Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung. 3
1.1 Exkurs: Offizielle Gewaltforschung und -registratur 4
1.2 Aktualität und Herangehensweise an die Gewaltthematik 6
2 Der Gewaltbegriff 7
2.1 Fiktive vs. reale Gewaltdarstellungen. 8
2.2 Die dichotome Begriffskonstruktion nach Merten. 10
2.3 Ergebnisse von inhaltsanalytischen Gewaltprofiluntersuchungen 11
2.4 Zwischenergebnis 15
3 Gewaltwirkungsforschung. 16
3.1 Phase I: Die Allmacht der Medien (1900-1940) 17
3.2 Phase II: Die Wirkungslosigkeit der Medien (1940-1960) 19
3.3 Phase III: Die Wiederentdeckung starker Medienwirkungen (1960-1980) 20
3.4 Phase IV: Transaktionale Wirkungsvorstellungen (1980-heute) 22
3.5 Zwischenergebnis 22
4 Erklärungsansätze für die Nutzung der Mediengewalt 24
4.1 Die Mood-Management-Theorie 26
4.2 Die Excitation-Transfer-Theorie 27
4.3 Die Dispositionstheorie. 29
4.4 Der Sensation-Seeking-Ansatz 29
4.5 Gruppenzugehörigkeit und Identitätsbildung. 31
4.6 Angstlust und Angstbewältigung 32
4.6.1 Die analogisch konfrontierende Nutzungsart. 33
4.6.2 Die kontrastiv-kompensierende Nutzungsart. 34
4.7 Zwischenergebnis 35
5 Medienwirkungstheorien für Gewaltdarstellungen 37
5.1 Kommunikationsflüsse: One-step, Two-step und Multi-step 38
5.2 Die These der Wirkungslosigkeit. 39
5.3 Die Katharsis- und Inhibitionsthese. 40
5.4 Die Suggestionsthese 41
5.4.1 Selbstmorde. 42
5.4.2 Morde, Massenmorde und Amokläufe. 45
5.4.3 Fremdenfeindliche Straftaten. 46
5.5 Die Habitualisierungsthese. 49
5.6 Der kognitiv-physiologische Ansatz. 51
5.7 Zwischenergebnis 55
6 Studien und Forschungsergebnisse. 57
6.1 Sozialwissenschaftliche Forschungsmethoden. 58
6.1.1 Feldstudien vs. Laborstudien. 60
6.1.2 Längsschnitt- vs. Querschnittuntersuchungen 61
6.1.3 Datenerhebungsverfahren 62
6.1.3.1 Die Befragung 63
6.1.3.2 Die Beobachtung 64
6.1.3.3 Das Experiment 65
6.1.4 Meta-Analysen. 65
6.1.5 Zwischenergebnis 66
6.2 Ausgewählte Untersuchungen und Ergebnisse 67
6.2.1 Feldstudien - natürliche Untersuchungen 67
6.2.2 Expertenbefragungen 71
6.2.3 Meta-Analysen. 73
6.2.4 Zwischenergebnis. 76
7 Endergebnis 77
8 Literaturverzeichnis. 82
2
1 Einleitung
„The ‚Hutus’ and ‚Tutsis’ killed each other with hatches and hoes and machetes, and I know that none of these guys ever saw my films. We live in a violent world. It’s always been a violent world.“ 1 Brutale Schlägereien in deutschen Klassenzimmern, Amokläufe von Jugendlichen mit vielen Toten und Verletzten, Waffenverbotszone Hamburger Reeperbahn, ganze Stadtviertel in Berlin, in denen sich nach Einbruch der Dunkelheit aus Angst vor Übergriffen kein Anwohner mehr auf die Straße traut. Dies sind nur einige von unzähligen Ausprägungen gesellschaftlicher Gewaltphänomene, die nach Dokumentationen über Schulen, in denen sich Lehrkräfte nicht mehr in ihre Klassenräume trauen, Thema der deutschen Stammtische sind.
