Abstract
Diese Bachelorthesis beschäftigt sich mit der LED-Technik im Bereich der Allgemeinbeleuchtung mit weißem Licht. Betrachtet werden ausschließlich Anwendungen in Industriebetrieben. Ein weiter Bestandteil ist eine Umfrage über Umwelt- und Klimaschutz in Bezug auf Beleuchtungstechnik. Es ist herauszufinden, unter welchen Umständen Unternehmen LED-Technik einsetzen.
Gillt
This bachelor thesis is looking about the potential of white LED-techniques to be used in business companies to light up the buildings. An additional component is a survey about the environmentally und climatically protection within the business companies. The aim is to know how companies use the LED-lightning.
Inhalt
Inhalt
Abstract II
Inhalt III
Abk ürzungsverzeichnis V
Abbildungsverzeichnis V
Tabellenverzeichnis VII
1 Einleitung 1
1.1 Problemstellung 1
1.2 Zielsetzung der Arbeit 2
2 Das Unternehmen ingenia LED GmbH 3
2.1 Einblicke in das Unternehmen 3
2.2 Produktübersicht 4
3 Grundlagen, Definitionen und Abgrenzungen 7
3.1 Was ist Licht? 7
3.2 Lichttechnische Grundgrößen und Einheiten 9
3.3 Grundlagen der Lichterzeugung durch LEDs 15
3.4 Der Begriff der Ganzheitlichkeit 16
3.5 Abgrenzung des Themas 17
4 Ganzheitliche Betrachtung von LED Technologie 18
4.1 Ursprünge 18
4.2 Ziele und Bestimmungen 20
4.3 Eigenschaften 22
4.3.1 Allgemeinbeleuchtung mit der LED-Technik 22
4.3.2 Weißes Licht aus blauen LEDs 24
III
Inhalt
4.3.3 Biologisch effiziente Beleuchtung 27
4.4 Querbeziehungen zu anderen Technologien 30
4.5 Regeln, Werte und Normen 32
4.6 Nutzen und Anwendungsaspekte 34
4.6.1 Energieeinsparung durch LED-Beleuchtung 34
4.6.2 Total-Cost-of-Ownership 40
4.6.3 LED-Beleuchtung bei UV-sensiblen Gegenständen 46
4.7 Die Ökobilanz einer LED-Beleuchtung 47
5 Einführung der LED Technologie in Unternehmen 54
5.1 Anforderungen an LED Beleuchtungen für Unternehmen 54
5.2 Methoden der Produkteinführung 56
5.3 Gründe zur Umstellung auf LED Beleuchtung aus Unternehmenssicht 60
5.3.1 Der Aufbau des Fragebogens 60
5.3.2 Akquise der Interviewpartner 62
5.3.3 Die Auswertung der Antworten 63
5.3.4 Was könnte ein weiterer Anreiz für Unternehmen sein, auf LED
Beleuchtung umzustellen? 75
6 Fazit 77
7 Zusammenfassung und Ausblick 78
Quellen IX
Anhang XII
IV
Abkürzungsverzeichnis
Abk ürzungsverzeichnis
KMU Kleine- und mittelständische Unternehmen
COB Chip on board
KLL Kompakt Leuchtstoff Lampe
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Hallenleuchte "Lucid arena"
Abbildung 2: LED-Leuchtmittel mit E27 Sockel "Lucid PAR 30"
Abbildung 3:LED-Leuchtmittel „Lucid MR16“
Abbildung 4: LED-Deckenrasterleuchte "Lucid square"
Abbildung 5: LED-Einbauleuchte "Lucid downlight"
Abbildung 6: LED-Straßenleuchte "Lucid lane"
Abbildung 7: LED-Profil "Lucid profile"
Abbildung 8: "lucid light engine" von LEIDs in der Bauart COB
Abbildung 9: Elektromagnetisches Spektrum
Abbildung 10: Illustration der Fachbegriffe Lumen, Candela und Lux
Abbildung 11: Energieeffizienz von Beleuchtungstechnik im Vergleich
Abbildung 12: CIE-Farbnormtafel
Abbildung 13: Birne, Lampe, Leuchte
Abbildung 14: Das Prinzip der Lichterzeugung von LEDs
Abbildung 15: Helligkeitsentwicklung von Anorganischen LEDs seit 1970
Abbildung 16: Konstruktiver Aufbau des Gefahrenfeuers
Abbildung 17: "Standard"-LED mit 5mm Durchmesser
Abbildung 18: Schema der Wärmeabgabe einer Power-LED in Chipbauweise
Abbildung 19: Makroaufnahme eines LED-Chips im ausgeschalteten Zustand
Abbildung 20: LED-Chip mit mehreren Einzel-LEDs
Abbildung 21: Beispielhafter Aufbau einer LED mit Phosphorsystem in „Globe-top“-
Ausf ührung.
