III
Inhalt
Inhalt
Abk ürzungsverzeichnis V
Abbildungsverzeichnis VI
1 Einleitung 1
1.1 Darstellung der Problematik 1
1.2 Darlegung des Handlungsbedarfes 2
1.3 Entwicklung der Fragestellung 4
1.4 Ziel und Aufbau der Arbeit 5
1.5 Stand der Forschung 6
2 Begriffliche und theoretische Grundlagen des Berufssportlers 8
2.1 Begriffsdefinition Berufssportler 8
2.2 Besonderheiten des Berufes 10
2.3 Die nachsportliche Karriere 12
2.4 Das vertragsrechtliche Einkommensverhältnis am Beispiel des Berufsfußballers 13
2.5 Relevanz des Arbeitsverhältnisses 15
3 Grundlagen individueller Finanzplanung 17
3.1 Auswahl der Bezugsplattform 17
3.1.1 Gebundene und ungebundene Berater 18
3.1.2 Aspekte der monetären Honorierung des Beraters 20
3.2 Zielsetzung und Bedeutung der Rendite 22
3.2.1 Verdeutlichung des Bedarfs einer hohen Verzinsung 26
3.3 Rahmenbedingungen 29
3.4 Produktauswahl 32
3.4.1 Was ist Sicherheit? 32
3.4.2 Grundlagen der Auswahl und Bewertung von Finanzprodukten 34
3.4.3 Bedeutung für festverzinsliche Anlagen 34
IV
3.4.4 Klassische kapitalbildende Lebens und Rentenversicherungen 35
3.4.5 Investmentprodukte 38
3.4.6 Fondsgebundene Rentenversicherungen 52
4 Fremdbestimmung Einfluss des Sportlermanagements 58
5 Methode 61
5.1 Beschreibung und Gegenüberstellung der Methoden 61
5.2 Zielsetzung und Vorüberlegungen 62
5.3 Schlussfolgerung der Vorüberlegungen 64
5.4 Die qualitative Befragung mittels Experteninterviews 65
5.4.1 Expertenauswahl und Durchführung 65
5.4.2 Verfahren der qualitativen Inhaltsanalyse 66
5.5 Untersuchungsdesign der quantitativen Sportlerberaterbefragung 69
5.5.1 Die Untersuchungsgruppe. 69
5.5.2 Kontaktaufnahme und Distribution 71
5.5.3 Art und Aufbau des Fragebogens 71
5.5.4 Fragebogenrücklauf. 73
5.5.5 Auswertung 74
6 Ergebnisse 75
6.1 Auswertung der qualitativen Expertenbefragung 75
6.2 Ergebnisse der quantitativen Sportlerberaterbefragung 78
6.2.1 Fragenbereich A Allgemeine Daten und Einschätzung 79
6.2.2 Fragenbereich B Einfluss des Beraters 84
6.2.3 Fragenbereich C Umsetzung des Teilbereichs Finanzplanung 86
6.2.4 Fragenbereich D Einstellung zum Themengebiet und Einschätzung 92
7 Zusammenfassung und Ausblick 100
Literaturverzeichnis 104
V
Abkürzungsverzeichnis
AA Ausgabeaufschlag Bafin Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht bAV betriebliche Altersvorsoge BGH Bundesgerichtshof BWL Betriebswirtschaftslehre Bzw. beziehungsweise DM Deutsche Mark DAX Deutscher Aktienindex DFB Deutscher Fußball Bund DFL Deutsche Fußball Liga FIFA Fédération Internationale de Football Association FLV fondsgebundene Lebensversicherung FRV fondsgebundene Rentenversicherung Fvbs Finanzen FundAnalyzer GBV gemeinsamer Bibliotheksverbund GUV gesetzlichen Unfallversicherung GuV Gewinn‐ und Verlustrechnung IAAF International Association of Athletics Federations JAEG Jahresarbeitsentgeltgrenze KAGG Gesetz über Kapitalanlagegesellschaften KLV kapitalbildende Lebensversicherung KRV kapitalbildende Rentenversicherung MIA Makrosammlung für die qualitative Inhaltsanalyse MSCI Morgan Stanley Capital International Indices MuAV Musterarbeitsvertrag SGB Sozialgesetzbuch Univ.‐Prof. Universitätsprofessor VdV Vereinigung der Vertragsfußballer VVG Versicherungsvertragsgesetz WKN Wertpapierkennnummer
VI
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1 Besonderheiten Berufssportler (eigene Darstellung) 12
Abbildung 2 Vielfalt des Produktangebots (eigene Darstellung) 18
Abbildung 3 - Informationserhebung für die Finanzplanung (eigene Darstellung) 23
Abbildung 4 Ablaufleistung verschiedener Anlageformen (Rühl, 2006, S. 30) 25
Abbildung 5 grafische Darstellung des Zinseszinseffekts (Rühl, 2006, S. 30) 25
Abbildung 6 Kapitalbedarf und Sparrate im Vergleich (eigene Darstellung) 27
Abbildung 7 Kenndaten Entnahmeplan (www.zinsen berechnen.de) 28
Abbildung 8 Das Drei Schichten Modell (eigene Darstellung) 29
Abbildung 9 Sicherheit (modifiziert nach Müntinga Dahl et al., 1998, S. 173) 33
Abbildung 10 Rendite und Portfolio der Allianz KLV (Kusitzky Kowalski, 2009, S. 100) 37
Abbildung 11 Investitionskleislauf (modifiziert nach Rühl, 2006, S. 25) 39
Abbildung 12 Investmentvermögen pro Kopf Anfang 2005 (Rühl, 2006, S. 23) 40
Abbildung 13 DAX Rendite Dreieck (Quelle: Deutsches Aktieninstitut) 43
Abbildung 14 Verhältnis der Rendite zur Schwankung (Köhler, 2000, S. 151) 45
Abbildung 15 Carmignac Patrimoine (Quelle: FVBS) 47
Abbildung 16 - Goldpreis (Quelle: FVBS) 51
Abbildung 17 Dynamisches Hybridprodukt (Bloed Rose, 2008, S.55) 55
Abbildung 18 Anzahl der betreuten Sportler 79
Abbildung 19 Beruflicher Hintergrund der Befragten 80
Abbildung 20 Dienstleistungsangebot neben dem Kerngeschäft 80
Abbildung 21 Wichtigster Dienstleistungsbereich neben dem Kerngeschäft 81
Abbildung 22 Schwierigkeiten im Qualifikationserwerb 83
Abbildung 23 Anteil ausreichend qualifizierten Sportler für die Zeit nach dem Sport 83
Abbildung 24 Anteil der zur Finanzplanung beratenen Sportler 84
Abbildung 25 Hauptgründe Nichtinanspruchnahme 85
Abbildung 26 Bezug der Finanzplanung über den Club 86
Abbildung 27 Umsetzung Finanzplanung 87
Abbildung 28 Interesse an Mitbewerberkonzepten 88
Abbildung 29 Kriterien Kooperationspartnerauswahl 89
Abbildung 30 Beurteilungskriterien der Dienstleistungsqualität 90
Abbildung 31 Rolle der Bekanntheit bei der Auswahl 91
VII
Abbildung 32 Zufriedenheit und Änderungswünsche der Durchführung 92
Abbildung 33 Interesse am Gebiet der Finanzen 92
Abbildung 34 Vorkenntnisse der Befragten 93
Abbildung 35 Beschäftigung des Sportlers mit ihrer Geldanlage 94
Abbildung 36 Einschätzung zum Vermögensverlust 95
Abbildung 37 Einschätzung zu ernsten Geldproblemen 95
Abbildung 38 Hauptgründe der Problematik 96
Abbildung 39 Einschätzung zum Handlungsbedarf. 97
Abbildung 40 Verbesserungsvorstellungen und Wünsche 98
Abbildung 41 Meinung zu verbesserten Rahmenmöglichkeiten 98
Abbildung 98
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1 Einleitung
1.1 Darstellung der Problematik
Erst in den letzten Jahrzehnten hat es sich als Profisportler etabliert, ausschließlich durch die Bezüge aus dem Sport den eigenen Lebensunterhalt bestreiten zu können. Dabei erstreckt sich dieser Standard heutzutage sogar auf semi‐professionelle Ligen und hat zu einer Bildung einer neuen Art der Arbeitnehmergruppen geführt (Jaeger, 2000). Alleine im Bereich des Berufsfußballs existieren rund 800 Profis in den vier höchsten Spielklassen, bei denen viele als „gut verdienend“ angesehen werden. (Lepold, 2009).
