Gliederung der Hausarbeit
I. Einführung 3
II. Das Webquest 4
1. Introduction (Thema) 4
2. The Quest (Aufgabenstellung) 5
3. Resources (Ressourcen zum Lösen der Aufgabe) 5
4. The Process (Der Arbeitsprozess) 7
5. Presentation (Präsentation) 9
6. Evaluation (Evaluation) 9
IV. Chancen und Probleme der Methode „Webquest 9
V. Zusammenfassung 17
Literaturverzeichnis. 19
2
I. Einführung
Im heutigen Informationszeitalter ist das Internet zum wohl größten und wichtigsten Medium der Datenvermittlung überhaupt geworden. Oft wird es als „‚Weltgehirn’“ 1 oder „‚Datenbank des Weltwissens’“ 2 bezeichnet. In diesem Zusammenhang sind die Bemühungen von Experten, dieses Medium auch im Rahmen des Wissenserwerbs an Schulen zu nutzen, durchaus nachvollziehbar.
Seinen Beitrag hierzu leistete Bernie Dodge, Professor an der Universität San Diego, als er im Jahr 1995 die didaktische Methode Webquest entwickelte. Dodge versteht hierunter „eine explorative Tätigkeit, in der die Informationen, mit denen sich die Lernenden auseinandersetzen, teilweise oder vollständig aus Internetquellen“ 3 herrühren.
Schnell fand diese neue didaktische Methode, die „den sinnvollen Einsatz des Internets als Informationsquelle“ 4 ermöglichen soll, Verbreitung. Der Medienpädagoge Heinz Moser entwickelte sie schließlich für den deutschsprachigen Raum weiter. Die allgemeine Struktur eines Webquests ist einfach darzustellen. Solch ein „Lernabenteuer“ 5 gliedert sich in sechs Teilschritte: Beim ersten, dem Punkt Thema, wird die Thematik des Webquests möglichst motivierend dargestellt. Daraufhin folgt eine möglichst konkrete Aufgabenstellung für die Lernenden. Im Anschluss werden den Lernenden die Ressourcen zum Lösen der Aufgabenstellung vorgestellt. Es kann sich hierbei um Hyperlinks als auch Fachbücher oder Software- CDs handeln. Im vierten Schritt des Webquests, dem Prozess, arbeiten die Lernenden an ihren Aufgaben, der Lehrer übernimmt hierbei eine Art Beraterrolle. Folgend werden die erarbeiteten Ergebnisse in einer Präsentation von den Lernenden dargestellt. Die Ergebnisse können hierbei mit Hilfe von selbst erstellten Webseiten präsentiert werden, die Präsentation kann aber auch mit Hilfe von Plakaten erfolgen. Ein jedes Webquest endet mit einer Evaluation, hierbei muss zwischen der Benotung der Schülerleistung und der Evaluation des Webquests durch die Lernenden differenziert werden.
1 Staiger, Stefan: Webquests. Eine neue didaktische Methode zum Interneteinsatz: Unterrichtsprojekte am Technischen Gymnasium und der Berufsschule. In: Computer + Unterricht 11 (2001).S.52.
2 Ebd.
3 Mader, Andrea: Beiträge zu einer neuen Lernkultur. Modelle integrierter Mediennutzung in der
Benachteiligtenförderung. Hrsg. von Institut für berufliche Bildung, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik
GmbH, Offenbach am Main 2003. S. 124.
4 Staiger, S.: Webquests. S.52.
5 Moser, Heinz: Abenteuer Internet. Lernen mit WebQuests. Zürich: Verlag Pestalozzianum 2000. S.27.
3
Im Folgenden wird ein selbst entwickeltes Webquest für den Englischunterricht
dargestellt. Anschließend werden die Chancen und Probleme dieser neuen didaktischen Methode erörtert. Dabei geht es zum einen um diese, die für die Konzeption eines Webquests von Bedeutung sind, wie auch um jene, die diese Methode allgemein
aufweist. Das selbst konzipierte Webquest dient hierbei als Erfahrungsgrundlage.
II. Das Webquest
1. Introduction (Thema) Imagine the following situation:
The climate change can easily be alleviated due to the fact that in future there will be only nuclear power plants. With the displacement of coal-fired power plants by only those ecologically more compatible ones, the toxic emissions which provoke the daily burden of our environment can be reduced to such an extent that the so much feared climatic catastrophe will be almost banned forever.