Abbildung 22: Beispielhafte Spektren von weissen LEDs mit Phosphorsystemen
V
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 23: Emissionsspektren einer Auswahl an verfügbaren Silikat-Farbstoffen
Abbildung 24: LED mit Farbtemperatur 5500K und maximiertem CRI von 96 Ra
Abbildung 25: Biologische und visuelle Wirkungen von Licht
Abbildung 26: Blaue und Rote OLED im Labor
Abbildung 27: Schematischer Aufbau einer OLED
Abbildung 28: OLED für die Raumbeleuchtung
Abbildung 29: Wirkungsgradkette der Beleuchtung, hier Energiesparlampe
Abbildung 30: Empfindlichkeitsverlauf des Auges
Abbildung 31: Theoretische Lumeneffizienz von Weißlicht
Abbildung 32: Energieverbrauch in der EU
Abbildung 33: Sparen mit LED-Beleuchtung
Abbildung 34: Verkettung der Einzelkosten zu den Gesamtkosten
Abbildung 35: Meyer Halogenscheinwerfer Leuchtmittel
Abbildung 36: LEIDs Lucid arena 120 normalweis
Abbildung 37: Meyer Halogenscheinwerfer
Abbildung 38: LEIDs lucid Arena 120
Abbildung 39: Schnittpunkt der Gesamtkosten der LED-Beleuchtung und des
Halogenstrahlers
Abbildung 40: CO 2 -Emissionen pro Jahr im Vergleich
Abbildung 41: Stationen der LED-Ökobilanz
Abbildung 42: „Osram Parathom A55“ LED-Lampe - Abbildung und schematische
Zeichnung.
Abbildung 43: Fertigungsprozess einer weißen LED nach frontend und backend
getrennt
Abbildung 44: Gesamtprimärenergieverbrauch der „Osram Parathom A55“ LED-
Lampe
Abbildung 45: Energieverbrauch beim Herstellen und Verwenden dreier
Beleuchtungstypen
Abbildung 46: Die Lichttechnischen Gütemerkmale und ihre Zusammenhänge
Abbildung 47: Produktlebenszyklus
Abbildung 48: Technologiearten
Abbildung 49: Ablauf eines empirischen Forschungsprozesses
VI
Tabellenverzeichnis
Tabelle 1: Einsparpotenziale der Beleuchtung in Deutschland pro Jahr ................... 38 Tabelle 2: Technische Daten der Leuchten und Leuchtmittel .................................... 42 Tabelle 3: Relatives Schädigungspotenzial von Lichtquellen .................................... 47 Tabelle 4: Umweltgifte der „Osram Parathom A55“ über den kompletten
Lebenszyklus ............................................................................................................. 51
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
Seit Menschen denken können, spielt Feuer eine zentrale Rolle in ihrem Leben. In Zeiten der Unkontrollierbarkeit durch Unwissenheit war es so, dass Feuer in erster Linie Angstgefühle auslöste. Buschbrände oder Blitzeinschläge konnten verehrende Auswirkungen auf Mensch und Tier haben. Doch als der Mensch begann, das Feuer zu beherrschen, lernte er dessen Vorzüge kennen. Feuer spendet Wärme, vertreibt wilde Tiere und lässt das Essen schmackhafter werden. Doch der vielleicht größte Vorteil: Es spendet Licht. Zuerst als einfache Fackel, später als Kerze oder Öllampe und nicht zuletzt die von Eddison erfundene und mit elektrischem Strom betriebene Glühbirne mit Kohledraht. Selbst wenn Glühbirnen nicht wirklich brennen, bezeichnet man ihr Leuchten dennoch als solches, denn die Eigenschaften sind wahrlich dieselben geblieben: Sie sind heiß und spenden Licht.
