Inhaltsverzeichnis I
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis I
Abk ürzungsverzeichnis II
1 Einleitung 1
1.1 Gegenstand der Untersuchung 1
1.2 Zielsetzung der Arbeit 1
2 Komponenten des EVA 2
2.1 Berechnung des NOPAT 2
2.2 Berechnung des Invested Capital 3
2.3 Berechnung des WACC 4
2.4 Darstellung der Treibergrößen 5
2.4.1 Steigerung des NOPAT 6
2.4.2 Verringerung des IC 6
2.4.3 Reduzierung des WACC 8
3 Bewertung des EVA-Konzeptes 9
4 Zusammenfassung und Ausblick 15
Abbildungsverzeichnis. III
Quellenverzeichnis IV
Abkürzungsverzeichnis II
Abkürzungsverzeichnis
Abb. Abbildung
AG Aktiengesellschaft
akt. aktualisierte
Aufl. Auflage
bzw. beziehungsweise
CAPM Capital Asset Pricing Model
DAX Deutscher Aktienindex
Ebd. Ebenda
EBIT Earnings before Interest and Taxes
erw. erweiterte
EVA Economic Value Added
f. folgende
Feb. Februar
F&E Forschung und Entwicklung
gem. gemäß
ggf. gegebenenfalls
IC Invested Capital
IFRS International Financial Reporting Standards
KMU Kleine und mittlere Unternehmen
M&A Mergers and Acquisitions
Mio. Millionen
NOPAT Net Operating Profit after Taxes
Nov. November
ROCE Return on Capital Employed
ROIC Return on Invested Capital
S. Seite
Abkürzungsverzeichnis III
s. siehe
SCM Supply Chain Management
sonst. sonstiges
u. A. unter Anderem
überarb. überarbeitete
unveränd. unveränderte
Vgl. Vergleiche
WACC Weighted Average Cost of Capital
z. B. zum Beispiel
zugl. zugleich
zzgl. zuzüglich
1 Einleitung 1
1 Einleitung
Es passiert, dass ein Unternehmen in seiner Gewinn- und Verlustrechnung ein positives Ergebnis ausweist, tatsächlich aber ökonomisch unrentabel arbeitet, sprich Wert vernichtet 1 . Ein funktionierendes Wertmanagement gewinnt in der Unternehmensführung und -bewertung daher immer mehr an Gewicht 2 .
1.1 Gegenstand der Untersuchung
Das Konzept des Economic Value Added (EVA) als Instrument wertorientierter Unternehmenssteuerung wurde bekannt durch G. Bennett Stewart und sein Buch „The Quest for Value“, das im Jahre 1991 erschien 3 . Der EVA ist heute ein geschütztes Warenzeichen der Unternehmensberater Stern Stewart & Co. 4 und hat sich gemeinsam mit weiteren relevanten Kennzahlen inzwischen weltweit etabliert 5 .
1.2 Zielsetzung der Arbeit
Ziel der Untersuchung soll es zunächst sein, den EVA, seine Wertgeneratoren sowie den Einfluss auf die Werttreiber zu erläutern (Kapitel 2), bevor im Kapitel 3 eine Bewertung des gesamten Ansatzes vorgenommen wird.
Die Gegenüberstellung von Vor- und Nachteilen des EVA erfolgt aus zweierlei Perspektiven. Bei der internen Betrachtung wird u. A. untersucht, inwieweit sich der EVA zur Performance-Messung und eines daran anknüpfenden
Vergütungssystems eignet. Die externe Betrachtung durchleuchtet den EVA als wertorientierte Kennzahl zur Unternehmensbewertung. In dem Zusammenhang wurden Geschäftsberichte eines großen DAX-Konzerns dahingehend analysiert, wie viel Spielraum ein Unternehmen hat, seinen geschaffenen Wertbeitrag möglichst positiv abzubilden. Das Kapitel 4 fasst die Ergebnisse zusammen und gibt einen Ausblick, welchen Herausforderungen sich Unternehmen stellen müssen, wenn sie beabsichtigen, das EVA-Konzept als Instrument der wertorientierten Steuerung zu implementieren.
1 Vgl. Weber (2009), S. 297. 2 Vgl. Hostettler/ Stern (2007), S. 12. 3 Vgl. Stewart (1991) 4 Vgl. Lukas (2004), S. 121. 5 Vgl. Horzella (2010), S. 68; Weber (2009), S. 297.
2 Komponenten des EVA 2
2 Komponenten des EVA
Der EVA gibt an, inwieweit ein Unternehmen am Ende einer Periode in selbiger Wert geschaffen oder vernichtet hat 6 . Der EVA ist eine Spitzenkennzahl, im Wesentlichen gebildet aus Daten des externen Rechnungswesens 7 . Der EVA wird auch als Residual- oder Übergewinn bezeichnet, da er letztlich den operativen Periodengewinn abzüglich der Kapitalkosten darstellt 8 . Die Formel zur Berechnung des EVA lautet:
Im Folgenden sollen die einzelnen Bestandteile der genannten Formel einer genaueren Betrachtung unterzogen werden.
2.1 Berechnung des NOPAT
Das NOPAT (Net Operating Profit after Taxes) stellt, eine komplette Eigenfinanzierung vorausgesetzt 10 , den operativen Gewinn vor Zinsen und nach Steuerabzug dar 11 . Ausgehend vom Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) müssen anhand so genannter Conversions bilanzpolitische Maßnahmen und damit einhergehende Verzerrungen korrigiert bzw. eliminiert werden 12 . So sei beispielhaft erwähnt, dass im Rahmen der „Funding Conversions“ die Zinsen aus Leasingaufwendungen und im Zuge der „Shareholder Conversions“ die Aufwendungen mit Investitionscharakter (F&E) Berücksichtigung finden 13 . Neben den soeben genannten Conversions gibt es eine Vielzahl weiterer Adjustierungen,
6 Vgl. Lachnit/ Müller (2002), S. 2553. 7 Vgl. Weber/ Bramesemann/ Heineke/ Hirsch (2004), S. 103. 8 Vgl. Stiefl/ von Westerholt (2008), S. 58. 9 Vgl. Wiehle/ Diegelmann/ Deter/ Schömig/ Rolf (2005), S. 60.; Schacht/ Fackler (2005), S. 296. 10 Vgl. Schneider (2002), S. 2667. 11 Vgl. Burger/ Ulbrich (2005), S. 580. 12 Vgl. Schulz (2010), S. 64; Stiefl/ von Westerholt (2008), S. 65; Steinhauer (2007), S. 139. 13 Vgl. Weber/ Bramesemann/ Heineke/ Hirsch (2004), S. 65.
Arbeit zitieren:
Sören Rose, 2010, Vor- und Nachteile des EVA-Konzeptes zur wertorientierten Unternehmensführung, München, GRIN Verlag GmbH
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