Verantwortlich für die Seiten 5 bis 22 zeichnet sich Andrea Becker. Die Seiten 23 bis 41 wurden von Maren Reyelt verfaßt. Einleitung und Schlußbemerkung wurden ge- meinsam ausgearbeitet.
Inhaltsverzeichnis
Seite
1. Einleitung 4
2. „Nebenfiguren sind immer das Beste“:
Die Bedeutung der Nebenfiguren bei Theodor Fontane 5
3. Ausgewählte Nebenfiguren im Roman „Effi Briest“ 8
3.1 Die Figuren der Natürlichkeit 8
3.1.1 „Ja, Luise, die Kreatur“:
Der Neufundländer Rollo 8
3.1.2 „Die gute, treue Person“:
Das Kindermädchen Roswitha 12
3.1.3 „Der einzige richtige Mensch hier“:
Der Apotheker Gieshübler 15
3.1.4 „Ein weites Feld“:
Herr von Briest 18
3.2 Die Gesellschaftsmenschen 23
3.2.1 „O gewiß, wenn ich darf“:
Annie von Innstetten 23
3.2.2 „Von Haltung und Anstand getragen“:
Das Hausmädchen Johanna 26
3.2.3 „ auch das elterliche Haus wird dir verschlossen sein“:
Luise von Briest 28
3.2.4 „Alles dreht sich um die Frage, müssen Sie’s durchaus tun?“:
Geheimrat von Wüllersdorf 32
3.3 „Eine Art Angstapparat aus Kalkül“?:
Die Funktionen des Chinesenspuks 35
4. Schlußbemerkung 42
Quellen - und Literaturverzeichnis 45
3
1. Einleitung
Diese Hausarbeit geht auf ausgewählte Nebenfiguren in Theodor Fontanes Roman „Effi Briest“ 1 ein. Dabei soll es nicht allein um eine Charakteristik derselben gehen, vielmehr liegt der Schwerpunkt auf der Darstellung ihrer Beziehung zu den Hauptfiguren und zu dem Romangeschehen allgemein, also auch auf ihren Funktionen. Zudem soll eine Einordnung der Nebenfiguren in Fontanes Realismus-Verständnis vorgenommen werden.
Häufig wird in der älteren Sekundärliteratur nur auf die Hauptfiguren in „Effi Briest“ - oder allenfalls noch auf den Chinesen - eingegangen. Erst in den letzten Jahren hat die Forschung ihr Augenmerk auf die übrigen Gestalten gerichtet. Dabei ist anzumerken, daß einige für die Handlung wichtige Aussagen und Charakterisierungen gerade von den Nebenfiguren stammen. Trotzdem beschäftigte sich die von uns eingesehene Sekundärliteratur oft nur am Rande mit ihnen, so daß wir oft auf allgemeine Interpretationen zum Roman zurückgreifen mußten. Es fehlen z.B. eingehende Studien über Geheimrat von Wüllersdorf oder Annie von Innstetten, über die uns nur sehr wenig Material zugänglich war.
Im folgenden wollen wir kurz die Gliederung unserer Arbeit darstellen: Der Hauptteil beginnt mit der Ausarbeitung der Bedeutung von Nebenfiguren bei Theo-dor Fontane. Dies geschieht, um ein Grundverständnis im Zusammenhang mit seinen Ansichten von Realismus herzustellen, das für die weiteren Ausführungen nötig ist. Punkt 3 beschäftigt sich mit den Nebenfiguren, auf die wir unser Augenmerk gerichtet haben. Dabei unterscheiden wir zwischen den Figuren der Natürlichkeit und den Gesellschaftsmenschen im Roman. Aufgrund seiner Vielschichtigkeit wird der Chinese gesondert betrachtet. Eine abschließende Erörterung des Zusammenhangs zwischen den beschriebenen Figuren und Fontanes Realismus-Verständnis beendet unsere Hausarbeit.
