1
1 Situation der Klasse. 2
1.1 Zusammensetzung 2
1.2 Soziales Klima 2
1.3 Lernvoraussetzungen und Arbeitsverhalten 3
2 Sachanalyse 4
2.1 Das Auge. 4
2.2 Das Ohr 4
2.3 Die Nase / Die Zunge 5
2.4 Die Haut. 6
3 Didaktische Analyse 6
3.1 Bezug zum Bildungsplan 6
3.2 Auswahl und Begrenzung des Stundeninhalts 7
3.3 Vorwissen der Schüler. 8
3.4 Gegenwarts- und Zukunftsbedeutung. 8
4 Lernziele 9
4.1 Fachliche Ziele 9
4.2 Erzieherische Ziele 9
5 Methodische Analyse 10
5.1 Einstieg. 10
5.2 Arbeitsphase. 11
5.3 Abschluss 12
6 Medien/ Materialien 12
7 Literaturangaben 12
2
Situation der Klasse 1
1.1 Zusammensetzung
Die Klasse besteht aus 23 Schülern: 14 Jungen und 9 Mädchen. Von diesen Schülern sind 11 Erstklässler und 12 Zweitklässler. Da die Schule am Modell „Schulanfang auf neuen Wegen“ teilnimmt, sind auch Schüler dabei, die im Frühjahr eingeschult wurden.
Die Schüler stammen aus E. und den umliegenden Orten.
1.2 Soziales Klima
In der Klasse herrscht meistens eine ruhige und konzentrierte Arbeitsatmosphäre. Die Schüler arbeiten mit Freude mit den zahlreichen Materialien. Dabei bilden sie oft kleinere Gruppen (2-er Gruppen) in welchen sie zusammenarbeiten oder sich helfen. Im Umgang miteinander fällt kein Kind negativ auf; auch Konkurrenzkämpfe habe ich bisher nicht beobachtet. Einen richtigen Außenseiter, der von allen gemieden wird, gibt es in der Klasse nicht.
Das Verhältnis zur Klassenlehrerin ist aufgeschlossen und ungezwungen. Die Schüler kennen die Regeln und sind bemüht, diese einzuhalten. Weder was die einzelnen Charaktere, noch was die Lern- und Leistungsfähigkeit betrifft, ist die Klasse homogen. Einzelne Schüler fallen auf, wie z.B. M.. Diese Schülerin weist schwache Lernerfolge auf, obwohl sie leisten will. Ihre Schrift und ihre Bilder zeigen deutlich, dass sie selbst einfache Bewegungen ( wie z.B. Linien) nicht richtig koordinieren kann. Die Klassenlehrerin vermutet eine Wahrnehmungsstörung. Ihre Tischnachbarinnen E. und K. zeigen ebenfalls Auffälligkeiten. E. arbeitet sehr langsam oder verweigert die Arbeit ganz. Ihr Verhalten ist noch sehr kindlich und unreif. Auch K. kann den Anforderungen nicht gerecht werden, wobei beachtet werden muss, dass sie erst im Januar eingeschult worden ist.
Bei den Jungen fällt J. durch ständiges Reden auf. Es fällt ihm schwer, sich zu melden, wenn er einen Beitrag leisten will. Sein Arbeitsverhalten ist oftmals inkonse- quent, obwohl er schnell auffasst und lernt.
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Ein weiterer undisziplinierter Schüler ist L.. Sein Verhalten zeigt, dass er große Probleme hat, die Regeln einzuhalten. Das führt zu mangelnder Verantwortung gegenüber seiner Arbeit. Obwohl er intelligent ist, bringt er nicht die Leistung, die er problemlos schaffen könnte.
1.3 Lernvoraussetzungen und Arbeitsverhalten
Die Schüler arbeiten für ihr Alter äußerst selbständig und eigenverantwortlich, was durch die Freie Arbeit gefordert und gefördert wird. Durch das Modell befinden sich Schüler mit sehr unterschiedlichem Wissenstand in der Klasse, wodurch die Klassenlehrerin den Unterricht und die Materialien sehr differenziert gestalten muss. Wie in jeder Klasse gibt es auch Unterschiede in Verantwortungsbewusstsein und Ordentlichkeit.
Gutes Arbeitsverhalten und Lernerfolge werden von der Klassenlehrerin gewürdigt und belohnt (Fleißbildchen, Edelsteine, Lob). Außerdem wird großer Wert auf diszipliniertes und ruhiges Arbeiten gelegt. Die Hausaufgaben werden immer kontrolliert und müssen von den Schülern ggf. noch einmal überarbeitet werden. Die Klassenlehrerin erwartet einen gewissenhaften und bewussten Umgang mit dem Material. Daher räumen die Kinder benutzte Materialien sorgfältig wieder auf. Natürlich haben einige Kinder noch Schwierigkeiten, diesen hohen Ansprüchen gerecht zu werden. Trotzdem habe ich den Eindruck, dass sich alle Kinder in der Klasse sehr wohl fühlen, die Lehrerin ins Herz geschlossen haben und sie als Autorität respektieren.
Bei den Stunden, die ich bisher gehalten habe ( meistens im FU), ist mir aufgefallen, dass einige Schüler oft mit dem Nachbarn reden, nebenher malen oder anderes machen. Da sie größtenteils in freier Arbeit und selbstgesteuert arbeiten können, haben manche Kinder scheinbar Probleme mit stark lehrerzentrierten Sozialformen. Bisher ist es mir trotzdem gelungen, in einigermaßen ruhigem Klima zu arbeiten, musste aber oft ermahnen.
Arbeit zitieren:
2001, Unterrichtsstunde: Die Sinne (1. / 2. Klasse), München, GRIN Verlag GmbH
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