Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung. 2
2. Arbeitsbedingte Erkrankungen 3
3. Erkrankungen mit Auswirkungen auf den Beruf. 4
3.1 Herz-Kreislauf-Erkrankungen 4
3.2 Diabetes 5
3.3 Erkrankungen der Atmungsorgane. 5
3.4 Weitere Erkrankungen 6
3.5 Psychosomatische Erkrankungen und Beschwerden. 6
4. Gruppen mit besonderer gesundheitlicher Problematik. 8
4.1 Jugendliche 8
4.2 Ältere Arbeitnehmer. 9
4.3 Frauen 10
4.4 Schwangere und Mütter. 11
4.5 Ausländische Arbeitnehmer. 12
4.6 Schichtarbeiter. 12
4.7 Montagearbeiter, Auslandsaufenthalte 14
4.8 Schwerbehinderte. 14
4.9 Alkoholiker, Drogenabhängige. 15
5. Schluss 16
Literaturverzeichnis 17
1
1. Einleitung
Seit dem Beginn des 19. Jahrhunderts setzen sich die Bereiche der Arbeitswissenschaften verstärkt mit den durch physische und psychische Arbeitsbelastung hervorgerufenen gesundheitlichen Problemen auseinander. Die Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin definiert die Aufgaben der sich daraus entwickelten Arbeitsmedizin wie folgt: „Arbeitsmedizin ist die Lehre von den Wechselbeziehungen zwischen Arbeit und Beruf einerseits, sowie dem Menschen,
seiner Gesundheit und seinen Krankheiten andererseits.“ 1
Sie beruht auf dem Studium von physischen und psychischen Reaktionen eines Menschen auf dessen Arbeit und der damit verbundenen unmittelbaren Arbeitsumwelt. Zunächst standen lediglich die Erkrankungen durch schädigende Einwirkungen bei der Arbeit an sich und deren Behandlung im Fokus. Im weiteren Verlauf entwickelte sich diese Wissenschaft bis zum heutigen Stand auf ein präventiv orientiertes Gebiet. In deren Mittelpunkt stehen nunmehr neben den klassischen Berufskrankheiten, entstanden durch spezifische Einflüsse, denen die Betroffenen im Vergleich zur übrigen Bevölkerung ausgesetzt sind, auch diejenigen Erkrankungen, Leiden und Schädigungen, die zwar nicht durch die eigentliche Arbeit an sich verursacht werden, den Menschen aber dennoch in seiner Arbeit beeinträchtigen.
1 vgl. http://www.dgaum.de/index.php/arbeitsmedizin
2
2. Arbeitsbedingte Erkrankungen
Der Begriff „arbeitsbedingte Erkrankungen“ beschreibt Gesundheitsstörungen, die ganz oder teilweise durch die Arbeitsumstände verursacht werden, aber über den
Definitionsbereich Berufskrankheiten hinausgehen. 2
Diese Definition verdeutlicht, dass der betriebsärztliche Alltag weniger durch die eigentlichen Berufskrankheiten als vielmehr durch Beschwerden, Schäden und Erkrankungen, die nicht in der Liste der Berufskrankheitenverordnung aufgeführt sind, bestimmt wird. Es handelt sich dabei um Gesundheitsstörungen ganz unterschiedlicher Art wie beispielsweise Verschleißerscheinungen des Stütz- und Bewegungsapparates, Beschwerden und Erkrankungen am Herzen und des Kreislaufs, der Verdauungsorgane, des Nervensystems u.a., bei denen die
andauernde berufliche Belastung eine Teilursache darstellt oder zumindest ein derartiger Zusammenhang unterstellt werden kann. Es handelt sich hierbei meist um sogenannte „Volkskrankheiten“, also diejenigen Erkrankungen, die auch innerhalb der restlichen Bevölkerung häufig anzutreffen sind, aber über deren Ursachen im Allgemeinen noch recht wenig bekannt ist.
Es ist eine von vielen Aufgaben eines Betriebsarztes, weitere Erkenntnisse über die Ursachen derartiger Erkrankungen zu sammeln, um diese später in die Liste der Berufskrankheiten aufzunehmen, und dadurch so früh wie möglich entsprechend wirksame Präventionsmaßnahmen an Arbeitsplätzen umzusetzen.
2 vgl. Konietzko (1989)
3
3. Erkrankungen mit Auswirkungen auf den Beruf
Nur ein kleiner Teil dieser Erkrankungen lässt sich tatsächlich auf berufliche konkrete Einflüsse zurückführen - sie entstehen davon unabhängig und schicksalsmäßig. Ungeachtet dessen wirken sie sich oftmals auf die berufliche Tätigkeit der Betroffenen aus. Arbeits- oder Erwerbsunfähigkeit, Behinderungen u.ä. sind die äußeren Erscheinungsformen davon. Häufig wirken sich die Erkrankungen aber lediglich graduell, das heißt nur auf bestimmte Teilbereiche des Berufes, aus. Beispielhaft dafür stehen die Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates. Zu einem arbeitsmedizinischen Problem an sich werden diese Erkrankungen, wenn therapeutisch keine vollständige oder nur unzureichende Heilung erzielt wird, woraus dann wiederum bleibende Leistungseinschränkungen resultieren können.
3.1 Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Beim Bluthochdruck, der sogenannten Hypertonie, hängt die berufliche Belastbarkeit von der Höhe des Blutdruckes und dessen therapeutischer Beeinflussbarkeit ab. Im Allgemeinen ist bei diesen Patienten aber eine leichte bis mittelgradig schwere körperliche Arbeit zu verantworten.
Stärker ausgeprägte Formen dessen oder eine schwierige Medikation können hingegen eine körperliche Arbeit unter Umständen grundsätzlich ausschließen. Dabei ist Arbeit unter enormen Zeitdruck oder mit regelmäßig wiederkehrenden Stresssituationen ebenfalls zu vermeiden.
Infarktpatienten können häufig nach einer frühzeitigen Mobilisation und der konsequenten Umstellung und Anpassung ihrer individuellen Lebensweise auch mittelschwere Arbeiten verrichten.
Zu vermeiden sind für die Betroffenen insbesondere solche Arbeitsplätze, die von schweren psychischen Belastungen geprägt sind. Die persönliche Eignung für Fahr-,
4
Arbeit zitieren:
2010, Erkrankungen mit Auswirkungen auf den Beruf, München, GRIN Verlag GmbH
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