Der Mensch ist nun abhängig geworden von Licht. Ermöglicht es ihm doch, bis in die Nacht hinein zu arbeiten, zu lesen, sich mit Freunden zu unterhalten oder um in den Straßen der Städte den sicheren Heimweg zu finden.
In der frühen Zeit der Industrialisierung waren Worte wie Klimaschutz und Energieeinsparung sicherlich Fremdworte, man kann sogar mutmaßen, sie haben zu dieser Zeit noch gar nicht existiert. Doch heute ist dies anders, der Klimawandel hat die Erde und seine Bewohner voll im Griff und es wird nach Lösungen gesucht, diesen aufzuhalten. Eine von vielen Wissenschaftlern anerkannte Methode ist die Verringerung des Ausstoßes von CO 2 , das im Volksmund als Treibhausgas bekannt ist. Diese Verringerung kann unter anderem durch die Reduzierung des elektrischen Stromverbrauchs erreicht werden. Eine relativ einfach zu realisierende Maßnahme ist hier der Einsatz effizienter Beleuchtungen. Die LED-Technik wird hierbei eine oder vielleicht auch die entscheidende Rolle in den Anfängen des 21. Jahrhunderts spielen.
Diese Bachelorthesis soll im wahrsten Sinne des Wortes Licht in die Technik und Anwendung dieser modernen Beleuchtungstechnik bringen.
1.2 Zielsetzung der Arbeit
Das Ziel dieser Bachelorthesis ist, die LED-Technik im Bereich der Allgemeinbeleuchtung in seiner Gänze zu erfassen. Betrachtet wird unter anderem das Prinzip ihrer Lichterzeugung, die heute gängigen Bauformen, die Möglichkeit bei der Lichterzeugung zu sparen und die Auswirkungen auf das durch LED beleuchtete Umfeld.
Ein weiterer Bestandteil ist eine Umfrage bei schon vorhandenen und möglichen Neukunden der ingenia LED GmbH. Diese Umfrage soll dem Vertrieb der LED-Beleuchtung Impulse und Informationen geben. Es ist heraus zu finden, warum Unternehmen LED-Beleuchtungen kaufen und wie sich der Nutzen für Unternehmen in Bezug auf energiesparende Beleuchtung maximieren lässt.
Daraus soll eine klare Handlungsempfehlung für den Vertrieb der ingenia LED GmbH geschlussfolgert werden.
2 Das Unternehmen ingenia LED GmbH
2.1 Einblicke in das Unternehmen
Die ingenia LED GmbH wurde Anfang 2010 in Crailsheim durch Steffen Habelt gegründet. Sie ist 100% Tochter der ingenia AG, die ebenfalls ihren Sitz in Crailsheim hat. Die Zugehörigkeit und der Geschäftszweck werden im Firmenprospekt folgendermaßen beschrieben: 1
„Die ingenia LED GmbH gehört zur ingenia Firmengruppe, die sich auf die nächste Generation von modernen, nachhaltigen und umweltfreundlichen Lösungen im Energiesektor konzentriert. (…) Die ingenia LED GmbH vertreibt und projektiert LED-Beleuchtungskonzepte im Industriebereich. Hierzu zählen sowohl KMU als auch Großunternehmen, Kommunen und Hotels. ingenia LED bietet optimale Lösungen für Arbeitssicherheit, Kostenoptimierung und Umweltschutz.“
In den Bereichen
Hallenbeleuchtung (innen/außen), Bürobeleuchtung, Straßen- und Parkplatzbeleuchtung, Werbebeleuchtung und Effektbeleuchtung
sieht die ingenia LED GmbH ihr Kerngeschäft.
Ihre LED-Produkte bezieht die ingenia LED GmbH von einem in Backnang (Baden Württemberg) ansässigen Hersteller, Importeur und Entwickler: der LEiDs GmbH & Co. KG. Die LEiDs GmbH & Co. KG ist die operative Tochter des LED-Herstellers ALDER-Optomechanical Corp. mit Sitz in Taiwan. LEiDs ist zuständig für die Versorgung des europäischen Raums mit LED-Beleuchtung.
