INHALTSVERZEICHNIS
1. Einleitung 4
2. Über die Autoren Sabine A. Döring und Holmer Steinfath und deren
Werteg änge 5
2.1 Sabine A. Döring 5
2.2 Holmer Steinfath 6
3. Gefühle bzw. Emotionen und ihre charakteristischen Merkmale 6
3.1 Dörings Definition von Emotionen 7
3.2 Steinfath im Vergleich zu Döring 8
3.3 Die Bedeutung der Motivation von Emotionen für normative
Handlungsgr ünde in der internalistischen Theorie nach Döring 9
4. Die Bedeutung der affektiven und kognitiven
Eigenschaftszuschreibung bei Steinfath und Döring 10
4.1 Definitionen von Affektivität bzw. Affekt und Kognitivismus 10
4.2 Dörings Verständnis von Affektivität in Bezug zum Kognitivismus 11
4.3 Steinfaths Affektivitäts- und Kognitivitätsverständnis 13
4.4 Zusammenfassender Vergleich Schlussfolgerung 15
5. Angemessenheit von Emotionen im Vergleich von Steinfath und
D öring 16
6. Das Beziehungsverhältnis zwischen Werten und Emotionen 17
6.1 Dörings Gedanke zum Beziehungsverständnis von Werten und
Emotionen 17
6.2 Die Werte nach Steinfath 18
2
6.3 Die Beziehung zwischen Werten und Emotionen nach Steinfath 19
7. Zusammenfassung 20
LITRATURVERZEICHNIS 22
3
1. Einleitung
Definieren lässt sich „[e]ine Emotion oder ein Gefühl [als] eine Erscheinungs-form eines geistigen Phänomens“. 1 So lautet der erste Satz Richard Wollheims in seinem Buch „Emotionen. Eine Philosophie der Gefühle“. Er merkt dabei an, dass von dem Begriff „Gefühl“ in seinem Text nicht weiter Gebrauch gemacht wird, sondern nur der Begriff „Emotion“ Verwendung findet. Er begründet dies damit, dass dadurch die Begriffe „Empfindung“ und „Sinneswahrnehmung“ deutlicher abgegrenzt werden. 2 Zum anderen werden die beiden Begriffe „Emotion“ und „Gefühl“ aber auch in der deutschen Alltagssprache synonym verwendet, was ebenfalls in den Texten von Sabine A. Döring und Holmer Steinfath der Fall ist. 3 Dies war mir zuerst unklar, denn meine Einstellung war es, bevor ich die Texte gelesen hatte, dass sich prinzipiell Unterscheidungsmerkmale zwischen Gefühl und Emotion finden lassen. Ich werde mich aber natürlich dem Verständnis der gleichen Bedeutung anschließen und in meiner Hausarbeit nur noch den Emotionsbegriff verwenden.
Die Philosophie setzt sich immer wieder intensiv mit dem Thema der Emotionen auseinander. Viele Philosophen haben Werke zu diesem Thema veröffentlicht und demzufolge enthält die Literatur auch die unterschiedlichsten Definitionen dieses Begriffs.
Ich möchte mich in meiner Hausarbeit zwei Begriffsverständnissen von Emotionen nähern und diese vergleichen. Einerseits dient mir der Text von Sabine A. Döring „Können Gefühle Gründe sein?“ als Grundlage, andererseits werde ich mich mit dem Text von Holmer Steinfath „Emotionen, Werte und Moral“ ausei-nandersetzen.
Zu Beginn möchte ich erst einmal kurz ein paar Sätze über die beiden Autoren Sabina A. Döring und Holmer Steinfath verlieren. Anschließend, um auf das eigentliche Thema einzugehen, soll geklärt werden, was Emotionen sind, was diese für die beiden Autoren darstellen. Folgend werden die jeweiligen Eigenschaftszuschreibungen analysiert und miteinander verglichen. Im fünften Abschnitt werden die Ansichten zur Angemessenheit von Emotionen thematisiert. Dabei findet wieder ein Vergleich von Dörings und Steinfaths Auffassungen
1 Wollheim 2001, S. 15
2 vgl. ebd.
3 vgl. Völz 2002, S. 1
4
statt. Und zum Schluss soll es noch um die Beziehung zwischen Werten und Emotionen gehen, die abermals unter beiden Gesichtspunkten betrachtet wird. Anhand der verschiedenen Ansätze, die die Philosophie bietet, besteht die Möglichkeit, dass es sich um zwei völlig verschiedene Begriffsverständnisse von Emotionen handelt. Inwieweit sich diese beiden Autoren einig sind oder zwei völlig verschiedene Wege einschlagen und welche Ansätze sie jeweils als Grundlage haben, gilt es herauszufinden.
2. Über die Autoren Sabine A. Döring und Holmer Steinfath und deren Wertegänge
Bevor ich die Texte der beiden Professoren Sabine A. Döring und Holmer Steinfath interpretiere, möchte ich kurz ein paar Sätze über sie schreiben.
