Inhaltsverzeichnis
- Verschriftichung des Referats "Herzinfarkt und Bypass-Operation" -
Einleitung 3
1) Das Herzinfakt-Risiko 4
1.1) Relevante Risikofaktoren (laut American Heart Association) 4
1.2) Psychosoziale Komponente 5
2) Prävention 5
3.1.1) Definition der kardiologischen Rehabilitation. 7
3.1.2) Ziele der kardiologischen Rehabilitation 7
3.1.3) Voraussetzungen für eine kardiologische Rehabilitation 8
3.2.1) Somatischer Bereich 8
3.3) Nach der Rehabilitation. 9
4) Soziale Arbeit und Rehabilitation -
Bericht von einem Praktikum im Klinikum Neukölln 11
Literaturverzeichnis
2
Herzinfarkt und Bypass-Operation
Einleitung
Gemeinsam mit zwei Kommilitonen, Paula und Marcel, habe ich im Rahmen des Seminars "Sozialmedizinische und Sozialpsychiatrische Grundlagen Sozialer Arbeit" im Sommersemester 2008 aus einem Angebot des Lehrbeauftragten Herr Prof. Dr. Korporal den Bereich "Herz-Kreislauf-Krankheiten: Herzoperationen (-transplantationen) und Folgen" als Thema für eine Prüfungsleistung gewählt. Für ein Referat am 02.06.2008 haben wir uns in Absprache mit dem Lehrbeauftragten mit dem Schwerpunkt für den Bereich "Herzinfarkt und Bypass-Operation" befasst. Die Kommilitonin Paula stellte in ihrem Teil des gemeinsamen Referats die somatischen Aspekte des Herzinfarkts dar. Gliederungspunkte ihres Vortrags waren: Die Funktion des Herzens, die Entstehung eines Herzinfarkts, die Definition des Infarkts sowie die Symptome, Diagnosen und Behandlungsformen dieser Erkrankung. Zu dem klärte sie uns über die Operation einer Herzkrankheit mittels der Bypass-Operation auf.
Marcel berichtete über Häufigkeit, Alters- und Sozialstruktur des Herzinfarkts, die psychosoziale Komponente dieser Erkrankung sowie das Thema Hilfe und Selbsthilfe. Ich selber referierte über die Herzinfarkt-Risiken, Prävention und Rehabilitation und - als Bericht aus der Praxis - von der Schnittstelle zwischen klinischer Sozialarbeit und Herzkrankheiten. Die vorliegende schriftliche Ausarbeitung führt den Teil des vorgetragenen Referats aus, den ich übernommen hatte. Zu dem Thema Herzinfarkt habe ich deshalb einen großen Bezug gehabt, da ich im vorhergehenden Semester in einem Berliner Krankenhaus als Praktikant einer Sozialarbeiterin auf einer kardiologischen Station arbeiten konnte. Über einen Zeitraum von einem halben Jahr hinweg habe ich verschiedene Erfahrungen im Bereich der Kardiologie gesammelt. Dieses Wissen konnte ich in Form der vorliegenden Ausarbeitung weiter vertiefen. Das Praktische mit dem Theoretischen zu verbinden hat in diesem Fall viel Sinn gemacht, da ich mit dem Referat auch andere Kommilitonen an den Erlebnissen des Praktikums teil haben lassen konnte. Eine Kritik an dem wahrgenommenen Charakter der Sozialen Arbeit in der Kardiologie habe ich ebenfalls beschreiben können.
3
1) Das Herzinfakt-Risiko
Der Herzinfarkt ist eine der Haupttodesursachen in den Industrienationen. In Deutschland erleiden jedes Jahr etwa 280.000 Menschen einen Herzinfarkt. Laut des Statistischen Bundesamtes lag der akute Herzinfarkt 2004 an zweiter Stelle der Todesursachen in Deutschland. Jedes Jahr erleiden etwa 280.000
Menschenbundesweit einen Herzinfarkt (vgl. Mark 2006: 34).
Das Risiko an einem Herzinfarkt zu erkranken ist hoch. Was sind die Faktoren, die eine solche Erkrankung des Herzens provozieren? Viel fettes Essen und wenig Bewegung? Die American Heart Association (AHA), von Ärzten und Sozialarbeitern 1924 gegründet, ist eine der größeren Organisationen, die sich mit der Prävention und Therapie von kardiologischen Erkrankungen beschäftigt. Regelmäßig veröffentlicht sie
Forschungsergebnisse, "um etwas gegen das mangelnde Bewusstsein für Herzerkrankungen zu unternehmen" (www.wikipedia.de...).
Im Jahr 2000 hat die AHA eine Richtlinie veröffentlicht, anhand dieser das individuelle Risiko für einen Herzinfarkt eingeschätzt werden kann. Die American Heart Association gibt in diesem Bericht an, dass 40 bis 50 Prozent der Patienten mit Herzinfarkt vor einer Attacke kaum Beschwerden haben und auch der Allgemeinarzt im Vorhinein oft nichts feststellen kann.
Da fast jeder dritte Patient mit einer unerkannten koronaren Herzkrankheit am Herzinfarkt sterbe, sei die Beobachtung der Risikofaktoren von großer Bedeutung (vgl. http://www.arterie.com...).
1.1) Relevante Risikofaktoren (laut American Heart Association)
• Rauchen
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•
•
•
All diese Faktoren sind Risikofaktoren, die beobachtet werden sollten. Aus der Häufung der Risikofaktoren kann laut dem AHA-Schema das Risiko für einen Herzinfarkt errechnet werden. Sind mindestens drei Faktoren erhöht, so besteht ein hohes Herz-Kreislaufrisiko. Wenn möglich, sollten Risikofaktoren (wie Rauchen, Übergewicht, Bewegungsmangel) ausgeschaltet werden.
Bei zwei erhöhten Faktoren ist ein sogenanntes mittleres Herz-Kreislauf-Risiko gegeben. Der Ratschlag der American Heart Association ist hier, dass ein
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Arbeit zitieren:
Sebastian Förster, 2008, Herzinfarkt und Bypass-Operation, München, GRIN Verlag GmbH
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