Aktive Berufssportler leben von ihrem Einkommen als Sportler und sind von früh auf mit dem Sport verwachsen. Sie üben in diesem Zeitraum auch auf beruflicher Ebene aus, was sie talentbedingt am besten können. Als limitierender Faktor fungiert dabei jedoch meist die Dauer dieser beruflichen Tätigkeit; altersbedingte Gründe lassen den Leistungssport meist zu einer eher begrenzten beruflichen Tätigkeit werden. Demnach beschränkt sich parallel zum Alterungsprozess auch das mit dem Sport erwirtschaftete Einkommen in der Realität auf einen Zeitraum von 15, 10 und teilweise sogar nur 5 Jahren; ein Neuanfang inkl. beruflicher Neuorientierung wird nach Karriereende erforderlich (Hackfort, 1997). Dabei scheint die Vorbereitung auf diese Zeit nach der aktiven Sportlerkarriere nahezu un‐ möglich: Tagesumfassende Trainingseinheiten, Wettkämpfe und das öffentliche Leben las‐ sen wenig Raum für einen vorausschauend eingeleiteten „zweiten Bildungsweg“ offen (ebd.), Gehaltseinbußen gegenüber der sportlich aktiven Zeit sind meist unumgänglich (Ben‐ ner, 1992).
Das wohl prominenteste Beispiel schlechten Wirtschaftens nach Abschluss einer erfolgrei‐ chen Sportlerkarriere ist Eike Immel, der seine Tätigkeit als Torwarttrainer aufgrund eines verschlissenen Hüftgelenks nicht länger fortführen konnte und anschließend - in letzter In‐ stanz - seine Geldprobleme durch die Teilnahme am RTL Dschungelcamp mit dem bezeich‐ nenden Titel „Ich bin ein Star, holt mich hier raus!“ öffentlich publik machte (Burkhardt, 2008). Derartige Fälle des „Selbstverkaufs“ an voyeuristisch angehauchte Fernsehshows und des offenen Bekennens zu privaten Geldproblemen sind hier oft der Auslöser für Debatten um ein oft auf dem öffentlichen Parkett verschwiegenes Thema: Der Geldmangel nach der aktiven Karriere (Burkhardt, 2008).
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1.2 Darlegung des Handlungsbedarfes
Es existieren zahlreiche Fälle finanziell gescheiterter Berufssportler, auch wenn davon auszu‐ gehen ist, dass diese lediglich den öffentlichen Bruchteil aller gescheiterten Existenzen in diesem Bereich darstellen; viele führen unbemerkt und unerkannt ein Nischendasein (Hell‐ mann, 2008).
Das Ausmaß und die Gründe dieser finanziellen Niedergänge im Bereich des Berufssports lassen sich wohl am besten durch einige Beispiele bebildern. Öffentlich wurde - neben dem einleitend erwähnten Eike Immel - zum einen der Fall des Martin Schneiders, welcher in 13 Jahren 379 Fußballbundesligaspiele absolvierte und letztlich durch die Scheidung von seiner Frau und die Investition von 2 Millionen DM in marode Ostimmobilien finanziell scheiterte. Zum anderen kann in diesem Kontext auch Jürgen Wegmann mit 203 Bundesligaspielen an‐ geführt werden: Der ehemalige Fahrer und Lagerist im Fanartikelvertrieb von Borussia Dortmund ist zur Zeit arbeitslos und verlor den Überblick über seine Finanzen. Dieter Eck‐ stein - Absolvent von 289 Bundesligaspielen - ist heute verschuldet durch den Kauf von Im‐ mobilien in Höhe von 1,2 Millionen DM. Seine Tilgungsraten von 15.000 Mark pro Monat überstiegen nach Karriereende deutlich sein Einkommen. Ewald Lienen dagegen investierte in den 80er Jahren in ein Bauherrenmodell, das in kurzer Zeit einen Großteil seines Vermö‐ gens verschlang (Wallrodt, Flohr & Schwickerath, 2008).
Der bekannte Torjäger der 70er Jahre, Erwin Kostedde, legte ebenfalls sein Geld unbedacht an, was eine weiterführende Berufstätigkeit erforderte, in der sich der Ex‐Profisportler je‐ doch nicht zurechtfand und somit bis heute verarmt ist (Kaiser, 2007). Auch Stan Libuda hal‐ fen seine Dribbelkünste im regulären Berufsalltag ohne Ausbildung und Berufspraxis wenig. Nach Hellmann (2008) verspekulierte sich beinahe die halbe Mannschaft des Fußballbundes‐ ligisten Eintracht Frankfurt in den 80er Jahren mit Bauherrenmodellen - Norbert Nachtweih und Bum Kun Cah waren die bekanntesten Opfer. Andrzej Juskowiak verlor Millionen durch Investitionen in Ostimmobilienfonds, in deren Zuge das Geld veruntreut wurde; der ehema‐ lige HSV‐Profi Jimmy Hartwig ließ sich dreimal scheiden und lebte über seine Verhältnisse (ebd.); Ex‐Dortmunder Günter Breitzke lebt heute von Sozialhilfe (Schallenberg, 2004). Doch auch außerhalb des Fußballsektors sind Karrieren zu finden, deren Abschluss nicht durch Idealcharakter gekennzeichnet sind: Leichtathletik‐Weltmeisterin Katrin Krabbe erhielt nach falschen Dopingvorwürfen des Weltverbandes IAAF nach Schätzungen Schadensersatz‐ zahlungen für Einnahmeausfälle in Höhe von 700.000 Euro. Da diese fälschlicherweise nicht versteuert wurden, hat sie nun - nach Aufdeckung knapp acht Jahre später - Nachzahlungen
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von ca. 200.000 Euro zu leisten, die sie aufgrund schlechten Finanzmanagements nicht län‐ ger tragen konnte. Sie war gezwungen, Privat‐Insolvenz anzumelden (Simon, 2009).
