Inhaltsverzeichnis
INHALTSVERZEICHNIS II
ABBILDUNGSVERZEICHNIS IV
DANKSAGUNG V
KURZFASSUNG 1
EXECUTIVE SUMMARY. 2
1. EINLEITUNG 3
1.1 PROBLEMSTELLUNG 3
1.2. ZIELSETZUNG UND FORSCHUNGSFRAGE. 4
1.3. AUFBAU DER ARBEIT 5
1.4. GRAFISCHE DARSTELLUNG DES AUFBAUS DER ARBEIT 6
2. GRUNDLAGEN DER PERSONALBESCHAFFUNG 7
2.1. DEFINITION UND ABLAUF 7
2.2. INTERNE PERSONALBESCHAFFUNG 10
INTERNE STELLENAUSSCHREIBUNG 12
VERSETZUNG 13
ÜBERSTUNDEN/MEHRARBEIT 13
URLAUBSMANAGEMENT 14
PERSONALENTWICKLUNG 14
2.3. EXTERNE PERSONALBESCHAFFUNG 14
STELLENANZEIGE 16
PERSONALBERATUNG 17
HEAD -HUNTING 18
NETZWERKE 18
ONLINE RECRUITING 18
3. ELECTRONIC RECRUITING 19
3.1. DEFINITION 20
3.2. ABGRENZUNG VON E-RECRUITING ZUM REKRUTIERUNGSPROZESS 21
3.3. RELEVANZ VON E-RECRUITING IN ÖSTERREICH 22
3.4. E-RECRUITING INSTRUMENTE 24
II
JOBB ÖRSEN UND KARRIERE PORTALE 25
STELLENANGEBOTE AUF DER UNTERNEHMENSEIGENEN WEBSITE 28
4. SOCIAL MEDIA INSTRUMENTE 33
4.1. DEFINITION UND ZIELE VON SOCIAL MEDIA UND WEB 2.0 33
4.2. WEB 2.0 UND SOCIAL MEDIA INSTRUMENTE FÜR DIE PERSONALSUCHE. 34
4.3. AUSGEWÄHLTE SOCIAL MEDIA INSTRUMENTE FÜR DAS E-RECRUITING 35
SOZIALE NETZWERKE AM BEISPIEL VON FACEBOOK 37
BUSINESS NETZWERKE AM BEISPIEL VON XING 39
MICROBLOGS AM BEISPIEL VON TWITTER 41
4.4 BEST PRACTICES IN SOCIAL MEDIA 42
4.5. NUTZUNG UND RELEVANZ VON SOCIAL MEDIA INSTRUMENTEN IN ÖSTERREICH 47
5. FAZIT UND AUSBLICK 49
LITERATURVERZEICHNIS 51
III
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1 Grafische Darstellung des Aufbaus der Arbeit - Eigene Darstellung.
Abbildung 2 Interne Personalbeschaffung
Abbildung 3 Externe Personalbeschaffung
Abbildung 4 Die Nutzung von Printmedien zur Veröffentlichung von
Stellenanzeigen
Abbildung 5 Veröffentlichung von Stellenanzeigen
Abbildung 6 Typologie von kommerziellen Jobbörsen
Abbildung 7 Karriere Portal Siemens Österreich
Abbildung 8 Social Media Instrumente Überblick
Abbildung 9 Bertelsmann Create your own career
Abbildung 10 Otto Group Karriere Portal
Abbildung 11 Otto Group Karriere Facebook Fanpage
Abbildung 12 Bayer Business Consulting
Abbildung 13 DB Karriere Facebook Fanpage
Abbildung 14 DB Karriere Twitter Portal
IV
Danksagung
Ich bin kein Fan der öffentlichen, schriftlichen, für alle Zeiten festgehaltenen Äußerungen von Dankesworten, aber gerade in diesem Fall, nach sehr turbulenten und anstrengenden Monaten meines Lebens, ist es mir ein Anliegen bestimmten Menschen zu danken.
Zu Beginn möchte ich sehr gerne meinen Eltern danken, die mich in den letzten Jahren während meiner Schulzeit und meines Studiums finanziell wie auch moralisch immer unterstützt haben. Vor allem, dass sie immer an mich geglaubt haben. Besonderer Dank gilt meiner Mama, die meine Arbeit ständig korrigiert hat.
Als nächstes gilt großer Dank meinen besten Freunden, die immer ein offenes Ohr für mich hatten und mir ständig zur Seite standen. Und auch für die Unterstützung in Zeiten, in denen meine Motivation nicht ausreichend vorhanden war.
Besonderer Dank gilt auch einen guten Studienkollegen, Dominik Hager. Danke für all die hilfreichen Tipps und die seelische Unterstützung.
