Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
1 Beschreibung der E-Learning Veranstaltung - eHistoryQuests im Sachunterricht 1
1.1 Thema 1
1.2 Kontext 1
1.3 Inhalte 1
1.4 E-Methode 1
1.5 Ziele 3
1.6 Zielgruppe 4
2 Analyse der motivationalen, kognitiven und metakognitiven Grundsituation der Zielgruppe 4
2.1 Motivationale Grundsituation der Zielgruppe 4
2.2 Kognitive Grundsituation der Zielgruppe 4
2.3 Metakognitive Grundsituation der Zielgruppe 5
3 Methoden der Förderung von Motivation und Selbstreguliertem Lernen 5
3.1 Interesse fördern 5
3.2 Kooperatives Lernen fördern 6
3.3 Positive Attributionen fördern, Leistungsängstlichkeit verhindern 7
Anhang 9
Literaturverzeichnis 11
ii Konzept einer E-Learning Veranstaltung, die Motivation und Selbstreguliertes Lernen fördert
1 Beschreibung der E-Learning Veranstaltung -eHistoryQuests im Sachunterricht
1.1 Thema
Regionale Geschichte in der Volksschule im Pflichtgegenstand Sachunterricht - Erfahrungs- und Lernbereich Zeit
1.2 Kontext
Da es in der Volksschule bereits eine gezielte Mischung aus klassischem Präsenzlernen und E-Learning gibt (Edumoodle und Schulwiki), sollte nun auch für die Vermittlung regionaler Geschichte eine onlinegestützte Möglichkeit gefunden werden. Deshalb wurde vorgeschlagen, eHistoryQuests, eine an die Bedürfnisse der Volksschule angepasste Art von Prima(r)WebQuests unter Ergänzung von iPhones und QR Codes, zur Unterstützung des historischen Lernens im Sachunterricht einzusetzen, da hier sowohl die traditionellen Medien wie Bücher als auch die neuen Informationstechnologien wie Computer, Internet und mobile Endgeräte (schuleigene iPhones) Verwendung finden.
Bildung wird als Wissensvermittlung verstanden, und da das Wissen zunehmend in objektivierter Form auf elektronischen Datenträgern vorliegt und als solches über Computer und das Internet weltweit zugänglich ist, sieht man als eine der zentralen Kompetenzen, die den Heranwachsenden vermittelt werden muss, die Computer- bzw. Internetkompetenz an. Sie wird als die vierte Kulturtechnik neben Rechnen, Lesen und Schreiben verstanden (vgl. Böhme, 2001).
1.3 Inhalte
In der Grundstufe II sollen die SchülerInnen unter anderem die Vergangenheit ihres Heimatortes an einigen ausgewählten Beispielen historischer Zeitbilder zurückverfolgen und Erkundungen der Umwelt zur Zeit der Eltern- und Großelterngeneration anhand verschiedener Quellen durchführen. Weiters sollen die SchülerInnen anhand ausgewählter Beispiele einen Einblick in Veränderungen der erweiterten Umwelt durch Beobachten, Erkunden und Befragen (z. B. Fachleute, ZeitzeugInnen), Sammeln und Vergleichen von Bildern und Quellen und durch Museumsbesuche und Lehrausgänge gewinnen(Auszug aus dem Lehrplan der Volksschule, 2006).
1.4 E-Methode
eHistoryQuests sind eine an die Bedürfnisse der Volksschule angepasste Art von Prima(r)WebQuest unter Ergänzung von iPhones und QR Codes.
Bei Prima(r)WebQuests handelt es sich um ein didaktisches Konzept für internetbasiertes Lernen, in dessen Rahmen sich die Funktionen des Internets im Geschichtsunterricht optimal nutzen lassen. Das Internet dient dabei als Informationsquelle und Recherchemedium, als Kommunikationsmedium und auch als Medium zur Veröffentlichung und Dokumentation von Arbeitsergebnissen. Die Internetrecherche findet vor dem Hintergrund einer Spielsituation statt, welche die SchülerInnen dazu anregt, virtuelle „SchatzsucherInnen“ oder kybernetische JägerInnen und SammlerInnen zu werden, deren Beute aus der Gesamtheit der gefundenen Informationen besteht. Das Lernen mit Prima(r)WebQuests knüpft an andere handlungsorientierte Unterrichtsmethoden im Geschichtsunterricht, wie z.B. Rollenspiele oder Simulationsspiele, an. Deshalb eignen sich Prima(r)WebQuests besonders gut für historische Themen und Fragestellungen. Die Prima(r)WebQuest-Methode wurde im Rahmen des Projekts „Lehr@mt - Medienkompetenz in der Lehrerbildung“ entwickelt und teilt sich in die fünf Phasen Einleitung, Projekt, Quellen, Anforderungen und Ausblick ein (siehe Anhang - Prima(r)WebQuest-Methode).
