Inhaltsverzeichnis
Teil 1: Dokumentation und Reflexion der Sitzungsgestaltung
1. Einleitung I 1
2. Dokumentation der Sitzungsgestaltung 1
2.1. Vorbereitung 1
2.2. Durchführung der Präsentation 2
3. Reflexion des Ablaufs und der Rückmeldungen 3
4. Fazit: Selbstreflexion 5
Teil 2: Ausarbeitung der Ergebnisse am Beispiel LRS
5. Einleitung II 6
6. Formen der Diagnostik bei LRS 7
6.1. Beobachtung im Unterricht und ergänzendes Elterngespräch 7
6.2. Standardisierte Testverfahren 8
7. Möglichkeiten der individuellen Förderung bei LRS 8
7.1. Prävention und Frühförderung 9
7.2. Förderung im Regelunterricht 9
7.3. Die Rolle der Eltern 10
7.4. Förderung im Rahmen spezieller Förderkurse 11
8. Abschließendes Fazit 11
9. Literaturverzeichnis 13
1
1. Einleitung I
Unsere Gruppe beschäftigte sich im Rahmen des Seminars „Formen des Lehrens und Lernens in heterogenen Lerngruppen“ mit dem Diagnostizieren und dem individuellen Fördern im Unterricht.
Unter Diagnostik im Unterricht versteht man eine Bewertung, die mithilfe genauer und wissenschaftlicher Fragestellungen zu einer Datenerhebung führt, mit der man zum Beispiel den Leistungsstand einzelner Schüler erfassen oder Abweichungen von bestimmten Normen erkennen kann. Aufgrund dieser Bewertung kann die Lehrkraft zu einem fundierten Urteil über einzelne Schüler einer Klasse kommen. Die Ergebnisse können wiederum dazu verwendet werden, den Unterricht zu planen oder gegebenenfalls individuelle Fördermaßnahmen zu ergreifen. Im Allgemeinen wird für Letzteres ein individueller Förderplan verfasst, der dem Schüler helfen soll, Defizite und Schwächen zu überwinden. Im Folgenden wird die Zusammenarbeit der Gruppe während der Vorbereitung und der durchzuführenden Seminarsitzung dokumentiert. Außerdem enthält der folgende Text eine Reflexion der gestalteten Stunde.
2. Dokumentation der Sitzungsgestaltung
2.1. Vorbereitung
Es galt eine Unterrichtsstunde vorzubereiten, in der das Gruppenthema den Teilnehmern des Seminars nicht nur durch einen Vortrag, sondern auch durch die Anwendung der vorzustellenden Methode näher gebracht werden sollte.
Bevor die Gruppenarbeit begann, setzte sich jeder Einzelne zunächst selbstständig mit der vorgegebenen Literatur zu dem Thema auseinander. So war gewährleistet, dass die Gruppe zusammen optimal mit dem Material arbeiten konnte. In der nächsten Phase verschaffte sich die Gruppe zunächst gemeinsam einen Überblick über den zu vermittelnden Inhalt. Zunächst wurden inhaltliche Fragen und Verständnisprobleme, die beim Erarbeiten des Textes aufgekommen waren, geklärt. Da aus dem umfangreichen Textmaterial ein nur kurzer, aber trotzdem informativer Vortrag verfasst werden sollte, folgte auf die Textarbeit eine ausführliche Diskussion über die Auswahl der wichtigsten Themen und Aspekte. Daraufhin wurden die verschiedenen Themengebiete unter den Gruppenmitgliedern verteilt. Die Gruppe einigte sich als Einstieg auf einen Test, der für alle Seminarteilnehmer verbindlich sein sollte. Ziel des Tests sollte sein, das Vorwissen der Teilnehmer über die Diagnostik und das individuelle Fördern zu ermitteln. Anhand der Testergebnisse sollten die
2
Teilnehmer im späteren Verlauf der Seminarsitzung in verschiedene Gruppen eingeteilt werden und in dieser Zusammenstellung Fragen mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad über einen, von der Gruppe ausgewählten, Text bearbeiten. Den Studierenden sollte so eine Methode nähergebracht werden, die man auch in einer Schulklasse anwenden könnte, um Schüler, je nach ihrem Vorwissen beziehungsweise ihren Stärken in einem Fachbereich, aufzuteilen und sie so individuell fördern zu können.