But what about the dangers which go along with the existence of nuclear power plants? What if such worst case scenarios like that one of “Tschernobyl” on the 24th of April 1986 will happened again? What if terrorists impended to assault on such a nuclear power station in order to accomplish their own targets like it happened in the case of the Lithuanian nuclear power plant “Ignalina” in 1994? Just imagine the substantial consequences of such a happening.
As regards the impending climate change, the advantages which go along with an extreme broadening of the branch of nuclear power are auspicious, but do they live up to their promises? How big are the dangers which such a broadening would accompany? What group of experts is right, this one which lauds nuclear power generation due to its cleanliness and supports its broadening, or that one which is opposed to it due to several dangers which go along with it?
Are you ready for an era which is marked through the generation of energy only by nuclear power? Are you completely against nuclear power? Are you game to explore the risks and benefits in this matter? Is nuclear energy generation a solution for our climate problems or an inveterate foe?
4
2. The Quest (Aufgabenstellung)
What are possible dangers that would go along with an extreme broadening of nuclear power and are these dangers worth disregarding when one simultaneously keeps in mind the extreme alleviation of the imminent climate change that would accompany such a broadening?
3. Resources (Ressourcen zum Lösen der Aufgabe)
Information on the climate change:
http://www.bundesregierung.de/nn_23130/Content/DE/Artikel/2006/10/2006-10-17-klimawandel-macht-nicht-vor-deutschland-halt.html [Article on the climate change by the German Government] http://www.faz.net/s/RubC5406E1142284FB6BB79CE581A20766E/Doc~E673 9BCE789B14461931E622554E62006~ATpl~Ecommon~Scontent.html [Interview of the physicist and counsellor of the German Government Hans Joachim Schellnhuber on the climate change and its consequences by the “Frankfurter Allgemeine Zeitung”] http://www.geo.de/GEO/natur/oekologie/52676.html [Article on the climate change by the German Magazine GEO] Atomkraft gegen Klimawandel. In: DER SPIEGEL 5 (2007). S.122, 124. [The conservationist James Lovelock asks for a broadening of nuclear power generation in order to stop the climate change]
Information on nuclear power generation:
http://www.kernenergie.de/r2/de/
[Website with general information about the peaceful utilisation of nuclear energy, containing a positive attitude towards it] http://www.3sat.de/nano/news/16731/index.html
[An article on German nuclear power plants and the number of cancer- infected inhabitants living nearby them] http://www.atomkraft-ja-bitte.de/index.html
[Private website of a German engineer about the advantages of nuclear energy] http://www.tagesspiegel.de/politik/nachrichten/klimawandel/93304.asp [An article on the nuclear power phase-out]
5
Atomkraft: “Mächtiger Ruck”. In: DER SPIEGEL 3 (2007). S. 104-105. [Article on the new growing support of nuclear power generation by several governments]
Kernkraft. In: GEO Magazin 9 (2000). S.204ff. [Article on the risks and benefits of nuclear power generation]
Websites of several nuclear power plants:
http://www.iae.lt/
[Website of the Lithuanian nuclear power plant “Ignalina”] http://www.kkw-gundremmingen.de/site/index.html [Website of Germany’s biggest nuclear power plant “Grundremmingen”] http://new.chnpp.gov.ua/eng/index.php?lng=en [Website of the Ukrainian nuclear power plant “Tschernobyl”]
Websites of several environment organisations:
http://www.greenpeace.org/international/
[Website of the international environment organisation “Greenpeace”] http://www.wwf.org/
[Website of the international environment organisation “World Wide Fund for Nature” (WWF)] http://www.nabu.de/
[Website of the environment organisation “Naturschutzbund Deutschland”]
Information on nuclear catastrophes:
http://www.greenpeace-berlin.de/tschernobyl/index.html [A website on the catastrophe of Tschernobyl by the environment organisation “Greenpeace”] http://www.n-tv.de/524207.html
[An article of the still abiding consequences of Tschernobyl by N-TV] http://www.eurasischesmagazin.de/artikel/?artikelID=20060406 [An article on the catastrophe of Tschernobyl, including statements of the accident’s witnesses]
Der lange Schatten der Katastrophe. In: GEO Magazin 5 (2003). S.158ff.
6
Arbeit zitieren:
B.A. Mark Valentin, 2007, Einsatz der didaktischen Methode „Webquest“ im Unterricht, München, GRIN Verlag GmbH
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