Ein Sündenbock, der die Gewaltneigungen der Menschen nachhaltig negativ beeinflusst, ist dabei schnell gefunden: die Massenmedien. Neben Computerspielen sollen vor allem Film und Fernsehen mit ihren Gewalt verherrlichenden Inhalten für die empfundene Gewaltsteigerung verantwortlich sein. So kommt der Spiegel am 17. Januar 1994 pünktlich zum Prozessbeginn im Mordfall Sandro Beyer mit einer Titelgeschichte zur Jugendgewalt heraus und publiziert dabei eine Liste jener Gewaltvideos, die von den minderjährigen Mördern des 15jährigen Sandro vor dem Ritualmord bevorzugt konsumiert wurden. Das Gemisch aus Satansfilmen, Horrorvideos und Black-Metal-Kult ließ die Gruppe von Minderjährigen offenbar zu bestialischen Monstern mutieren. Diesmal schien, so VON BILLERBECK und NORDHAUSEN (1997), „schwarz auf weiß belegt, was ganze Generationen von Wissenschaftlern schon hin und her gewendet haben: Gewalt in Film und Fernsehen führt zu Mord und Totschlag. Der ‚Sa-tansmord’ von Sonderhausen - ein Videomord nach filmischer Vorlage?“ 2 Bei solchen Themenkomplexen verwundert es nicht, dass
1 Zit.: Willis (2002): (Online-Dokument: www.rd.com)
2 Zit.: Billerbeck, v. / Nordhausen (1997): Seite 236
3
auch die Fraktion der Pädagogenloge mit simplen Aussagen eine Verdammung der Medien vorantreibt. So war im selben Jahr in einer spektakulären Untersuchung von Gerichtsakten des Augsburger Pädagogen GLOGAUER (1994) die klare Behauptung aufgestellt worden, dass Kinder und Jugendliche durch das Fernsehen kriminalisiert würden. Lässt sich die Frage nach gesellschaftlichen Gewaltphänomenen etwa derart einfach erklären?
1.1 Exkurs: Offizielle Gewaltforschung und -registratur
Als kleiner Exkurs soll an dieser Stelle die interessante Diskrepanz zwischen Qualität und Quantität real auftretender und subjektiv emp-fundener Gewalttaten aufgezeigt werden.
Dies offenbart sich besonders deutlich, als im Jahre 1987 eine unabhängige Regierungskommission zur Verhinderung und Bekämpfung von Gewalt eingesetzt wurde. Die 36 hochkarätigen Mitglieder aus diversen wissenschaftlichen Disziplinen belegten, dass deutliche Erklärungsnöte und Defizite auf dem gesamten Gebiet der Gewaltforschung existieren. Als Arbeitsergebnis dieser Kommission wurde ein vierbändiges Gutachten erstellt, das der Bevölkerung erhöhte Wahrnehmungstendenzen von Gewalttaten sowie eine zunehmende Sorge vor Übergriffen attestierte. Eindeutige Erklärungen für diesen Prozess konnten allerdings nicht dargelegt werden, da für die Zeit zwischen 1989 und 1990 eher rückläufige oder je nach Rubrizierung stagnierende Kriminalitätsraten verzeichnet sind. Auch für die 90er Jahre stellten die offiziellen Statistiken nur geringfügige Anstiege der Kriminalitätsrate dar - 1992 um 9,2%, 1993 um 2,7%, 1994 sogar eine fallende Tendenz - und konnten daher keineswegs als dermaßen dramatisch gewertet werden, wie es in der Öffentlichkeit dargestellt wurde. Vor allem unter dem Gesichtspunkt, dass die Anstiege fast ausschließlich aus dem Zuwachs von Bagatelldelikten resultieren und im Vergleich zu anderen europäischen Ländern geringer ausfielen. 3
3 Vgl.: Kübler, Hans-Dieter (1995): Seite 72
4
Gleichzeitig kam es im Untersuchungszeitraum zu einer wiederholten Berichterstattung der Medien über eine anschwellende Aggressivität und zunehmende Brutalität in den Schulen, wohingegen die Kommission jedoch deutlich darlegte, es fänden sich „für den behaupteten generellen Gewaltanstieg im hiesigen Schulbereich zumindest bisher [also bis 1989] keine empirischen Belege“ 4 . Auch in Bezug auf die Lage des Gewaltverhaltens in Sportstadien stagnierte die Anzahl der Delikte eher, als dass eine Zunahme zu registrieren gewesen wäre. 5
Zwar lagen mittlerweile eine Reihe von empirischen Studien vor, die sich mit dem gefühlten Wachstum des Vandalismus und der Brutalität von Schülern auseinandersetzten, doch auch diese konnten keine generelle Zunahme oder gar eine Eskalation aggressiver und gewalttätiger Handlungen auf breiter Front verzeichnen. 6 Bestätigung erhielt diese Aussage durch eine im Herbst 1994 von MEIER und TILLMANN an hessischen Schulen durchgeführten Umfrage unter Lehrkräften und Schülern mit dem speziellen Augenmerk auf die persönlichen Gewalterfahrungen. 7 Zwischen dem öffentlichen Bild und den Einschätzungen der Schüler und Schulleiter bestünden demnach beträchtliche Diskrepanzen. Schutzgelderpressungen, Gruppenprügeleien und Bedrohungen kamen in den meisten Schulen außerordentlich selten vor und waren nur in vereinzelten, sozial belasteten Arealen vorzufinden, in denen sich besondere Problemkonstellationen summierten.
