1. Einleitung. 2
2. Grundbegriffe der Gender Studies. 3
2.1 Geschlechterdifferenzierung. 3
2.2 Identität 5
2.3 Die Entwicklung der Geschlechtsidentität. 6
2.4 Geschlechtsstereotype. 7
2.5 Die Entwicklung von Geschlechterstereotypen. 8
3. Geschlechterrollenvorbilder im Alltag von Kindern. 9
4. Die Rolle der Werbung in der geschlechterspezifischen Sozialisation. 11
4.1 Kindermarken 11
4.2 Medienwirkung und Rezeptionsforschung 13
4.3 mediatisierte Kindheit. 13
4.4 Fan-sein 14
4.5 geschlechterspezifische Vorlieben für Medienfiguren. 16
5. Genderpädagogische Untersuchung von Medienfiguren für Kinder 17
5.1 Barbie 17
5.1.1 Barbie- Die Marke. 18
5.1.2 Barbie- Geschlechterrollenangebot für Mädchen 18
5.1.3 Barbie- Fazit. 20
5.2 Dragonball Z. 21
5.2.1 Dragonball Z- Die Marke 22
5.2.2 Dragonball Z- Geschlechterrollenangebot für Jungen. 22
5.2.3 Dragonball Z- Fazit. 24
6. Fazit- Kinder suchen nach ihrer Identität. 25
7. Anregungen für die genderpädagogische Medienarbeit 27
8. Literaturverzeichnis. 29
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1. Einleitung
Frauen können nicht einparken und Männer können keine Gefühle zeigen. In den Köpfen schwirren viele allgemein festgelegte Vorstellungen über das andere Geschlecht. Mit solchen Klischees werden nicht nur die Ideen zu „typischen“ Eigenschaften, sondern auch Bewertungen ausgedrückt. So gelten Frauen etwa als fürsorglich, emotional und ausdrucksstark, Männer eher als rational, selbstbewusst, dominant. Diese Bewertungen werden oft bedenkenlos an die Kinder weitergegeben. Bereits im Kindergartenalter zeigen sich ausgeprägte Vorstellungen von den Geschlechtern: Mädchen spielen mit Puppen und schlagen nicht, Jungen sind stark und ungezogen. Dabei spielen Einfluss und Reaktionen der Eltern auf das Verhalten der Kinder eine wesentliche Rolle. Typische Verhaltensweisen von Jungen und Mädchen werden zum guten Teil durch die Erwartungen der Eltern gefördert: der Sohn wird für sein wildes Verhalten eher bewundert, die Tochter hingegen erntet für das gleiche Benehmen Tadel. Kinder spüren sehr genau, was von ihnen erwartet wird.
Bevor sie unter einen solchen Einfluss genommen werden, sind Kinder in der Ausprägung ihrer Geschlechterrollen noch nicht festgelegt. Genau dies ist die große Chance, dass positive Fähigkeiten und Eigenschaften nicht verschüttet, sondern gefördert werden können: gleichberechtigt für Jungen und für Mädchen. Wichtig ist der Spielraum, den man Kindern lässt: Mädchen brauchen abgewetzte Jeans und schicke Kleidchen. Jungen brauchen Bäume zum Klettern und Kuschelecken. Kinder haben viele Bedürfnisse, die nicht nach Geschlecht getrennt werden sollten. Kinder müssen sich entwickeln können. Doch das ist nicht selbstverständlich gegeben. Neben den Eltern wirkt das gesamte Umfeld, in dem die Kinder sich bewegen, mit Geschlechterstereotypen auf sie ein. Großeltern, Freunde, Kindergarten: überall sehen oder erfahren sie in unterschiedlichem