INHALTSVERZEICHNIS
1. DIE UNTERRICHTSEINHEIT WIR BEREITEN UNS AUF OSTERN VOR 3
1.1 BEZUG ZUM BILDUNGSPLAN 2004 3
1.2 UNTERRICHTSEINHEIT WIR BEREITEN UNS AUF OSTERN VOR 3
2. DIE LERNVORAUSSETZUNGEN 6
2.1 SCHULE 6
2.2 KLASSENSITUATION 6
3. SACHDARSTELLUNG 8
3.1 VON ASCHERMITTWOCH BIS OSTERN 8
4. INTENTIONEN 12
4.1 STUNDENINTENTION 12
4.2 TEILINTENTIONEN 12
5. LERNSTRUKTUR 14
6. VERLAUFSSKIZZE 17
7. ANLAGEN 19
7.1TEXTE TOD JESU 19
7.2 PSALMVERSE 21
7.3 PSALMVERSE 22
7.4 COLLAGE TOD JESU 23
7.5 GEBET 24
7.6 LITERATUR 25
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1. DIE UNTERRICHTSEINHEIT ‘WIR BEREITEN UNS AUF OSTERN
VOR‘
1.1 BEZUG ZUM BILDUNGSPLAN 2004
LEITGEDANKEN ZUM KOMPETENZERWERB
Die Unterrichtseinheit ‘WIR BEREITEN UNS AUF OSTERN VOR‘ fördert die Entwicklung folgender religiöser, fachlicher, personaler, sozialer und methodischer Kompetenzen.
Religiöse Kompetenz
Die Schüler können ihre Gottesbeziehung und die Beziehung zu Jesus Christus reflektieren und weiter entwickeln. Dabei lernen sie auch zu fragen, wie durch die Beziehung zu Gott und zu Jesus Christus das eigene Leben und Handeln geprägt wird. Die Schüler gewinnen einen Zugang zu religiösen Symbolen und lernen grundlegende religiöse Sprachformen, Symbole und Rituale, sowie persönliche und gemeinschaftliche Formen religiösen Lebens zu verstehen, achten und mitzugestalten.
Fachkompetenz
Die Schüler können sich fachspezifisches Grundwissen aneignen. Die Schüler kennen zentrale Feste im Kirchenjahr und ihr Brauchtum. Sie wissen, dass in der Bibel die Evangelien von Jesus erzählen, kennen wichtige Lebens- und Wirkungsstationen Jesu und wissen um Wege des gelebten christlichen Miteinanders im Schulleben.
Personale Kompetenz
Die Schüler werden in ihrer Persönlichkeitsentwicklung unterstützt und begleitet. Die Schüler können die eigene Person und das eigene Handeln reflektieren. Die Schüler können auch ihre Stärken entdecken und mit ihren Grenzen und Schwächen umgehen. Sie verfügen über Möglichkeiten, ihre eigenen Erfahrungen vor Gott zu bringen und können eine Haltung entwickeln, sich Gott anzuvertrauen und daraus Hoffnung und Selbstvertrauen zu schöpfen.
Soziale Kompetenz
Die Schüler können Verantwortung übernehmen und sich neuen Erfahrungen öffnen. Sie können sich mit anderen über ihre je eigenen Erfahrungen und Meinungen austauschen, sich aber auch kritisch damit auseinandersetzen. Sie können sich in andere hineinversetzen, Verständnis und Mitgefühl für sie empfinden und Konflikte fair austragen. Sie lernen mit anderen zusammenzuarbeiten.
Methodenkompetenz
Die Schüler können Gespräche führen. Sie können sich Informationen beschaffen, Inhalte selbstständig erschließen und lernen Verständnishilfen für den Umgang mit religiösen und
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biblischen Texten kennen und gebrauchen. Die Schüler kennen gestalterische Formen des Religionsunterrichts. Sie kennen verschiedene Möglichkeiten, eigene Erfahrungen, Gefühle und Meinungen ins Wort zu fassen oder in nonverbaler Form auszudrücken und können Formen der Präsentation einsetzen.