1 Theodor Fontane: Effi Briest, Stuttgart 1969 ff. Alle folgenden Zitate aus dem Roman wurden dieser Reclam Ausgabe entnommen. Bei folgenden Erwähnungen werden deshalb lediglich die Seitenzahlen in Klammern hinter den Textzitaten angegeben.
2. „Nebenfiguren sind immer das Beste“: Die Bedeutung der Nebenfiguren bei Theodor Fontane
Welchen Stellenwert Nebenfiguren bei Theodor Fontane einnehmen, zeigt sich schon in einem Gedicht, das dieser 1890 der Erstausgabe seines Romans „Stine“ als Widmung voranschickte:
Auch in einem Brief an Maximilian Harden betont Fontane die Funktion seiner Nebenfiguren: „Es ist richtig, daß meine Nebenfiguren immer die Hauptsache sind (...)“ 3
Diese „Liebe zum Detail“ entspringt Fontanes allgemeinem Interesse am scheinbar Nebensächlichen, am Beiwerk, das er selbst als „die Hauptsache“ bezeichnet hat. 4 Dies alles enthüllt sich besonders deutlich in seinem Roman „Frau Jenny Treibel“, als Fontane Professor Schmidt sagen läßt:
„Das Nebensächliche, soviel ist richtig, gilt nichts, wenn es bloß nebensächlich ist, wenn nichts drin steckt. Steckt aber was drin, dann ist es die Hauptsache, denn es gibt einem dann immer das eigentlich Menschliche.“ 5
Überträgt man diese Aussage auf „Effi Briest“, so läßt sich feststellen, daß es gerade die ‚natürlichen‘ Nebenfiguren sind, die durch ihre Ausgestaltung zu Sinnbildern menschlicher Humanität werden und so die Inhumanität der Gesellschaft mit samt
2 Heide Buscher: Die Funktion der Nebenfiguren in Fontanes Romanen unter besonderer Berücksichtigung von "Vor dem Sturm" und "Der Stechlin", Bonn 1969, S. 20.
3 Theodor Fontane an Maximilian Harden, 20.08.1890, in: Theodor Fontane: Werke, Schriften und Briefe, Abteilung IV, Bd. 4: 1890-1898, München 1980 (=Hanser Ausgabe), S. 57/58.
4 Elsbeth Hamann: Theodor Fontanes „Effi Briest“ aus erzähltheoretischer Sicht unter besonderer Berücksichtigung der Interdependenzen zwischen Autor, Erzählwerk und Leser, Bonn 1984 (Abhandlungen zur Kunst-, Musik- und Literaturwissenschaft, Bd. 353)., S. 151.
5 Theodor Fontane: Frau Jenny Treibel, Stuttgart 1998, S. 76.
ihren Werten demaskieren. Elsbeth Hamann schreibt diese Tatsache der Fontaneschen Erkenntnis zu, „daß sich gerade im scheinbar Nebensächlichen die Wahrheit des Menschen zu verbergen pflegt.“ 6 Auch Heide Buscher äußert sich ähnlich, wenn sie davon spricht, daß Fontane „solche Nebensächlichkeiten als wesentliche Ausdrucksmittel seiner dichterischen Intention“ verwendet, und weiter: „Dem Detail verleiht er Transparenz für das symptomatisch Allgemeine, für das große Ganze.“ 7 All diese Detailliebe und der Blick auf das Nebensächliche - denn so erscheinen die Nebenfiguren auf den ersten oberflächlichen Blick - zeigen sich auch in einer von Fontane 1853 veröffentlichten Schrift:
„ (...) so geben wir nunmehr unsere Ansicht über das, was er [der Realismus, die Verf.] ist, mit kurzen Worten dahin ab: er ist die Widerspiegelung alles wirklichen Lebens, aller wahren Kräfte und Interessen im Elemente der Kunst; er ist, wenn man uns diese scherzhafte Wendung verzeiht, eine »Interessenvertretung« auf seine Art. Er umfängt das ganze reiche Leben, das Größte wie das Kleinste (...) Der Realismus will nicht die bloße Sinnenwelt und nichts als diese; er will am allerwenigsten das bloß Handgreifliche, aber er will das Wahre.“ 8