Es zeigte sich, dass diese Momentaufnahmen nicht geeignet waren zu erklären, ob sich die Anzahl der gewalttätigen Auseinandersetzungen an den Schulen im Verlauf der vergangenen Jahrzehnte nachhaltig verändert hat, da stichhaltige Langzeitstudien nicht existierten. Hierfür wären identische Erhebungen in verschiedenen Zeiträumen unter vergleichbaren Bedingungen vonnöten. 8 Dennoch
4 Vgl.: Schwind, H.-D. et al. (1990): Seite 70f
5 Vgl.: ebd.: Seite 246
6 Vgl.: Bründel, H. / Hurrelmann, K. (1994): Seite 5
7 Vgl.: Meier, U. / Tillmann, K.-J. (1994)
8 Vgl.: Kapitel 6.1.2
5
nahmen etliche Beobachtungen an, dass sich die Qualität der Konfrontationen verändert und deutlich verschärft habe. Abgesehen von den üblichen Raufereien und Kraftproben wurden vermehrt Ausein-andersetzungen beobachtet, die mit waffenähnlichen Gegenständen ausgetragen wurden, und bei denen selbst dann nicht vom Widersacher abgelassen wurde, wenn dieser bereits auf dem Boden lag. Fehlendes Einfühlungsvermögen in die Befindlichkeit und Leidensfähigkeit des Gegenübers oder der Unwillen, dieses Einfühlungsvermögen zuzulassen, erscheint in diesem Zusammenhang naheliegend. 9
Des Weiteren kam die Kommission zu dem Schluss, dass nach wie vor der Ort, an dem die meisten Gewalthandlungen vorkamen, in den heimischen Gefilden der Familie lag. Es fehlte zwar an verlässlichen Daten über das Ausmaß, die Ursachen und die alltäglichen Formen dieser Gewaltanwendungen; die physische Bestrafung als Erziehungsmethode einzusetzen war allerdings in 50% der Familien Gang und Gäbe. 10 In diesem Zusammenhang kam die Kommission ebenfalls zu dem Schluss, dass Kinder, die Gewaltanwendung im Kontext von Konfliktlösungen kennengelernt haben, später selbst Gewalt mit der gleichen Intention einsetzen werden. 11
1.2 Aktualität und Herangehensweise an die Gewaltthematik Obwohl das Thema „Gewalt und Medien“ heute wie damals in höchstem Maße aktuell ist, und sich tausende Publikationen mit der Thematik der Auswirkung der massenmedial verbreiteten Gewaltdarstellungen befassen, darf nicht außer Acht gelassen werden, dass in vielen Bereichen noch gravierende Verständnislücken bestehen, und diverse Theorien noch nicht hinreichend empirisch überprüft wurden. Aufgrund der enormen Bandbreite der existenten Literatur versucht diese Arbeit nicht alle bestehenden Untersuchungen zu berücksichtigen und in das Gesamtkonzept einzubauen. Vielmehr soll differen-
9 Vgl.:Kübler (1995): Seite 73
10 Vgl.: ebd.: Seite 73
11 Vgl.: ebd.: Seite 73
6
ziert und kritisch anhand von empirischen Belegen und den zugrundeliegenden Theorien die Frage bearbeitet werden, ob die Rezeption von Gewaltdarstellungen in den Massenmedien zu realen Gewaltakten innerhalb der Bevölkerung führt. Um diesen Sachverhalt zu ergründen, ist es außerdem sinnvoll zu hinterfragen, weshalb sich bestimmte Nutzer überhaupt violenten Medieninhalten zuwenden. Unbeachtet bleiben in dieser Diplomarbeit solche Studien und Textquellen, die der „Betroffenheitsliteratur“ 12 zuzuordnen sind. Diese kaum überschaubare Flut von Publikationen, die - meist ohne Kenntnis der wissenschaftlichen Forschung auf Grundlage der persönlichen Besorgnis und Allgemeinbildung - darauf abzielt, spekulative Wirkungsannahmen zu formulieren und gleichzeitig wohlgemeinte Handlungsratschläge zu erteilen, kann und darf nicht Teil einer wissenschaftlichen Betrachtung dieser Fragestellung werden. Zwar befriedigen diese Veröffentlichungen den Publikationsdrang der Autoren, besitzen aber nicht das Potential, die Rolle der Massenmedien in Bezug auf Veränderungen der sozialen Aggressionstendenzen hinreichend einzustufen.
Bevor nun aber auf die einzelnen Nutzenansätze, Wirkungstheorien und empirischen Analysen eingegangen wird, ist es nicht nur sinnvoll sondern notwendig, den Gewaltbegriff an sich zu beleuchten, da ohne diesen Schritt der vorausgehenden Begriffseingrenzung eine analytische Bearbeitung des Themenkomplexes nahezu unmöglich ist.