2.1 Sabine A. Döring
Sabine A. Döring ist Professorin für Philosophie mit dem Schwerpunkt Praktische Philosophie an der Eberhard-Karls-Universität in Tübingen. Sabine Döring studierte an der Universität Göttingen deutsche Literatur, Linguistik, Psychologie und Philosophie. Vor ihrem Ruf nach Tübingen arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin für Philosophie an der Londoner King’s College und an der University of Manchester und vor diesem als Assistenzprofes-sorin an der Universität Duisburg-Essen. Außerdem stellte sie Forschungen in Projekten an der UC Berkeley und St. Andrews University an. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Ästhetik, (Meta-) Ethik wie auch Theorie der praktischen Vernunft. Ihren Schwerpunkt legt sie hierbei auf Emotionen. Sie stellt die Frage, welche Rolle Emotionen in der Theorie der Werte spielen. Sie interessiert sich ebenfalls für die Philosophie des Geistes und für die sozialwissenschaftliche Philosophie, insbesondere die ökonomische Philosophie. 4 Ihre Publikationen sind vielreich. So schrieb sie unter anderem in dem Buch „Rationale Motivation“ von Erich Ammereller und Wilhelm Vossenkuhl von 2005 über das Thema „Können Gefühle Gründe sein?“, mit welchem ich mich in dieser Hausarbeit näher befassen möchte.
4 vgl. Döring
5
2.2 Holmer Steinfath
Holmer Steinfath, geboren 1961, promovierte 1988 an der FU Berlin. Seine Arbeit ging über „die Substanztheorie des Aristoteles“. Nach Lehraufträgen an der Freien Universität Berlin und der Aufnahme eines rechtswissenschaftlichen Studiums von 1994-2000 war Steinfath wissenschaftlicher Assistent an der Universität Konstanz. 2000 habilitierte er mit einer Arbeit „Orientierung am Guten. Praktisches Überlegen und die Konstitution von Personen“. Von 2000 bis 2002 war er dann Hochschuldozent in Konstanz und von 2001 bis 2002 Lehrstuhlvertreter an der Georg-August-Universität Göttingen. 2002 wurde Steinfath dann Professor für Praktische Philosophie an der RWTH Aachen und 2002 bis 2006 Professor für Philosophie an der Universität in Regensburg. Seit dem Sommersemester 2006 ist Holmer Steinfath nun Professor für Philosophie an der Georg-August-Universität Göttingen. 5
Auch von Herrn Steinfath gibt es viele Veröffentlichungen. Unter anderem schrieb er über „Emotionen, Werte und Moral" in dem Sammelband von Sabine A. Döring und Verena Mayer als Herausgeber „Die Moralität der Gefühle“. Auch auf diesen Text werde ich mich, im Vergleich zu dem Text von Döring, beziehen.
3. Gefühle bzw. Emotionen und ihre charakteristischen Merkmale
Bevor ich auf die Charaktere des Begriffs „Emotion“ nach Sabine A. Döring und Holmer Steinfath eingehe, möchte ich ihn mit Hilfe eines allgemeinen Philosophielexikons definieren.
Im Metzler Lexikon Philosophie von Peter Prechtl und Franz-Peter Burkard ist anstelle des Emotionsbegriffes nur der Gefühlsbegriff zu finden. Darin heißt es, dass der Gefühlsbegriff häufig sehr unspezifisch verwendet wird. Von einer weitgefassten Bedeutung her fallen unter diesen Begriff seelische und körperliche Empfindungen. Gefühle sind immer subjektiv. Das bedeutet, sie sind nie wahr oder falsch, sonder maximal angemessen oder unangemessen. Geht man von einem enger gefassten Bedeutungsumfang aus, so werden Gefühle im psychologischen Sprachgebrauch als Ich-Zustände verstanden. Diese werden
5 vgl. Steinfath
6
Arbeit zitieren:
Anja Penndorf, 2010, Analyse des philosophischen Begriffs Emotion mit Hilfe eines Vergleiches der Texte von Sabine A. Döring und Holmer Steinfath, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Formatvorlage (Microsoft Word) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Ha...
Für MS Word 2003 - Update 2010
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Formatvorlage (OpenOffice) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Hausar...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 35 Seiten
Formatvorlage / Vorlage zur Erstellung einer Diplomarbeit, Bachelorarb...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 15 Seiten
Formatvorlage / Vorlage für eine Diplomarbeit / Hausarbeit
Für MS Word 2007 - dotx
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Anleitung zum Erstellen schriftlicher Arbeiten: Der Aufbau einer wisse...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 20 Seiten
Erstellen einer schriftlichen Hausarbeit
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Hausarbeit, 14 Seiten
Grundtechniken wissenschaftlichen Arbeitens
Bibliografieren - Reden - Schr...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Skript, 46 Seiten
Ratgeber zur Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten. Diplomarbeiten - ...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 39 Seiten
Philosophie - Theoretische (Erkenntnis, Wissenschaft, Logik, Sprache): Analyse des philosophischen Begriffs Emotion mit Hilfe eines Vergleiches der Texte von Sabine A. Döring und Holmer Steinfath ist nun auf dem Buchmarkt erhältlich
Philosophie - Theoretische (Erkenntnis, Wissenschaft, Logik, Sprache): neuer Titel erschienen: Analyse des philosophischen Begriffs Emotion mit Hilfe eines Vergleiches der Texte von Sabine A. Döring und Holmer Steinfath
Anja Penndorf hat einen neuen Text hochgeladen
Die Rolle der Strafe in Hegels Theorie der bürgerlichen Gesellschaft
Eine systematische Analyse des...
Diethelm Klesczewski
Extreme Rechte, Geschichtspoli...
Alfred Schobert, Martin Dietzsch, Siegfried Jäger, Moshe Zuckermann
The Meaning of Words: Analysed Into Words and Unverbal Things, and Unv...
Alexander Bryan Johnson
0 Kommentare