Nicht zu vergessen, Herrn Prof. Mag. (FH) Andreas Greiner, vielen Dank für die großartige Unterstützung und Betreuung beim Unternehmensprojekt II „EBM“ wie auch für das konstruktive Feedback dieser Arbeit und ihre Bereitschaft auf Fragen meinerseits jederzeit zu antworten. Und Herrn Prof. (FH) Mag. Gerald Petz, Studiengangsleiter Marketing und electronic Business, für Ihre Unterstützung und Beratung während des Studiums.
Kurzfassung
Wer nicht im Netz ist, spielt nicht mehr mit, weder als Arbeitgeber, noch als Arbeitnehmer. Auf der Suche nach dem optimalen Mitarbeiter kommt man heute am World Wide Web nicht mehr vorbei.
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit den wichtigsten Instrumenten des E-Recruitings, welche im Rahmen der externen Personalbeschaffung zum Einsatz kommen. Zusätzlich sind noch Social Media Dienste beleuchtet worden, die relevant für die Personalsuche sind.
Diese Bachelor Arbeit gliedert sich in 3 Bereiche. Teil 1 beschreibt grundlegend die wichtigsten Personalbeschaffungswege intern wie auch extern. Teil 2 ist der Hauptteil dieser Arbeit und beschäftigt sich mit dem externen Beschaffungsinstrument E-Recruiting und die relevanten Nutzungsmöglichkeiten dieser Instrumente. Der Abschluss dieser Arbeit, als Teil 3 ist dem Bereich Social Media für die Personalbeschaffung gewidmet. Dabei werden die wichtigsten Social Dienste für die Personalbeschaffung, die sich in den letzten Jahren etabliert haben dargestellt.
Zusammenfassend kann man sagen, dass Unternehmen alle Möglichkeiten der Personalsuche aktiv nutzen müssen, um sich im Wettbewerb um Fach- und Führungskräfte optimal zu positionieren. Zu diesen Möglichkeiten gehören der eigene Internet-Auftritt (Homepage) mit Stellenangeboten und offensivem Personalmarketing, Kooperationen mit Jobbörsen und -portalen, Inserate in den regionalen und überregionalen Tageszeitungen und Fachzeitschriften, Karrieremessen und aktives Hochschulmarketing sowie der Einsatz von Personalberatungen. Weiteres müssen im Sinne einer Kundenbeziehung alle Kommunikationswege zur Ansprache der Kandidaten auch weiterhin verarbeitet werden, sowohl online als auch offline. Somit werden alle Arten von Bewerbungen - ob als E-Mail, Papier, Fax oder Online - zugelassen und im Unternehmen opitmal weiterbearbeitet. Dabei kann die Hilfe von professionellen Jobportalen und Personalmanagement-Dienstleistern mit enstprechenden Instrumenten als Unterstützung bei der Bewältigung der administrativen Teile dieser Aufgabe in Anspruch genommen werden.
Executive Summary
It is important for companies to be available on the world wide web in order to improve the recruiting process not only for the employer themselves but also for the employee .In search of the best employees for a company firms can’t ignore the World Wide Web anymore.
The in-hand thesis deals with the most significant tools for e-recruiting, which are a part of the external recruitment. Additionally social media services have been highlighted which are relevant to the recruitment process.
This bachelor thesis is divided into three category groups. The first part describes the most important ways of internal and external recruiting. The main part of this bachelor thesis is part two. Part two is about the tool electronic recruit-ing, especially the most relevant opportunities of using those instruments for per-sonnel recruitment. Part 3 is the area dedicated to social media for recruitment. In this case the most important social media tools were represented for the potential measures of recruiting that have been established in the last few years.
In conclusion I would like to say that companies have to use all different ways of recruiting for an active personnel search. Therefore they can optimize their position in the war of talents. For the best performance a company should include their own website with situations offered and active human resource marketing, cooperation with job markets and portals, job-insertions in regional newspapers and professional journals. Representing the company at job fairs at universities is also important. The input of professional consulting firms for recruiting are also necessary. In terms of customer relationships every company should deal with all different kinds of communication both either online and offline. All applications (e-mail, paper, fax or online applications) for a job must be allowed and worked on to get a high employer branding and a good reputation. It is very useful to ask for help at professional consulting firms for the recruiting department and try using different job portals like monster or Xing. Those measures could support the different recruiting parts in a company and can decrease the recruiting process workload and costs.
