Event -Marketing innerhalb der Snowboardbranche
Seite 2
Inhaltsverzeichnis
Einleitung 1. Seite 3
Begrifsskl ärung 2. Seite 3
2.1 Event-Marketing Seite 3
2.2 Marketing-Events Seite 4
Ziele und Zielgruppe 3. Seite 5
3.1 Ziele des Event-Marketings Seite 5
3.2 Zielgruppe und deren Lebensstil Seite 6
Erlebnis und Emotionen 4. Seite 7
4.1 Teilbereich Erlebnismarketing Seite 7
4.2 Emotionalisierung durch das Event Seite 8
4.3 Erlebnis und Emotionen - Der „Flow“ und die Musik Seite 10
4.4 Der Ort als Echtheitsprädikat Seite 11
Die Rolle der Medien 5. Seite 12
Schlussbetrachtung 6. Seite 13
2
Event-Marketing innerhalb der Snowboardbranche
______________________________ Seite 3
1. Einleitung
Event-Marketing ist heutzutage für viele Unternehmen ein etabliertes Marketinginstrument und aus dem Alltag vieler Unternehmen auch nicht mehr wegzudenken. Dabei spielt Event-Marketing offensichtlich für einzelne Branchen, wie der Snowboardbranche, eine besonders wichtige Rolle. Wenn man die Eventkalender verschiedener Snowboardmagazine durchliest, erkennt man schnell, dass es theoretisch möglich ist, in der Wintersaison jedes Wochenende an einem neuen Event teilzunehmen. Beispielsweise ist einer der bekanntesten Eventserien die Burton Global Open Series, die weltweit jährlich an sechs auf der ganzen Welt verteilten Standorten stattfinden und vom größten Snowboardhersteller Burton Snowboards veranstaltet werden. Aufgrund dieses großen Event-Angebots einer relativ kleinen Branche scheint Event-Marketing bei den Herstellerfirmen eine sehr große Rolle zu spielen. Welche Bedeutung Event-Marketing innerhalb der Snowboardbranche zukommt und in welcher Beziehung sie zur Emotionalisierung der Zielgruppe stehen, möchte ich daher in dieser Arbeit aufzeigen. Dabei werde ich anfangs eine Begriffsklärung vornehmen und im Folgenden erläutern welche Ziele mit Event-Marketing verfolgt werden. Des Weiteren möchte ich einen Einblick in die Zielgruppe geben und veranschaulichen wie diesbezüglich Events gesteuert werden um dieser gerecht zu werden. Auch gebe ich einen kurzen Einblick in die Verbindung von Marketing-Events und den Medien.
Begriffsklärung 2.
2.1 Event-Marketing
Bei der Sichtung von Literatur fiel auf, dass es keine allgemeingültige Definition von Event-Marketing gibt. Lediglich lassen sich verschiedene Definitionsansätze aus der Literatur herauszufiltern. „Die in bisherigen Publikationen zu dieser Thematik bis heute am häufigsten zitierte Event-Definition stammt vom Deutschen Kommunikationsverband (BDW) aus dem Jahr 1993: ‚Unter Events werden inszenierte Ereignisse sowie deren Planung und Organisation im Rahmen der
3
Event-Marketing innerhalb der Snowboardbranche
______________________________ Seite 4
Unternehmenskommunikation verstanden, die durch erlebnisorientierte firmen- oder produktbezogene Veranstaltungen emotionale und physische Reize darbieten und einen starken Aktivierungsprozess auslösen.’ Eine Definition zu Event-Marketing wird dagegen nicht geliefert.“ 1
Konkret definiert der Autor Gerd Nufer hingegen Event-Marketing folgendermaßen: „Event-Marketing ist ein interaktives sowie erlebnisorientiertes
Kommunikationsinstrument, das der zielgerichteten, zielgruppen- bzw. szenenbezogenen Inszenierung von eigens initiierten Veranstaltungen sowie deren Planung, Realisation und Kontrolle im Rahmen einer Integrierten Unternehmenskommunikation dient.“ 2
2.2 Marketing-Events
Die Definition zum Marketing-Event selbst ist nach Schäfer-Mehdi wie folgt: „Ein Marketing-Event ist eine Veranstaltung, deren Zweck das Erreichen eines vorher definierten Marketingziels ist.“ 3
„Nach dem FORUM MARKETING-EVENT-AGENTUREN lassen sich Marketing-Events in drei Arten unterteilen: Public Events, Corporate Events und Exhibition Events. Diese unterscheiden sich im Bezug auf die Zielgruppe: Public Events zielt auf die Endverbraucher und die Öffentlichkeit ab, Corporate Events sind meist Business-to-Business-Veranstaltungen und Exhibition Events sind Veranstaltungen und Programme auf Messen und im Messeumfeld.“ 4 In dieser vorliegenden Arbeit wird aber hauptsächlich von Public Events die Rede sein.
