Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 2
2. Kommunismus 4
2.1. Kommunismus, Definition 4
2.2. Die Geschichte der kommunistischen Idee 4
2.3. Kommunismus nach Marx und Engels 5
3. Humanismus 7
3.1. Humanismus, Definition 7
3.2. Humanismus nach Marx 7
4. Naturalismus 8
4.1. Die Sinnlichkeit 8
4.2. Die fünf Sinnen 9
5. Fazit 10
6. Literatur 12
2
1. Einleitung
Die französische Revolution hat durch die Erklärung der Menschenrechtsakte die Menschen in politischer Hinsicht gleich gestellt. Die soziale Ungleichheit blieb auch nach der Revolution weiter bestehen. Daher wird von Marx gefordert die Revolution weiter zu führen.
Utopisches Denken datiert seit Platon. Die Schrift „Utopia“ von Thomas Morus leitete eine Flut weiterer Utopien ein. Die bekanntesten „Utopisten“ der Neuzeit sind: Morus, Campanella, Bacon, Fourier, Marx und Engels.
Die Utopie stellt den Faktor der Phantasie, den Wunsch und die Erlösungsdenken sowie das Ziel der Verwirklichung des neuen Menschen. Der utopische Charakter der Theorie von Marx und Engels war die Idee eine klassenlose Gesellschaft zu entwickeln.
„Marx nimmt also die spezifisch Hegelsche Weise, die Geschichte zu betrachten, wieder auf; eine Betrachtungsweise, die das Bewusstsein enthält, eben nicht nur ein Denker zu sein, der die Welt beschreibt, sondern derjenige zu sein, dessen Denken das Selbstverständnis dieser
Welt ausdrückt und sich direkt in den Lauf der Entwicklung einfügt.“ 1
Bei der Beschreibung des Kommunismus spricht Marx „von dieser Welt oder vom Menschen in dieser Welt nicht in der Zukunftsform, sondern im Präsens: Er sagt, was die Welt ist, nicht,
was sie sein wird.“ 2
„Der Kommunismus ist in Marx' Augen die Versöhnung des Wesens des Menschen mit seinem empirischen Dasein, er ist die Rückkehr des Menschen zu sich selbst, zu seiner eigenen >humanitas<, die Überwindung der Spannung zwischen dem, was der Mensch in
Wahrheit ist, und dem, was er in der Zufälligkeit seines jetzigen Lebens ist.“ 3
In dieser Hausarbeit wird der utopische Kern der Theorie von Marx und Engels dargestellt. Dabei werden die Begriffe des Kommunismus, des Humanismus und des Naturalismus näher erläutert.
1 Leszek, Marxismus - Utopie und Anti - Utopie, S. 17.
2 Ebenda.
3 Ebenda, S. 36.
3
„Kommunismus ist 1) eine sozial-philosophische Utopie, 2) eine politisch-ökonomische Lehrmeinung und Ideologie…
1) Als soziale Utopie knüpft der Kommunismus u.a. an die Gerechtigkeitsideen Platos und an das Urchristentum an, aber auch an Utopisten (z.B. T. Morus) und utopische Sozialisten (z.B. C. Fourier). Ihr Leitbild ist etwa das einer dörflichen Gemeinschaft, die gemeinsam über alle zum Lebensunterhalt notwendigen Produktionsmittel (Boden, Tiere, Häuser) verfügt, praktisch alle Dinge selbst herstellt und gerecht untereinander verteilt. 2) Als politisch-ökonomische Lehrmeinung und Ideologie ist der Kommunismus vor allem eine Kritik des Kapitalismus, die zuerst von Karl Marx (Marxismus) vorgebracht wurde. Danach ist der Kapitalismus die letzte Stufe einer Reihe von vorangegangenen Ausbeutungsverhältnissen "des Menschen durch Menschen". Im Kapitalismus gelingt es einer (gesellschaftlich) kleinen Gruppe von Kapitalisten, alles verfügbare Eigentum zu
übernehmen..“ 4
2.2. Die Geschichte der kommunistischen Idee
Nach der Hinrichtung Sokrates machte sich schon Platon Gedanken wie die staatliche Ordnung beschaffen sein soll, die das Gemeinwohl gewährleistet. Platon nach wäre die Lösung, dass keiner eigenen Besitz haben darf, soweit nicht unbedingt nötig. Dabei sollen die Wohnung, die Frau und die Kinder der Gemeinschaft gehören. Platon versuchte seine Ideen auf Sizilien zu verwirklichen, er scheiterte.
Im mittelalterlichem Italien und England wurde das Eigentum des Einzelnen als schwere Sünde angesehen. Thomas Morus popularisierte mit seinem Werk „Utopia“ die kommunistische Idee. Tomaso Capanella wollte, ähnlich wie Platon, sogar die Frauen und Kinder vergesellschaften.
4 Schubert/Klein, Das Politiklexikon.
4
Arbeit zitieren:
Muhamed Jugo, 2009, Marx und Engels - Der utopische Kern ihrer Theorie, München, GRIN Verlag GmbH
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