2 Der Gewaltbegriff
Was ist eigentlich Gewalt? Wie wird sie definiert? Sind alle Formen der Darstellung von Gewalt gleichermaßen wirksam? Jeder Mensch kann sich etwas unter dem Begriff der Gewalt vorstellen. Hierbei ergibt sich allerdings das Problem, dass sich jedem dabei ein anderes Bild über die Form und Ausprägung ebendieser vor dem inneren Auge abzeichnet. Gewalt wird allgemein definiert als „eine Beeinträchtigung oder Verletzung der physischen und/oder psychischen Integri-
12 Vgl.:Kunczik / Zipfel (2006): Seite 12
7
tät eines leibgebundenen Vernunft- oder Freiheitswesens, die durch eine absichtliche Machtaktion eines Individuums oder einer Gruppe hervorgerufen wird“ 13 . Das Problem dieser gängigen Gewaltdefinition in Bezug auf Mediendarstellungen liegt jedoch in der Vielschichtigkeit der Ausprägungsmöglichkeiten von Gewaltakten. Der Bedeutungshorizont reicht von Machtbefugnis, Amtsausübung und Gewaltherrschaft bis hin zu individueller Gewalttätigkeit. Selbst Liebesfilme müssten daher nach der oben genannten Definition als außerordentlich gewaltgeladen eingestuft werden, da im Verlauf der Handlung und entlang der Spannungskurve die Liebenden in der Regel starke psychische Gewalterlebnisse in Form von Betrug, Trennung oder unerfüllter Liebe zu verkraften haben.
Dieser Umstand macht es nicht nur für die Forschung, sondern auch für gesetzgebende Instanzen wie den Jugendschutz zwingend notwendig, den Begriff der „Gewaltdarstellung“ zu objektivieren und somit handhabbar zu machen.
Aus diesem Grunde ist es angebracht, eine tiefgründigere Aufschlüsselung des Gewaltbegriffs in die Bereiche Gewalt 14 und Aggression 15 vorzunehmen. Insofern sprechen Medien den Mediennutzer direkt mit Gewaltdarstellungen an, sind aber nur indirekt als Aggressionsinstrumente zu verstehen. 16 Zwar können die Inhalte von Sendungen beim Medienkonsumenten aggressive Tendenzen ausbilden und/oder verstärken, doch das eigentliche Mittel, das zu diesen die Tendenzen verändernden Prozessen führt, sind die Gewaltdarstellungen an sich.
2.1 Fiktive vs. reale Gewaltdarstellungen
Schließlich kommt es zu einer weiteren wichtigen Einteilung der in Massenmedien dargestellten Gewaltarten: der fiktiven und der realen Gewalt.
13 Zit.: Hroß (2002): Seite 136
14 Gewalt wird hier verstanden als rohe, gegen Sitte verstoßende Einwirkung auf Personen, um
Machtbeziehungen durchzusetzen.
15 Aggressionen werden hier interpretiert als schädigende Reize, die zielgenau gegen einen Organis-
mus gerichtet sind.
16 Vgl.: Bauer (2004): Seite 74ff.
8
Als fiktive Gewalt ist jede Darstellung zu deuten, die sich nur zum Schein ereignet. Sie zeichnet sich dadurch aus, dass sie dramaturgisch in die Handlung eingebaut ist. 17 Ziel ist es, sie mit Blick auf Spannung, Schock oder Komik zu inszenieren - also unter speziellem Einsatz von Kamera, Ton und Schnitt darzubieten. 18 Unter diese Kategorie fallen alle Formate wie Horror-, Action-, Kriminalfilme usw., deren Existenz der Fantasie eines Autors entspringen. Besondere Beachtung finden in diesem Bereich allseits bekannte Comic-Sendungen wie „Tom&Jerry“, die eine enorme Anzahl von unterschiedlichen Gewaltakten aufweisen und dennoch selten Bestandteil des öffentlichen Diskurses sind.