1 Nufer, Gerd: Event-Marketing und -Management, 3. Auflage, Wiesbaden 2007, S. 14
2 Nufer, Event-Marketing, S. 21
3 Schäfer-Mehdi, Stephan: Event-Marketing, 2. Auflage, Berlin 2005, S. 9
4 Schäfer-Mehdi, Event-Marketing, S. 30
4
Event-Marketing innerhalb der Snowboardbranche
______________________________ Seite 5
3. Ziele und Zielgruppe
3.1 Ziele des Event-Marketing
Marketing-Events entstehen natürlich nicht im luftleeren Raum, sondern im Rahmen des Event-Marketings als eine geplante Aktion und sind somit immer das Resultat einer bestimmten Motivation. Marketing-Events, als eingesetztes
Kommunikationsinstrument, agieren als eine Kommunikationsplattform über die man in besonderer Weise mit der Zielgruppe kommunizieren kann. „Eine Botschaft, die sich auf das Unternehmen, die Marke oder ein Produkt beziehen kann, wird durch eine live stattfindende Inszenierung vermittelt.“ 5 Somit ist die Motivation ein Marketing-Event zu organisieren grundsätzlich das Bedürfnis mit seiner Zielgruppe zu kommunizieren bzw. ihr etwas zu vermitteln.
Nach Schäfer-Mehdi 6 gibt es vier klassische Kommunikationsaufgaben, die ein Event erfüllen kann. Dementsprechend muss klar sein, welche Aufgabe das Event primär erfüllen soll:
Über eine Neuheit informieren (Information)
Auf eine Situation einstimmen (Emotion) Für neue Aufgaben und Herausforderungen motivieren (Motivation) Eine Handlung hervorrufen (Aktivierung)
In der Praxis werden diese klassischen Kommunikationsaufgaben nicht einzeln dosiert angewendet sondern sind in der Kombination hochwirksam. 7
Bei Events der Snowboardhersteller handelt es sich zum größten Teil um Public Events (siehe Kapitel 2.2), welche Bestandteil affektiv-orientierter Kommunikationsziele 8 sind:
5 Schäfer-Mehdi, Event-Marketing, S. 28
6 Aufzählung: Schäfer Mehdi, Event-Marketing, S. 13
7 Vgl. Schäfer-Mehdi, Event-Marketing, S. 13
5
Arbeit zitieren:
Christoph Beaufils, 2008, Eventmarketing in der Snowboardbranche, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Formatvorlage (Microsoft Word) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Ha...
Für MS Word 2003 - Update 2010
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Formatvorlage (OpenOffice) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Hausar...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 35 Seiten
Formatvorlage / Vorlage zur Erstellung einer Diplomarbeit, Bachelorarb...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 15 Seiten
Formatvorlage / Vorlage für eine Diplomarbeit / Hausarbeit
Für MS Word 2007 - dotx
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Anleitung zum Erstellen schriftlicher Arbeiten: Der Aufbau einer wisse...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 20 Seiten
Erstellen einer schriftlichen Hausarbeit
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Hausarbeit, 14 Seiten
Grundtechniken wissenschaftlichen Arbeitens
Bibliografieren - Reden - Schr...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Skript, 46 Seiten
Ratgeber zur Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten. Diplomarbeiten - ...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 39 Seiten
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing: Eventmarketing in der Snowboardbranche ist nun auf dem Buchmarkt erhältlich
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing: neuer Titel erschienen: Eventmarketing in der Snowboardbranche
Christoph Beaufils hat einen neuen Text hochgeladen
Erstellung eines Marketingkonzeptes für das Fakultätsmagazin Gestaltun...
Claudia Dührkop, Jost W. Kramer, Karl Wolfhart Nitsch, Andreas von Schubert
Destinationsmarken im Special Interest Tourismus
Dargestellt am Beispiel des Kl...
Frank M. Hannich
Bending Science: How Special Interests Corrupt Public Health Research
Thomas O. McGarity, Wendy E. Wagner
The People's Agents and the Battle to Protect the American Public: Spe...
Rena Steinzor, Sidney Shapiro
0 Kommentare