Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis III
Abk ürzungsverzeichnis IV
1. Einleitung 1
2. Begriffliche Abgrenzungen 1
2.1 Strategische Planung 1
2.2 Logistikunternehmen 2
3 Strategischer Planungsprozess im Logistikunternehmen 3
3.1 Strategische Analyse 3
3.1.1 Umweltanalyse 4
3.1.1.1 Die globale Umweltanalyse 4
3.1.1.2 Die aufgabenspezifische Umweltanalyse 4
3.1.2 Unternehmensanalyse 9
3.2 Strategische Ziele 10
3.3 Strategiewahl 11
3.3.1 Wachstumsstrategien 11
3.3.2 Wettbewerbsstrategien 13
3.3.3 Strategie der Netzwerkausrichtung 15
3.4 Strategieimplementierung 15
3.5 Strategische Kontrolle 16
4 Neue Perspektiven und Herausforderungen 17
Literaturverzeichnis V
II
Abbildungsverzeichnis
Abb. 1: Wettbewerbskräfte einer Branche.
Abb. 2: Strategischer Suchraum zur Definition eines Gesamtmarkts.
Abb. 3: Wertkette nach Porter.
Abb. 4: Leistungs-Markt Matrix nach Ansoff.
Abb. 5: Wettbewerbsstrategie nach Porter.
III
Abkürzungsverzeichnis
Abb. -
Anm. -SCM -
APSbspw. -beispielsweise bzw. -
Diss.d.h. -
etc.fff -Hrsg.i.d.R. -
i.S.v. -I&K -KEP -LDL -LUo.g. -
sKsP -
u.a.u.ä.vgl. -vergleiche z.B. -zum Beispiel zugl. -zugleich IV
1. Einleitung
Ein generelles Anliegen von Logistikunternehmen (LU) ist die Stärkung ihrer Position, um sich am Markt im Spannungsfeld hoher Wettbewerbsintensität und steigender Kundenanforderungen gegenüber Konkurrenten behaupten und verbessern zu können. Dies bedeutet für die strategische Planung (sP), „… die strukturellen, wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Veränderungen und Entwicklungen zu erkennen und unter deren Berücksichtigung, zukünftige und erfolgsversprechende (…) Geschäftsfelder, Elemente und Struktur der Unternehmung, zielorientiert zu bestimmen“. 1
Ziel dieser Arbeit ist eine Darstellung der sP bezogen auf LU. Das folgende Kapitel widmet sich zunächst den Definitionen der beiden Begriffe. Darauf aufbauend konzentriert sich das dritte Kapitel auf die Komponenten - Analyse, Ziele, Strategiewahl, Strategieimplementierung und Kontrolle - der sP, die sich mit folgenden zentralen Fragen beschäftigen: Wo befinden wir uns? Wo wollen wir hin und wie wollen wir dahin? Wie sollen die Strategien 2 umgesetzt werden? Und mit welchen Mitteln lassen sich die ausgewählten Strategien überwachen? Grundlegend für die Entwicklung der Strategien von LU ist hierbei die Ausrichtung des Unternehmens am Markt entsprechend der Marketingkonzeption. 3 Da Logistikleistung für LU im Unterschied z.B. zu Industrieunternehmen eine Primärleistung ist, kann die Marketingkonzeption direkt auf die sP von LU bezogen werden. 4 Bezugspunkt der Marktorientierung sind vor allem Kunden und Konkurrenten sowie die aus dieser Betrachtung resultierenden Informationen. 5 Abschließend wird im letzten Kapitel ein kurzes Resümee mit einem Ausblick auf zukünftige Herausforderungen für die sP im LU gezogen.
2. Begriffliche Abgrenzungen
Zunächst soll die Bedeutung der Begriffe „sP“ und „LU“ erläutert werden, um Aufschluss darüber zu erhalten, was unter dieser zu verstehen ist.
2.1 Strategische Planung
Die sP ist ein Konzept, dessen Anfänge sich bis in die 70er Jahre zurückverfolgen lassen. SP wird beschrieben als ein Prozess, der ausgehend von der Unternehmenspolitik und den Wertvorstellungen der Entscheidungsträger, die Anforderungen der Umwelt mit den
1 Vgl. Hammer (1992), S. 49.
2 Anm.: Strategien werden definiert als Maßnahmen zur Sicherung des langfristigen Erfolgs. Vgl. hierzu
Bea/Haas(1997), S. 155.