1 Vgl. Ingenia LED GmbH - Produktprospekt 2010
2.2 Produktübersicht
Die Produkte der ingenia LED GmbH sind ausschließlich mit sogenannten „High-Power“- oder auch nur „Power“-LEDs ausgestattet. Diese zeichnen sich durch eine enorme Leuchtkraft bei geringem Energieverbrauch aus.
Die abstrahlflächenmäßig größte Leuchte im
Abbildung 1: Hallenleuchte "Lucid arena"
Sortiment ist die Hallenleuchte „Lucid arena“. Sie besitzt 1.120 LEDs auf einer Fläche von
322 x 220 mm. Sie besitzt die Leuchtkraft eines gewöhnlichen 400W Halogenstrahlers (ca. 8000 lm), bei gerade einmal 100W Verbrauch, inkl. Netzteil.
Für den Sockel E27 sind die Leuchten „Lucid PAR 30“ und „Lucid PAR 38“ (ohne Bild) im Sortiment. Diese können sehr einfach durch Auswechseln alter Glühbirnen oder KLL Quelle: LEiDs Produktkatalog 2010 (Energiesparlampen) in vorhandene Fassungen eingesetzt werden.
Zusätzlich verkauft die ingenia LED GmbH Leuchtmittel mit dem Sockel MR 16. Diese werden mit 12V betrieben und können die herkömmlichen Halogenspots ersetzten.
Abbildung 2: LED-Leuchtmittel mit E27 Sockel
Quelle: LEiDs Produktkatalog 2010 Quelle: LEiDs Produktkatalog 2010
Für den Bürobereich bietet die ingenia LED GmbH die Deckenrasterleuchte „Lucid square“. Diese Leuchte ist mit 483 LEDs bestückt und soll die üblichen Leuchtstoffröhren in sogenannten Odenwalddecken ersetzen.
Zusätzlich bietet die ingenia LED GmbH
Abbildung 5: LED-Einbauleuchte
Quelle: LEiDs Produktkatalog 2010
Abbildung 6: LED-Straßenleuchte "Lucid lane" Abbildung 7: LED-Profil "Lucid profile"
Falls benötigt sind sogenannte Multichips oder COB in verschiedenen Bauformen lieferbar. Sie dienen in erster Linie Leuchtenentwicklern dazu, vorhandene Lampen mit LED-Technik aus- und umzurüsten. Sie können auch in der Industrie zum Beispiel an Maschinen oder Laborarbeitsplätzen eingesetzt werden. Eine hohe Lichtausbeute auf kleinstem Raum zeichnet diese Art der LED aus. Bei 10 Watt elektrischer Leistungsaufnahme erzeugt die „lucid light engine“ einen Lichtstrom von 800 lm bei einer Größe von 8,4 x 4,2 x 0,4cm.