1 Konzept einer E-Learning Veranstaltung, die Motivation und Selbstreguliertes Lernen fördert
Beschreibung der E-Learning Veranstaltung - eHistoryQuests im Sachunterricht
eHistoryQuests - Detailliertes unterrichtsmethodisches Vorgehen
Hinführung zum Thema:
Um die SchülerInnen auf das geschichtliche Thema einzustimmen, bietet sich ein Projektausflug zu einem außerschulischen Lernort wie z. B. das Heimatmuseum im jeweiligen Schulort an. Hier kommt eine außergewöhnliche Art der Informationsbeschaffung zum Einsatz. Mittels der schuleigenen iPhones und an den verschiedenen Ausstellungsartefakten angebrachten QR Codes können die SchülerInnen direkt vor Ort Informationen aus dem Internet abrufen und diese Links für die spätere Verwendung speichern. (Zum besseren Verständnis findet sich eine kurze Erklärung zum Ablauf der QR Code Nutzung im Anhang - Ablauf der QR Code Nutzung.) Andere Zugänge, zum Beispiel durch eine fiktiv emotionale Annäherung über einen zum geschichtlichen Thema passenden Film oder direkter über erlebnispädagogische Angebote wie z. B. Theateraufführungen, ZeitzeugInnen, GeschichtsexpertInnen sind ebenso denkbar Gruppeneinteilung
Anschließend wird die Einteilung in Kleingruppen mittels LehrerInnen-SchülerInnen-Gespräch vorgenommen. Bei der Einteilung der SchülerInnen in Gruppen wird darauf geachtet, dass diese gut zusammen arbeiten können. Auch die Gruppengröße wird nicht zu groß gewählt. Hier bieten sich Dreier- oder Vierergruppen an, die ein besseres soziales Miteinander ermöglichen, als größere Gruppenstärken. Auch die Zusammenarbeit an den Computer-Arbeitsplätzen lässt sich so einfacher bewerkstelligen. Damit wirklich alle Gruppen gute Ergebnisse erzielen können, bietet es sich an, bewusst heterogene Arbeitsgruppen zusammenzustellen, damit immer mindestens ein(e) SchülerIn in jeder Gruppe mitarbeitet, welche(r) Arbeitsprozesse gut strukturieren kann. Eine weitere Möglichkeit ist, für jede Gruppe eine(n) „TeamleaderIn“ zu bestimmen. Diese(r) ist dann dafür zuständig, die Gruppenarbeit zu strukturieren und zu koordinieren. Die LehrerInnen achten bei der Einteilung darauf, dass leistungsstärkere SchülerInnen mit leistungsschwächeren und im Umgang mit Computern erfahrene SchülerInnen mit weniger erfahrenen zusammenarbeiten. Arbeitsprozess
Nun beginnt die Arbeit der einzelnen Gruppen mit dem eHistoryQuest. Nachdem die SchülerInnen die Einleitung, die Aufgabenstellung und die Arbeitsschritte durchgelesen haben, recherchieren sie selbstständig in den im eHistoryQuest vorgegebenen Quellen und in den beim Projektausflug gespeicherten QR Code Quellen. Hierbei ergibt sich der Vorteil, dass die Gruppen parallel an den Computer-Arbeitsplätzen und an den schuleigenen iPhones recherchieren können. Die SchülerInnen analysieren die verschiedenen Internetseiten, arbeiten aus diesen ergebnisorientiert Sachinformationen heraus und schreiben diese als Vortragsstichpunkte auf Notizzettel nieder. Auch die Anforderungen, die an eine sehr gelungene Arbeit gestellt werden, können die SchülerInnen schon zu Beginn durchlesen. Dies können die SchülerInnen als Hilfestellung nutzen, um die an sie gestellten Erwartungen zu erfüllen.
Anschließend verfassen die SchülerInnen in Gruppenarbeit einen ersten Sachtext in einem Textverarbeitungsprogramm (Word). Danach überprüfen die SchülerInnen ihren erarbeiteten Wis-sensstand mit Hilfe der im eHistoryQuest bereitgestellten interaktiven Kreuzworträtsel, Lückentexte, Drag&Drop- und MultipleChoice-Übungen. Sind bei den Lernzielselbstkontrollen Wissenslücken aufgetreten, ist eine erneute Quellenrecherche notwenig, und die Sachtexte werden anschließend noch einmal überarbeitet.
Darauf erfolgt eine Zwischenphase in Form von Kreisgesprächen oder LehrerInnen-SchülerInnen-Gesprächen, um etwaige technische, methodische oder soziale Probleme zu lösen.
2 Konzept einer E-Learning Veranstaltung, die Motivation und Selbstreguliertes Lernen fördert
Arbeit zitieren:
BSc Tamara Rachbauer, 2009, eHistoryQuests im Sachunterricht, München, GRIN Verlag GmbH
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