Dass diese Beispiele lediglich die Spitze eines mit Grauzonen umwobenen Eisbergs bilden, zeigen weitergehend folgende Sachverhalte:
Die Vereinigung der Vertragsfußballer (VdV) fand demnach heraus, dass die Hälfte des Bun‐ desliga‐Kaders von Eintracht Brauchschweig aus dem Jahr 1985 inzwischen von Sozial‐ oder Arbeitslosenhilfe lebt (Burkhardt, 2008).
Nach einer Studie von Daudert und Daudert in den Jahren 1997 bis 2004 haben nur 9 % der Profisportler nach ihrer Karriere finanziell ausgesorgt, mehr als ein Viertel aller Spieler ste‐ hen nach Abschluss der Sportlerdaseins vor dem Ruin. Die restlichen 61 % müssen in jedem Fall zukünftig in einem neuen Beruf Fuß fassen. (Schallenberg, 2004). lediglich 44 % verfügen über ein kleines finanzielles „Reservepolster“. (Lepold, 2009).
Unterstrichen wird diese Entwicklung zudem durch eine Äußerung von Uli Hoeneß, dem ehemaligem Spieler, Manager und derzeitigem Präsidenten des Bundesligisten Bayern Mün‐ chen, welcher im Interview mit der Zeitung „Die Welt“ am 13.01.2004 die Summe der 26 % zum Karriereende verschuldeten Profis folgendermaßen kommentierte: „Ich bin überzeugt, dass die Zahl noch viel zu tief ist. Ich glaube, dass die Hälfte der Spieler mit 40 Jahren weni‐ ger Geld haben als mit 25.“ (Rumpf, 2004, o.S.)
Dabei gehört der Fußball noch zu den in der Masse gut bezahlten Sportarten, die Problema‐ tik und vergleichbare Bedingungen erstrecken sich über die gesamte Bandbreite der Sport‐ branche. Daraus ergibt sich eine hohe Relevanz, die Ursachen zu Ergründen und Lösungen zu finden.
Die Gründe für das finanzielle Scheitern sind dabei vielfältig vermutet: Sie reichen von in‐ kompetenten Beratern, geringen Sparraten und ungeeigneten Finanzprodukten, über durch Sorglosigkeit ausgelöste fehlende Aufklärung, bis hin zu falschen Vorstellungen von der nachsportlichen Karriere und den Risiken in der Planbarkeit des Einkommens; die Ursachen‐ forschung und die daraus resultierende professionelle Lösungsfindung scheinen demzufolge von hoher Relevanz zu sein.
Um diesem absehbaren und gewichtigen Risiko des Einkommens‐ und Vermögensverlusts entgegen zu wirken, stellen sich bei Berufssportlern ebenso spezielle wie auch anspruchsvol‐ le Anforderungen an die persönliche Finanzplanung.
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1.3 Entwicklung der Fragestellung
Im Bereich der Sportlervermittlung und allgemeinen Beratung und Betreuung wich im Laufe der Jahre das „Management in Eigenverantwortung“ zunehmend professionellen Konzepten von Spezialisten (Boreatti, 2003).
Bemerkenswerterweise verfügt heutzutage annähernd jeder Berufssportler über einen per‐ sönlichen Manager oder Berater (Etzel, 2006), welcher sich auf der einen Seite um die aktive Karriere des Sportlers, zum anderen jedoch gleichermaßen um dessen finanzielle, rechtliche und private Belange kümmert (Jungheim, 2002), er agiert als ein dem Sportler nahestehen‐ der Einflussgeber, allerdings meist nur während dessen aktiver Sportlerzeit (Boreatti, 2003). Die Methoden der Durchführung und Dienstleistungsbeschaffung sind dabei sehr ambivalent (Tobschall, 2002). Es ist davon auszugehen, dass weder einheitliche Richtlinien, Anforderun‐ gen oder Umsetzungswege vorzufinden sind.
Fraglich ist somit, wieso dieser finanziellen Problematik nach dem aktiven Dasein des Sport‐ lers nicht präventiv intensiver entgegengewirkt wird, und ob es nicht ebenso Aufgabe des Managers oder Beraters sein sollte, den Sportler auch für dessen Zukunft zu rüsten.
Die Beantwortung der Frage einer optimierten Umsetzung der Finanzplanung ist alleinig so‐ mit wenig erkenntnisreich ohne Einbezug ihrer Anwendung vom Sportlerberater. Genauso reichen Erkenntnisse zum Verhalten und der Einstellung der Sportlerberater alleinig nicht, um eine Hilfestellung zur Problemlösung zu leisten. Es wird daher eine kombinierte Frage‐ stellung verwendet.
Die Untersuchung soll sich sowohl damit beschäftigen, unter welchen Aspekten die Möglich‐ keiten einer zielführenden Finanzplanung ausgewählt und bewertet werden. Gleichermaßen soll sie Antworten auf die Fragen geben, auf welche Weise Sportlerberater die Relevanz die‐ ser Problematik sowohl bewerten als auch einstufen und wie eine Unterstützung des Sport‐ lers aus ihrer Sicht in der Praxis geartet sein kann.
Daraus ergibt sich die Forschungsfrage:
Welche Aspekte der Finanzplanung minimieren bei Berufssportlern finanzielle Einbußen nach der aktiven Karriere und wo ergeben sich seitens der Sportlerberater Möglichkeiten zur Verbesserung?
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1.4 Ziel und Aufbau der Arbeit
Zum einen soll mit dieser zentralen Fragestellung aufgezeigt werden, durch welche Aspekte sich das Risiko von erheblichen Einkommenseinbußen nach der aktiven Karriere bei Berufs‐ sportlern mittels einer individuellen Finanzplanung minimieren lässt. Dies geschieht auf zwei Wegen
1a) Welche Faktoren müssen berücksichtigt werden, um das Risiko des Kapitalverlusts zu minimieren?
1b) Wie kann im Zuge dessen den hohen Anforderungen eines effizienten Vermögens‐ aufbaus Rechnung getragen werden? Als zusätzlicher Faktor soll Folgendes erörtert werden:
2) Wie hoch ist der Einfluss des Sportlerberaters auf die Art der Finanzplanung und des‐ sen unterstützender Anteil an der zielführenden Umsetzung ebendieser.
Es wird diskutiert, inwieweit sie sich die Sportlerberater der angesprochenen Problematik bewusst sind, welcher Stellenwert ebendieser zugerechnet wird und welches Wissen der späteren Finanzberatung zugrunde liegt.
Dabei wird die These überprüft, dass die persönliche Finanzplanung seitens der Spieler oft‐ mals auf Vertrauensbasis an den jeweiligen Spielerberater ausgelagert wird, obwohl dieser meist nicht über das nötige Fachwissen verfügt und deshalb häufig selbst auf weitere Koo‐ perationspartner zurückgreift. Die Auswahlfaktoren ebendieser Kooperationspartner stellen einen zusätzlichen zentralen Aspekt der vorliegenden Ausarbeitung dar und finden später ebenfalls Erwähnung.