3 Grundlagen, Definitionen und Abgrenzungen
3.1 Was ist Licht?
Erste grundlegende naturwissenschaftliche Arbeiten zur Natur des Lichtes stammen aus dem 17. Jahrhundert: 1675 wurde die Emissions- oder Korpuskulartheorie von Isaac Newton (1643 - 1727) und 1690 die Ondulations- oder Wellentheorie von Christian Huygens (1629 - 1695) entwickelt. 2
Nach Newton besteht Licht aus winzigen Korpuskeln oder Partikeln, die von einer Lichtquelle aus geradlinig durch den Raum geschleudert werden. Die Lichtteilchen können von Hindernissen abprallen und die Richtung ihrer Flugbahn verändern. 3 Damit ließen sich zwar nun die geradlinige Ausbreitung des Lichtes, die Reflexion und die Lichtfarbe gut erklären, die teilweise Reflexion und die Brechung an Grenzflächen wurde hiermit aber noch nicht zufriedenstellend beschrieben. 4
Hier erwies sich Huygens Wellentheorie als überlegen. Um 1800 konnte Thomas Young (1773 - 1829) die Wellennatur des Lichtes sogar beweisen. Ebenso wie der Schall kann auch das Licht als ein Wellenphänomen verstanden werden und die Ausbreitung des Lichtes mit allgemeingültigen Gesetzen zur Ausbreitung von Wellen beschrieben werden. Phänomene wie die Beugung, Interferenz und Polarisation des Lichtes waren dadurch erklärbar. 5
Allerdings gelang es erst im Jahre 1861 dem Mathematiker Clerk Maxwell (1831 -1879), die Ausbreitung von Licht als elektromagnetische Welle quantitativ zu beschreiben. 6 Die moderne Lichtquantentheorie unterscheidet sich vom Prinzip her nicht signifikant von den Ansätzen Newtons und Huygens. Im Rahmen des sogenannten Welle-Teilchen-Dualismus werden Korpuskular- und Wellencharakter des Lichts als gleichwertig betrachtet. Allein die Art der Lichtbeobachtung bestimmt, ob das Licht als Teilchen oder als Welle in Erscheinung tritt. 7
2 Vgl. HEINZ, Roland: Grundlagen der Lichterzeugung, S. 13
3 Vgl. HALLER, Hauke: LED-INFO - Das Rechercheportal (www.led-info.de)
4 Vgl. HEINZ, Roland: Grundlagen der Lichterzeugung, S. 13
5 Vgl. HALLER, Hauke: LED-INFO - Das Rechercheportal (www.led-info.de)
6 Vgl. HEINZ, Roland: Grundlagen der Lichterzeugung, S. 13
7 ebenda S. 13
Da die Wellenlängen der elektromagnetischen Strahlung einen großen Bereich umfassen, werden sie in Zehnerpotenzen angegeben. Das Spektrum des sichtbaren
750 nm (rot), entsprechend einer Frequenz von 810 Hz bis 410 Hz. Das
Lichtes umfasst nur einen sehr kleinen Bereich. Er liegt bei etwa 370 nm (violett) bis
Lichtempfinden des menschlichen Auges bezieht sich ausschließlich auf elektromagnetische Wellen, deren Frequenzen im sichtbaren Bereich liegen. Wellen anderer Frequenzen haben keine Farbe. 8
Abbildung 9 zeigt zum einen das komplette elektromagnetische Spektrum, zum anderen das für Menschen sichtbare Spektrum.
8 Vgl. HALLER, Hauke: LED-INFO - Das Rechercheportal (www.led-info.de)
8
3.2 Lichttechnische Grundgrößen und Einheiten
Man unterscheidet
strahlungsphysikalischen die sich auf Strahlung beliebiger Wellenlängen lichttechnischen Größen, die das sichtbare Licht bezogen auf die spektrale menschlichen Auges bezeichnen. Die für das Verständnis dieser Arbeit notwendigen Größen und Einheiten werden auf den folgenden Seiten beschrieben.
Lichtstrom = Lumen (lm): 9 Der Lichtstrom ist die gesamte Lichtleistung die von einer Lichtquelle unabhängig von der Richtung abgegeben wird.
Quelle: PSL ProjektSupport- & Leitung GmbH, 2010
Beispiele: 40W Leuchtstofflampen = 750 - 3200 lm
Lichtstärke = Candela (cd): 10
Die Lichtstärke ist der Teil des Lichtstroms, der in einer bestimmten Richtung, dem sogenannten Abstrahlwinkel (Steradiant (sr)) abgegeben wird. Ein Candela entspricht einem lm pro sr.
9 Vgl. HALLER, Hauke: LED-INFO - Das Rechercheportal (www.led-info.de)
10 Vgl. KRÜCKEBERG, Johannes: Hochleistungs-LEDs in der Praxis, S. 23
Beispiele: 100W Glühlampe = 1.100 cd
Beleuchtungsstärke = Lux (lx): 11
Die Beleuchtungsstärke ist der Lichtstrom pro Flächeneinheit. Ein Lux entspricht einem lm pro m².
Beispiele: Sonnenschein mittags im Freien = bis zu 100.000 lx
Leuchtdichte = L (cd/m²): 12
Die Leuchtdichte ist ein Maß für den Helligkeitseindruck. Sie entspricht dem Lichtstrom je Fläche und Raumwinkel. Das menschliche Auge empfindet Leuchtdichteunterschiede als Helligkeitsunterschiede.
