Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung 1
2 Die Urteile nach Kant 2
2.1 Analytische und synthetische Urteile 2
2.1.1 Analytische Urteile 2
2.1.2 Synthetische Urteile 3
2.2 A priori und a posteriori 4
2.2.1 A priori 4
2.2.2 a posteriori 5
2.3 Urteilsarten 5
2.3.1 analytische Urteile a priori 5
2.3.2 synthetische Urteile a posteriori 6
2.3.3 synthetische Urteile a priori 7
3 Über den Zweck synthetischer Urteile a priori 8
4 Einwände 11
5 Schluss 12
2
1 Einleitung
In der nachfolgenden Arbeit soll die Frage, ob synthetische Urteile a priori für die Zwecke Kants unabdingbar sind, Beantwortung finden. Dazu soll zunächst die Einteilung der Urteile, wie in den Werken Immanuel Kants, der Kritik der reinen Vernunft 1,i und den Prolegomena zu einer jeden künftigen Metaphysik, die als Wissenschaft wird auftreten können 2,ii dargestellt, betrachtet und anschließend die Absicht Kants herausgearbeitet werden um letztlich zur Prüfung nach Alternativen oder Bestätigung zu suchen. Im Wesentlichen wird sich diese stark am Text orientierende Arbeit mit dem Anliegen Kants beschäftigen, Vernunfterkenntnis nicht anhand von irgendwelchen Begrifflichkeiten darzustellen, sondern auf reine Vernunft zu beziehen. Stammen Begriffe aus der Erfahrung, so sind sie empirisch, entspringen sie aber aus dem Vernunftvermögen selbst, so nennt Kant sie rein 3,iii . Zusammenfassend erläutert Kant in der KrV die Möglichkeiten menschlicher Vernunft und die Grundlagen unseres Erfahrungswissens und der wissenschaftlichen Erkenntnis 4 . In den Prolegomena 5 versucht Kant, seine Vorstellungen die er in der vom Publikum oft als schwierig zu verstehenden KrV erläutert noch einmal zu verdeutlichen.
Das Verständnis des Ansinnen Kants durch seine Urteilsarten seine Erkenntnistheorie zu begründen soll hier gezeigt werden. Was sind die Zwecke Kants, warum teilt er so ein und ist dies überhaupt haltbar?
1 Kant, Immanuel: Kritik der reinen Vernunft: Hamburg, Felix Meiner Verlag, 1998 (Nachfolgend Kant, Immanuel: KrV. genannt [Zitation nach Akademieausgabe]).
2 Kant, Immanuel: Prolegomena zu einer jeden künftigen Metaphysik, die als Wissenschaft wird auftreten können. Hamburg, Felix Meiner Verlag, 2001 (Nachfolgend Kant, Immanuel: Prol. Genannt [Zitation nach Akademieausgabe]). 3 e. Freiburg
(Breisgau) - München. Karl Alber Verlag. 1996. (Nachfolgend: Baumgartner, Michael: Kritik genannt) S. 11.
4 Baumgartner, Michael: Kritik. S. 11.
5 Vorbemerkungen, Einleitung zu einer Wissenschaft.
2 Die Urteile nach Kant
Urteilen ist im wesentlichen Denken, und dieses ist die Verknüpfung von Vorstellungsinhalten zur Einheit des (logischen) Bewusstseins. 6,iv
2.1 Analytische und synthetische Urteile
Bereits in der Einleitung der KrV schafft Kant ein System analytischer und synthetischer Urteile. Analytisch bezeichnet hierbei zergliedernd, synthetisch ist hier als verknüpfend zu sehen 7 .
8 Die Unterscheidung in analytisch und
synthetisch hängt somit vom Verhältnis von Subjekt- und Prädikatsbegriff zueinander ab.
2.1.1 Analytische Urteile
In einem analytischen Urteil enthält das Prädikat nur etwas, was bereits im Subjekt
Subjekt A als etw 9 . , weil jene durch das
Prädikat nichts zum Begriff des Subjekts hinzutun, sondern diesen nur durch Zergliederung in seine Teilbegriffe zerfällen, die in selbigem schon (obgleich verworren) gedacht waren 10 Analytische Urteile sind demnach Zergliederungen aus etwas bereits
erläuternd [und fügen] zum Inhalte der Erkenntnis nichts hinzu. Analytische Urteile sagen im Prädikate nichts als das, was im Begriffe des Subjekts schon wirklich und mit 11 Nehmen wir Kants Beispiel aus den Prolegomena
6 Vgl.: Eisler, Rudolf: Kant-Lexikon. Nachschlagewerk zu Kants sämtlichen Schriften, Briefen und handschriftlichem Nachlass. Hildesheim-Zürich-New York, Georg Olms Verlag. 1994 (Nachfolgend Eisler, Rudolf: Kant-Lexikon genannt) S. 558
7 Vgl. Eisler, Rudolf: Kant-Lexikon. S. 524 8 Kant, Immanuel: KrV B10
9 Kant, Immanuel: KrV B10
10 Kant, Immanuel: KrV B11 11 Kant, Immanuel: Prol. 266
Arbeit zitieren:
Oliver Neumann, 2010, Sind synthetische Urteile a priori für Kants Zwecke unabdingbar?, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Formatvorlage (Microsoft Word) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Ha...
Für MS Word 2003 - Update 2010
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Formatvorlage (OpenOffice) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Hausar...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 35 Seiten
Formatvorlage / Vorlage zur Erstellung einer Diplomarbeit, Bachelorarb...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 15 Seiten
Formatvorlage / Vorlage für eine Diplomarbeit / Hausarbeit
Für MS Word 2007 - dotx
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Anleitung zum Erstellen schriftlicher Arbeiten: Der Aufbau einer wisse...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 20 Seiten
Erstellen einer schriftlichen Hausarbeit
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Hausarbeit, 14 Seiten
Grundtechniken wissenschaftlichen Arbeitens
Bibliografieren - Reden - Schr...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Skript, 46 Seiten
Ratgeber zur Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten. Diplomarbeiten - ...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 39 Seiten
Philosophie - Philosophie des 17. und 18. Jahrhunderts: Sind synthetische Urteile a priori für Kants Zwecke unabdingbar? ist nun auf dem Buchmarkt erhältlich
Philosophie - Philosophie des 17. und 18. Jahrhunderts: neuer Titel erschienen: Sind synthetische Urteile a priori für Kants Zwecke unabdingbar?
Oliver Neumann hat einen neuen Text hochgeladen
Relato de la vida y el carácter de Immanuel Kant
Ludwig Ernst Borowski, Agustín González Ruiz
Fundamentación de la metafísica de las costumbres : Immanuel Kant
Javier Echegoyen Olleta, Miguel García-Baró
Gesamtausgabe Abt. 2 Vorlesungen Bd. 25. Phänomenologische Interpretat...
Martin Heidegger, Ingtraud Görland
Gesamtausgabe Abt. 2 Vorlesungen Bd. 25. Phänomenologische Interpretat...
Martin Heidegger, Ingtraud Görland
0 Kommentare