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Auf welche Art und Weise wird in dem Massenmedium Süddeutsche Zeitung über die Problematik Rechtsextremismus Bericht erstattet ?

Title: Auf welche Art und Weise wird in dem Massenmedium Süddeutsche Zeitung über die Problematik Rechtsextremismus Bericht erstattet ?

Research Paper (postgraduate) , 2003 , 20 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Kristina Schmitz (Author)

Pedagogy - Media Pedagogy
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Summary Excerpt Details

Der Rechtsextremismus ist meiner Meinung nach ein real existierendes Problem
innerhalb unserer Gesellschaft. Dies beweist nicht zuletzt die Art und Weise
seiner Thematisierung in den Medien. Häufig können wir von gewalttätigen
Übergriffen rechtsgerichteter Personen, zumeist Jugendlicher, gegenüber
Ausländern und Andersdenkenden lesen.
Die zentrale Streitfrage bei der Berichterstattung in den Medien ist der Umfang
und die Tiefe der Darstellung des Rechtsextremismus. Die eine Seite plädiert für
umfassende Information und Aufklärung, während die andere Seite dies mit der
Begründung ablehnt, dass damit der Rechtsextremismus erst an Bedeutung
gewinnt bzw. Täter erst zu Gewalttaten motiviert werden. Einige Verfechter dieser
Seite sind sogar der Meinung, dass der Rechtsextremismus erst durch die
Darstellung in den Medien eine gesellschaftliche Bedeutung erhält.
Sich bei diesem Streit zu positionieren, bedeutet für mich, erst einmal zu fragen,
wie der Rechtsextremismus konkret in den Medien dargestellt wird. In der Rechtsextremismus-Forschung gibt es keine allgemeingültige Definition für
den Begriff „Rechtsextremismus“. Dies zeigt sich allein schon in der Verwendung
unterschiedlicher Begrifflichkeiten.
Da nicht nur das inhaltliche Verständnis von Rechtsextremismus umstritten ist,
sondern ebenso die Verwendung des Begriffs, soll hierauf kurz eingegangen
werden.
Für die Benennung dieses gesellschaftlichen Phänomens werden in der Literatur
neben dem Begriff „Rechtsradikalismus“ auch „Neonazismus“ bzw. „(Neo-)
Faschismus“ verwendet.
Der Begriff „Rechtsradikalismus“ ist ein Terminus, der am häufigsten in der
Literatur der 60er und Anfang der 70er Jahre zu finden ist und etwa seit den 80er
Jahren zunehmend durch den Begriff „Rechtsextremismus“ ersetzt worden ist. [...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1) Begründung der Themenwahl

2) Definition des Begriffes Rechtsextremismus

3) Beschreibung des methodischen Vorgehens

4) Hauptteil

4.1. Quantitative Inhaltsanalyse

4.2. Qualitative Inhaltsanalyse

5) Zusammenfassung und Schlussfolgerung

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Diese Forschungsarbeit untersucht, auf welche Art und Weise das überregionale Massenmedium „Süddeutsche Zeitung“ über die Problematik des Rechtsextremismus berichtet. Das primäre Ziel ist es, die journalistische Darstellungsweise anhand einer systematischen Inhaltsanalyse im Untersuchungszeitraum vom 29. November bis 30. Dezember 2002 kritisch zu beleuchten und den medialen Umgang mit diesem gesellschaftlich relevanten Phänomen einzuordnen.

  • Methodische Kombination von quantitativer und qualitativer Inhaltsanalyse
  • Analyse der Häufigkeit, Platzierung und journalistischen Aufbereitung von Beiträgen
  • Untersuchung der thematischen Schwerpunkte in der Berichterstattung
  • Bewertung des Stellenwerts von Eigenberichten gegenüber Nachrichtenagenturmeldungen
  • Einordnung der „Süddeutschen Zeitung“ als meinungsbildendes Medium im Umgang mit rechtsextremistischen Inhalten

Auszug aus dem Buch

3) Beschreibung des methodischen Vorgehens

Als Untersuchungsmethode der Berichterstattung über den Rechtsextremismus in der „Süddeutschen Zeitung“ habe ich die Inhaltsanalyse gewählt, wobei quantitative und qualitative Inhaltsanalyse kombiniert werden sollen.

Die Inhaltsanalyse ist laut Mayring (2002) eine „primär kommunikationswissenschaftliche Technik, die in den ersten Jahrzehnten dieses Jahrhunderts in den USA zur Analyse der sich entfaltenden Massenmedien (Zeitungen, Radio) entwickelt wurde.“ (S. 114)

Dem stimmen Brosius & Koschel (2001) zu: „Untersuchungsgegenstand der Inhaltsanalyse sind grundsätzlich sämtliche Formen von textlichen oder visuellen Botschaften, die durch Massenmedien verbreitet werden können. Analysiert werden somit nahezu alle Arten von Medienprodukten, wie etwa Tageszeitungen, Rundfunksendungen oder Filme.“ (S. 157)

Diese Massenmedien sollten mit der Inhaltsanalyse systematisch ausgewertet werden, um etwas über ihren gesellschaftlichen Einfluss zu erfahren. Die Inhaltsanalyse ist demnach die Systematisierung eines alltäglichen Vorgehens, nämlich der Interpretation von Massenmedien.