Ausmaß, was „männlich“ oder „weiblich“ ist. Bücher, Zeitschriften oder das Fernsehen vermitteln ebenfalls festgelegte Vorstellungen darüber, was oder wie Junge und Mädchen, Mann und Frau zu sein hat. Ein wirkungsstarker Wegbegleiter ist hier die uns alltäglich vor Augen geführte Werbung, mit den darin „verpackten“ Lebenseinstellungen und aufgeschwatzten Werten. Wir begegnen Werbung überall: Auf Bahnhöfen, in Einkaufszentren, an Litfasssäulen und Plakatwänden. Aber nicht nur außer Haus, auch in den Familien begegnen wir ihr,
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denn Zeitungen und Zeitschriften, Radio und Fernsehen sind ihre wichtigsten Träger. Dabei stehen die Fernsehsender im Mittelpunkt, besonders die privaten Anbieter, die sich und ihr Programm durch die Werbung finanzieren. 1 Die Produkte, die Kindern angeboten werden, sind größtenteils geschlechtsspezifisch. Barbie oder Actionfigur, viele der dargestellten Dinge werden von den Kindern äußerst begehrt. Die Werbung wird von ihnen gern geschaut, da sie bunt und ansprechend ist. Problematisch wird dies jedoch im Hinblick auf die Vorstellung sowie Ausprägung von Geschlechterrollen, zumal bei einem sehr intensiven Fernsehkonsum bzw. wenn die Eltern sich mangelhaft mit den Kindern über das Gesehene auseinandersetzen. Einseitige Vorstellungen von Geschlechterrollen werden nicht selten von Kindern unreflektiert übernommen. Im Folgenden möchte ich diese Problematik unter dem Blickwinkel der Gender Studies erläutern. Wie entwickeln Kinder ihre Identität und ihr Geschlecht? Wonach suchen und richten sie sich bei der Bewältigung dieser Themen in ihrem Alltag? Was sind ihre Vorbilder und welche Figuren aus dem Fernsehen mögen und begleiten sie dabei? Anhand von zwei Beispielen will ich den Sachverhalt näher untersuchen: Barbie und Dragonball Z. Das sind die zwei von mir ausgewählten aktuellen Nachweisfiguren, die Kinder bevorzugen. Im Anschluss daran werde ich Genderpädagogische Anknüpfstellen aufzeigen, wie Eltern und Schule ihre Kinder durch Fernsehen vermittelte Lieblingsfiguren und damit zusammenhängende Genderstereotype kritisch sehen lehren können bzw. was sie solchen Stereotypen entgegen zu setzen hätten.
2. Grundbegriffe der Gender Studies 2.1. Geschlechterdifferenzierung
Wenn man jemanden zum ersten Mal begegnet, registriert man zwangsläufig, ob er männlich oder weiblich ist. Das Geschlecht gehört zu den wesentlichen Kategorien der Identitätsentwicklung. Geschlechtsdifferenzen, d.h. Unterschiede zwischen männlichen und weiblichen Personen, sind demzufolge nicht nur biologisches Faktum und psychologische Gegebenheit, sondern auch soziale Realität. Zur Bezeichnung sämtlicher Phänomene, die mit der Geschlechterdifferenzierung verknüpft sind, eignet sich am
1 vgl. Baacke, Dieter : Werbung 10 Antworten. Heftreihe Medienkompetenz und Medienpädagogik in einer sich wandelnden Welt. Medienpädagogischer Forschungsbund Südwest, 2006.