KOMPETENZEN UND INHALTE
Die Schülerinnen und Schüler sollen in der Unterrichtseinheit ‘WIR BEREITEN UNS AUF OSTERN VOR‘ folgende Kompetenzen erreichen.
KLASSE 6
3. BIBEL UND TRADITION
Die Schülerinnen und Schüler
• können vorgegebene Bibelstellen finden.
5. JESUS DER CHRISTUS
Die Schülerinnen und Schüler
• wissen, dass in der Bibel die Evangelien von Jesus erzählen,
• kennen wichtige Lebens- und Wirkungsstationen Jesu,
• kennen die Lebenswelt Jesu in Grundzügen und wissen aus den Evangelien, wie sich Jesus den Menschen zugewandt hat,
• wissen, dass Jesus vorgelebt hat, wie Menschen miteinander umgehen sollen,
• wissen, dass sie eingeladen sind, auf Jesus zu vertrauen und ihr Leben in seiner Nachfolge zu gestalten.
6. KIRCHE, DIE KIRCHEN UND DAS WERK DES GEISTES GOTTES
Die Schülerinnen und Schüler
• kennen zentrale Feste im Kirchenjahr und ihr Brauchtum.
INHALTE
JESUS: GOTT KOMMT DEN MENSCHEN NAHE
• Lebensstationen Jesu
MITEINANDER GLAUBEN, FEIERN UND DANKEN
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• Kirchenjahr und Brauchtum
1.2 UNTERRICHTSEINHEIT ‘WIR BEREITEN UNS AUF OSTERN VOR‘
1. Unterrichtsstunde - Kreuzweg Jesu
Die Lehrerin und die Schüler gestalten zusammen die Grundsituationen der Texte zu den Kreuzwegstationen - vom Palmsonntag bis Ostern - mit Tüchern und Legematerial wie Kerze, Kreuz, Dornenkrone, Steine, Würfel und Nägel. Die Schüler ordnen jeder Kreuzwegstation einen Psalmvers zu.
2. Unterrichtsstunde - Gründonnerstag
4. Unterrichtsstunde - Jesus stirbt am Kreuz
5. Unterrichtsstunde - Ostern - Jesus lebt
6. Unterrichtsstunde - Ostergarten
Ein gemeinsam gestalteter Ostergarten verweist auf den bevorstehenden Frühling, drückt Lebensfreude aus und nimmt gleichzeitig einige christliche Symbole der Ostergeschichte auf. Die Schüler erarbeiten in Gruppen, in welcher Verbindung die einzelnen Symbole ( Kreuz, Steine, Palmzweige, Frühlingsblumen ) mit der Ostergeschichte stehen und ‘pflanzen‘ ihre Symbole in den Ostergarten ( Schale ) ein.
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2. DIE LERNVORAUSSETZUNGEN
2.1 SCHULE
Die Schule ist eine Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule.
310 Schüler aus den Klassen 1 bis 10 werden von 24 Lehrkräften unterrichtet. Der Ausländeranteil liegt in der Grundschule bei 11%, in der Hauptschule bei 28%. Die meisten Schüler sind evangelisch.
Die GHWS ermöglicht begabten Hauptschülern mit dem Modell 9 + 1, in einem 10. freiwilligen Hauptschuljahr die Mittlere Reife zu erlangen, indem sie an zusätzlichen Unterrichtsangeboten teilnehmen.
Der Schulhof bietet den Schülern neben einem Schulgarten viele Möglichkeiten zum Bewegen und Entspannen.
Die Sporthalle befindet sich am Ortseingang, sodass für die Schüler ein Fußweg von etwa 10 Minuten entsteht.
Das Schulprogramm beinhaltet Kooperation Grundschule - Kindergarten, Leseschule ( Schülerbibliothek ), Betreuungsangebote ( Kernzeitbetreuung, Ganztagesbetreuung ), Kooperationen, Berufsvorbereitung, SMV, Projektwochen und Schulangebote wie Bewegung und Ernährung.
2.2 KLASSENSITUATION
Die Klasse ist aus den Klassen 5, 6 und 7 zusammengesetzt und besteht aus acht Schülerinnen und neun Schülern. Das Klima in der Klasse ist überwiegend gut und meistens von einem kooperativen und sozialen Miteinander geprägt.
