Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung und Begründung der Thematik
2
2. Einordnung der Stunde in die Unterrichtseinheit
3
3. Leistungspyramide
4
4. Ziele der Unterrichtsstunde
6
5. Planung und didaktische Analyse der Unterrichtsstunde
7
6. Sachanalyse
9
7. Reflexion der Unterrichtsstunde
12
8. Tabellarischer Unterrichtsverlauf
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9. Literaturverzeichnis
20
10. Anhang
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10.1 Tafelbilder
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10.2 Arbeitsblatt
22
10.3 Lösungsblatt
23
1
1. Einleitung und Begründung der Thematik
Die vorliegende Hausarbeit einer ausgearbeiteten Unterrichtsstunde mit dem Thema „Medien in meiner Welt“ entstand im Rahmen des Schulpraktikums im Fach Heimat- und Sachkunde. Medien nehmen in unserer Gesellschaft eine immer größer werdende Schlüsselrolle ein. Aus der Öffentlichkeit wurde spätestens seit den achtziger Jahren eine Medienöffentlichkeit, aus deren Medienbestimmtheit wir uns nicht mehr entziehen können. Auch unsere private Wirklichkeitswahrnehmung wird längst von Mediensystemen, wie beispielsweise der Werbung, beeinflusst. So ist es kaum verwunderlich, dass jeder Mensch Medien täglich zu den vielfältigsten Zwecken nutzt, doch oftmals ein fundiertes Wissen über sie fehlen. 1
Vor allem Kinder und Jugendliche widmen heute einen erheblichen Teil ihrer Freizeit der Nutzung von Medien. Damit erhalten die Medien im Leben der Schüler eine besondere Bedeutung, die nicht ohne Folgen bleibt. Soll die Verwendung der verschiedenartigsten Medien in einer sinnvollen Weise von den Lernenden durchgeführt werden, so bedarf es einer umfassenden Medienkompetenz. Eine Auseinandersetzung mit pressanten Medienfragen unserer Gesellschaft ist dabei zwingend notwenig, auch wenn diese erst zu einem größeren Bestandteil der Sekundarstufe eins und zwei werden. 2 Die Ausbildung eines fundierten, breiten Wissens über Medien und die damit verbundene Fähigkeit, sie funktional zu bedienen, gehören heute zu den Herausforderungen der Gesellschaft an pädagogische und erzieherische Institutionen wie der Grundschule. Daher besteht der Anlass, sich näher mit den Medien zu beschäftigen, ihre Grundlagen und Arbeitsweisen sowie ihre Funktionen und Wirkungen kennen zu lernen. Diese sind Zielstellungen, die letztlich eine Medienkompetenz zur Folge haben und somit einen positiven Beitrag zur Bildung und zum Erhalt unserer Gesellschaft leisten sollen. Der Thüringer Lehrplan des Faches Heimat- und Sachkunde an Grundschulen verweist in seinem Vorwort darauf, dass sich die Schüler „mit den technischen Erscheinungen ihrer Umwelt auseinander setzen“ sollen. 3 Für die Klassenstufe vier legt die Richtlinie unter anderem eine Behandlung verschiedener Medien mit dem Ziel fest, die Erkenntnisse bei der Auseinandersetzung mit der Lebenswirklichkeit zu nutzen. 4
1 Vgl. Faulstich, W.: Grundwissen Medien, 2. Auflage Wilhelm Fink Verlag, München 1994, S. 7
2 Vgl. Tulodziecki, G.: Medienerziehung in Schule und Unterricht, Julius Klinkhardt Verlag, Bad Heilbrunn
1988, S.5
3 Vgl. Lehrplan des Faches Heimat- und Sachkunde Klasse 3 /4 , Thüringen, S. 65
4 Vgl. Ebenda, S. 87
2
Für die geplante Stunde galt es daher zunächst zu klären, was Medien überhaupt sind. Auf dieser Grundlage wurden dann, aus der Fülle an Beispielen, markante Medien auswählt, die in der Lebenswirklichkeit der Schüler relevant sind. Somit war die Basis geschaffen, sie in einem ersten Ansatz in verschiedene Kategorien zu ordnen. Auch für mich ergaben sich bei der Recherche neue Informationen und Erkenntnisse, die ich für die Planung und Umsetzung im Unterricht gewinnbringend einsetzen konnte.
2.Einordnung der Stunde in die Unterrichtseinheit
Die erste Stunde der Unterrichtseinheit ist Bestandteil der vorliegenden Praktikumsmappe. Inhaltlich besteht diese aus dem Kennen lernen des Medienbegriffes, genannten Medienbeispielen durch die Schüler aus deren Lebenswelt sowie dem Ordnen der Beispiele anhand von selbst gewählten Aspekten.
3
3. Leistungspyramide
Die nun folgende Leistungspyramide dient als eine grafische Möglichkeit dazu, die Schüler einer Klasse nach ihrem Leistungsvermögen einzuteilen. Damit ist sie ein unverzichtbares Mittel und eine notwenige Grundlage zur Differenzierung im Unterricht. Denn auf der Basis dieser Einteilung ist es möglich, Schülergruppen für ein kooperatives Lernen so zu organisieren, dass sie sich effektiv beim Lernprozess unterstützen und ergänzen können. Ebenso gestattet diese Einordnung, dass jeder Schüler entsprechend seines Lernstandes und Lerntempos, durch eine gezielte Förderung, individuelle Fortschritte erreichen kann. Üblicherweise wird die Leistungspyramide in drei Abschnitte untergliedert. Im obersten Feld befinden sich all die Lernenden, die der Leistungsspitze der Klasse angehören. Diese vermögen über gute bis sehr gute Leistungen im Fach Heimat- und Sachkunde. Im Mittelfeld der Darstellung sind Schüler aufgelistet, welche durchschnittliche Fähigkeiten und Fertigkeiten besitzen. Die leistungsschwächeren Kinder befinden sich dementsprechend im unteren Teil der Pyramide, da sie über ein geringes Leistungsvermögen verfügen. Die Einteilung der Schüler in die jeweilige Gruppe ist nicht ohne Schwierigkeiten vorzunehmen. Dies liegt zum einen darin begründet, dass sich die Leistungen einzelner Schüler von Fach zu Fach und auch innerhalb eines Faches unterscheiden. Zum anderen auch darin, dass diese Einteilung keine starre Festlegung ist, da sich die Lernenden in ihrem Entwicklungs- und Lernprozess ständig verändern. Dennoch bietet die Leistungspyramide eine Möglichkeit und Hilfestellung für den Lehrenden, die kognitiven Fähigkeiten seiner Schüler zu bestimmen. Hierbei muss der Lehrer mit größter Sorgfalt und Objektivität vorgehen, um für alle Schüler einen lernpsychologisch ausgewogenen Unterricht zu konzipieren und umzusetzen.
Für meine Unterrichtsstunde ist auch eine Betrachtung der Lese- und Methodenkompetenz der Kinder von Bedeutung, da für das richtige Ausfüllen des Arbeitsmaterials ein kurzer Lesetext bearbeitet und inhaltlich verstanden werden muss. Dabei sollen die Schüler ebenfalls in der Lage sein, wichtige Textstellen farbig zu markieren.
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Arbeit zitieren:
Patrick Ziehm, 2010, Heimat- und Sachkunde in der Klassenstufe 4 zum Thema "Medien", München, GRIN Verlag GmbH
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