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besten der Begriff der Geschlechtstypisierung (engl. sex- typing) 2 , das bedeutet Leute oder Dinge als männlich oder weiblich zu kategorisieren. Dies läuft meistens automatisch ab. Hinweise auf das Geschlecht suchen wir zuerst in physischen Eigenschaften, dazu zählen Gesichtsbehaarung, Brüste oder Kleidungsstil. Die Entwicklung der eigenen Geschlechtsidentität beginnt schon im Säuglingsalter und beschäftigt uns unser Leben lang. Sie bezeichnet die überdauernde und von besonderen situativen Gegebenheiten unabhängige Wahrnehmung der eigenen Person oder anderer Personen als männlich oder weiblich. Identität beinhaltet die Vorstellung von unserem Selbst. Dabei wird heute davon ausgegangen, dass bei der Entwicklung dieser - und damit auch unseres Geschlechts - nicht nur biologisch- psychologische Faktoren wichtig sind, sondern die soziale Konstruktion eine bedeutende Rolle spielt. Geschlecht ist zum größten Teil Selbstdarstellung. Dabei kann sich das biologische Geschlecht vom sozialen sowie damit verbundenen Neigungen unterscheiden, siehe Transgender oder Homosexualität. Man unterscheidet bei der Bestimmung des Geschlechtes zwischen sex und gender. Sex bezeichnet dabei das biologische Geschlecht.
„Der Begriff gender bezieht sich auf das Geschlecht als soziale Konstruktion. Er zielt schwerpunktmäßig auf die kulturelle Kodierung und Normierung von Männlichkeit und Weiblichkeit.“ 3
Die Wissenschaft, die sich mit der Konstruktion von Geschlechtsidentitäten im sozialen Kontext beschäftigt, nennt sich Gender Studies. Diese bestreitet den kausalen Zusammenhang von biologischem und sozialem Geschlecht. Das soziale Geschlecht wird als eine individuelle Konstruktion von Geschlecht bezeichnet. Hierbei geht es zwar vordergründig um die Zuordnung von Menschen zu einer typisch „männlichen“ oder typisch „weiblichen“ Rolle, aber auch um den Wert der Geschlechterrolle. Gender beschreibt also vor allem die Art und Weise, in der Männer und Frauen sich zu ihrer Rolle in der Gesellschaft selbst positionieren und wie sie diese Rolle bewerten. Entsteht soziale psychosexuelle Geschlechtsidentität in Gesellschaften, die nur Männer und Frauen als sexuierte Gruppen benennt, versuchen sich Kinder im System der Zweigeschlechtlichkeit einzuordnen. Wichtige Orientierungen sind hier eigene Körpererfahrungen, aber auch Körperbilder und der Umgang mit ihnen durch
2 vgl. Trautner, Hanns Martin : Allgemeine Entwicklungspsychologie (2. Aufl.). Stuttgart: 2003, S.322.
3 Wesley, Sabine: Gender Studies in Sozial- und Kulturwissenschaften. Einführung in neuere Erkenntnisse aus Forschung und Praxis, Bielefeld, 2000, S.35.
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Bezugspersonen sowie durch die Umgebung, wie z.B. der medialen. Wird die Konstruktion von Geschlechtsidentitäten untersucht, dann geht es um die Frage, wie ein männliches oder weibliches Selbstbewusstsein entsteht. Dies geschieht durch Erfahrung, Interaktion, Sozialisation, Vorbilder, Wert- und Normvorstellungen. 4
2.2 Identität
Die Identität und somit auch die Geschlechts(rollen)identität bilden sich als Ergebnis der Sozialisation heraus.