3 Anm.: Unter Marketingkonzeption ist ein strategischer Grundsatzentwurf für die Koordination aller
marktbezogener Aktivitäten einer Unternehmung oder eines marktbezogenen Ausschnitts einer Unternehmung
zu verstehen. Vgl. Hadeler/ Winter/ Arentzen (2000), Schlagwort (Marketingkonzeption).
4 Vgl. Göpfert/Wehberg (1995), S. 21f.
5 Vgl. Pfohl (1994), S. 104ff.
1
Erfolgsfaktoren des Unternehmens abstimmt „…und sich über die Formulierung der unternehmerischen Absichten, die Entwicklung und Implementierung von Strategien und konkreten Maßnahmen bis hin zur Vorgabe von Zielen für die operative Planung erstreckt“. 6 Demnach kann die hauptsächliche Aufgabe der sP in einer Analyse vorhandener als auch potentieller Erfolgsfaktoren 7 zur Entwicklung von Strategien gesehen werden. Diese Erfolgsfaktoren sind Voraussetzung für langfristige Erfolgspotentiale und
Überlebensfähigkeit eines Unternehmens. 8 Erfolgspotentiale werden definiert als langfristige Erfolgsfaktoren eines Unternehmens, die auf operativer Ebene in bleibende Wettbewerbsvorteile umgesetzt werden. 9
SP ist Bestandteil des strategischen Managements, das sich einerseits mit der Suche und dem Aufbau neuer Erfolgspotentiale und sich andererseits mit dem Ausbau und Erhalt bestehender Erfolgspotentiale beschäftigt. „Strategisches Management basiert auf dem frühzeitigen Erkennen relevanter Entwicklungen und schließt neben einer Anpassung des Unternehmens an veränderte Entwicklungen auch die aktive Gestaltung der Umwelt in dem für das Unternehmen möglichen Rahmen ein“. 10 SP wird in diesem Sinne als ein Entwicklungsprozess von Strategien verstanden, der die Verwirklichung der Unternehmensvision unterstützt, wobei Visionen einen übergeordneten Bezugsrahmen darstellen. 11 Die Unternehmensvision ist beschrieben als „…das wünschenswerte und realistische Zukunftsbild des Unternehmens einschließlich der Wege zu deren Erreichung für die Sicherung einer dauerhaften und erfolgreichen Unternehmensentwicklung“. 12 Visionen haben ihren Ursprung im normativen Management, welches zum Ziel hat das Selbstverständnis des Unternehmens zu definieren. Davon abhängig und somit Teilaspekte sind die Unternehmenskultur und die grundlegenden Unternehmensziele. 13
2.2 Logistikunternehmen
Zunächst soll eine Definition von Logistik erfolgen. Diese wird als „spezieller Führungsansatz zur Entwicklung, Gestaltung, Lenkung und Realisation effektiver und effizienter Flüsse von Objekten (…) in unternehmensweiten und -übergreifenden Wertschöpfungssystemen“ angesehen. Aufbauend auf diesem Verständnis sind unter dem
6 Vgl. Kreikebaum (1997), S. 37 und Bea/Haas (1997), S. 44f.
7 Anm.: Mit dem Begriff Erfolgsfaktoren werden wettbewerbsrelevante Stärken bzw. Vorteilsquellen eines
Unternehmens bezeichnet. Erst durch die Kenntnis der strategischen Erfolgsfaktoren eines Unternehmens ist
eine gezielte Beeinflussung der Potentiale zum Aufbau von Wettbewerbsvorteilen möglich. Vgl.
Göpfert/Wehberg (1995), S. 115.
8 Vgl. Kummer (1992), S. 35.
9 Vgl. Göpfert (2000), S. 209f.
10 Vgl. Bloech/Ihde (1997), S. 630, Schlagwort (Logistikplanung, strategische).
11 Vgl. Kummer (1992), S. 50.
12 Vgl. Göpfert (2000), S. 165.
13 Vgl. Hungenberg (2000), S. 20ff.
2
Arbeit zitieren:
Tanja Preuss, 2003, Die strategische Planung in Logistikunternehmen, München, GRIN Verlag GmbH
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