Grundlegend wird davon ausgegangen, dass nach wie vor zu viele Fälle mit hohen Einkom‐ menseinbußen und finanzieller Misswirtschaft - ausgelöst von mangelhafter Beratungsquali‐ tät - gerade in den unteren und mittleren Einkommensschichten der Berufssportler existie‐ ren; auch hierzu soll die Einschätzung der Berater untersucht werden.
In den theoretischen Grundlagen wird der Begriff des Berufssportlers in seinen Daseinskon‐ text eingeordnet und definiert, bevor die Besonderheiten, welche dieses Berufsbild mit sich bringt, erläutert werden. Eingegangen wird auf die Perspektive der nachsportlichen Karriere als Alternative einer besonderen finanziellen Vorsorge und als Grundlage für die Finanzpla‐ nung auf das Arbeitsverhältnis des Sportlers und dessen Auswirkung auf ebendiese. Nachfolgend werden die wichtigsten Grundlagen der Finanzplanung aufgeführt, welche die Auswahl der Bezugsplattform und Bedeutung der Rendite, die gesetzlichen Rahmenbedin‐ gungen von verschiedenen Durchführungswegen sowie wichtige Aspekte zur Produktaus‐
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wahl umfassen. Aufgrund der Komplexität dieser Thematik beschränkt sich die Darstellung im Zuge dessen lediglich auf jene Aspekte, welche die eingehend aufgeführte Fragestellung betreffen. Weiterhin wird auf die Berater der Berufssportler eingegangen. Die Methodik beschreibt darauffolgend das Vorgehen der qualitativen und quantitativen Untersuchung.
Dem qualitativen Part dienlich wurden Interviews mit Experten aus dem Finanzsektor; in Hinblick auf die quantitative Untersuchung wurden Spielerberater befragt. Es soll - aus Sicht der Berater - analysiert werden, wie Berufssportler das Thema der persönlichen Finanzpla‐ nung bisher umsetzen, mit welchen Kriterien die Spezialisten dafür ausgewählt wurden und welche Bedeutung diesem Thema beigemessen wird.
In der vorliegenden Ausarbeitung werden die Ergebnisse dieser Befragungen präsentiert, interpretiert und diskutiert; führende Methoden dienen der Ergänzung und dem Abgleich der eigens ermittelten Erkenntnisse, bevor diese letztlich zusammengefasst und durch einen Ausblick erweitert werden.
1.5 Stand der Forschung
Bis zum Abschluss dieser Arbeit konnte keine gezielte wissenschaftliche Untersuchung im Themenbereich „Finanzplanung für Berufssportler“ ausfindig gemacht werden. Es wurden diesbezüglich folgende Datenbanken heran gezogen: ‐ Zentralbibliothek der Sportwissenschaften der Deutschen Sporthochschule Köln, On‐ line Katalog
‐ Universitäts‐ und Stadtbibliothek Köln, USB direkt ‐ Deutsche Nationalbibliothek ‐ SPORT Discus
‐ Munzinger: Internationales Personenarchiv Sport ‐ Spolit ‐ Spofor ‐ Sponet ‐ SportPilot
Dabei wurden folgende Stichworte benutzt: ‐ Finanzplanung ‐ Vermögensplanung ‐ Vermögensbildung ‐ Berufssportler Finanzplanung
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‐ Berufssportler Finanzen
‐ Berufssportler Vermögen ‐ Profisportler Finanzplanung ‐ Profisportler Finanzen ‐ Profisportler Vermögen ‐ Sportlerbetreuung ‐ Sportlerberatung ‐ Spielerberater ‐ Spielerberatung ‐ Sportlermanagement ‐ Investmentfonds ‐ Investmentgeschäft
Weiterhin wurde eine umfangreiche Literaturrecherche über den gemeinsamen Bibliotheks‐ verbund (GBV) unter Zuhilfenahme dieser Schlagworte durchgeführt. Während keine wissenschaftliche Ausarbeitung gefunden werden konnte, die das vorliegen‐ de Thema bereits explizit behandelt hätte, wurden durch die Zusammenführung der Begriffe „Sportler“ und „Finanzen“ hauptsächlich steuerrechtliche Themen untersucht. Einzig die eingangs bereits erwähnte Studie von Daudert und Dauert gibt Kennzahlen zur Situation der Sportler preis (Daudert & Daudert, 2003).
Im Zuge der vorliegenden Ausarbeitung wird demnach auf Literatur zurückgegriffen, die ei‐ nerseits die Themen „Sportlerberatung“ und „Sportlermanagement“ behandelt, bzw. sich andererseits mit „Finanzplanung“ und „Produkttechnischen Grundlagen“ befasst. In beiden Themenschwerpunkten ist umfangreich Literatur vorhanden.
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2 Begriffliche und theoretische Grundlagen des Berufssportlers
2.1 Begriffsdefinition Berufssportler
Der professionelle Leistungssport ist einer der Bereiche der sozialen Marktwirtschaft, die sich seit Jahren durch zunehmende Kommerzialisierungstendenzen auszeichnen. Durch das gestiegene mediale Interesse sind auch die Umsätze und der Cash‐Flow im Bereich des Profi‐ sports gestiegen. Dies gilt auch für die damit zusammenhängenden Gehälter der aktiven Sportler, welche in den letzten Jahren und Jahrzenten immens angestiegen sind. (Jaeger, 2000). Deutlich wird dies nicht nur in den kontrovers diskutierten Bezügen der sogenannten „Fußball‐Millionäre“, sondern auch in der Etablierung tieferer Profiligen, wie beispielsweise der dritten Liga der DFL. Dies hat zu einer breiter werdenden Basis von Sportlern geführt, die hauptsächlich oder ausschließlich durch das Einkommen aus ihrem Sport leben (Lepold, 2009).
In der Literatur gibt es eine Vielzahl von Varianten des Profisports, welche jedoch Spielraum in der Definition von Berufssportlern zulassen. Daher soll im Folgenden darauf näher einge‐ gangen werden.
Aus der Gleichsetzung von „Berufssportlern“ mit „Profisportlern“ resultieren gewisse Wider‐ sprüche, weswegen in dieser Arbeit eine klare Begriffstrennung notwendig erscheint. Es gilt allgemein die Definition, dass sich „Profisportler“ durch „Sport als Haupteinkommens‐ quelle“ auszeichnen (Klaus, 2006). Diese Definition ist zwar weitreichend gültig, wirft jedoch eine gewisse Problematik auf, welche mittels eines Beispiels aus dem Gebiet der Randsport‐ arten veranschaulicht werden kann:
Die deutsche Bobfahrerin und Olympiasiegerin Susi Erdmann bekräftig, dass viele Hochleis‐ tungssportler bei der Bundeswehr sind und diese als offiziellen Arbeitgeber nutzen, da dem Athleten hier eine soziale Absicherung sowie großer Spielraum für Freistellungen in Bezug auf Training und Wettkampf offeriert wird (Schroeder & Kauffmann, 1972). Anders sei das Mitwirken im Spitzensport nur schwer denkbar.