Ziel der Seminarsitzung sollte es sein, jeden Teilnehmer auf einen ungefähr ausgeglichenen Wissenstand über das Vortragsthema zu bringen. Dies sollte zum einen mit Hilfe von Kurzvorträgen und zum anderen mit differenzierten Aufgabenstellungen, die dem Vorwissen der Teilnehmer entsprechen, realisiert werden.
Nachdem die verschiedenen Phasen der Seminarsitzung geplant waren, stellte die Gruppe zunächst eine Zeiteinteilung auf. Während der weiteren Gruppenarbeit wurden die Fragen für den Diagnostiktest formuliert. Die Entscheidung fiel auf die Form des Multiple Choice Tests, weil sich dieser schnell korrigieren und auswerten lässt. Da sich der Wissensstand der Seminarteilnehmer im Vorfeld nur schwer einschätzen ließ, wurde beschlossen, keine vorherige Punkteeinteilung aufzustellen und die Teilnehmer je nach Bedarf einzuteilen. Im Anschluss wurde gemeinsam ein geeigneter Text für die Gruppenarbeitsphase in der Seminarsitzung ausgewählt und zudem Fragen zur Bearbeitung formuliert. Die einzelnen Kurzvorträge und die benötigten Materialien wurden daraufhin in Einzelarbeit vorbereitet. Dabei war darauf zu achten, dass die Vorträge nicht mehr als die vorher vereinbarte Zeit beanspruchen würden.
Zum Ende der Vorbereitung der Seminarstunde stellte die Gruppe ein Handout mit den wichtigsten Informationen für die Seminarteilnehmer zusammen. Damit war die Vorbereitung der Seminarsitzung abgeschlossen.
2.2. Durchführung der Präsentation
Zur Durchführung der vorbereiteten Seminarsitzung waren 65 Minuten Zeit vorgesehen. Die restlichen 15 Minuten sollten für eine Rückmeldung des Kurses und eine Reflexion offen gehalten werden.
Der vorbereitete Multiple Choice Test wurde zu Anfang ausgeteilt. Die Referenten erläuterten den Test in Hinblick auf die Bearbeitung. Danach wurde dieser von den Teilnehmern ohne Zeiteinschränkung bearbeitet. Der Test beinhaltete Fragen bezüglich der Diagnostik und dem individuellen Fördern, so dass das Vorwissen in beiden Themengebieten gefragt war. Für jede Frage konnte eine bestimmte Punktzahl erreicht werden.
3
Während der Test von einem Teil der Präsentationsgruppe ausgewertet wurde, hielten zwei der Referenten einen ungefähr zehnminütigen Vortrag über das Themengebiet der Diagnostik. Dieser sollte den Zweck der vorher durchgeführten Erhebung erläutern und der Seminargruppe einen Überblick über die Möglichkeiten und Mittel der Diagnostik verschaffen.
Im Anschluss wurden die Studenten anhand ihrer erreichten Punktzahl in Gruppen aufgeteilt. Dazu wurden die Testbögen, auf die vorher eine Gruppennummer notiert wurde, wieder ausgeteilt. Den einzelnen Gruppen wurde ein Platz im Seminarraum zugeteilt, an dem sie sich zusammenfanden. Jede Gruppe bekam Arbeitsmaterial ausgehändigt, das aus einem Text und verschiedenen Fragestellungen bestand. Die Referenten erklärten den Studenten, wie die Gruppeneinteilung vorgenommen wurde und wiesen darauf hin, dass man im Unterricht Testergebnisse nicht vor der Klasse öffentlich machen würde.
