Inhaltsverzeichnis
1. EINLEITUNG 3
2. ERZIEHUNGSGRUNDSÄTZE AUS „MEIN KAMPF“ 5
3. REDE DES REICHSERZIEHUNGSMINISTERS BERNHARD RUST IM JAHRE 1934 BEI
DER ERZIEHUNGSKUNDGEBUNG 6
4. ERZIEHUNGSVERSTÄNDNIS DES VOLKES 7
5. DIE ERZIEHUNG DER KLEINKINDER 8
5.1 ERZIEHUNG IN DEN JÜNGSTEN JAHREN 8
5.2 ERZIEHUNG IM KINDERGARTEN 9
6. POSITION DER SCHULE ALS ERZIEHUNGSINSTITUTION 10
6.1 AUS PERSÖNLICHEN LEBENSGESCHICHTEN VON LEHRERN 11
7. NATIONALSOZIALISTISCHE ERZIEHUNGSANSTALTEN 12
7.1 DAS LANDJAHR 13
7.2 DIE ERZIEHUNG ENDET NIE 15
8. SCHLUSSWORT 16
QUELLENVERZEICHNIS 18
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1. Einleitung
Die Durchsetzungen seiner Ziele und seiner Wünsche hat Adolf Hitl er durch „Erziehung“ sichergestellt. Durch gut durchdachte und ge plante E rziehung konnten seine Vorstellungen also verwirklicht werden. Aus diesem Grund möch te ich in dieser Arbe it die Erziehungsziele und Methoden des Dritten Reichs behandeln. U m das Geschehen im Dritten Reich verstehen zu können, muss m an „Mein Kam pf“, wenn auch nur ansatzweise gelesen haben. Durch Zitate aus Adolf Hitlers berühm tem W erk, lernt m an seine Gedanken kennen. Es wir d deutlich, wie er seine Ideen und Vorstellungen in die Realität umsetzen konnte. Die Gefahr, welche in diesem Werk lauert e, wird deutlich. Durch seine raffinierten
Formulierungen, resultierten die unh eimlichen Folgen. Schließlich konnte Hitler s eine Ziele verwirklichen, indem er den Verstand der Mens chen m anipulierte. Hi er könnte m an sich fragen wie das m öglich war, ist es möglic h, dass Menschen nicht eigenständig denken und handeln können? W ie konnte Hitler die Verwirk lichung seiner Ideen so gut gelingen? Es sollen Taktiken und Gedanken der Nationalsozialisten erläutert werden. „Mein Kampf“ bietet sich bei diesem The ma besonders an, weil die wichtigsten Aspekte der Erziehung angesprochen werden, sowohl bezüglic h ihrer Methoden als auch ihrer Ziele. Das erste Kapitel dies er Arbeit han delt von H itlers Erziehungsgrun dsätzen. In diesem Zusammenhang werden, anschließend im nächsten Kapitel, die wichtigsten Aspekte einer Rede des Reichserziehungsministers Bernhard Rust vorgestellt. 1 Wenn m an sich die Gedanken über die Menschen betrachtet, beispielsweise wie diese
Menschen zu sein hatten, ergeben sich folg ende Fragen: W elchen Stellenwe rt h atten d ie Menschen damals? Wurden sie überhaupt als menschliche Wesen betrachtet? Im dritten Kapitel wird ein Einblick in die Perspektiven des Volkes hinsichtlich der Erziehung ermöglicht. Das Originalwerk von Ernst Lehm ann, einem Nationalsozialisten, welches im Jahre 1936 verfasst wu rde, berich tet allgem ein über d ie Erziehung im Volk. Verm utlich richtet sich dieses W erk an die gebildete Ober schicht, die sich m it Erziehung beschäftigte, da dies zu dieser Zeit nicht für alle selbstverständlich war. Das Werk biet et einen Einblick in die Vorstellungsweisen des Volkes über Erzie hung, die Meinungen und Haltungen der Menschen zu dieser Zeit werden verdeutlicht.
1 Neben Hitler oder Rust gab es noch weitere einflussreiche Nazi-Pädagogen, wie z.B. Ernst Kriek oder Alfred
Baeumler, deren Erziehungsvorstellungen ebenfalls sehr unmenschlich, vergleichbar mit Hitler waren. Sie hatten
ebenfalls großen Einfluss auf das Volk. Werke von Ernst Kriek waren weit verbreitet. Auch Alfred Baumler war
Autor von beliebten Nationalsozialistischen Zeitschriften. Wenn die Werke dieser Nationalsozialisten so beliebt
sind, ist ihre Wirkung nicht verwunderlich.