Es gibt so etliche aktive Spitzensportler in dem Modell der Bundeswehr, der offizielle Beruf ist demnach Sportsoldat, der Arbeitgeber ist der Bund.
Anstatt unmittelbar aus dem Spitzensport beziehen demnach viele dieser Sportler, wie auch Susi Erdmann, ihre Haupteinkünfte durch ihre Tätigkeit als Sportsoldat im Arbeitsverhältnis bei der Bundeswehr, zu welchem in gewissem Maße auch Verpflichtungen im Sinne dieser gehören (Schroeder et al., 1972). Würde der Titel „Profisportler“ durch Einkommen mit Pro‐ fi‐Verträgen im Sinne eines Arbeitgebers direkt aus dem Sport gewertet werden, wären viele
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Rodler und Bobfahrer - als Erfolgsgaranten für Medaillen bei olympischen Spielen und mit täglichem mehrstündigem Training - zwar Spitzen‐, genau genommen jedoch keine Profi‐ sportler. Eine Aberkennung dieser Bezeichnung ist in den jeweiligen Lagern umstritten. Zum anderen gibt es ebenso viele Spitzensportler, welche bezüglich Trainingsleistung und Wett‐ kampfteilnahme eine gleichwertige Dichte aufweisen wie definierte Profisportler. Im Volks‐ mund werden sie deshalb zwar als Profis bezeichnet, da sie aber einen anderen Haupter‐ werb haben, dürfen sie offiziell „nur“ als Spitzensportler tituliert werden.
Ebenfalls lässt sich in vielen Fällen der Amateur‐ und Profisport nicht klar voneinander tren‐ nen; die Grenzen sind hier fließend geworden (Schäflein, 16.04.2008, S. 9). Als Beispiel lässt sich in diesem Kontext die Situation im Grenzbereich des Amateur‐ und Pro‐ fifußballs in Deutschland heranziehen. Mit dem Umbau des Ligensystems in Deutschland wurde die eingleisige dritte Liga eingeführt. Ihr untergeordnet sind die drei Regionalligen als vierte Liga, welche ebenfalls als Profiklasse bezeichnet werden (Rybak, 1999). Die Spieler in der Regionalliga erhalten in der Regel einen Profivertrag (Krumm, 2010), je‐ doch können im Mischbetrieb auch Amateure ohne einen solchen im Kader aufgestellt sein (Kellermann, 2008). Dies bedeutet gleichermaßen nicht zwingend, dass ein Spieler mit Profi‐ vertrag über eine höheres Einkommen verfügt als ein Spieler aus der Regional‐ oder Oberli‐ ga, welcher offiziell als Amateur gelistet ist. In einem finanzstarken Verein mit einem um‐ fangreichen Sponsoring oder Mäzentum im Hintergrund kann dieser durch eine solche Un‐ terstützung ein höheres Entgelt für sein Engagement beziehen. Es gibt bereits in der Regio‐ nalliga Amateurverträge im Fußball mit ausreichendem Verdienst für den Lebensunterhalt, da - nach dem Vorsitzenden des Bayernligisten FC Memmingen - der Sprung vom Amateur‐ zum Profifußball bereits in der 5. Spielklasse, der Oberliga, vollzogen ist (Schales, 18.02.2009).
Es kann demnach Sportler geben, die zwar Ihre Haupteinkünfte aus dem Sport beziehen, jedoch nicht offiziell zu den Profis gehören oder in einer Profiliga aktiv sind.
Da der Begriff des „Amateurs“ und der des „Profis“ unscharf definiert sind und so immer wieder Anlass zur Diskussion gegeben ist, werden in der vorliegenden Arbeit jene Personen als „Berufssportler“ bezeichnet, welche für eine bestimmte Zeit die direkten Bezüge aus dem aktiven Sport als Haupteinkommensquelle haben und welche im selbständigen oder Ange‐ stelltenverhältnis Ihr Einkommen verdienen.
Als Bezüge gelten hier ebenfalls Werbeeinnahmen und Gelder, deren Ursprung - wie bei‐ spielsweise durch Popularität - unmittelbar auf die Teilnahme am aktiven Sport zurückzu‐ führen ist.
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2.2 Besonderheiten des Berufes
Für einen Berufssportler ist in der Regel eine höhere Unsicherheit im Einkommen gegeben als bei Erwerbstätigen in konventionellen Berufen. Dies liegt wohl in den körperlichen An‐ forderungen - wie dem ständige Abrufen von Höchstleistungen - sowie der Einflussnahme zahlreicher externer Faktoren begründet, welche der Profisport zwangsläufig mit sich bringt. Die prägenden Merkmale sind hierbei zum einen das überproportional hohe Risiko, die Tä‐ tigkeit durch eine Verletzung nicht länger ausüben und somit nicht weiter im Profisport auf bisherigen Niveau aktiv sein zu können (Metreveli & Schmalz, 1984); zum anderen sind die hohen Schwankungen im Einkommen aufgrund befristeter Verträge mit vergleichsweise kur‐ zer Laufzeit von nicht zu unterschätzender Relevanz.
Neben dem erhöhten Risiko der „Arbeitsunfähigkeit“ im Hochleistungssport (Benner, 1992) bergen somit auch die kurzfristigen Verträge ein gesteigertes Veränderungspotential. Feste Zusagen gelten demnach oft bis maximal vier oder fünf Jahre (www.transfermarkt.de), Schwankungen im Einkommen sind meist prozentual sehr hoch (Kramer, 2002). Begünstigt werden diese Schwankungen durch innere Einflüsse, wie z. B. volatile sportliche Leistung oder schwere sportliche Vergehen, wie Doping‐ oder Spielsperren. Auch soziale Verstöße können das Einkommen mindern, wenn das Arbeitsverhältnis beendet wird oder Werbepartner abspringen. Als Beispiel hierfür sei an dieser Stelle ein weiteres Mal die Leichtathletin Katrin Krabbe angeführt, die bei den Weltmeisterschaften 1991 in Tokio zweimal Gold erkämpfte. Aufgrund von Dopingvorwürfen musste sie nur ein Jahr später ihre Karriere beenden - zu Unrecht, wie sich später herausstellte, da sich die Vorwürfe als nicht haltbar erwiesen (Ziemons, 2009).
Nach Benner (1992) ist vor allem bei selbständigen Sportlern das Einkommen stark leis‐ tungsbezogen.
Externe Einflüsse, wie z. B. das Absteigen des Vereins, das Abspringen eines wichtigen Spon‐ sors oder sonstige starke Einkommensveränderungen des Arbeitgebers, spielen ebenfalls eine immense Rolle, für welche der Sportler nicht alleinig oder hauptsächlich verantwortlich gemacht werden kann (ebd.).