Reale Gewaltdarstellungen beziehen sich auf die Darbietung tatsächlich stattgefundener (Rückblicke in der Tagesschau) oder stattfindender (z.B. Liveübertragung eines Boxkampfes) Gewaltakte. Für die Verbreitung von realen Gewaltdarstellungen sind überwiegend drei Medienformate verantwortlich. Zum einen handelt es sich dabei um Nachrichtensendungen, die ausgewählte Ereignisse eines Tages in kleine Informationshäppchen verdichten. Aufgrund der Kürze der Sendezeit werden hier im Zuge des Agenda-Setting-Prozessesalso selektive Auswahl der Inhalte seitens der Redakteure - nur die schwersten Gewaltakte aufgenommen. 19 Zum anderen findet sich reale Gewalt in Reality-TV-Sendungen wieder. Dieses vom Medienmogul Rupert Murdoch entwickelte preisgünstige Format zielt durch seine Struktur besonders darauf ab, in der Programmflut aufzufallen. Unter diese Kategorie fallen zum Beispiel Sendungen wie „Aktenzeichen XY ungelöst“ oder „Polizeireport Deutschland“. Ziel ist es, der Handlung durch reale Schauplätze mehr Authentizität zu verleihen und parallel Spannung durch die Mittel des fiktionalen Fernsehens zu erzeugen. Im Gegensatz zu Nachrichtensendungen sind reale Gewaltdarstellungen besonders in Reportagen um einiges umfangrei-
17 Vgl.:Löffler (1973): Seite 27
18 Vgl.: Hroß (2002): Seite 136
19 Vgl.: Norek: 2005, Seite 25
9
cher und ausführlicher verankert. Hier wird besonders den schweren Gewaltdarstellungen eine Präsentationsplattform geboten. 20
2.2 Die dichotome Begriffskonstruktion nach Merten
Als Antwort auf dieses Operationalisierungsdilemma können semantische und/oder inhaltliche Gliederungsversuche bestens anhand der von MERTEN (1999) vorgeschlagenen dichotomen Begriffskonstruktion vorgenommen werden. Dabei wird der Gewaltbegriff anhand von sieben Dimensionen strukturiert: 1. Dimension: personelle vs. strukturelle Gewalt 2. Dimension: physische vs. psychische Gewalt 3. Dimension: legitime vs. illegitime Gewalt 4. Dimension: individuelle vs. kollektive Gewalt 5. Dimension: expressive vs. instrumentelle Gewalt 6. Dimension: intentionale vs. nicht intentionale Gewalt 7. Dimension: manifeste vs. latente Gewalt. 21 Ein mit Hilfe dieses Strukturschematas operationalisierter Gewaltbegriff kann im Anschluss in den Massenmedien systematisch erfasst, beschrieben und ausgewertet werden, wobei die Art der Operationalisierung auf das Forschungsziel, das zu untersuchende Medium sowie die verwendete Methode eingestellt werden kann. Vorzugsweise meint Gewalt in den Medien in solchen Untersuchungen diejenigen Formen, die als „personell, physisch, illegitim, instrumentell, intentional und manifest zu charakterisieren [sind] und sowohl individuell als auch kollektiv ausgeübt [werden]“ 22 . Klarer gesprochen lässt sich somit in der wissenschaftlichen Diskussion die Gewalt als „zielgerichtete, direkte Schädigung von Menschen durch Menschen beziehungsweise als körperlicher Angriff auf Sachen verstehen“. 23 Einen noch umfangreicheren Vorschlag zur Systematisierung von Gewaltdarstellungen macht GROEBEL (1986), indem er die violenten Darstellungen nicht nur wie bei MERTEN in die inhaltliche Ebene und die Aus-
20 Vgl.:Norek: 2005, Seite 31ff.
21 Vgl.: Merten (1999): Seite 21f
22 Zit.: ebd.: Seite 32f
23 Zit.: ebd.: Seite 62
10
führungsebene unterteilt, sondern auch solche Umweltfaktoren mit einbezieht, die eine aggressive Disposition oder einen aggressionsfördernden Kontext beschreiben und gleichzeitig die Konsequenzen in Form von Bestrafungen oder Belohnungen berücksichtigt.
2.3 Ergebnisse von inhaltsanalytischen Gewaltprofiluntersuchungen Studien zur empirischen Quantifizierung und Strukturierung von Gewaltdarstellungen haben sich bislang in erster Linie mit der Untersuchung des Fernsehangebotes befasst und die Medienbereiche der Computerangebote sowie Hör- und Printmedien nur geringfügig berücksichtigt. 24 Anstoß zur Erstellung dieser Studien gaben die Befürchtungen bestimmter Interessengruppen hinsichtlich der Brutalisierung der Medienlandschaft basierend auf dem Wandel des Programmangebots. Diese Veränderungen führten zu Neuentwicklungen von Formaten wie Reality-TV und waren durch eine deutliche Programmvermehrung gekennzeichnet. 25
