Arbeiten: Der Aufbau einer wisse...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 20 Seiten
Erstellen einer schriftlichen Hausarbeit
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Hausarbeit, 14 Seiten
Grundtechniken wissenschaftlichen Arbeitens
Bibliografieren - Reden - Schr...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Skript, 46 Seiten
Ratgeber zur Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten. Diplomarbeiten - ...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 39 Seiten
Sabine Hannaske folgt nun Change-Management: Die Rolle der Führungskraft in Veränderungsprozessen
Sabine Hannaske gefällt Change-Management: Die Rolle der Führungskraft in Veränderungsprozessen
BWL - Allgemeines: Change-Management: Die Rolle der Führungskraft in Veränderungsprozessen ist nun auf dem Buchmarkt erhältlich
Führung im Wandel - Handlungskompetenzen von Führungskräften in Change...
Nina May Lin Klitzke, Cordelia Andreßen
Controlling und Change Management
Aufgaben der Controller in Ver...
Joachim Sandt, Jürgen Weber
SAP-Einführung mit Change Management
Konzepte, Erfahrungen und Gest...
Oliver Kohnke, Walter Bungard
Erfolge und Misserfolge beim Change Management
Eine integrative Theorie und n...
Siegried Greif, Bernd Runde, Ilka Seeberg
0 Kommentare