Zudem gliedert sich die Haupterwerbsphase aufgrund physiologischer Möglichkeiten beim Profissportler in eine durchschnittliche Länge von 10‐12 Jahren, was weit unter dem „Markt‐ durchschnitt“ aller Beschäftigten von 40 Jahren liegt. Das Einkommen des Sportlers ist dage‐ gen jedoch vergleichsweise hoch und gilt somit als eine Art Risikoprämie (Benner, 1992). Dabei ist der Anteil der ehemaligen Profisportler, die durch den Sport lebenslang finanziell ausgesorgt haben, gering. Für viele besteht die Notwendigkeit eines weiteren Folgeeinkom‐
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mens, welches jedoch in vielen Fällen quantitativ nicht jenes aus der aktiven Zeit erreicht (Benner, 1992).
Ein zweites „Standbein“ neben dem Berufssport spielt höchstens eine untergeordnete Rolle und ist nur selten als Sicherung im Moment des Ausstiegs aus dem aktiven Sport vorhanden (Hackfort et al., 1997). Auch dieser Aspekt fließt in die Bewertung der Problemstellung mit ein, da er eine fehlende finanzielle Vorsorge teilweise kompensieren kann.
Wählt ein Sportler den nach Benner benannten „Volleinstieg“ in den professionellen Sport, verzichtet er damit auf eine konventionelle Aus‐ und Weiterbildung. Die Strategie des „Teil‐ einstiegs“ mit einer parallelen Schul‐ oder bürgerlichen Ausbildung geht oft nicht auf, da der potentielle Berufssportler bestrebt ist, seine Leistungspotentiale aufzubauen, aufrechtzuer‐ halten und somit das hieraus zu erwirtschaftende Einkommen zu maximieren. Einige ent‐ scheiden sich gleichsam für den Ausstieg, da sie glauben, ihre Ziele mit dem Berufssport nicht optimal erreichen zu können.
Durch die starke Fokussierung auf den Sport in jungen Jahren, vor allem mit der Aussicht auf eine Profilaufbahn, erlangen einige Spieler nicht das Abitur oder eine weiterführende Aus‐ bildung. Dies erschwert den Einstieg in die „Karriere nach der Karriere“ (Braun, 2006).
Eine weitere Besonderheit im Profisport ist eine hohe Ausländerquote, die besonders im Profifußball anzutreffen ist und welche nach dem Bosmann‐Urteil stark zugenommen hat. Einer Studie der Universität Bielefeld zufolge stieg der Ausländeranteil in der ersten Fußball‐ Bundesliga zwischen 1995 und 2001 von 19,1 auf 42,4 %, in der höchsten deutschen Eisho‐ ckey‐Liga hatten bereits im Jahr 1999 mehr als zwei Drittel der Spieler keinen deutschen Pass (Dorfer, 30.05.2008). Folgen dieser Entwicklung sind Barrieren, die bei der Finanzplanung eine entscheidende Rolle spielen, wie z. B. sprachliche Schwierigkeiten bei der Produkterklä‐ rung oder das Heranziehen deutscher Förderungen, Finanzprodukte und Gesellschaften bei eventuell kurzer Aufenthaltsdauer in Deutschland.
Auch besteht heutzutage im Profisport eine hohe Mobilität, wie die häufigen überregionalen Vereinswechsel belegen. Ungefähr zehn Transfers pro Saison sind nach der DFL‐Statistik für einen Bundesligakader gängig (DFL, 2010). Für die „Fußballnomaden“ ergeben sich hieraus beispielsweise Probleme beim Wohnraum in eigenen Immobilien.
Abbildung 1 veranschaulicht die Umfeld‐Situation, welche bei den meisten Berufssportlern vorliegt. Aufgrund dieser Besonderheiten sollte eine Finanzplanung, welche die gelisteten Gegebenheiten bestmöglich berücksichtigt, ausschließlich individualisiert erfolgen.
2.3 Die nachsportliche Karriere
Nach Resch lässt sich von einer bezeichnenden Karriere danach sprechen: „Es gibt in der Tat typische Berufswege nach der Sportkarriere: Beispiele sind Trainer, Sportmanager, Vereins‐ präsident, Sportjournalist, Rundfunkkommentator und Werbeträger für Sportprodukte“ (Grundei & Karollus, 2006, S. 162). Dies gelte sowohl für den Berufssport eines Fußballspie‐ lers als auch für einen Balletttänzer.
Es scheint in diesem Kontext redundant zu erwähnen, dass die typischen Berufswege nicht für alle zehn oder 22 Mitglieder eines Kaders ausreichen, oder wie das Handelsblatt tituliert: „Nicht jeder Spieler kann Trainer werden“ (Sonnleiter, 2007). So kommen auf die Vielzahl der Spieler nur ein Trainer und ein Manager, es existieren jedoch theoretisch neun Team‐ mitglieder, die nach ihrer aktiven Zeit eine derartige Anstellung anstreben würden. „Realis‐ tisch ist ein Trainerjob in der Landesliga“ beschreibt Ulf Baranowsky, Geschäftsführer des VdV, die Lage. Auch im Bereich des Journalismus bewegt sich der Neu‐ oder Quereinsteiger auf dem Arbeitsmarkt zusammen mit einer Unmenge an freien, teilweise studierten Journa‐ listen. Nach Frank Günzel, Laufbahncoach im VdV, bringen die meisten dieser Ex‐Profis zum einen kaum berufliche Qualifikationen mit (ebd.). Zum anderen ist der Vorteil, bzw. die Mög‐ lichkeit, repräsentative Aufgaben für einen Verband, eine Werbemarke oder in anderen Be‐ reichen aus dem Sport übernehmen zu können, meist jenen Kandidaten vorbehalten, die durch ihren aktiv erreichten Status bereits hohe Einkommen durch Werbung oder sportliche Erfolge erzielen konnten.
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Es folgt die Erkenntnis, dass auch vergleichsweise niedrig entlohnten Aufgaben, wie die des Kinderfußballtrainers, Fanbetreuers des Vereins, Sachbearbeiters oder Platzwarts, einge‐ bunden werden müssen, um den gesamten Kader ansatzweise in dem jeweiligen Branchen‐ zweig unterzubringen - die Fähigkeiten und fachlichen Kenntnisse für die jeweilige Arbeit einmal vorausgesetzt.
Mit ihrem nach Benner durchschnittlich höheren Einkommen in der Haupterwerbsphase zwischen 20 und 30 Jahren ergibt sich eine besondere Schwierigkeit für die Berufssportler: Sie sind bestrebt, den gewohnt hohen Lebensstandard zu halten und nicht beispielsweise 80 % Einkommensverlust durch anschließende niedrig entlohnte Tätigkeiten zu verzeichnen. Es besteht kaum Gewissheit das bisherige Einkommen zu halten, daher muss in besonderer Form vorgesorgt werden (Benner, 1992).
2.4 Das vertragsrechtliche Einkommensverhältnis am Beispiel des Berufsfußballers
Grundlegend für Entscheidungen in der Finanzplanung sind die tatsächlichen individuellen Voraussetzungen und rechtlichen Einkommensverhältnisse. Da diese maßgeblich das jeweili‐ ge Konzept beeinflussen sollten und demnach von immenser Relevanz für ein erfolgreiches Finanzkonzept sind, werden sie in diesem Kapitel gesondert behandelt. Als Beispiel dient jenes des Berufsfußballers, da diese Breitensportart wohl den größten Anteil im Berufssport verzeichnen kann.