Doch die Furcht vor negativen Einflüssen durch die Massenmedien ist durchaus kein neues Phänomen. Bereits in den 30er Jahren führte DALE (1935) eine der ersten umfangreichen Inhaltsanalysen durch, die sich mit den Auswirkungen von Kinofilmen auf die USamerikanischen Teenager auseinandersetzte. Als Ergebnis wurde damals festgestellt, dass neben Liebe und Sex vor allem diverse Formen von Kriminalität die wichtigsten Themen im Handlungsverlauf darstellten. 26
Auf Deutschland bezogene Fernsehuntersuchungen von GROEBEL und GLEICH (1993) bezogen nicht nur intendierte, sondern auch nicht-intendierte Gewalt (in Form von Naturkatastrophen und Unfällen) mit ein. Die Ergebnisse zeigten, dass in knapp 48% der Sendungen aggressive oder bedrohliche Handlungen vorkamen und innerhalb einer Woche insgesamt 2.745 Szenen mit 3.632 einzelnen aggressiven Akten zu sehen waren. Umgerechnet bedeuten die Zah- 24 Vgl.:Gleich (1995): Seite 145
25 Vgl.: Fischer / Niemann (1996): Seite 31
26 Vgl.: Dale (1935): Seite 122
11
len also im Mittel knapp 5 aggressive Akte pro Stunde, die im Schnitt rund 22 Sekunden andauerten. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass vor allem in fiktionalen Formaten ein hoher Aggressionsanteil verzeichnet werden konnte (50%) und dabei vor allem die amerikanischen Produktionen einen überwiegenden Anteil (33%) der Gesamtgewalt ausmachten. Etwa ein Viertel der Gewalt beinhaltenden Szenen konnte bei Zeichentrickproduktionen registriert werden, wobei die Kontextrahmen der Handlungsverläufe violenter Inhalte aus Kriminalität, Verbrechen, kriegerischen Auseinandersetzungen und Terrorismus bestanden. Die Ausführenden der Gewalthandlungen waren meistens männliche Erwachsene, deren Motiv selten zu erkennen war. Gleichzeitig wurden fast nie die Konsequenzen für Täter und Opfer dargestellt. Die einzelnen Sender lagen, bezogen auf das Gesamtangebot der Gewaltdarstellungen, zwischen 7% (ARD) und 13% (ProSieben), wobei klar erkennbar ist, dass das Gewaltangebot der privaten Sender im Durchschnitt über dem der öffentlich-rechtlichen Sender lag. 27
Die öffentlich-rechtlichen Programme stellen dem Zuschauer Gewaltdarstellungen in erster Linie in Form von Nachrichten- und Informationssendungen, private Fernsehsender vor allem durch Reality Shows, Spielfilme und Serien zur Verfügung. Leichte Körperverletzungen (39%), Bedrohungen durch die Körperhaltung (32%), Sachbeschädigungen (24%) und Morde (14%) werden in diesem Zusammenhang am häufigsten gezeigt. 28
Andere Untersuchungen wie von MERTEN (1993) zielten neben der reinen Zählung von Gewaltszenen mittels Kodierung zwischen intentionaler und nicht-intentionaler Gewalt auf die Errechnung eines Gewaltindexes, der eine Kombination aus Dauer und Grausamkeit der dargestellten Gewaltszene vorsah. Nach diesem Gewaltindex hatte der Sender VOX in einem Analysezeitraum von zwei Wochen für den
27 Vgl.: Groebel / Gleich (1993): Seite 124
28 Vgl.: Noelle-Neumann et al. (2002): Seite 650
12
Bereich der fiktionalen Sendeformate den durchschnittlich höchsten Grausamkeitsindex, gefolgt von Sat1, ARD, ZDF und ProSieben. 29 Eine kritische Würdigung der Probleme dieser Analysen erscheint an dieser Stelle allerdings angebracht, da die Qualität der Aussagen über das Ausmaß und die Ausprägung der Mediengewalt maßgeblich von der gewählten Gewaltdefinition abhängig ist, und sich diese nicht über die verschiedenen Studien deckt. Gleichzeitig ist die Repräsentativität der Ergebnisse immer nur für einen bestimmten Zeitraum und einen bestimmten Ausschnitt des medialen Gesamtangebotes anzuwenden, da die Auswahl der Stichproben beispielsweise kleinere Spartensender und regionale Programme ausklammert. 30 Doch trotz dieser Probleme lässt sich als Ergebnis der Gewaltprofilanalysen zusammenfassend sagen, dass spezifische Muster der Darstellung von Gewalt im Fernsehen und in Spielfilmen zu erkennen sind: 1. Gewalt im Fernsehen ist an der Tagesordnung. 2. Gewaltausmaße sind seit Jahren auf einem stabilen Niveau. 3. Nur selten sind Aspekte zu finden, die einer Gewaltnachahmung abschreckend entgegenwirken - vielmehr sind leicht zu imitierende Gewaltakte verarbeitet. 4. Gewaltdarstellungen kommen in allen fiktionalen Programmangeboten vor und werden als normale Alltagsstrategie präsentiert. 5. Eine Hervorrufung von Abscheu seitens des Rezipienten bei der Präsentation von Gewalt wird vielfach dadurch verhindert, dass diese in einem humoristischen Kontext dargestellt wird. 6. Deutlich ist eine Zunahme der Gewaltdarstellungen im Nachrichten- und Informationsbereich zu erkennen. 31