Sonnenoberfläche = 1,5 10 cd/m² Glühdraht einer Glühlampe = 5 35 10 cd/m²
Beispiele:
Moderne Leuchtstofflampe = 0,3 1,5 10 cd/m²
Lichtausbeute = Lumen pro Watt (lm/W) = Energieeffizienz: 13 Die Lichtausbeute oder der Wirkungsgrad ist ein Maß für die Effizienz der Umwandlung elektrischer Energie in sichtbares Licht. Abbildung 11 zeigt die Energieeffizienz verschiedener Beleuchtungstechniken. Die LED befindet sich mittlerweile bei über 120lm/W (Stand Mai 2010), Tendenz weiter steigend. Die
11 Vgl. KRÜCKEBERG, Johannes: Hochleistungs-LEDs in der Praxis, S. 23
12 ebenda, S. 23
13 ebenda, S. 24
Bezeichnungen T5 und T8 stehen für Leuchtstoffröhren verschiedener Durchmesser. Die effizientere T5-Röhre hat einen Durchmesser von 16mm, die T8 hat 26mm.
Quelle: In Anlehnung an „Typen energiesparender Lampen“ des Bayerischen Landesamt für Umwelt, ergänzt durch Daten von
www.cree.com, 2009 Wirkungsgrad = Prozent (%): 14
Der Wirkungsgrad gibt das Verhältnis der abgestrahlten Lichtleistung zur eingesetzten elektrischen Leistung an.
Beispiele: Allgebrauchsglühlampe = 3%
Lichtfarbe: 15
Die Lichtfarbe einer Lichtquelle bezeichnet den Farbeindruck der beim direkten Einfall des Lichtes ins Auge entsteht. Einfarbiges Licht wird durch die dominante Wellenlänge definiert. Mischfarben können entweder durch den Farbort x, y in der
14 Vgl. KRÜCKEBERG, Johannes: Hochleistungs-LEDs in der Praxis, S. 24
15 ebenda, S. 24f
Arbeit zitieren:
B. Eng. Heiko Henn, 2010, Ganzheitliche Betrachtung der Einführung von LED Technologie in Groß- und Mittelstandsunternehmen, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Formatvorlage (Microsoft Word) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Ha...
Für MS Word 2003 - Update 2010
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Formatvorlage (OpenOffice) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Hausar...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 35 Seiten
Formatvorlage / Vorlage zur Erstellung einer Diplomarbeit, Bachelorarb...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 15 Seiten
Formatvorlage / Vorlage für eine Diplomarbeit / Hausarbeit
Für MS Word 2007 - dotx
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Anleitung zum Erstellen schriftlicher Arbeiten: Der Aufbau einer wisse...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 20 Seiten
Erstellen einer schriftlichen Hausarbeit
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Hausarbeit, 14 Seiten
Grundtechniken wissenschaftlichen Arbeitens
Bibliografieren - Reden - Schr...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Skript, 46 Seiten
Ratgeber zur Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten. Diplomarbeiten - ...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 39 Seiten
Elektrotechnik: Ganzheitliche Betrachtung der Einführung von LED Technologie in Groß- und Mittelstandsunternehmen ist nun auf dem Buchmarkt erhältlich
Elektrotechnik: neuer Titel erschienen: Ganzheitliche Betrachtung der Einführung von LED Technologie in Groß- und Mittelstandsunternehmen
Heiko Henn hat einen neuen Text hochgeladen
LED-Beleuchtungen im Haus selbst planen und installieren
Wolfgang Seifert, Hannelore Hanus-Walther
Psychologie1. Eine umfassende Darstellung aus ganzheitlicher Sicht
Grundlagen - Persönlichkeit - ...
Stefan Schmitz
Psychologie 3. Eine umfassende Darstellung aus ganzheitlicher Sicht
Selbstverwirklichung - Einweih...
Stefan Schmitz
Das Buch der ganzheitlichen Darmsanierung
Gesund durch Colon-Hydro-Thera...
Thomas Schultz-Wittner
0 Kommentare