Inhaltsverzeichnis
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I. Einleitung 3
II. Hauptteil 4
III. Fazit 7
IV. Quellenverzeichnis 8
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I. Einleitung
Um auf die Ausgangsthese einzugehen, ob Globalisierung für die Jugend als Chance oder Bedrohung gesehen werden kann, sollte man das Thema aus zwei Blickwinkeln betrachten. Zwar eröffnet Globalisierung für Jugendliche neue Möglichkeiten und Chancen, diese sind jedoch mit Risiken verbunden.
Die Ausbildung in verschiedenen Berufszweigen floriert und bietet somit neue Möglichkeiten. Das Betreiben eines internationalen Handels wurde möglich, auch der gesellschaftliche Wohlstand konnte gemehrt werden.
Und banale heutzutage für uns alltägliche Dinge wie ganzjährig frisches Obst zu essen, billige Waren einzukaufen wurden erst durch die Globalisierung ermöglicht. Auch das Bereisen der ganzen Welt wurde erst dadurch möglich sowie die internationale Kommunikation. Trotz der Vorteile sind die Chancen der Globalisierung allerdings mit Risiken verbunden.
Es wird somit die These vertreten, dass durch die ökonomische Globalisierung und die freie Marktwirtschaft ein Wandlungsprozess im Bereich der Arbeitswelt und somit der Arbeitsgesellschaft folgert in die auch die Jugend mit eingebunden wird. Die Folgen des Wandlungsprozesses haben in Bezug auf die
Sozialisationsbedingungen der Jugendphase Verdrängungen im Bereich der Bildung und dem Berufssystem ausgelöst.
Stellt sich nun die Frage, ob Jugendlichen durch die Auswirkungen der Globalisierung mehr Chancen in Bezug auf den Übergang in das Berufssystem ermöglicht wird oder die Globalisierung eher eine Bedrohung für den fließenden Übergang in die Berufswelt ist? Es kann jedoch nicht auf alle Folgen und Auswirkungen des
Globalisierungsprozesses in Bezug auf die Jugend eingegangen werden, jedoch werden einzelne Teilaspekte näher beleuchtet.
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II. Hauptteil
Das wirtschaftliche Wachstum der Nachkriegszeit in den 60er Jahren, die Globalisierung sowie Veränderungen im bildungspolitischen Zweig haben in Deutschland einen Wandel im primären und sekundären Sektor zum Übergang in den tertiären Sektor hervorgerufen. Die Globalisierung und der Dienstleistungssektor setzen somit auf das Wissen und Qualifikation als Kapital, eine nachindustrielle Gesellschaft nimmt den Platz ein. 1
Höheres Bildungsniveau erfordert längere Ausbildungszeiten, wobei der Leistungsdruck schon im Kindergarten einsetzt. Die Ausbildung mehrerer Kompetenzbereiche ist eine Voraussetzung für einen erfolgreichen Start ins Berufsleben. Es ist in der heutigen Zeit eine Voraussetzung neben der Muttersprache und Englisch weitere Fremdsprachen zu beherrschen.
Ein rasanter Übergang in die Dienstleistungs- und Wissensgesellschaft ist deutlich zu verspüren. Doch hochqualifizierte Fach- und Arbeitskräfte müssen gefördert werden und das Bildungssystem in Deutschland ermöglicht beispielsweise nicht jedem Studienbewerber die optimale Möglichkeit sich weiterzubilden. Denn wenn man eine Förderung bekommt studiert man wie aus eigener Erfahrung unter enormen Druck. Die Bafög-Grundförderung verlangt eine Regelstudienzeit, da die Förderung sonst eingestellt wird. Es muss jedoch bedacht werden, dass Studierende den Stundenplan so geschickt füllen müssen, dass wenn man in der Regelstudienzeit fertig werden möchte die Anzahl der Semesterwochenstunden über 34. Stunden liegen muss, von der Studienordnung sind jedoch max. 24. Semesterwochenstunden empfohlen.
Am Ende hat man nicht die Möglichkeiten alle Prüfungen mit einer guten Note abzuschließen, da es vom Lernumfang zeitlich einfach nicht realistisch ist. Somit steht man am Ende mit einem schlechten Notendurchschnitt da, dadurch mit schlechteren Chancen auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen, mit zehn Tausend Euro Bafög-Schulden aber hat die Regelstudienzeit eingehalten. Und nicht nur die Institutionen in Deutschland üben den Druck aus sondern auch das Bewusstwerden, dass der harte internationale Wettbewerb nicht gerade eine motivierende Wirkung ausübt sondern eher Panik hervorruft.
1 Vgl. Schäfer, S. 187.
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Arbeit zitieren:
BA Christoph Staufenbiel, 2011, Globalisierung - Chance oder Bedrohung für die Jugend?, München, GRIN Verlag GmbH
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