29 Vgl.: Merten, (1993): Seite 142
30 Vgl.: Gleich (1995): Seite 149
31 Vgl.: Cumstock / Scharrer (1999): Seite 8ff.
13
WINTERHOFF-SPURK (1994) geht in einer Veröffentlichung in Bezug auf Gewalt in Nachrichten auf eine Studie von PRATCH-HUCKO (1992) ein, der ermittelte, dass der Anteil unpolitischer Beiträge in den Nachrichten bei ARD und ZDF innerhalb des Erhebungszeitraumes im Jahr 1991 bei maximal 21% lag. RTL und Sat1 hingegen hatten im selben Zeitraum einen 30%igen Anteil an sogenannten Human-Interest-Themen, die ihre Aufmerksamkeit Katastrophen, Verbrechen und Unglücksfällen widmeten. 32 Der Anteil der Gewaltdarstellungen von Nachrichten lag bei 19% aller violenten Darstellungen, die Gesamtsendezeit der Nachrichten bezogen auf die komplette Fernsehsendezeit lag jedoch deutlich darunter. Eine Ballung gewalthaltiger Medieninhalte bei Nachrichtensendungen konnte damit belegt werden. Interessant sind in diesem Zusammenhang die von BURDACH (1987) dargelegten Ergebnisse einer Zeitungsanalyse, deren Aussagekraft durchaus auf Fernsehnachrichten übertragen werden kann. Demnach bedarf es bei einem Unglück in einer Entfernung von 10.000 Kilometern Entfernung mindestens 40 Todesopfer, um den Gate-Keeper-Prozess - es also in die Themenauswahl eines Mediums zu schaffen und die Nachrichtenschwelle zu überwindendurchlaufen zu können. Bei Ereignissen in einem Umkreis von 100 Kilometern ist hingegen ein einzelnes Todesopfer ausreichend. 33 Es zeigt sich, dass eines der Kriterien für die Auswahl von Nachrichtenmeldungen durchaus den Grad der Brutalität der Nachricht beschreibt. Aus den dargestellten Ergebnissen lassen sich allerdings weder die Motive oder Einstellungen der Medienproduzenten ermitteln noch auf die Wirkung der Gewaltdarstellungen schließen. Belegt werden kann einzig und allein, dass die Möglichkeit mit Gewaltdarstellungen beim Fernsehkonsum konfrontiert zu werden, relativ hoch ist.
32 Vgl.: Winterhoff-Spurk (1994): Seite 57
33 Vgl.: Gleich (1995): Seite 156
14
2.4 Zwischenergebnis
Zusammengefasst kann nun festgestellt werden, dass eher gewalthaltige als aggressive Darstellungen wissenschaftliche Bedeutung für mögliche Wirkungen auf ein Individuum haben. Diese lassen sich nicht nur von den Medienproduzenten einfacher in die dramaturgische Handlung integrieren, sondern haben letztlich auch das größere Potential, Wirkungen beim Rezipienten hervorzurufen. Die Wirkung von Gewaltdarstellungen im Fernsehen hängt gleichzeitig von der Darstellungsform (realistische Gewalt durch Menschen oder unrealistische Gewalt durch Zeichentrickfiguren) und der oben bereits unterschiedenen Realitätsebene (fiktiv oder real) ab. Grundsätzlich kann in diesem Zusammenhang gesagt werden: Je realistischer die Darstellung ist, desto grausamer empfindet der Zuschauer die Gewalt und desto stärker sind die emotionalen Reaktionen. 34 Sowohl für Forschung als auch für Kontrollinstanzen ist die Operationalisierung des Gewaltbegriffs zwingend erforderlich. Würde diese nicht vorgenommen werden und die Betrachtung der medialen Inhalte nach den gängigen Gewaltdefinitionen erfolgen, könnten keine stichhaltigen Aussagen aus Analysen der Gewaltentwicklung über bestimmte Zeiträume innerhalb der verschiedenen Medienformate entwickelt werden. Für die Operationalisierung des Gewaltbegriffes ist die von MERTEN (1999) vorgeschlagene dichotome Begriffskonstruktion hervorragend geeignet. Sie ermöglicht der Forschung eine stabile Vordefinition des Gewaltbegriffs, um bestens auf die Forschungsfrage und die bei der Analyse verwendete Forschungsmethode eingestellt zu sein. Für den Bereich der Mediengewalt- und Medienwirkungsforschung ist demnach gerade die Form der Gewalt von großem Interesse, die als eine „zielgerichtete, direkte Schädigung von Menschen durch Menschen beziehungsweise als körperlicher Angriff auf Sachen [zu] verstehen“ 35 ist, da diese am ehesten dazu geeignet ist, beim Rezipienten eine Wirkung hervorzurufen.
