Gliederung
1. Gegenstand der Untersuchung - das beobachtete Kind
Seite 2
1.1. Persönliche Daten Seite 2
1.2. Aktuelle Situation Seite 2
2. Gründe der Untersuchung
Seite 3
2.1. Zusammenhang zwischen Wahrnehmungsstörungen und Lernerfolg Seite 3
2.2. Anlass der Untersuchung Seite 3
3. Das Untersuchungsverfahren
Seite 4
4. Beobachtungsergebnisse Interpretation
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5. Förderempfehlungen
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6. Literaturverzeichnis
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Die vorliegende Hausarbeit entstand im Rahmen des Seminars agnostik im
. Zudem ging ihr ein Praxisbesuch voraus, bei dem Kindergartenkinder im Fokus einer Untersuchung zur Grundschulfähigkeit standen. Im Folgenden werden wir das angewandte Untersuchungsverfahren näher erläutern und anhand unserer Beobachtungen und Zusatzinformationen Förderaspekte für ein bestimmtes Kind erarbeiten.
1. Gegenstand der Untersuchung - das beobachtete Kind
1.1. Persönliche Daten
1.2. Aktuelle Situation
Die folgenden Informationen erhielten wir im Anschluss an die Untersuchung von den Erzieherinnen des Kindergartens, insbesondere von X1s Gruppenleiterin.
X1s Eltern sind geschieden. Er lebt bei seiner allein erziehenden Mutter, die zwar einen neuen Partner hat, der aber nicht bei der Familie wohnt. Ebenfalls im Haushalt lebt X1s ältere Schwester (16-jährig), die aus erster Ehe der Mutter stammt. Die Mutter ist mit ihren beiden Kindern erst vor gut einem Jahr in ihren jetzigen Wohnort umgezogen. Seinen Vater besucht X1 fast jedes Wochenende. Während der Zeit geht X1 nicht in den Kindergarten. X1 gehört der XY-Gruppe an und wird auch nachmittags im Kindergarten betreut. Den häufigsten sozialen Kontakt während der Betreuungszeit pflegt X1 zu dem Jungen X2, der beinahe gleich alt ist. Kontakt außerhalb der Einrichtung haben sie nicht. X1 zeigt im motorischen Bereich keine Auffälligkeiten. Probleme hat er dagegen im sozialemotionalen Bereich. Abgesehen von X2 hat er kaum sozialen Kontakt und redet auffallend wenig, auch mit seiner Gruppenleiterin (Bsp.: Spricht diese ihn direkt an, reagiert er darauf nicht; damit ein Gespräch stattfindet, muss die Initiative von ihm ausgehen).
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2. Gründe der Untersuchung
2.1. Zusammenhang zwischen Wahrnehmungsstörungen und Lernerfolg
Häufig wird davon ausgegangen, dass alle Kinder bei der Einschulung über die gleichen Wahrnehmungsfähigkeiten und somit über eine identische Lernausgangslage verfügen. Die Realität sieht allerdings ganz anders aus. Die Zahl wahrnehmungsbeeinträchtigter Schülerinnen und Schüler nimmt stetig zu. Im pädagogischen Bereich haben nach Nacken (2004, S.195) vor allem auditive und visuelle Wahrnehmungsstörungen, Körperwahrnehmungs-und Gleichgewichtsstörungen, sowie Störungen der
Sprachwahrnehmung Beachtung erfahren. Werden diese Beeinträchtigungen frühzeitig im Idealfall deutlich vor Beginn der Schulzeit erkannt, so können unverzüglich individuelle Fördermaßnahmen eingeleitet werden, die die betroffenen Kinder, ihr Selbstvertrauen, sowie ihren Leistungswillen stärken und ihnen Mut machen (Burk 1993, zit. nach Carle 2004, S.188), so dass die Wahrnehmungsfähigkeit bei der Einschulung kaum noch beeinträchtigt ist. Werden die Auffälligkeiten dagegen nicht rechtzeitig erkannt und kann ihnen daher nicht entgegengewirkt werden, so können schwerwiegende schulische Lernstörungen die Folge sein. Nacken (2004, S.196) führt hierzu Sprachstörungen, Konzentrationsstörungen, Störungen im Sozialverhalten, Lese- Rechtschreibschwäche (Legasthenie) sowie Rechenschwäche (Dyskalkulie) auf.
2.2. Anlass der Untersuchung
Im Allgemeinen besteht der Grund für die Untersuchung darin, eine Antwort auf die Frage Ist das Kind X fähig, die Grundschule zu besuchenDetaillierter betrachtet soll herausgefunden werden, ob die Wahrnehmungsfunktionen, die motorischen und sozialemotionalen Fähigkeiten des Kindes den Schulbesuch und die aktive Teilnahme am Unterricht zulassen. Für den Fall, dass dies nicht zutrifft, soll anhand der im Zuge der Untersuchung gemachten Beobachtungen ein Förderplan erstellt werden, der die Defizite bzw. Störungen des Kindes kompensiert oder bestenfalls dauerhaft kuriert. Die Untersuchung findet ein Jahr vor dem Schulbeginn der Kinder statt. Innerhalb des Zeitraums bis zur Einschulung soll so durch geeignete Fördermaßnahmen die Grundschulfähigkeit erreicht werden. Im Kindergarten steht dafür die
Schulvorbereitungsgruppe zur Verfügung, die auf diese Art von Förderungsarbeit ausgelegt ist.
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Diese Praxis der Lernausgangsdiagnostik ist seit August 2006 verpflichtend. Aus diesem Grund ist die Erarbeitung von Förderaspekten eine wohl platzierte Übung dieser Praxis, die für uns als Studenten mit dem Berufsziel Grundschullehramt im späteren Beruf verpflichtend sein wird.
lgeschichte.
Eine kleine Hexe meistert ihren Schulweg mit Hilfe der Kinder, die sie unterstützen und ihr 1
Um für die Kinder eine Atmosphäre ohne Leistungscharakter und somit Leistungsdruck zu
Namensgeber der Untersuchungsmethode ist) eingebettet. Wie oben bereits erwähnt, helfen die Kinder der fiktiven Hexe Mirola ihren Schulweg durch den Zauberwald zu bestreiten. Dabei führt eine pädagogische Fachkraft, die mit einer Handpuppe die Hexe verkörpert, die Kinder durch einen Parcours aus Stationen. Dieser Parcours befindet sich in einem extra dafür präparierten Raum, der neben der begleitend vorgetragenen Geschichte und den passenden Aktivitäten an den Stationen für stimmige Atmosphäre sorgen soll. Auf diese Weise nehmen die Kinder vordergründig an einem Spiel mit vielen verschiedenen Elementen teil, wobei sie (möglichst) unbemerkt die Untersuchung absolvieren und dabei von weiterem pädagogischen Personal beobachtet werden.
Im Folgenden werden die Stationen sowie die zu überprüfenden Fähigkeiten und Kompetenzen chronologisch (in der Abfolge der Geschichte) aufgeführt:
Arbeit zitieren:
M.Ed. Georg Rabe, R. Röhling, 2006, Lernausgangsdiagnostik im Sachunterricht - Einzelfalldiagnostik, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
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