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Das vierte Kapitel beschreibt die Erziehung der Kleinkinder. Zuerst wird auf die Erziehung in den ersten Jahren der K inder eingegangen. Hier zu bietet das W erk von Sigrid Chamberlain einen guten Einblick. Sie beschreibt Inhalte aus Erziehungs ratgebern, welche im Dritten Reich vom Volk gelesen wurden. Diese Ratg eber wurden von einer nationalsozialistisch eingestellten Ärztin Johanna Haarer ge schrieben, in ihrer Erziehung liegt das
Hauptaugenmerk auf Beziehungsunfähigkeit mit dem Ziel Kinder für NS - Ziele brauchbar zu machen (vgl. Cham berlain 1997, Klappentext). Den zweiten Unterpunkt in diesem Kapitel stellt die Erziehung im Kindergarten da r. Darauf folgt die Beschreibung der
Erziehungswirklichkeit in den Schulen im Dritten Reich. Dies soll du rch Zeitzeugenberichte anschaulicher bzw. lebendiger er klärt werden. Die persönlichen Erlebnisse verschaffen einen wahren Einblick in diese Zeit.
Der letzte Inhaltspunkt handelt von den nationalsozialistischen Erziehungsanstalten. Eine neu geschaffene Erziehungsanstalt, das Landjahr wird näher erlä utert. Zum Schluss werden Methoden präsentiert, mit welchen die ältere Bevölkerung erzogen wurde. Erziehung betraf schließlich die gesamte Bevölkerung.
Nach einer intens iven Beschäftigu ng mit der Erziehung im Dritten Reich, welche m it der heutigen Erziehung nichts mehr gemeinsam hat und der Tatsache, dass es zahlreiche Literatur zu dies em Them a gibt, wäre in teressant zu k lären, wieso m an si ch heute noch m it de m Nationalsozialismus beschäftigt und ob man etwas daraus lernen kann.
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2. Erziehungsgrundsätze aus „Mein Kampf“
Für Adolf Hitler bes teht die erste Erziehung saufgabe darin, die Ges undheit zu sichern. „Pflege der körperlichen Gesundheit und das Hera nzüchten kerngesunder Körper“ wird als erstes Erziehungsziel genannt . Darauf folgt dann die Charaktererziehung, bei welcher besonders Wert auf die Ausbildung von Fähigkeite n, wie beispielsweise W illenskraft oder Verantwortungsfreudigkeit gele gt wird. Die wissenschaftliche Schulung stellt das letzte Erziehungsziel dar. Dass diese Erziehungsziel e auch erreicht werden, soll vom Staat
sichergestellt werden. E rziehung ist also Sach e des Staates . Hitler schreibt auß erdem, das s Erziehung nie aufhört.
„Es ist ein Unsinn, zu glauben, dass mit dem Ende der Schulzeit das Recht des Staates auf die Beaufsichtigung seiner jungen Bürger plötzlich aussetzt, um mit der M ilitärzeit wieder zu kommen“ (Hitler, 1927, S. 451ff).
Der Staat so ll die Erzieh ung auch nach der Sc hule fortsetzen . Unter Erziehung fällt sowohl die geistige als auch die körperliche Erziehung, beides hat der Staat zu gewährleisten. Hitler kritisiert stark die Lehrpläne der Schulen. Er findet die Lehrinhalte unbrauchbar und zu ausführlich. Das oberste Ziel der nationalsozialistischen Pädagogik wird durch folgendes Zitat klar: „Die gesamte Bildungs- und Erziehungsarbeit des völkischen Staates muss ihre Krönung darin finden, dass sie den Rassesinn und das Ra ssegefühl instinkt- und verstandesm äßig in Herz und Gehirn der ihr anvertrauten Jugend hineinbrennt. Es soll kein Knabe und kein
Mädchen die Schule verlassen, ohne zur letzte n Erkenntnis über die Notwendigkeit und das Wesen der Blutreinheit geführt worden zu sein. Damit wird die Voraussetzung geschaffen für die Erhaltung der rassenmäßigen Grundlagen unseres Volkes…“(Hitler 1927, S. 463). Hitlers Den kweisen üb er Nicht-Arier und sein Hass kann m an aus folgendem Zitat
herauslesen: „…dass es ein verbrecherischer Wahnwitz ist, einen ge borenen Halbaffen so lange zu dressieren, bis m an glaubt, aus ih m einen Advokaten gem acht zu haben, während Millionen Angehörige der höchsten Kulturra sse in vollkomm en unwürdigen Stellungen verbleiben müssen; das s es eine Versündigung am W illen des ewigen Schöpfers ist, wen n man Hunderttausende und Hunderttausende se iner begabtesten Wesen i m heutigen
proletarischen Sum pf verkomm en lässt, wä hrend m an Hottentotten und Zulukaffern z u geistigen Berufen hinaufdressiert“ (Hitler 1927, S. 481). Er stellt alles Frem de so negativ dar, um die Besonderheit der Arier noch deutlicher
hervorheben zu können. Arier werden als Hochbe gabt bezeichnet, alles andere sei dagegen überhaupt nicht in der Lage ge bildet zu werden. Deshalb dürfe sich alles nicht gesunde gar
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Arbeit zitieren:
Kevser Ekin, 2008, Nationalsozialistische "Erziehung" , München, GRIN Verlag GmbH
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