Universität Hamburg Historisches Seminar SS 2001
08.336 Hauptseminar Neuzeit: Presse III: 1950-1970
Die Geschichte der Illustrierten
Bunte, Quick, Stern und Revue
1948-1970
Inhaltsverzeichnis
I. EINLEITUNG. 4
II. WAS SIND ILLUSTRIERTE? 6
1. VERSUCH EINER DEFINITION 6
2. ALLGEMEINE GESTALTUNGSMERKMALE 7
III. RÜCKBLICK AUF DIE GESCHICHTE ILLUSTRIERTEN 8
1. VOM 19.JAHRHUNDERT BIS ZUR BESATZUNGSZEIT 8
1. 1. Die Anfänge der illustrierten Presse. 8
1.2. Die Illustrierten in der Weimarer Republik 9
1.3. Presse und Illustrierte im Dritten Reich 10
2. DIE PRESSE IN DER BESATZUNGSZEIT. 11
2.1. Allgemeine Entwicklungen. 11
2.2. Das Erscheinen der Illustrierten. 12
2.3. Die Gründung der Illustrierten Das Ufer 13
IV. DIE ENTWICKLUNG DER ILLUSTRIERTEN 1948-1970 15
1. DIE ETABLIERUNGSPHASE DER ILLUSTRIERTEN (1948- 1957) 15
1.1. Allgemeine Entwicklungen. 15
1.2. Die Illustrierten und ihre Auflagen 17
1.3. Das Ufer wird zur Bunten Illustrierten 20
1.4. Die Illustrierten in der öffentliche Kritik 22
2. DIE WACHSTUMSPHASE DER ILLUSTRIERTEN (1957- 1970) 24
2.1. Allgemeine Entwicklungen. 24
2.2. Konzentrationsbewegungen in der Presse 25
2.3. Die Illustrierten und ihre Auflagen 27
2.4. Die Entwicklung der Bunten 30
2.5. Versuche zur Selbstkontrolle der Illustrierten 32
V. ZUSAMMENFASSUNG 33
VI. LITERATURVERZEICHNIS. 36
3
I. Einleitung
„Alle Zeitschriften, auch die unpolitischen, sind Instrumente der sozialen Integration. Sie verbinden Menschen miteinander. Sie schaffen dem, der etwas zu sagen hat, eine Plattform, die weitreichender ist als ein Rednerpult. Sie sind mitbestimmend für das geistige und politische Klima der Nation. Sie sind so bunt und vielfältig wie das Leben selbst. Edelstes und Gemeinstes finden wir im Blätterwald. Zum Guten und zum Bösen kann das, was da gedruckt in die Welt hinauszieht, die Menschen führen oder verführen.“ 1
Dieses Zitat von Kluthe aus dem Jahr 1969 weist zum einen auf die soziale Bedeutung der Zeitschriften hin, welche sie durch ihre Entwicklung zum Massenmedium erhalten haben, und zum anderen auf ihre gesamtgesellschaftliche Verantwortung. Demnach bietet jede Art von Zeitschrift eine Plattform für die massenmediale Kommunikation, die dem einzelnen die Möglichkeit bietet, sich in einer modernen und demokratischen Gesellschaft zu äußern oder auch zu informieren. Diese Aufklärungs- und Informationsfunktion der Medien ist im Rahmen des gesellschaftlichen Kommunikationsprozesses für das Individuum notwendig, um sich in dem komplexen Geflecht unserer technologischen Gesellschaft zurecht zufinden. 2 Die in der Geschichte Deutschlands erstmalige verfassungsrechtliche Sanktionierung und Institutionalisierung der Presseorgane im Rahmen des Artikels 5 des Grundgesetzes der Bundesrepublik von 1948 trägt diesem Umstand Rechnung und erhebt das Recht auf freie Meinungsäußerung und Pressefreiheit in den Rang eines Menschenrechts. 3 Dabei mag die weitreichende Umgestaltung des Pressewesens im Dritten Reich als warnendes Beispiel in guter Erinnerung geblieben sein, als die Presse keine selbständige, politische Kraft mehr darstellte, sondern als Instrument der Propaganda, der Beeinflussung und Erziehung des Volkes im Sinne des Nationalsozialismus und zur publizistischen Vorbereitung außenpolitischer Erfolge benutzt worden ist.
Dennoch erfüllen die Zeitschriften neben ihrer öffentlichen Aufgabe auch die Funktion, dem Leser Unterhaltung zu bieten. Dass dieses Angebot geschätzt und genutzt wird, zeigt die Vielfalt der Wochenzeitschriften, die auch im internationalen Vergleich
1 Kluthe, H.A.: Die Zeitschrift im öffentlichen Leben. In: Dovifat, Emil (Hg.): Handbuch der Publizistik. Bd.3: Praktische Publizistik. 2. Teil. Berlin 1969. S.421-426. Hier S. 422.