An diesem Zitat zeigt sich noch einmal sehr deutlich, welchen Stellenwert Fontane dem Kleinsten, also auch dem Nebensächlichen, beimißt. Herausgestellt wird im letzten Satz aber auch das Verhältnis von Wirklichkeit und Wahrheit: Es geht Fontane nicht um die „Sinnenwelt“ an sich, sondern vielmehr darum, was sich hinter dem Augenscheinlichen verbirgt, nämlich die Wahrheit. Dabei soll sich die Literatur an der empirischen Wirklichkeit orientieren, 9 denn Fontane forderte, der Roman solle „eine Geschichte erzählen, an die wir glauben“. 10 Damit ist aber nicht gemeint, daß die Wirklichkeit bloß abgebildet werden soll, es geht vielmehr um den Zusammenhang der Dinge, um die „Verdichtung und Formung (des Faktischen) zur wesentlichen immanenten Bedeutung.“ 11 Gerade dieser Zusammenhang wird durch die Nebenfiguren und ihre Beziehungen zum Handlungsgeschehen hergestellt, wenn man hinter das blickt, was Fontane die Figuren sagen läßt. So kann der Schluß gezogen werden, daß die Kernaussagen seiner Werke gerade durch die Nebenfiguren repräsentiert werden.
6 Hamann: Theodor Fontanes „Effi Briest“ , S. 152.
7 Buscher: Funktion der Nebenfiguren, S. 22.
8 Theodor Fontane: Unsere lyrische und epische Poesie seit 1848, in: Werke, Schriften und Briefe, Abteilung III, Bd. I, S. 242.
9 Wenn im folgenden von Wirklichkeit gesprochen wird, dann ist damit die empirische Wirklichkeit gemeint, die Fontane zu seiner Lebenszeit vorgefunden hat.
10 Heinz Ludwig Arnold (Hg.): Theodor Fontane: Aufsätze, München 1989, S. 239.
11 Kurt Sollmann: Theodor Fontane: Irrungen, Wirrungen, Frankfurt a. M. 1990, S. 28.
Fontane geht es aber auch um das ‚Wie’ der Darstellung gerade dieses Verhältnisses von Wahrheit und Wirklichkeit. Prägendes Stilmittel ist dabei die Verklärung:
„Der Realismus wird ganz falsch aufgefaßt, wenn man von ihm annimmt, er sei mit der Häßlichkeit ein für allemal vermählt. Er wird es ganz echt sein, wenn er sich umgekehrt mit der Schönheit vermählt und das nebenherlaufende Häßliche, das nun mal zum Leben gehört, verklärt hat. Wie und wodurch? Das ist seine Sache zu finden. Der beste Weg ist der des Humors.“ 12
Diese Auffassung von Realismus resultiert aus Fontanes Kritik an der zeitgenössischen realistischen Literatur, die für ihn nicht berücksichtigt, daß es im Leben auch Erfreuliches gibt. 13 Fontane dagegen möchte das Häßliche des Lebens nicht unverändert wiedergeben, es soll stattdessen poetisch umgeformt werden, und zwar durch die Verklärung. Diese ist das bewußte Modellieren eines literarischen Textes, also eine Kunstform des Schreibens. Verklärung kann somit als „Gewähr einer eigenständigen poetischen und d.h. erst durch die Sprache der Dichtung gestifteten Wirklichkeit“ verstanden werden. 14
Hinter diesem Umwandlungsprozeß in der Kunst steckt aber auch eine Anforderung an den Leser. Fontane will die Wirklichkeit nicht abbilden, sondern wie schon ausgeführt den Zusammenhang der Dinge klar machen. Die Häßlichkeiten werden verklärt, häufig durch Humor. Dieser verwandelt das Negative in ein Lächeln. Doch in dem Moment, in dem der Rezipient lacht, soll er anfangen nachzudenken, warum er lacht. Der Leser muß somit erst selbst entschlüsseln, also reflektieren. 15 Dabei wird durch die Verklärung der Blick auf die Wahrheit hinter der textualen Wirklichkeit gelenkt. Diese Leseleistung wird also auch dann relevant, wenn Fontanes Nebenfiguren auftreten und die Wahrheit hinter den Dingen aussprechen.