Nach Bepler dürfte es eine Frage des Einzelfalles sein, inwieweit Berufssportler als Arbeit‐ nehmer klassifiziert werden können, da dies von der jeweiligen Vertragsgestaltung abhängig ist. Tendenziell fallen nach seinen Ausführungen Tennisspieler eher nicht in diese Kategorie, während sich Wintersportler und Berufsboxer durch vertragliche Bindungen mit Ihrem Ver‐ band dazu zählen lassen können. In der Leichtathletik sind sogenannte Leistungsförderver‐ einbarungen vorzufinden, welche einer Arbeitnehmereigenschaft nahe kommt. Noch ein‐ deutiger wird diese Divergenz am Beispiel des Radsports, der Formel 1 oder auch im Mann‐ schaftssport (Grundei et al., 2006).
Da die Professionalisierungstendenzen im Fußball aufgrund des hohen Medieninteresses am umfangreichsten sind und dort eine vergleichsweise breite Masse an Berufssportlern vorzu‐ finden ist (Jaeger, 2000), wird folgend das Einkommensverhältnis am Beispiel des Berufsfuß‐ balls dargelegt.
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Wie auch für „normale“ Angestellte kommt die Zusammenarbeit mit seinem Arbeitgeber für den Berufssportler einem rechtlichen Verhältnis gleich:
Auch Bepler bestätigt in einer weiteren Thesis, dass die Arbeitnehmereigenschaft von Be‐ rufssportlern in Mannschaftssportarten vorherrschend als „Dogma“ gilt (Bepler, 2000). Seit der Verkündung des sogenannten Bosman‐Urteils am 15.12.1995 durch den Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften, geführt unter der Rechtssache C‐415/93, gibt es eine Anpassung im Arbeitsrecht der Profifußballer: Das Arbeitsverhältnis ist im Grunde bei allen Lizenzspielern gleich ausgestaltet, da sich Vereine und Spieler bei Vertragsschluss eines vom DFB zur Verfügung gestellten „Musterarbeitsvertrages für Lizenzspieler“ (MuAV) bedienen und diesen individuell anpassen. (Rybak, 1999)
Hierbei handelt es sich um einen befristeten Vertrag mit eindeutigen Entgeltleistungen und Prämienoptionen für einen bestimmten Zeitraum, die grundsätzlich der Abgabefrist unter‐ liegen. Durch das Bosman‐Urteil hat sich ein Trend zum Abschluss langfristiger Verträge bzw. vorzeitiger Verlängerungen ergeben. Als „langfristig“ werden hier beispielsweise Verträge mit einer Laufzeit von vier oder fünf Jahren bezeichnet (sid, 12.03.2010). Es kommen dafür befristete Verträge mit dem Ausschluss der ordentlichen Kündigungsmöglichkeiten in Be‐ tracht.
Diese Planungssicherheit kann lediglich durch § 6 Abs. 2 und Abs. 3 außer Kraft gesetzt wer‐ den, wonach der Vertrag vorzeitig durch einen von den Parteien geschlossenen Aufhebungs‐ vertrag oder eine fristlose Kündigung aus wichtigem Grund beendet werden kann. In der Praxis wird dieser Paragraf jedoch selten angewandt (Trommer, 1999). In der aktuellen Fassung 03/2008 des DFB sind in § 2 Abs. 5 MuAV die Bestimmungen zu Ne‐ benverdiensten aufgeführt, wonach dem Spieler die Ausschöpfungen anderer Verdienstmög‐ lichkeiten nur nach vorheriger Zustimmung des Vereins gestattet ist; es handelt sich somit um ein Nebentätigkeitsverbot mit Zustimmungsvorbehalt (DFB, 03/2008). Demnach sind die Spieler ausschließlich auf den Verein als Geldgeber angewiesen. Nach Un‐ tersuchung dieses Musterarbeitsvertrages kommt Rybak zwar zu dem Ergebnis, dass diese Klausel unwirksam ist (Rybak, 1999), muss jedoch gleichermaßen feststellen, dass sie trotz‐ dem - aufgrund mangelndem rechtlichen Einspruch - in der Praxis Anwendung findet. In der zum heutigen Tage aktuellen Fassung vom 03/2008 sind im Gegensatz zur älteren Fas‐ sungen aus dem Jahre 1999 keine Regelungen zum Krankheitsfall integriert; diese sind bei
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Bedarf individuell auszuhandeln. Dem Spieler Arjen Robben wurden so beim Fußball‐ Bundesligisten FC Bayern München beispielsweise volle Gehaltsfortzahlungen für drei Mona‐ te statt regulär sechs Wochen gewährt (o. V., 2010). Die Frage, ob ein Berufssportler im Fuß‐ ball das Arbeitnehmerschutzrecht für sich in Anspruch nehmen kann, ist nach wie vor um‐ stritten. Nach herrschender Meinung ist es sehr schwierig, die Anwendbarkeit des Arbeit‐ nehmerschutzrechtes auf einen Berufssportler auszuschließen (Bepler, 2000). Der Arbeit‐ nehmerschutz findet daher in aller Regel Anwendung.
Darüber hinaus wird der DFB‐Mustervertrag stetig um zahlreiche Einzelheiten, wie z. B. Aus‐ stiegsklauseln, festgeschriebene Ablösesummen und Einsatzgarantien, ergänzt oder ange‐ passt (Tobschall, 2002). Auch finanzielle Aspekte, wie Gehalt, Vertragsstrafen, Lohnfortzah‐ lung im Krankheitsfall, Urlaubsentgelt oder Dienstfahrzeuge werden in diesen Angleichungen thematisiert (Klemm, 2001).
2.5 Relevanz des Arbeitsverhältnisses
Die Unterscheidung der Einkommensbezüge in Form eines Angestelltenverhältnisses oder einer Selbstständigkeit hat zudem Einfluss auf das persönliche Risikomanagement. Ein Be‐ rufssportler ist, wie in Kapitel 2.4 ausgeführt, in der Regel aufgrund seines Angestelltenstatus in einem sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis und verzeichnet, im Ver‐ gleich zum selbständigen Sportler, Mehrleistungen durch die gesetzliche Sozialversicherung, von denen die wichtigsten folgend aufgeführt werden.
Sofern der Sportler als Arbeitnehmer gilt, greifen für ihn einerseits im Falle einer Arbeitsun‐ fähigkeit die Bestimmungen des § 3 Entgeltfortzahlungsgesetzes. Demnach ist der Arbeitge‐ ber zu einer Lohnfortzahlung bis zu einer Dauer von sechs Wochen verpflichtet, sofern die Arbeitsunfähigkeit nicht wiederholt innerhalb von sechs Monaten auftritt. Normalerweise wird in diesem Fall bei Arbeitnehmern Krankengeld seitens der Krankenkasse gezahlt. Die Regelung zur Höhe und Dauer dieser Bezüge ist im SGB V § 45 bis § 48 (Sozialge‐ setzbuch) zu finden. Der Angestellte hat hier Anspruch auf 70 % des letzten monatlichen Bruttogehalts, maximal aber auf 90 % des Nettogehalts. Davon abgezogen werden Beiträge zur Arbeitslosen‐, Pflege‐ und Rentenversicherung. Die Dauer ist bei erstmaliger Arbeitsun‐ fähigkeit aufgrund einer bestimmten Krankheit auf 78 Wochen begrenzt; von dieser ist die Zeit der Lohnfortzahlung abzuziehen.