2 Vgl. dazu Schelsky, Helmut: Auf der Suche nach Wirklichkeit. Düsseldorf/ Köln 1965. S.315.
3 Artikel 5 „(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus den allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt. (2) Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.“ Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit München (Hg): Verfassung des Freistaates Bayern. Grundgesetz der Bundesrepublik. Augsburg 1993. S.113.
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gut abschneidet. 4 1994 erschienen in der Bundesrepublik insgesamt 554 Publikumszeitschriften, die eine Gesamtauflage von 125,9 Millionen Exemplaren auf sich vereinigten, während die verkaufte Auflage der Tagezeitungen bei 30,5 Millionen lag. Von dieser Gesamtauflage der Zeitschriften entfielen nahezu fünfzig Prozent auf die großen Verlage Bauer, Burda und Gruner + Jahr, die zusammen 69 der 554 Titel herausgaben. 5
Wie man an diesen Zahlen erkennen kann, übernehmen drei Verlage im Bereich der Publikumszeitschriften eine tragende Rolle. Gemeinsam ist ihnen die Gründung kurz nach dem Zweiten Weltkrieg und die Tatsache, dass sie die Grundpfeiler ihres wirtschaftlichen Erfolges unter anderem mit der Herausgabe erster illustrierter Zeitschriften in der Nachkriegszeit gelegt haben.
Aus diesem Grund möchte ich in der folgenden Untersuchung die Entwicklung der vier Illustrierten Bunte, Revue, stern und Quick von 1948 bis 1970 nachzeichnen. Dabei werde ich nach dem Versuch einer Definition, einen Rückblick auf die Anfänge der illustrierten Zeitschriften bis zum Ende des Dritten Reiches vornehmen, um daraufhin die Neuanfänge der illustrierten Presse während der Besatzungszeit kurz zu beleuchten. Die anschließende Analyse der Entwicklungsgeschichte der Illustrierten von 1948 bis 1970 habe ich in zwei Phasen unterteilt. Ein erster Teil umfasst die Etablierungsphase 6 , deren Anfangs- und Endpunkte vom Ende der unmittelbaren Nachkriegszeit 1948 einerseits und dem Beginn der Konzentrationsbewegungen auf dem Zeitschriftenmarkt 1957 andererseits gekennzeichnet ist. Der zweite Teil beschreibt die Wachstumsphase 7 der illustrierten Zeitschriften zwischen 1957 und 1970 im Rahmen der allgemeinen Pressekonzentration. In beiden Teilen möchte ich zunächst auf generell relevante gesellschaftliche, als auch medienspezifische Entwicklungen eingehen, um im folgenden Veränderungen der Auflagenhöhen und thematischer Strukturen auf den Grund zu gehen. Einen Schwerpunkt soll dabei die Untersuchung der Geschichte der Bunten bilden, an welcher einzelne Gesichtspunkte der Entwicklungsgeschichte der Illustrierten noch einmal exemplarisch herausgearbeitet werden.
4 Vgl. dazu Schulz, Rüdiger: Nutzung von Zeitungen und Zeitschriften. In: Wilke, Jürgen (Hg.): Mediengeschichte der Bundesrepublik Deutschland. Bonn 1999. S. 401-425. Hier S.422.
5 Vgl. dazu den Anhang in Wilke, Jürgen (Hg.): Mediengeschichte der Bundesrepublik Deutschland. Bonn 1999. S. 778 und 792.
6 Vgl. dazu Hilgenstock, Sabine: Die Geschichte der BUNTEN (1948-1988). Die Entwicklung einer illustrierten Wochenzeitschrift mit einer Chronik dieser Zeitschriftengattung. Europäische Hochschulschriften. Bd. 33. Frankfurt a.M. 1993. S.14f.
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II. Was sind Illustrierte?
