Inhaltsverzeichnis
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1 Das Forschungsprojekt - „Der Einfluss von Handy-Kurzmitteilungen (SMS) auf die
Kommunikationsf ähigkeit von Jugendlichen“ 1
1.1 Einleitung 1
1.2 Forschungsfragen und Hypothesen 2
1.3 Die befragte Zielgruppe 3
2 Ablauf des Forschungsprojektes. 4
2.1 Schritt 1 - die Auswahl geeigneter Datenerhebungsmethoden 4
2.1.1 Gruppendiskussion 4
2.1.2 Leitfadeninterview 4
2.1.3 SMS-Nachrichten-Textanalyse 6
2.2 Schritt 2 - die Auswahl geeigneter Datenauswertungsmethoden. 6
2.2.1 Datendokumentation 6
2.2.2 Qualitative Inhaltsanalyse 6
2.3 Schritt 3 - Auswertung der den Überschriften zugeordneten Aussagen. 7
2.4 Schritt 4 - Die Auswertung der SMS-Nachrichten-Textanalyse. 9
2.4.1 Schreibstil. 9
2.4.2 Höflichkeitsformen 9
2.4.3 Einsatz von Emoticons, Bildern und Abkürzungen 9
2.4.4 Fehler (Grammatik- und Rechtsschreibfehler) 9
2.5 Schritt 5 - Interpretation der den Überschriften zugeordneten Aussagen und der
Ergebnisse der SMS-Nachrichten-Textanalyse 10
3 Abschließende Bemerkungen 11
4 Literaturverzeichnis. 12
5 Abbildungsverzeichnis. 13
ii Arbeitsauftrag 4 der Online-Nachphase - Kommunikationsverhalten von Kindern und Jugendlichen
1 Das Forschungsprojekt - „Der Einfluss von Handy-Kurzmitteilungen (SMS) auf die Kommunikationsfähigkeit von Jugendlichen“
1.1 Einleitung
Niemand hat bei der Geburtsstunde des Handys damit gerechnet, dass die SMS 1 einen derartigen Beliebtheitsgrad erreichen würde. Denn ursprünglich waren diese Kurzmitteilungen nur als „Abfallprodukt“ gedacht und wurden sogar kostenlos angeboten. Mittlerweile ist die SMS aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken.
Tagtäglich wird sie verschickt, um Bekannten und FreundInnen kurze Nachrichten zukommen zu lassen, sie über Neuigkeiten zu informieren, oder einfach über Belanglosigkeiten zu tratschen. Laut Jim-Studie 2009 nutzen Jugendliche die SMS-Funktion des Handys am häufigsten, dabei sind 30 SMS und mehr pro Tag keine Seltenheit.
Abbildung 1.1.1 „Nutzung verschiedener Handy-Funktionen täglich/mehrmals pro Woche“ Quelle: mpfs / JIM-Studie 2009, Angaben in Prozent; Basis: Handy-Besitzer (n=1.143)
Dabei wird laut Döring (2006) die interpersonale SMS-Kommunikation vor allem zur Pflege bestehender privater Beziehungen (Verabredungen, Medienwechsel, Grüße, Sprüche) eingesetzt, nicht umsonst ist die meistgenutzte Abkürzung in deutschsprachigen SMS-Botschaften HDL (hab dich lieb) mit entsprechenden Varianten (HDGGDL: hab dich ganz ganz doll lieb). Aber gerade weil man sich mit einer SMS kurz fassen kann, ohne kurz angebunden zu wirken, weil Abkürzungen, Symbole und auch Tippfehler toleriert und oft sogar als Teil der SMS-Kultur verstanden werden, weil Groß- und Kleinschreibung kaum eine Rolle spielen und Gefühle und
1 SMS ist die Abkürzung für „Short Message Service“, wörtlich übersetzt: „Kurzmitteilungsdienst“ oder „Kurzbenachrichtigungsdienst“.
1 Arbeitsauftrag 4 der Online-Nachphase - Kommunikationsverhalten von Kindern und Jugendlichen
Das Forschungsprojekt - „Der Einfluss von Handy-Kurzmitteilungen (SMS) auf die Kommunikationsfähigkeit von Jugendlichen“
Stimmungen häufig mit so genannten Emoticons 2 ausgedrückt werden, machen sich Erwachsene Sorgen, dass diese Art der schriftlichen Kommunikation einen schlechten Einfluss auf den Sprach- und Schreibstil der Heranwachsenden hat.
Abbildung 1.1.2 „Moderne Technologien beeinträchtigen Sprachvermögen“ Quelle: Market Institut / Lehrer schlagen Alarm: Schüler werden immer aggressiver und unkonzentrierter, Ergebnisse in Prozent; Basis: Lehrkräfte
1.2 Forschungsfragen und Hypothesen
Im Mittelpunkt dieses Forschungsprojektes steht die Analyse der SMS-Kommunikation unter den Jugendlichen.
Aufgrund der in der Einleitung beschriebenen Sorge der Erwachsenen soll in diesem Forschungsprojekt auch analysiert werden, ob die SMS-Kommunikation wirklich negative Auswirkungen auf den Sprach- und Schreibstil der Heranwachsenden mit sich bringt. Insgesamt wurden nachfolgende Forschungsfragen festgelegt: Forschungsfrage 1 - Warum ist die Kommunikation über Handy-Kurzmitteilungen (SMS) bei den Jugendlichen so beliebt?
Forschungsfrage 2 - Führt die intensive SMS-Kommunikation und der dabei verwendete Schreibstil dazu, dass Jugendliche die Schriftsprache und Grammatik nicht mehr beherrschen?
2 Emoticons (Abkürzung für Emotion und Icon) sind Symbole, die sich aus Doppelpunkt, Komma, Bindestrich, Klammer, etc. zusammensetzen und Emotionen ausdrücken sollen.
Arbeitsauftrag 4 der Online-Nachphase - Kommunikationsverhalten von Kindern und Jugendlichen 2
Aufgrund dieser Forschungsfragen wurden folgende Hypothesen gebildet: Hypothese 1 - Die Kommunikation über Handy-Kurzmitteilungen (SMS) ist bei den Jugendlichen sehr beliebt.
Hypothese 2 - Die intensive SMS-Kommunikation und der dabei verwendete Schreibstil führen dazu, dass die Jugendlichen die deutsche Rechtsschreibung und Grammatik nicht mehr beherrschen.
1.3 Die befragte Zielgruppe
x Aufgrund der beruflichen Situation (Lernbetreuung für Jugendliche zwischen 15 und 18) werden 20 Jugendliche im Alter von 15 bis 18 Jahren über ihre SMS-Nutzungsgewohnheiten befragt. Diese haben sich bereit erklärt, im Anschluss an eine Lernbetreuungsstunde an einem Interview und teilweise auch an Gruppendiskussionen teilzunehmen. x Alle befragten Jugendlichen besuchen entweder eine AHS (Gymnasium) oder eine BHS (HAK, HTL, HLW).
x Mädchen und Jungen sind in gleichen Anteilen an der Befragung beteiligt.
3 Arbeitsauftrag 4 der Online-Nachphase - Kommunikationsverhalten von Kindern und Jugendlichen
Arbeit zitieren:
BSc Tamara Rachbauer, 2010, Kommunikationsverhalten von Kindern und Jugendlichen - Forschungsprojekt mit Zielgruppenbefragung, München, GRIN Verlag GmbH
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