Einleitung
Es kommt ständig in den Medien vor: Die CO2-Emissionen von unserer Technologie erwärmt unsere Erde global; Regenwaldzerstörung für vermeintlich umweltfreundlichen Biosprit in Autotanks; Atomkraftgegner versuchen, den Transport von Atommüll aufzuhalten. Diese und einige andere Nachrichten kommen immer wieder vor, damit die Menschen mehr über ihr Umweltverhalten reflektieren. Doch oft belasten die Menschen die Umwelt nach wie vor.
Technologie ist etwas sehr Unverzichtbares, sie ist faszinierend. Heutzutage kann keiner mehr ohne Auto, Computer, Handy und noch vielen mehr auskommen. Diese technischen Errungenschaften prägen den Menschen das ganze Leben lang. Und die Technologie wirbt immer wieder mit neuen technischen Geräten, die noch besser sei als alles zuvor. Doch man muss bedenken: Jedes technische Gerät ist mit Umweltbelastungen verbunden. Schon bei der Herstellung fallen enorme Mengen CO2, Atommüll und giftiger Chemikalien an. Dies gilt auch für Lebensmittel. Die Herstellung von Rindfleisch produziert Treibhausgasemissionen in Höhe von 12500 CO2-Äquivalent je kg; Geflügel weniger als 7500 CO2-Äquivalent je kg (1). Bei der Herstellung eines Mittelklasse-Pkws wird sehr viel Energie zur Herstellung benötigt. Ist der Pkw dann fertig, wird er von seinen stolzen Besitzern gefahren. Aber er verbraucht viel Sprit und stößt CO2, Stickoxide und einige andere Schadstoffe aus. Das beschleunigt den Treibhauseffekt und sorgt für schlechtere Luft in den Städten. Desweiteren wird eine fossile Ressource zur Kraftstoffherstellung benötigt: Erdöl. Dies ist aber nur begrenzt auf der Erde zu bekommen. Gerade Geländewagen und SUV, die heutzutage modern sind, sind sehr spritdurstig. Wenn die Autos weiterhin so viel Sprit verbrauchen wie heutzutage, wird es in vierzig Jahren kein Erdöl mehr geben, aber Erdöl ist ein sehr wichtiger Rohstoff, aus dem auch Kunststoffe gewonnen werden (2). Deshalb ist es wichtig, dass die Bevölkerung sich für eine bessere Umwelt einsetzt und über ihr Umweltverhalten bzw. CO2-Abdruck mehr reflektiert. Eine bessere Umwelt ist nämlich auch wichtig für die zukünftige menschliche Existenz, denn je mehr Umweltbelastungen es gibt, umso mehr Naturkatastrophen treten beispielsweise auf.
Das Problem der Energieversorgung
Unser Energiebedarf steigt stetig. Elektrische Energie spielt für unseren Alltag eine immer größere Rolle. Sie wird benötigt, um Arbeitsabläufe zu automatisieren, ein angenehmes Klima in Gebäuden zu schaffen (Heizung, Lüftung, Beleuchtung), elektronische Datenkommunikation zu ermöglichen und noch für viele andere Bereiche. Aber wo kommt unsere Energie her? Sie wird in Kraftwerken erzeugt, die auf unterschiedliche Energieformen basieren. Ein Kohle- oder Gaskraftwerk basiert auf Verbrennungsenergie, ein Atomkraftwerk auf nuklearer Energie, eine Wind- oder Wasserkraftanlage auf Strömungsenergie und eine Solarzelle auf Lichtenergie. Doch viele Energieformen bereiten Probleme. Dies sind diejenigen, bei denen fossile Rohstoffe benötigt werden (Kohle, Gas, Uran, ). Das erste Problem besteht darin, dass diese fossilen Rohstoffe nur begrenzt zur Verfügung stehen. Das zweite Problem ist die Umweltbelastung:
Bei der Verbrennung von fossilen Brennstoffen entstehen eine große Menge an Treibhausgasen und anderen Luftschadstoffen. Das Problem bei der Atomenergie ist der radioaktive Abfall. Nach der Uranverwertung bleibt ein radioaktiver Abfall übrig, der in Endlagern gelagert werden muss. Desweiteren ist Atomenergie eine sehr riskante Technologie. So ist in Tschernobyl ein schwerer Reaktorunfall geschehen, der einige Gebiete radioaktiv belastete. Um die Umweltbelastungen dieser fossilen Rohstoffen vermindern zu können, muss man auf erneuerbare Energien wie Sonne, Wind, Wasser, Biomasse oder Geothermie umsteigen. Die erneuerbaren Energien haben den großen Vorteil, dass sie von der Herstellung abgesehen keine Schadstoffe ausstoßen und keine fossilen Ressourcen verbrauchen. Aber noch sind viele erneuerbaren Energieformen noch nicht leistungsfähig genug, um den gesamten Energiebedarf der Bevölkerung zu decken. Es ist ein großes Forschungsziel, erneuere Energieformen leistungsfähiger zu machen. Neben den erneuerbaren Energien kann noch in Haushalten und öffentlichen Institutionen Energie gespart werden. Dies erfolgt beispielsweise durch effiziente Wärmeisolation, sodass Wärmeenergie nicht so schnell verloren geht und somit das Heizungssystem weniger Energie verbraucht. Außerdem werden elektrische Geräte immer sparsamer angeboten. Ab 2012 soll es beispielsweise
Arbeit zitieren:
Patrick Linker, 2011, Warum Umweltschutz ein gutes politisches Ziel ist, München, GRIN Verlag GmbH
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