„Identität versteht sich im weitesten Sinne als symbolisch-interaktionistisch, bzw. handlungstheoretisch, d.h. als ein Sich-Selbst-Gleichsein, welches jedoch ständig in sozialen Interaktionen, in Abhängigkeit von der eigenen Biographie und den Erwartungen, die an einen gestellt werden, neu ausgehandelt wird.“ 5 Bei der aktuellen Diskussion wird auf besondere Schwierigkeiten der Identitätsbildung in der heutigen (postmodernen oder spätmodernen) Gesellschaft verwiesen. 6 Diese ist besonders geprägt durch Schlagworte wie Pluralisierung, Globalisierung, Mediatisierung und Individualisierung. Bislang gültige Kategorien wie Schicht, Beruf, Religion und auch Geschlecht reichen nicht mehr aus, um ein Individuum fest zu verorten. Normen und Werte vermittelnde Institutionen wie Familie, Kirche und Schule verlieren zunehmend an Einfluss. Sozialisationsfaktoren wie Medien und Peergroups gewinnen an Bedeutung. Bei der Zugehörigkeit zu einer Peergroup geht die Identifikation über Musik, Mode etc. um sich von anderen abzugrenzen. Man ist jedoch immer Teil verschiedener Gruppen, wie Freunde, Familie, Mitschüler oder Arbeitskollegen. Dabei kennzeichnen statt Einheit eher Komplexität, Vielfalt und Widersprüchlichkeit die Lebenssituation. „Identität kann nicht mehr als stabil und kohärent gesehen werden. Gefragt ist somit ein flexibles Selbstkonzept, welches aus verschiedenen Teil-Identitäten bzw. verschiedenen sozialen Rollen besteht und dennoch einen kohärenten Kern beibehält.“ 7
4 vgl. Wesley, Sabine: Gender Studies in Sozial- und Kulturwissenschaften. Einführung in neuere Erkenntnisse aus Forschung und Praxis, Bielefeld, 2000, S.36.
5 Weber, Manuela: Welches Frauen- und Männerbild wird von der Fernsehwerbung konstruiert und verbreitet?- Diplomarbeit an der Fachhochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung, Fachbereich Sozialversicherung, Abteilung Sozialwissenschaft.- Berlin 2005, S.9.
6 vgl. Luca, Renate: Medien und weibliche Identitätsbildung. Körper, Sexualität und Begehren in Selbst- und Fremdbildern junger Frauen. Frankfurt a.M.,1998, S. 64-86.
7 Weber, Manuela, ebd., S.9f.
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Obwohl die Identitätsbildung als niemals abgeschlossen angesehen wird, ist die Kindheits- und Jugendphase von besonderer Bedeutung, da in ihr grundlegende Entscheidungen der Selbstkonstitution getroffen werden.
2.3 Die Entwicklung der Geschlechtsidentität
Die Kognitive Theorie wurde in den 60iger Jahren von dem Psychologen KOHLBERG ausformuliert und knüpft an die allgemeine Theorie der kognitiven Entwicklung des bekannten Psychologen PIAGET an. 8 Letzterer ging davon aus, dass sich die geistige Entwicklung des Menschen von innen heraus und auf mehren Stufen vollzieht. Er weist dem sich aktiv mit seiner physikalischen und sozialen Umwelt auseinandersetzenden Kind eine zentrale Rolle zu. Es erwirbt so Wissen und ein immer differenzierteres Urteilsvermögen, auch über geschlechtsbezogene Merkmale und Inhalte, die seiner Kultur typisch sind. Somit ist das Kind nach und nach in der Lage sich selbst und andere Personen dem weiblichen oder männlichen Geschlecht eindeutig zuzuordnen. In der frühen Kindheit (0 bis 2 Jahre) erfolgt diese Zuordnung noch durch äußere Merkmale wie Frisur, Kleidung oder Körperbau. Später kommen Verhaltensweisen, Beschäftigungsvorlieben oder Einstellungen und Haltungen als Anhaltspunkte für die Geschlechterzuordnung hinzu. In der Kognitiven Theorie von KOHLBERG 9 entwickelt das Kind ab dem dritten Lebensjahr ein Verständnis dafür, welchem Geschlecht es angehört. Es weiß dann zwar, dass es ein Junge bzw. ein Mädchen ist, zeigt aber Unsicherheit, ob diese Zugehörigkeit zum Geschlecht dauerhaft oder endgültig ist. Ungefähr ein Jahr später kommt es zu einer vorläufigen Festigung der Geschlechtsidentität. Zwischen dem sechsten und achten Lebensjahr erfolgt dann laut KOHLBERG die so genannte Herausbildung der Invarianz der eigenen Geschlechtszugehörigkeit. Das heißt, dass nun das Geschlecht zu einem unveränderbaren Merkmal geworden ist, dass es konstant bleibt. KOHLBERGS Annahme ist, dass die Kinder, die die Unveränderbarkeit ihrer Geschlechtszugehörigkeit erkannt haben, daran interessiert sind, sich ihrem Geschlecht entsprechend zu verhalten. Damit
8 Jean Piaget (1896-1980) war schweizerischer Philosoph und Psychologe, der sich u.a. mit der kognitiven Entwicklung des Kindes befasste. 1932 erschien "The moral judgment of the child".