1. Versuch einer Definition
Die vielfältigen und sehr unterschiedlichen Ansätze 8 , das Presseerzeugnis Zeitschrift näher zu beschreiben, zeugen zum einen von einer Unsicherheit in der Bestimmung des Phänomens, zum anderen aber auch von dessen typologischer Fülle. Als wichtigste Erkenntnis ist dabei festzuhalten, dass die Zeitschrift „einer funktionalen, strukturellen, thematischen oder gesellschaftlichen Begrenzung“ 9 gegenüber der Zeitung unterliegt. Walter Hagemann schlägt in diesem Zusammenhang vor, zwei Definitionen vorzunehmen und den allgemeinen Begriff der Zeitschrift ihrer Leserschaft nach Publikumszeitschriften und Fachzeitschriften zu trennen. 10 Folgt man hier Lehmann, so handelt es sich bei Publikumszeitschriften um
„die auflagenstarken Zeitschriften, deren Inhalt thematisch gar nicht oder doch nur so weit eingeschränkt ist, daß er auch von Nicht- Fachleuten und Außenstehenden noch verstanden werden kann, (...)die sich an ein durch Beruf, Stand oder Mitgliedschaft prinzipiell nicht begrenztes, sondern an ein möglichst breites Publikum wenden, (...) die sich weniger der Bildung und der Unterrichtung, dafür mehr der Beschäftigung ohne Nutzenserwägung, der Zerstreuung und der Unterhaltung widmen.“ 11
Diese hier beschriebene Menge der sogenannten Publikumszeitschriften stellt jedoch keine mit sich in wesentlichen Teilen identische Gruppe dar, sondern zeichnet sich vielmehr durch Heterogenität aus. Aus diesem Grund unterscheidet die IVV noch einmal vier Untergruppen, die Illustrierten-, Unterhaltungs-, Familien- Film- und Rundfunkzeitschriften, die Frauen-, Mode- und Gesellschaftszeitschriften, die kulturell, politischen, weltanschaulichen, konfessionellen Zeitschriften, sowie Jugendzeitschriften und die Sport-, Bade-, Reise- und Freizeitzeitschriften. 12 Weitere bestimmende Merkmale der illustrierten Zeitschriften sind nach Lehmann „eine wöchentlich erscheinende Veröffentlichung, deren Nachrichtenteil aus einer größeren Anzahl von Bildern mit kurzen Erläuterungen besteht, die über Neuigkeiten der letzten Zeit berichten. Neben dieser aktuellen Bildberichterstattung stehen Feuilleton, Artikelserie und Fort-
7 Vgl.dazu ebenda.
8 Vgl. zur Übersicht des Begriffs „Zeitschrift“ Kieslich, Günther: Begriff. . In: Dovifat, Emil (Hg.): Handbuch der Publizistik. Bd.3: Praktische Publizistik. 2. Teil. Berlin 1969. S.370-383.
9 Ebenda. S.376.
10 Vgl. dazu Hagemann, Walter: Zeitung oder Zeitschrift? Zur Begriffsbestimmung der periodischen Presse. In: Stamm, Willy (Hg.): Leitfaden für Presse und Werbung 1951. Essen 1951. S.15f.
11 Zit. nach Noelle- Neumann, Elisabeth: Das Fischer Lexikon: Publizistik. Frankfurt a.M. 1971. S. 234.
12 Vgl. ebenda.
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setzungsroman, die ihrerseits vielfach wieder durch Abbildungen lebendig gestaltet werden. Auch Humor in Wort und Bild (...) sowie Rätsel gehören zum Inhalt der Illustrierten.“ 13
Zusammenfassend lässt sich zunächst feststellen, dass es sich bei Illustrierten um periodisch, in den häufigsten Fällen wöchentlich, erscheinende Publikumszeitschriften handelt, welche sich an ein breites Publikum wenden, um diesem vornehmlich zur Zerstreuung zu dienen. Die Themenauswahl scheint nicht eingeschränkt, erfolgt jedoch nach den Aspekten der Universalität und Aktualität. Im Mittelpunkt der Berichterstattung steht das Medium Bild.
2. Allgemeine Gestaltungsmerkmale
Illustrierte sind, wie bereits das Wort 14 andeutet, Bilderblätter. Dementsprechend ist das Hauptgestaltungsmerkmal der illustrierten Zeitschrift die Illustration als Mittel zur Veranschaulichung publizistischer Aussagen im Text. 15 Eine Illustration kann dabei zum Beispiel eine Zeichnung, Graphik, ein Photo, eine Photomontage oder eine Bildreproduktion sein und erläuternden, ergänzenden, schmückenden oder instruierenden Charakter haben. 16 Mit der Erfindung der Kamera gelangte das Foto in die verschiedensten Presseerzeugnisse, auch in die Tageszeitung. Somit ist der Bildjournalismus kein spezifisches Merkmal der Illustrierten, sondern vielmehr, wie Hermann Boventer zum Ausdruck bringt, „ein durchgehender Grundzug unseres ´optischen` Zeitalters heute“ 17 .