3. Ausgewählte Nebenfiguren im Roman „Effi Briest“
Alle Figuren des Romans und ihre Ausgestaltung sind bestimmt von dem zentralen Konflikt zwischen Natürlichkeit und den gesellschaftlichen Normen, die es einzuhal-
12 OttoPniower/Paul Schlenther (Hg.): Theodor Fontane: Briefe Theodor Fontanes, Zweite Sammlung, Bd.2, 2. Aufl., Berlin 1910, S. 219.
13 Wolfgang Preisendanz: Voraussetzungen des Poetischen Realismus in der deutschen Erzählkunst des 19. Jahrhunderts, in: Richard Brinkmann: Begriffsbestimmung des literarischen Realismus, Darmstadt 1974, S. 466f.
14 Ebd., S. 469.
15 Vgl. auch Martin Swales: Epochenbuch Realismus: Romane und Erzählungen, Berlin 1997, S. 42, sowie Hugo Aust: Theodor Fontane: «Verklärung». Eine Untersuchung zum Ideengehalt seiner Werke, Bonn 1974, S. 17.
ten gilt. 16 Jede Nebenfigur repräsentiert dabei jeweils eine dieser beiden Kategorien. Damit können sie entweder Innstetten, dem „Mann von Charakter (...), Prinzipien, (...) Grundsätzen“ (35) oder Effi, der „Tochter der Luft“ (5), dem „Naturkind“ (38), zugeordnet werden. Einzige Ausnahme bleibt der Chinese, er wechselt seine Funktion mit der Perspektive der jeweiligen Figur, die stets eine spezifische Sicht auf den Chinesen haben, weshalb er gesondert betrachtet wird. Allgemein läßt sich über die Funktion der Nebenfiguren folgendes sagen:
„Ihr Auftreten ruft Assoziationen hervor, spiegelt das Hauptgeschehen oder bereitet es vor, reflektiert die Handlung im Gespräch, ermöglicht einen Wechsel der Perspektive, vermittelt Kontraste oder erzeugt Harmonisierungseffekte.“ 17
3.1 Die Figuren der Natürlichkeit
3.1.1 „Ja, Luise, die Kreatur“: Der Neufundländer Rollo
Rollo, der Neufundländer Innstettens, repräsentiert das natürliche und instinkthafte Verhalten, das im Roman dem gesellschaftlichen Verhalten gegenübergestellt wird. Das „gute, treue Tier“ (82) wird zum Gefährten, Beschützer und Rettungsbringer Effis, der ähnlich wie die „gute, treue“ (122) Roswitha das Natürliche und die Treue als Gegenpol zur Gesellschaft verdeutlicht.
Schon bei der ersten Begegnung mit dem Hund wird sowohl die Funktion als „rettender Beistand“ 18 , als auch die Verbundenheit zu Effi herausgestellt: „Rollo ist ein Kenner. Und solange du den um dich hast, so lange bist du sicher und nichts kann an dich heran, kein Lebendiger und kein Toter (…).“ (49). Rollo faßt sofort Zutrauen zu seiner neuen Herrin: „Und als diese ihm die Hand hinhielt, umschmeichelte er sie.“ (52). Die Geste des Handgebens ist bei Fontane immer ein sichtbares Zeichen von Nähe. 19 Es entsteht somit ein freundschaftliches Verhältnis zwischen Frau und Hund. Die Nähe Rollos zu Effi zeigt sich auch während der Chinese spukt:
16 Vgl. auch Elsbeth Hamann: Theodor Fontane, Effi Briest: Interpretation, 2. überarb. u. erg. Aufl., München 1988, S. 70. Hamann unterscheidet aber zwischen Menschlichkeit und Disziplin. Diese Kategorien erschienen uns aber nicht treffend, weshalb wir die o. g. Einteilung vorgenommen haben.