9 Lawrence Kohlberg (1927-1987) war amerikanischer Psychologe, der sich u.a. mit der moralischen Entwicklung des Menschen befasste. 1966 erschien "A cognitive-developmental analysis of children´s sex-role concepts and attitudes", 1974 "Zur kognitiven Entwicklung des Kindes".
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wollen sie sich und den anderen ihre Geschlechtszugehörigkeit immer wieder bestätigen. Das erreichen sie durch Identifizierung mit dem gleichgeschlechtlichen Elternteil, indem sie ihre Wertvorstellungen übernehmen oder durch Nachahmung und Imitation gleichgeschlechtlicher Modelle. Die geistig-verstandesmäßige
Selbsteinordnung als männlich oder weiblich ist die Grundvoraussetzung für die Ausbildung von Geschlechtsunterschieden, den Aufbau der Geschlechtsrolle sowie die Stereotypisierung von Geschlechtern. Vorgänge der Bekräftigung, Imitation oder Identifikation spielen erst dann eine Rolle, wenn sich die Geschlechtsidentität gebildet hat, das Kind also ein Verständnis für seine dauerhafte und konstante Geschlechtszugehörigkeit aufbringen kann. 10
2.4 Geschlechtsstereotype
„Geschlechtsstereotype sind kognitive Strukturen, die sozial geteiltes Wissen über die charakteristischen Merkmale von Frauen und Männern enthalten.“ 11 Mit der Entwicklung der eigenen Geschlechtsidentität geht auch die Herausbildung von Geschlechtsstereotypen einher. Nach dieser Definition gehören Geschlechtsstereotype einerseits zum individuellen Wissensbesitz, andererseits sind sie der Kern eines kulturell geteilten Verständnisses der typischen Merkmale der Geschlechter. Kennzeichnend für Geschlechterstereotype ist, dass sie eine deskriptive und eine präskriptive Komponente haben. Die deskriptive Komponente beschreibt, wie Männer und Frauen sind. Individuen werden allein aufgrund ihres Geschlechtes bestimmte Merkmale zugeschrieben. Demnach „sind“ Frauen z. B. verständnisvoll, abhängig und emotional und Männer „sind“ demnach unabhängig, dominant und zielstrebig. Charakteristisch ist, dass aus Verletzungen dieser Annahmen Überraschung resultiert. Die präskriptive Komponente bezieht sich auf die Annahmen darüber, wie Frauen und Männer sein sollten oder wie sie sich verhalten sollten. Frauen „sollten“ verständnisvoll und Männer „sollten“ emotional sein. Werden diese Annahmen verletzt, resultiert daraus in der Regel Ablehnung. Eng verwandt damit ist das Konzept der Geschlechterrolle. Dabei liegt die Betonung in der Regel auf den sozial geteilten Verhaltenserwartungen, die sich auf Individuen aufgrund ihres sozial zugeschriebenen
10 vgl. Kasten, Hartmut: Weiblich- Männliche Geschlechterrollen durchschauen. Reinhardt, 2003, S.47 f.
11 Eckes, Thomas: Geschlechterstereotype. Von Rollen, Identitäten und Vorurteilen (S. 165- 176) In : Becker, Ruth : Handbuch Frauen- und Geschlechterforschung. Budrick, 2004, 1997, S.165.
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Maria Odoj, 2008, Barbie und Dragonball Z, München, GRIN Verlag GmbH
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