Die Leistungen der Schüler sind sehr heterogen. Das unterschiedliche Lernvermögen erfordert differenzierte Lernformen und -methoden. Die Schüler sind Klassenunterricht, Einzelarbeit, Partnerarbeit und Gruppenarbeit gewöhnt und im Offenen Unterricht wie Lernzirkel geübt. Die Schüler kennen Bodenbilder aus Legematerialien, Bildbetrachtungen, meditatives Malen, Stilleübungen und Gespräche. Allerdings fehlt den Schülern oft die Motivation zum Unterrichtsgespräch. Sie sind gehemmt und haben Schwierigkeiten, sich auszudrücken.
Ein Unterrichtsprinzip ist neben Stille-Erfahrungen ( Phantasiereisen, Stilleübungen ) und Bewegungserfahrungen der entdeckende Unterricht. Erfahrungen werden im Entdecken, Begreifen und Mitteilen kreativ verarbeitet. Der Weg führt vom Wahrnehmen über das Staunen zum Deuten. Stille und Gebet und die Begegnung mit Symbolen sind grundlegend.
Da klassenübergreifend unterrichtet wird, muss vor allem der unterschiedliche Stand der religiösen Entwicklung beachtet werden. Daher bietet der Religionsunterricht unterschiedliche Lernwege an, die alle Sinne ansprechen und ein ganzheitliches Lernen ermöglichen. Im Mittelpunkt des Unterrichts steht die Beziehung zwischen den Schülern und
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der Lehrerin. Ziel ist, religiöse Grundlagen zu schaffen und zu festigen und dadurch mitzuhelfen, den Schülern Orientierung und Lebensperspektiven zu geben.
Da sich die Klasse aus unterschiedlichen Nationalitäten und Kulturen zusammensetzt, geht das Glaubensverständnis der Schüler weit auseinander. Es gibt Schüler, die das Wort ‘Gott‘ kaum gehört haben. Im gleichen Religionsunterricht sitzen auch Schüler, die eine intensive religiöse Erziehung mitbringen.
Die Vorstellungen der Schüler von Gott reichen von anthropomorphen Gottesvorstellungen bis zu Symbolen - sie zeichnen ihn auch mit Worten und in Bildern. Diese sind überwiegend positiv und unterschiedlich. Viele Schüler betrachten Gott als Verhandlungspartner, zum Teil befinden sich die Schüler schon auf dem Weg zu einem differenzierten Gottesbild. Diese Schüler erkennen, dass menschliche Eigenschaften nicht ausreichen, um Gott zu beschreiben und zu erfassen. Deutlich ist, dass Vertrauen und Verlässlichkeit Gottes als seine wichtigsten Eigenschaften gesehen werden. Gott steht für Hilfe, Rettung, Schutz, Frieden, Freundschaft, Liebe, Zuwendung, Fürsorge und die Grundlage des Lebens. Die meisten gehen davon aus, dass Gott den Menschen uneingeschränkt hilft. Deutlich ist auch, dass die Schüler ernsthaft versuchen, Gott zu verstehen. Sie brauchen und verlangen nach Informationen. Wenige Schüler haben auch Zweifel an der Existenz Gottes.
Die verhaltensauffälligen Schüler sind N., A., B., T. und S. Die Verhaltensauffälligkeiten zeigen sich in Rücksichtslosigkeit ( nicht an Regeln halten ), Unaufmerksamkeit, Konzentrationsschwäche ( reden, nicht aufpassen, schnell ablenkbar ) und Antriebsschwäche ( fangen nicht an zu arbeiten und werden nicht fertig ). Sie sind schwer zu motivieren, zeigen ein geringes Leistungsniveau und eine geringe Leistungsbereitschaft. Sie bekommen klare Anweisungen und Regeln. Da es diesen Schülern schwer fällt, sich an Regeln zu halten, wurde ein Klassenvertrag geschlossen. Ziel ist, die Schüler durch eine positive Beziehung zu motivieren und ihre Leistungsfähigkeit zu fördern.
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Arbeit zitieren:
Helena Eckert, 2010, Wir bereiten uns auf Ostern vor , München, GRIN Verlag GmbH
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