Inhaltliche Gliederung der Hausarbeit
1. 03
2. Begriffe 04
2.1. Begriff der Homosexualität Teil 1 04
2.2. Begriff der Sodomie 04
2.3. Begriff der Homosexualität Teil 2 04
2.4. Die Besonderheit der weiblichen Homosexualität 05
2.5. Begriffe weiterer Erscheinungsformen 05
3. Zur Strafbarkeit der Homosexualität
3.1. Wie steht der deutsche Gesetzgeber zur Homosexualität? Eine historische
Darstellung ab 1711. Der Paragraph 175 StGB 07
3.2. Der § Paragraph 175 StGB seit der Ratifizierung der Menschenrechte (ab 1948) 10
4. Menschenrechte, Verfassungen und Homosexualität 13
5. Fazit 16
6. Literaturhinweise 17
zu sprechen? Wenn man Trends in der Mode oder den öffentlichen Bekenntnissen von Trendset- ter,Paradiesvögel, neue Erotikvarianten gegen Langeweile das ist aber wohl nur die (VAN DIJK, S. 7, 2001)
Mit diesen Worten eröffnet Lutz van Dijk sein im Programm Elefanten Press erschienenes Buch Homosexuelle. Zwischen Todesstrafe und Emanzipation. Und noch auf derselben einleitenden Seite
DIJK, S. 7, 2001). Selbst gewählter Auftrag dieser vorliegenden Arbeit soll es ebenfalls sein, den Zusammenhang zwischen sexueller Minderheit und den seit 1948 existierenden und von den UNO-Mitgliedsstaaten ratifizierten Menschenrechten zu diskutieren. Dabei sollen sowohl die Situation im deutschen Inland als auch die im europäischen und weltweiten Ausland Berücksichtigung fin- Amnesty International gibtes neben vielen Ländern, die Homosexualität zum Teil mit langjährigen bis lebenslänglichen Gefängnisstrafen ahnden, neun Staaten, die sogar die Todesstrafe Bei diesen letzteren Staaten handelt es sich namentlich um
den Irak, den Iran, Jemen, Mauretanien, Saudi-Arabien, Sudan, Tschetschenien und Pakistan (hier erst seit 1990!).
2. Begriffe
2.1. Begriff der Homosexualität Teil 1
des eigenen Geschlechts bei Gleichgültigkeit oder Abneigung gegen den sexuellen Verkehr mit dem anderen Geschlecht. Die Homosexualität weist also zwei Eigenschaften auf: erstens die Liebe zum eigenen und zweitens die sexuelle Gleichgültigkeit gegen das (KLIMMER, S. 39)
2.2. Begriff der Sodomie:
Der Begriff der Sodomie geht auf die biblische Stadt Sodom zu- r
Mose 19,24) Er umfasst im Laufe der Geschichte verschiedene Arten der Unzucht: a) nach dem Land- und Staatsrechtsbuch von 1328 die fleischliche Vermengung zwischen Juden und Christen, b) Männer, die in anderen Stellungen als r- natürlicheUn, c) , d) Gleichgeschlechtliche Vermischung. Übersetzt heißt der Begriff Sodomie: die stumme Sünde.
2.3. Begriff der Homosexualität Teil 2 -psychologischen Forschung des späten 19. Jahr-
hunderts begann die Suche nach einem Terminus technicus zur Umschreibung der gleichgeschlechtlichen sexuellen Orientierung, um den religiös geprägten, Sündhaftigkeit suggerierenden Begriff der Sodomie durch eine wertneutrale Formulierung zu er- http://www.ruhr-uni-bochum.de/ls-muscheler/Sem0203/thema10.pdf)
Ein deutsch-ungarischer Schriftsteller erfand 1869 den Begriff der Homosexualität, indem er die griechische Vorsilbe homo (entspricht: gleich, identisch) mit dem lateinischen Wort sexus (entspricht: Geschlecht) kombinierte. h-
wörtlich: gleichgeschlechtliche Orientie
2.4. Die Besonderheit der weiblichen Homosexualität f- (http://www.ruhr-uni-bochum.de/ls-muscheler/Sem-0203/thema10.pdf)Die Straffreiheit der Frauenliebe hatte nichts mit Toleranz zu tun, sondern mit Geringschätzung der Frau und Ignoranz gegenüber weiblicher Sexualität. Männliche Homosexualität wird seit jeher stärker als Bedrohung der kulturellen Ordnung wahrgenommen. Sie hat Verfolger wie Verteidiger meist mehr mobilisiert.
2.5. Begriffe weiterer Erscheinungsformen
Im Folgenden soll nach obigem Schema auf vier weitere Begriffe eingegangen werden: Bisexuelle, Transsexuelle, Transvestiten und der Transgender-Begriff.
Bisexuell ist zunächst, wer sich sexuell und menschlich zu beiden Geschlechtern hingezogen fühlt bzw. f
Transsexuell sind jene Menschen, die sich geschlechtlich als im falschen Körper geboren erleben. n Widerspruch in der eigenen Gefühlswelt zu korrigieren, kann unterschiedlich stark sein: Manche Transsexuelle, die mit männlichen Geschlechtsteilen geboren wurden, kleiden und schminken sich wie Frauen, andere, die mit weiblichen Geschlechtsorganen geboren wur-
Auch Transvestiten kleiden sich bevorzugt im Stile des jeweils anderen Geschlechts. Hierbei handelt es sich in der Regel um persönliches Lustempfinden und der Fre
gibt in vielen Kulturen lange zurückreichende Traditionen der Unterhaltung durch Transvestiten: Travestieshows, auch dragshows genannt, Theaterstücke wie zum Beispiel Shakespeares Wie es euch gefällt bis hin zu Karnevalfeiern in verschiedensten Teilen der Welt, den Karnevalsumzügen am deutschen Rhein, den prächtigen Straßenparaden in Brasilien, dem Mardi Gras in Australien
Der Begriff Transgender wird ganz allgemein vor allem in der Arbeit von Menschenrechtsorganisationen für sexuelle Minderheiten verwendet, um niemanden auszugrenzen. Es handelt sich dabei e-
xuelle (Menschen, die sich zwischen den Geschlechtern empfinden und Merkmale beider Ge- schlechter fühlen und ausdrücken) be
Arbeit zitieren:
Michaela Lück, 2004, Das Verhältnis der Menschenrechte zu sexuellen Minderheiten, München, GRIN Verlag GmbH
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