Da das Erhebungsmaterial festgehalten ist, lässt die Untersuchung eine Überprüfung der Ergebnisse durch Dritte zu.

Die quantitative Inhaltsanalyse konzentriert sich auf formale Kriterien wie

- Häufigkeit der Darstellung,

- Länge der Artikel,

- Platzierung innerhalb der Zeitung,

- Verwendung von Fotos,

- die Menge der veröffentlichten Eigenberichte im Verhältnis zu Meldungen von Nachrichtenagenturen

Bei der qualitativen Inhaltsanalyse werde ich folgende Fragestellungen behandeln:

- Welche Themen werden von den Journalisten bearbeitet ? Welche Ereignisse und Anlässe sind Auslöser für Meldungen, Berichte und Reportagen für Pressemitteilungen mit Rechtsextremismus-Bezug ?

- Welche Ursachen und Erklärungen für rechtsextremistische Phänomene werden thematisiert ?

- Welche Maßnahmen zur Eindämmung oder Aufhebung von rechtsextremistischen Phänomenen werden behandelt ?

Zusammenfassung der Kapitel

1) Begründung der Themenwahl: Die Autorin begründet ihr Interesse an der Untersuchung durch die gesellschaftliche Relevanz des Rechtsextremismus und die kontroverse Frage nach dessen medialer Darstellung.

2) Definition des Begriffes Rechtsextremismus: Dieses Kapitel erörtert die definitorische Schwierigkeit des Begriffs und verwendet die Definition nach Richard Stöss als theoretische Grundlage für die Arbeit.

3) Beschreibung des methodischen Vorgehens: Es wird die Entscheidung für die Inhaltsanalyse als Untersuchungsmethode erläutert und die methodische Vorgehensweise in quantitative und qualitative Analyse unterteilt.

4) Hauptteil: Der Hauptteil präsentiert die empirischen Ergebnisse, unterteilt in quantitative Aspekte wie Häufigkeit und Platzierung sowie qualitative Fragestellungen zur Themenwahl und Ursachenanalyse.

5) Zusammenfassung und Schlussfolgerung: Die Ergebnisse werden synthetisiert, wobei hervorgehoben wird, dass die Zeitung das Thema intensiv behandelt und primär in einen historischen Kontext einbettet.

Schlüsselwörter

Rechtsextremismus, Süddeutsche Zeitung, Inhaltsanalyse, Medienberichterstattung, Nationalsozialismus, Fremdenfeindlichkeit, Quantitative Analyse, Qualitative Analyse, Presse, Journalismus, Gesellschaft, Zivilcourage, Antisemitismus, Rechtsradikalismus, Medienethik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert, wie die „Süddeutsche Zeitung“ über das Thema Rechtsextremismus berichtet und welche redaktionellen Schwerpunkte dabei gesetzt werden.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Fokus stehen die Häufigkeit der Berichterstattung, die journalistischen Genres sowie die inhaltliche Auseinandersetzung mit Ursachen und Gegenmaßnahmen zum Rechtsextremismus.

Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?

Ziel ist es, die Darstellung des Rechtsextremismus im gewählten Medium während des Untersuchungszeitraums von Dezember 2002 empirisch zu erfassen und zu interpretieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird angewendet?

Es wird eine kombinierte Methode aus quantitativer und qualitativer Inhaltsanalyse nach Mayring angewendet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit detailliert behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine statistische Auswertung formaler Kriterien und eine tiefere inhaltliche Analyse der journalistischen Fragestellungen und Themenbereiche.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Wichtige Begriffe sind Rechtsextremismus, Inhaltsanalyse, Medienberichterstattung, Nationalsozialismus und journalistische Objektivität.

Wie bewertet die Autorin die Rolle des Feuilletons bei der Berichterstattung?

Sie stellt fest, dass der größte Anteil der Artikel im Feuilleton erscheint, was darauf hindeutet, dass die Zeitung das Thema stark historisch und kulturell kontextualisiert.

Welche Bedeutung haben Eigenberichte gegenüber Nachrichtenagenturen im untersuchten Fall?

Mit einer Quote von über 82% Eigenberichten zeigt sich ein starkes eigenes Engagement der Lokalredaktion bei der Aufarbeitung der Thematik.

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Details

Title
Auf welche Art und Weise wird in dem Massenmedium Süddeutsche Zeitung über die Problematik Rechtsextremismus Bericht erstattet ?
College
LMU Munich  (Institut für Pädagogik)
Grade
2,0
Author
Kristina Schmitz (Author)
Publication Year
2003
Pages
20
Catalog Number
V16733
ISBN (eBook)
9783638214858
Language
German
Tags
Weise Massenmedium Süddeutsche Zeitung Problematik Rechtsextremismus Bericht
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Kristina Schmitz (Author), 2003, Auf welche Art und Weise wird in dem Massenmedium Süddeutsche Zeitung über die Problematik Rechtsextremismus Bericht erstattet ?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/16733
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