34 Vgl.: Noelle-Neumann et al. (2002): Seite 655
35 Zit.: Merten (1999): Seite 62
15
Die inhaltsanalytischen Gewaltprofilanalysen belegen deutlich, dass Gewaltdarstellungen im Fernsehen ein allgegenwärtiges Phänomen sind und diese insbesondere bei Informationsprogrammen, vor allem jedoch Nachrichtensendungen, zu entdecken sind. Die Ergebnisse der Inhaltsanalysen zeigen wiederum nur, dass die Massenmedien Film und Fernsehen ein gewisses Wirkungspotential besitzen, können aber tiefer gehende Fragen zur Wirkung an sich nicht beantworten. Dieser Befund stellt zwar eine wichtige Instanz auf dem Wege zur Klärung des Wirkungszusammenhanges dar, inwieweit die Gewaltdarstellungen allerdings von Rezipienten auch als solche wahrgenommen beziehungsweise verarbeitet werden und welche Wirkungen sie nach sich ziehen, muss in weiterführenden Untersuchungen zur Nutzung, Verarbeitung und Wirkung geklärt werden. 36
3 Gewaltwirkungsforschung
Um der Leserschaft eine Orientierung im undurchsichtigen Dickicht der verschiedenen Aussagen zu Mediennutzungsansätzen und Wir-kungstheorien im Verlauf der vergangenen 100 Jahre zu geben, erscheint es sinnvoll, vorab eine auf die wesentlichen vier geschichtlichen Epochen der Gewaltwirkungsforschung reduzierte Einteilung dieses Forschungszweiges vorzunehmen. Lange bevor die ersten Fernsehsender ihre Tätigkeit aufnahmen, und die Printmedien noch das massenmediale Monopol besaßen, wurde bereits von unterschiedlichen Interessengruppen die Frage nach den durch die Inhalte der Massenmedien hervorgerufenen Auswirkungen auf die Rezipienten gestellt. Der Wandel der wissenschaftlichen Kernaussagen beruht diesbezüglich im Wesentlichen auf immer neuen Ergebnissen empirischer Forschungsstudien, neuen Übertragungskanälen (vom Druck über Fernsehen zum Internet) sowie den allgemeinen sozialgesellschaftlichen Veränderungen des vergangenen Jahrhunderts.
36 Vgl.: Friedrichsen / Jenzowsky (1995): Seite 292f
16
3.1 Phase I: Die Allmacht der Medien (1900-1940)
In dieser ersten Phase finden sich die ursprünglichen Ansätze wieder, deren Medienwirkungserklärungen eng mit massenpsychologischen Effekten in Verbindung gebracht wurden. Die Rezipienten der Massenmedien wurden als wehrlose, sozial isolierte und ohnmächtige Individuen klassifiziert, die von einem allmächtigen Medium nach Belieben beeinflusst werden konnten. Die Gesellschaft wurde als Menge einzelner und nicht miteinander in Verbindung stehender Individuen definiert und in diesem Kontext das Nachahmungsverhalten als ein für die Bildung und den Erhalt der Gesellschaft notwendiger Prozess angenommen. Aus diesem Grund ist es kein Wunder, dass die Masse selbst als hochgradig suggestibel eingeschätzt wurde. Auf dieser Grundlage bestand die Annahme, dass von den Inhalten so-fort und direkt auf eine bei allen Rezipienten identische Wirkung geschlossen werden könne und zwar so, „als würde ihnen eine Spritze gesetzt“ 37 . Dieser Ansicht liegt der Stimulus-Response-Ansatz (S-R-Modell) zugrunde, der von einer linearen Wirkung der Inhalte des Senders beim Empfänger ausgeht und die Massenmedien somit befähigt sieht, ganze Gesellschaften gleichschalten zu können. 38 Diese fast grenzenlose Macht, Meinungen und Einstellungen zu formen, Lebensgewohnheiten zu wandeln und menschliches Verhalten so zu verändern, dass es den Wünschen der Herrschenden mehr oder weniger entspricht, wird den Medien zu dieser Zeit typischerweise zugesprochen. 39
Allgemein kann gesagt werden, dass es innerhalb der vergangenen Dekaden so gut wie keinen wissenschaftlichen Beitrag zur Theorie oder Geschichte der Wirkungsforschung gegeben hat, in dem nicht das S-R-Modell als erster systematischer Ansatz zur Erfassung von Medienwirkungen verstanden wird. Dies gilt nicht nur für die deutsche, sondern gleichermaßen für die anglo-amerikanische Literatur. Das Modell ist derart präsent und Teil des allgemeinen Wissensstan-
37 Zit.:Noelle-Neumann (1994): Seite 521
38 Vgl.: Kunczik / Zipfel (2006) Seite 79
39 Vgl.: McQuail (1994): Seite 33f
17
Arbeit zitieren:
Hendrik Eicke, 2009, Auswirkungen von Gewalt in Fernsehsendungen auf Gewaltausübungen in der Gesellschaft, München, GRIN Verlag GmbH
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Ratgeber zur Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten. Diplomarbeiten - ...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 39 Seiten
Soziologie - Medien, Kunst, Musik: Auswirkungen von Gewalt in Fernsehsendungen auf Gewaltausübungen in der Gesellschaft ist nun auf dem Buchmarkt erhältlich
Soziologie - Medien, Kunst, Musik: neuer Titel erschienen: Auswirkungen von Gewalt in Fernsehsendungen auf Gewaltausübungen in der Gesellschaft
Hendrik Eicke hat einen neuen Text hochgeladen
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