1. Einleitung
1.1. PROBLEMSTELLUNG
Nach der Wirtschaftskrise, die zwar noch nicht ganz überstanden ist, jedoch der Aufschwung schon in Sicht ist, suchen immer mehr Unternehmen wieder hochqualifizierte Arbeitskräfte 1 . Dieses Jahr rechnen viele Firmen schon wieder mit einem Nettozuwachs der Mitarbeiteranzahl von ca. 2 % 2 . Jedoch wie findet ein Betrieb die besten Arbeitskräfte, Hochschulabsolventen und Professional? Dies ist die entscheidende Frage für viele Unternehmen heutzutage. Ein immer härter werdender Kampf, der sogenannte „War of Talents“ geht in die nächste Runde. Mit dieser Thematik beschäftigten sich auch wieder zahlreiche Aussteller auf der Messe „Zukunft Personal“ 2010 in Köln. Dabei konnte man eine besonders starke Fokussierung auf E-Recruiting und auf Social Media Instrumente im Bereich Personalbeschaffung verzeichnen 3 .
Denn mit jeder Arbeitsstelle, die mangels qualifizierter Bewerber unbesetzt bleibt, werden Wachstumschancen des Unternehmens verschenkt. Solche Entwicklungen kann sich kein Unternehmen mehr erlauben. Aus diesem Grund ist die Personalsuche und -auswahl zu einem der wichtigsten strategischen Erfolgsfaktoren für Unternehmen geworden. 4 Dabei reichen die traditionellen Instrumente der Personalbeschaffung schon lange nicht mehr aus. Wachsende Unternehmen müssen zusätzliche Maßnahmen in der Personalbeschaffung finden, damit der Faktor Mitarbeiter nicht zu einem Engpass wird 5
Der Begriff E-Recruiting ist in unserer heutigen multimedialen Zeit bei weitem kein Fremdwort mehr. Das Internet feierte schon vor einigen Jahren seinen Einzug in die Personalabteilungen. Mitte der neunziger Jahre breitete sich ein Trend aus den USA auch in Europa aus. Klassische Print-Stellenanzeigen wurden internetgerecht aufbereitet und in einfachen Onlinejobbörsen publiziert. 6
1 Vgl. Weber, Personalmagazin/Trends, 11/2010
2 Vgl. Studie E-Recruiting Trends in Österreich, 2010
3 Vgl. Computerwoche, 11/2010
4 Vgl. Lohberg, 2006, s. 85
5 Vgl. Hünnighausen, 2002, s.11
6 Vgl. Hünninghausen, 2002, s. 297
Das Internet hat sich mittlerweile auch zu einem der bedeutendsten Kommunikations- und Informationsmedien für Österreich entwickelt. Mittlerweile sind schon durchschnittlich 80 % der Österreicher im Internet präsent. 7 In den vergangenen Jahren hat auch in den Personalabteilungen die Bedeutung des Internets bei der Mitarbeitersuche deutlich zugenommen. Das Medium Print dagegen verliert immer mehr an Stellenwert 8 . Mittlerweile werden schon 8 von 10 freien Vakanzen auf der eigenen Unternehmenswebsite und beinahe schon 7 von 10 Stellen in Internet-Jobbörsen ausgeschrieben. 9
Dabei handelt es sich nicht darum, ausschließlich E-Recruiting Instrumente und Social Media Dienste für die Personalbeschaffung zu nützen, sondern den richtigen Mix an unterschiedlichen Instrumenten der klassischen Personalbeschaffung wie auch von Online-Maßnahmen zu entwickeln, da jede Stelle verschiedene An-forderungen an unterschiedliche Zielgruppen aufweist.
1.2. ZIELSETZUNG UND FORSCHUNGSFRAGE
Das Ziel meiner Bachelor Arbeit I besteht darin, die Nutzungsmöglichkeiten des E-Recruitings für Personalmanager zu betrachten und zu analysieren und diese Instrumente auch mit den Nutzungsmöglichkeiten von Social Media Diensten zu beschreiben. Dabei soll die Erkenntnis gewonnen werden, welche Möglichkeiten sind am derzeitigen Markt vorhanden und welche Instrumente schon von einigen namenhaften Unternehmen verwendet werden. Da wie bereits im Kapitel 1.1. PROBLEMSTELLUNG erwähnt, die Thematik der Personalbeschaffung für Unternehmen sich sehr gewandelt hat, werden diese neuen Instrumente genauer betrachten.
Das Fazit meiner Arbeit soll eine klar, strukturierte Antwort auf diese Fragestellung ergeben:
7 Vgl. http://www.statistik.at/web_de/statistiken/informationsgesellschaft/ikt-einsatz_in_haushalten/020542.html
8 Vgl. Gilles, Der Handel Nr. 10/Karriere & Personal, 10/2010
9 Vgl. Studie Recruiting Trends in Österreich, 2010,
Welche Möglichkeiten bietet das E-Recruiting für Personalmanager?
Was ist E-Recruiting?
