Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 3
2. Politische Ereignisse in Rom - die Situation von 66 v. Chr. 4
2.1 Der Konflikt 4
2.2 Die Rache 4
2.3 Catilina und Piso 5
2.4 Cäsar und Crassus 5
3. Handlungen Caesars nach 66 v. Chr. und deren Auswirkung in der Katilinarischen
Verschwörung von 63 v. Chr 6
3.1 Das Verfahren gegen Piso 6
3.2 Der Prozess um Rabirius 6
3.3 Caesar als Pontifex maximus 7
4. Die Katilinarische Verschwörung 8
4.1 Catilina 8
4.2 Der Beginn 9
4.3 Cicero handelt 9
4.4 Die Allobroger 9
4.5 Caesars Position 10
4.6 Caesars Rede 11
5. Fazit 12
6. Literaturverzeichnis 13
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1. Einleitung
Gaius Julius Caesar war ein Mann der Tat und man kennt ihn in erster Linie dank seiner Taten. Er war einer der hervorragendsten Feldherren aller Zeiten und hinterließ glänzende Aufzeichnungen über seine Kriegsstrategien. Zudem war er ein geehrter Politiker und Staatsmann, außerdem sehr rede- und literaturbegabt.
Die Zeit der Katilinarischen Verschwörung erwischte ihn, als er sich gerade den Weg zum Prätor verschaffte. Diese Zeit hinterließ ihre Spuren auf seinem weiteren Weg zum Konsulat. Aber Caesar war berühmt für seine Fähigkeit, sich schnell von den Niederlagen zu erholen und der neuen Situationen anzupassen.
Ich habe mir als Ziel dieser Arbeit vorgenommen, einige Tatsachen und Ereignisse als Beweise für Caesars Nichtbeteiligung an dieser Verschwörung aufzuführen. Ich werde nicht seine politische Laufbahn bis zum Zeitpunkt der Verschwörung darlegen und auch nicht das Geschehen danach. Als Einstieg wähle ich zwei konkrete Zeitpunkte, nämlich die Zeit von 66 v. Chr. und die Zeit von 63 v. Chr. Ich möchte mich besonders auf Caesars Vorgehensweise konzentrieren und versuchen zu deuten, wie und warum er so handelte. Die in dieser Arbeit beschriebenen Personen und deren Verhältnisse sollen auch dafür Klarheit schaffen. Als Unterstützung dienten mir bei dieser Ausarbeitung die schriftlichen Quellen von Sallust, Sueton und Plutarch.
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2. Politische Ereignisse in Rom - die Situation von 66 v. Chr.
2.1 Der Konflikt
Am Ende des Jahres 66 v. Chr. gewannen Publius Sulla und Autronius Paetus das Konsulat für das Jahr 65. Sulla bereicherte sich als Verwandter des Diktators während der Proskriptionen vom Juni 81 und war sehr berühmt für seine Korruptionen und Drohungen beim Ausüben seiner Ämter. Das kürzlich entstandene Gesetz besagte aber, dass Kandidaten, die an Verbrechen solcher Art beteiligt seien, nicht nur ihr Amt einbüßen sollen, sondern gar zur gesetzlichen Strafe verurteilt werden sollen: L. Tullo et Mʹ. Lepido consulibus P. Autronius et P. Sulla designati consules 1 Sullas und Autronius’ Gegenkandidaten, Aurelius legibus ambitus interrogati poenas dederant.
Cotta und Manlius Torquatus, bedienten sich sofort dieses Gesetzes und warteten nicht lange, die Konsuln wegen Amtsmissbrauchs anzuklagen. Die Kläger hatten Erfolg und die Konsuln Sulla und Paetus verließen ihre Ämter. Cotta und Torquatus wurden Konsuln für das Jahr 65.
2.2 Die Rache
Selbstverständlich war die Sache damit nicht vom Tisch. Autronius und Sulla wollten ihre Annullierung nicht wahrhaben. Ab dem 1. Januar, als Cotta und Torquatus ihre Ämter antraten, wurden schon die ersten Anzeichen einer Verschwörung sichtbar: Man plante die neuen Konsuln mitsamt anderer Senatoren zu töten und die hohen Ämter selbst zu besetzen: […] in Capitolio 2
Kalendis Ianuariis L. Cottam et L. Torquatum consules interficere, ipsi fascibus conreptis […]. Die neuen Konsuln waren rechtzeitig in Kenntnis gesetzt worden und stellten an dem Tag bewaffnete Wächter vor dem Senatsgebäude auf. Der Angriff der Verschwörer musste auf einen anderen Tag verschoben werden, doch auch an diesem erreichte der geplante Angriff sein Ziel nicht - sei es aufgrund schlechter Organisation oder wegen zu impulsiver Handlungen Catilinas: […] quod ni Catilina maturasset pro curia signum sociis dare, eo die post conditam urbem Romam
pessumum facinus patratum foret. quia nondum frequentes armati convenerant, ea res consilium 3
diremit.
1 Sall. Cat. 18,2.
2 Sall. Cat. 18,5.
3 Sall. Cat. 18,8.
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Arbeit zitieren:
Swetlana Krieger, 2009, Cäsars Rolle in der Katilinarischen Verschwörung, München, GRIN Verlag GmbH
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