Die beiden Gruppen, deren Mitglieder im Test die geringsten Punktzahlen erzielt hatten, sollten die wichtigsten Aspekte des gegebenen Textes zusammenfassen. Die Gruppen mit den nächst höheren Ergebnissen, hatten die Aufgabe, die Kennzeichen eines „erfolgreichen Lerners“ zu definieren und ein auf ihn positiv einwirkendes Lehrerverhalten zu erarbeiten. Die Gruppen, die aus den Studenten mit den höchsten Punktzahlen zusammengestellt wurden, und damit nach Aussage des Multiple Choice Tests über das größte Vorwissen verfügten, sollten sich mit der Erstellung eines individuellen Förderplans anhand von Fallbeispielen beschäftigen. Alle Gruppen wurden gebeten ihre Ergebnisse auf Folien festzuhalten, um im Anschluss an die Arbeitsphase eine kurze Präsentation der Ergebnisse abhalten zu können. Nach den Präsentationen hielten drei Referenten verschiedene Vorträge über individuelle Förderung. Die Darstellung baute auf die vorherige Gruppenarbeit auf und hatte das Ziel, das Themengebiet weiterführend zu erläutern. Damit war der gemeinsame geplante und vorbereitete Teil der Seminarsitzung abgeschlossen. Es folgte eine gemeinsame Reflexion mit der Arbeitsgruppe.
3. Reflexion des Ablaufs und der Rückmeldungen
Im Folgenden soll die gestaltete Stunde reflektiert werden. Dazu wird zum einen der geplante Ablauf dem tatsächlichen gegenübergestellt und zum anderen auf die Rückmeldungen der Teilnehmer eingegangen.
Im Allgemeinen ist die Gestaltung der Seminarsitzung positiv verlaufen. Es gab keine erwähnenswerten Schwierigkeiten hinsichtlich der inhaltlichen Zielsetzung bzw. in der tatsächlichen Umsetzung der ursprünglichen Planung. Die Gruppe konnte den
Arbeit zitieren:
Linda Lau, 2010, Diagnostik und individuelles Fördern am Beispiel von LRS, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Formatvorlage (Microsoft Word) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Ha...
Für MS Word 2003 - Update 2010
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Formatvorlage (OpenOffice) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Hausar...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 35 Seiten
Formatvorlage / Vorlage zur Erstellung einer Diplomarbeit, Bachelorarb...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 15 Seiten
Formatvorlage / Vorlage für eine Diplomarbeit / Hausarbeit
Für MS Word 2007 - dotx
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Anleitung zum Erstellen schriftlicher Arbeiten: Der Aufbau einer wisse...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 20 Seiten
Erstellen einer schriftlichen Hausarbeit
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Hausarbeit, 14 Seiten
Grundtechniken wissenschaftlichen Arbeitens
Bibliografieren - Reden - Schr...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Skript, 46 Seiten
Ratgeber zur Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten. Diplomarbeiten - ...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 39 Seiten
Pädagogik - Pädagogische Psychologie: neuer Titel erschienen: Diagnostik und individuelles Fördern am Beispiel von LRS
Lese-Rechtschreib-Schwäche kann verhindert werden 1
Ein Programm für die Grundschu...
Cornelia Heimbucher, Monika von Rosenzweg, Wilfried Hingst
Lese-Rechtschreib-Schwäche kann verhindert werden 2
Ein Programm für die Grundschu...
Cornelia Heimbucher, Monika von Rosenzweg, Wilfried Hingst
Lese-Rechtschreib-Schwäche kann verhindert werden
Paket. Ein Programm für die Gr...
Wilfried Hingst, Cornelia Heimbucher, Monika von Rosenzweig
Besser Englisch lernen trotz Lese Rechtschreib-Schwäche
Arbeitsblätter, Materialien un...
Gisela Zander
Analphabetismus und Lese-Rechtschreib-Schwächen
Beeinträchtigungen in der phon...
Michael Grosche
Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten (LRS) und Legasthenie
Eine grundlegende Einführung
Günther Thome
Lese-Rechtschreib-Störung (LRS) - Fragen und Antworten
Eine Orientierungshilfe für Be...
Waldemar von Suchodoletz
0 Kommentare