Welche E-Recruiting Instrumente werden in Österreich von Personalmanagern heutzutage genutzt?
Wie können Social Media Instrumente effizient bei der Personalsuche eingesetzt werden?
1.3. AUFBAU DER ARBEIT
Das Thema meiner Bachelor Arbeit I soll die Analyse von E-Recruiting Instrumenten in österreichischen Unternehmen sein und welche Social Media Instrumente, sich für den Bereich der Personalbeschaffung eignen. Zu Beginn dieser Arbeit wird der Bereich interne und externe Personalbeschaffung und die dazugehörigen Instrumente kurz und klar beschreiben. Zum Einstieg in das Thema E-Recruiting wird zunächst der Personalbeschaffungsprozess dargestellt, wobei nicht im Detail auf den umfangreichen Prozess der Personalauswahl eingegangen wird. Da E-Recruiting eine externe Beschaffungsmethode ist, wird dieses Thema das Hauptkapitel für diese Arbeit sein. Dabei sollen besonders die Instrumente für E-Recruiting erklärt und die Akzeptanz dieser Instrumente von österreichischen Unternehmen analysiert werden. Diese Arbeit fokussiert sich genau genommen auf Jobbörsen und Karriereportale und die unternehmenseigene Website. Anhand dieser Betrachtung sollen die Vor- und Nachteile aufgezeigt werden. Weiteres werden die Möglichkeiten von E-Recruiting Maßnahmen, insbesondere in Verbindung von Social Media Werkzeugen in Unternehmen betrachtet. Es soll auch geklärt werden, welche Social Media Instrumente für den Bereich E-Recruiting geeignet sind und welche mittlerweile in Unternehmen von Personalmanagern schon eingesetzt werden. Es werden Ergebnisse der Studie „Social Media Trends 2010“ zur Situationsbestimmung herangezogen.
Zusätzlich gilt für die gesamte Arbeit folgendes: erfolgt im Text zugunsten der besseren Lesbarkeit keine explizite Differenzierung zwischen der weiblichen und männlichen Form, so sind dennoch stets beide gemeint.
2. Grundlagen der Personalbeschaffung
2.1. DEFINITION UND ABLAUF
Der Begriff Personalbeschaffung stammt aus dem Bereich der Personalwirtschaft und gehört seit den letzten Jahren zu den wichtigsten Instrumenten der Personalwirtschaft. Da der Faktor Arbeit immer noch ein enormer kostenträchtiger Produk-tionsfaktor ist. 10
Jedoch sollte man beachten, dass der Terminus Beschaffung für die Personalwirtschaft laut Literatur nicht ganz zutreffend ist. Da dieser Begriff der Beschaffung auch die Bereitstellung von Rohstoffen oder Kapital bedeuten könnte. Dennoch hat sich diese Bezeichnung Personalbeschaffung in der Praxis durchgesetzt. 11 Zusätzlich kann auch der Begriff der Personalgewinnung oder der Personalsuche verwendet werden.
Die Personalbeschaffung beschäftigt sich mit der Bereitstellung der erforderlichen Arbeitskräfte für das Unternehmen. Hierbei gibt es bestimmte Faktoren, die die Anzahl der erforderlichen Arbeitskräfte maßgeblich beeinflussen. Diese Faktoren können qualitative, quantitative, zeitliche und örtliche Aspekte haben 12 . Die Personalbeschaffung baut dabei auf die Personalbedarfsplanung auf. Um eine solche Maßnahme, wie eine Personalbedarfsplanung zu beginnen, muss eine personelle Unterdeckung festgestellt werden 13 .
Laut Literatur wird die Thematik Personalbeschaffung der Personalwirtschaft oder auch dem Personalmarketing zugewiesen. In vielen Unternehmen ist der Bereich der Personalbeschaffung ein Teil des Personalmarketings geworden. Im Personalmarketing wird die Personalbeschaffung als zweiseitiger Prozess gesehen. Früher wurde die Personalgewinnung aus der Sicht des Unternehmens im Bereich der Personalwirtschaft umgesetzt, jedoch mussten die Personalleiter durch einen erheblichen Umdenkungsprozess gehen. Hierbei sollte man bedenken, dass im Personalmarketing der Bewerber als Kunde betrachtet wird und die eingeleiteten Maßnahmen orientieren sich an den Bedürfnissen des Kunden.
10 Vgl. Albert, 2008, s. 103
11 Vgl. Kaiser, 1994, s. 16
12 Vgl. http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Archiv/72030/personalbeschaffung-v6.html
13 Vgl. Olfert, 2008, s. 101
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Sabrina Bachinger, 2011, Analyse von Online Recruiting Instrumenten, München, GRIN Verlag GmbH
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