Fällt ein Spieler in Deutschland länger als sechs Wochen aus, greift in der Regel die Berufs‐ genossenschaft ab dem 43. Tag mit der Zahlung eines Verletztengeldes ein. Dies ist das „Krankengeld der Berufsgenossenschaft (BG)" und wird meistens von den Krankenkassen im
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Auftrag der Berufsgenossenschaft an den Verletzten ausbezahlt, solange eine unfallbedingte Arbeitsunfähigkeit durch den behandelnden Arzt festgestellt worden ist. Der Spieler erhält hierbei 186,67 Euro pro Tag; was in einem Monat mit 30 Kalendertagen einer Summe von 5600,10 Euro entspricht (o.V., in Sportbild, 2010).
Andererseits besteht Anspruch aus der gesetzlichen Rentenversicherung durch teilweise Erwerbsminderung (Möglichkeit von drei bis sechs Stunden Arbeit am Tag) und volle Er‐ werbsminderung (unter drei Stunden am Tag), wobei „zumutbare“ Verweisungen in andere Berufe denkbar sind. Grundsätzlich errechnet sich die Höhe der Erwerbsminderungsrente - ähnlich der Höhe der Altersrente - unter Hinzuziehung aller rentenrechtlichen Zeiten und beträgt ca. 20 bzw. 40 % des Bruttolohns.
Des Weiteren greifen nach Eintritt und Feststellung eines Arbeitsunfalls Leistungen aus der gesetzlichen Unfallversicherung (GUV), u. a. in Form einer Verletztenrente, welche quantita‐ tiv dem bisherigen Bruttoverdienst unterlegen und deren Anerkennung weder gesichert noch problemlos ist (Benner, 1992).
Diese Gegebenheiten lassen im Zuge der Finanzplanung auf optionale Bausteine schließen, welche, wie beispielsweise das Tagegeld, im temporären Verletzungsfall die Verdienstausfäl‐ le kompensieren können; vor allem bei regelmäßigen hohen Zahlungsverpflichtungen, wie z. B. einer Hausfinanzierung, scheint dies von großer Relevanz. Darüber hinaus wird eine in der Höhe angemessene Invaliditäts‐ und Spielunfähigkeitsabsicherung speziell für Sportler emp‐ fohlen (Lepold, 2009).
Außerdem ist das Arbeitnehmerverhältnis bedeutsam für den Aspekt, dass Berufssportler - genau wie Arbeitnehmer - eine private Krankenversicherung erst nach drei Jahren Einkom‐ men über der Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG) von derzeit 49 950 Euro im Jahr erhalten können (Sozialgesetzbuch). Für junge Sportler, wie z. B. den neuen Star Thomas Müller vom Bundesligisten FC Bayern München, kann dies bedeuten, dass sie - trotz Profivertrag und mehreren Hunderttausenden oder sogar Millionen Euro Einkommen pro Saison - eventuell durch die starre Gesetzgebung des Staates weiterhin gesetzlich krankenversichert sind. Ih‐ nen würden besondere Leistungen bzw. bestimmte Ärzte theoretisch nicht zur Verfügung stehen, bzw. müssten aus eigener Tasche bezahlt werden. Eine Möglichkeit ist hier der Ab‐ schluss einer Zusatzversicherung mit Optionstarif noch vor der Profikarriere (ebd.).
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3 Grundlagen individueller Finanzplanung
Aufgrund der Komplexität dieser Thematik können an dieser Stelle nicht alle Aspekte der Finanzplanung, wie z. B. die zu berücksichtigende Steuerplanung, vollständig und in aller Ausführlichkeit behandelt werden. Es soll daher lediglich gezielt auf die relevanten Aspekte hinsichtlich der zentralen Fragestellung eingegangen werden. Dies bedeutet keine umfas‐ sende Erläuterung der Grundlagen, sondern eine gezielte Darstellung von Aspekten, welche den Anlageerfolg maßgeblich beeinflussen. Dazu zählen eine kritische Betrachtung der Sicherheitsaspekte und der verborgenen Risiken, der Wahrscheinlichkeit der Zielerreichung, der Effizienz sowie beispielhaft der Qualitätsunterschiede in wichtigen Produktlinien. Zu diesen Punkten soll hier eine Auflistung der in der Literatur vorherrschenden Thesen er‐ folgen, welche Fachwissen und Hintergründe gezielt dort erörternd vertiefen,, wo in der Pra‐ xis bei Beratungen, in Werbeprospekten oder in der allgemeinen Volksmeinung Defizite in Bezug auf deren Bekanntheit, Nennung oder Beachtung bestehen.
Basierend auf der gesichteten Literatur lässt sich die individuelle Finanzplanung in vier Kate‐ gorien einteilen. Kapitel 3.1 stellt dar, über wen Produkte bezogen werden können und wie der passende Berater ausgewählt wird. Kapitel 3.2 behandelt die Zielsetzung und die Frage, wie sich die Sparrate ergibt. Kapitel 3.3 zeigt anschließend gesetzliche Rahmenbedingungen und Möglichkeiten auf, bevor Kapitel 3.4 darstellt, welche Produkte, aufgrund ihrer Beson‐ derheiten in positiver und negativer Ausgestaltung, individuell geeignet sind.
3.1 Auswahl der Bezugsplattform
Nach (Tobschall, 2002) arbeitet z. B. die bekannte Agentur „Ans‐Sport“ unter der Leitung des „Urgesteins der Spielervermittler“, Norbert Pflippen, mit der Deutschen Bank (Private Ban‐ king) als strategischem Partner zusammen. Eine der größten Agenturen ist des Weiteren „Rogon“, die den Service eines Versicherungsmaklers im eigenen Haus abdeckt und ebenfalls durch die Deutsche Bank, eine Anlageberatung und ein Immobiliensegment unterstützt wird. Eine genaue Analyse dieser Beratung und der offerierten Qualität ist hier nicht durchführbar, da die Details ausschließlich den Kunden vorbehalten sind. Jedoch soll an dieser Stelle allge‐ mein auf die unterschiedlichen Netzwerke, Konzepte und Vorgehensweisen der Beratung am Markt hingewiesen werden.
Auch wenn sich der Berufssportler selbst einen Anbieter auswählen müsste, würde sich oft die Frage stellen, welche Bezugsplattform eine geeignete und professionelle Beratung bietet
Arbeit zitieren:
Andreas Wendeberg, 2010, Finanzplanung für Berufssportler, München, GRIN Verlag GmbH
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am Saturday, February 19, 2011-