17 Hamann 1984, S. 152.
18 Rolf, Zuberbühler: „Ja Luise, die Kreatur“: Zur Bedeutung der Neufundländer in Fontanes Romanen, Tübingen 1991, S. 57.
19 Ebd., S. 59.
„Ihr war, als ob ihr das Herz stillstände; sie konnte nicht rufen, und in diesem Augenblicke huschte was an ihr vorbei, und die nach dem Flur hinausführende Tür sprang auf. Aber eben dieser Moment höchster Angst war auch der ihrer Befreiung, denn, statt etwas Schrecklichem, kam jetzt Rollo auf sie zu, suchte mit seinem Kopf nach ihrer Hand [hervorgehoben durch d. Verf.] und legte sich, als er diese gefunden, auf den vor ihrem Bett ausgebreiteten Teppich nieder.“ (82)
Diese Nähe ist es, die Rollo zum ‚Ersatz‘ für Innstettens fehlende Liebenswürdigkeit macht, denn „das Bewußtsein seiner Nähe milderte das Gefühl ihrer Verlassenheit“ (76). Als „Trostspender und Ermunterer“ nimmt er im Roman Innstettens Rolle ein, der „über seine Arbeit (…) seine junge, auf Anregung und Zerstreuung angewiesene Frau vernachlässigt“. 20 So übernimmt Rollo immer mehr die Funktion, Effi gegenüber zärtlich zu sein, was eigentlich Innstettens Aufgabe wäre: „Muß nur mal wieder nach dir sehen; ein anderer tut’s doch nicht.“ (114). Rollo leistet Effi instinktiv Gesellschaft, wenn diese sich von ihrem Mann nicht beachtet fühlt. Rollo ersetzt Innstetten aber nicht nur in diesem Punkt, er übernimmt auch die Funktion eines Beschützers vor Spuk und vor Verbotenem. Hat Innstetten den Hund gleich zu Beginn mit den Worten: „Ich hab ihr (…) gesagt, daß du sie schützen würdest“ (52) vorgestellt, so wird dieses Motiv im Romanverlauf wieder aufgenommen. Rollo begleitet „im Dienste seiner Herrin“ (143) und zudem mit großer „Aufmerksamkeit“ (143) die Ausritte mit Innstetten und Crampas. In dem Augenblick, als Effi auf seine Begleitung verzichtet, kann das Unerlaubte Einfluß auf sie nehmen. Die ehebrecherischen Treffen finden nach dem „Schritt vom Wege“ (161) und ohne Rollo statt, der sich dann auch „nicht recht zufrieden“ (202) zeigt. 21 Im Zusammenhang mit dem Ehebruch wird Rollo zu einem direkten Ankläger der Gesellschaft. Als Crampas Effi die Geschichte vom König von Thule erzählt, wählt er den Namen Rollo für den Hund, der darin vorkommt. Die Geschichte wird zur Vorausdeutung des Duells, denn der König, der den Geliebten seiner Gemahlin umbringen läßt, wird zum Pendant von Innstetten, der Crampas, den Geliebten seiner Ehefrau, erschießt (156f.). Rollo fällt hier die Rolle eines Anklägers zu: „Rollo hatte seinen Herrn auf seinem letzten Gange begleitet, und im selben Augenblicke, wo das Beil fiel, hatte das treue Tier das fallende Haupt gepackt, und da war er nun, unser Freund Rollo, an der langen Festestafel und verklagte den königlichen Mörder.“ (157).
20 Manfred Rösel: „Das ist ein weites Feld.“: Wahrheit und Weisheit einer Fontaneschen Sentenz, Frankfurt a. M. u.a. 1997, S. 44.
21 Ebd.
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Andrea Becker, Maren Reyelt, 2000, Ausgewählte Nebenfiguren in Theodor Fontanes Effi Briest, München, GRIN Verlag GmbH
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