Neben dem Bild ist ein weiteres, wichtiges Gestaltungsprinzip die Aktualität, worauf der häufig anzutreffende Untertitel Die Aktuelle oder aktuelle hinweist 18 . Obwohl Tagesneuigkeiten als bekannt vorausgesetzt werden, da die wöchentlich erscheinenden Zeitschriften mit dem Informationsvorsprung der täglichen erscheinenden Zeitungen niemals konkurrieren können, entwickeln sie vielfach die Ambition, nicht nur sachlich, sondern auch zeitlich dem Anspruch der Aktualität zu genügen 19 , dem bei der Auswahl aller anderen Gestaltungselemente Rechnung zu tragen ist. Sowohl die Themen der Berichterstattung, als auch die Fotos zeichnen sich des weiteren durch den Identifikati- 13 Lehmann,Ernst- Herbert: Illustrierte. In: Heide, Walter (Hg.): Handbuch der Zeitungswissenschaft. Bd.I. Leipzig 1940. Sp.1775-1797. Sp.1775.
14 lat.: illustrare meint beleuchten, erhellen, aber auch ans Licht bringen, offenbaren.
15 Koszyk, Kurt: Wörterbuch zur Publizistik. München 1976. S. 136.
16 Vgl. dazu Meyers Enzyklopädisches Lexikon. 9.Aufl. Bd. 12. Mannheim 1974. S. 470.
17 Boventer, Hermann: Die Illustrierten. In: Dovifat, Emil (Hg.): Handbuch der Publizistik. Bd.3: Praktische Publizistik. 2. Teil. Berlin 1969. S.536-446. Hier S.537.
18 Vgl. dazu Holzer, Horst: Illustrierte und Gesellschaft. Zum politischen Gehalt von „Quick“, „Revue“ und „Stern“. Freiburg i.Br. 1967. S.28ff.
19 Vgl. dazu ebenda.
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onswert 20 , den sie für potentielle Leser besitzen, aus. Damit ein Thema also zum Be-richtsegenstand einer illustrierten Zeitschrift wird, muss es zum einen fotografierbar und aktuell sein, zum anderen aber auch eine angemessene Projektionsfläche für die Werte, Wünsche und Vorstellungen des Lesers bieten. 21
Trotz dieser vornehmlichen Universalität der Thematik zeichnen sich die Aktuellen Illustrierten 22 durch eine überwiegende Anzahl von Berichten über menschliche Probleme, Schicksale und Prominente aus. Politische Themen sind dabei nicht ausgeschlossen, um die richtige Kombination der Themen, die „bunte Mischung“ aus „Kuriositäten und Sensationen aus aller Welt“ 23 zu gewährleisten. Da die Aufmachung die Publikumswirksamkeit und somit die Kaufbereitschaft bestimmt, sollen optisch gut aufbereitete, plakative und farbige Titelseiten helfen, den wöchentlichen Kampf am Kiosk zu gewinnen. Meist werden Illustrierte auf hochwertigem Papier und in bester Druckqualität hergestellt, wobei der Textteil teilweise und der Anzeigenteil überwiegend farbig gedruckt ist.
Gemessen an den Auflagenzahlen zählen Anfang der siebziger Jahre (und einige auch bis heute) zu den klassischen Illustrierten nach einer Reihe von Einstellungen, Fusionen und Verkäufen seit den 50er Jahren die vier allgemein-unterhaltenden, wöchentlich erscheinenden Titel Bunte, Quick, Neue Revue und stern.
III. Rückblick auf die Geschichte Illustrierten
1. Vom 19.Jahrhundert bis zur Besatzungszeit
1. 1. Die Anfänge der illustrierten Presse
Im 19. Jahrhundert kann man in der illustrierten Presse zwei Gattungen ausmachen: Das Familienblatt und die Illustrierte. Als erste Vertreterin der modernen Illustrierten gilt die Leipziger Illustrirte Zeitung, die 1843 gegründet wurde 24 . Sie wies bereits die Charakteristika der modernen Illustrierten auf und hob sich deutlich von den bis dahin dominierenden Familienzeitschriften wie Die Gartenlaube, Zu Hause oder Daheim (1864, Velhagen und Klasing) ab. Während das Familienblatt neben Unterhaltung der
20 Boventer. S.539.
21 Ebenda. S.538.
22 Zit. nach Noelle- Neumann. S. 234
23 Boventer. S.539.
24 Sie bestand vom 1.Juli 1843 bis 1943 und wurde von Johann Jakob Weber verlegt. 1925 konnte eine Auflage von 35.000 Exemplaren verzeichnet werden.
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Nina Neitzert, 2003, Die Geschichte der Illustrierten Bunte, Quick, Stern und Revue von 1948 bis 1970, München, GRIN Verlag GmbH
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