Inhaltsverzeichnis I
Inhaltsverzeichnis
Seite
Abbildungsverzeichnis II
Abk ürzungsverzeichnis IV
1 Einführung 1
2 Virales Marketing 2
2.1 Definition 2
2.2 Historische Entwicklung des viralen Marketings 3
2.3 Erscheinungsformen des viralen Marketing 4
2.4 Grundelemente des viralen Marketings 6
2.5 Ziele und Zielgruppen des viralen Marketing 8
3 Beispiele für virales Marketing 9
3.1 Blair Witch Project 9
3.2 Ron Hammer versus Hornbach 11
4 Chancen und Risiken beim Einsatz von viralem Marketing 12
4.1 Vorteile des viralen Marketings 12
4.2 Nachteile des viralen Marketings 13
5 Schlussbetrachtung 14
Literaturverzeichnis V
Tabellenverzeichnis II
Abbildungsverzeichnis
Seite
Abb 1: Effektivität der Mundpropaganda
Abkürzungsverzeichnis III
Abkürzungsverzeichnis
Bzw. ............................. Beziehungsweise
CRM ............................ Customer Relationship Management
DSF .............................. Deutsches Sport Fernsehen
OVT ............................. Online-Video-Tracking System
PR ................................ Public Relation
u.a. ............................... und andere
WWW .......................... World-Wide-Web
1 Einführung 1
1 Einführung
Die Werbung ist heutzutage allgegenwärtig, in jeder Lebenssituation werden die Konsumenten damit konfrontiert. Durchschnittlich begegnen einem Kunden täglich zwischen 2.500 bis 5.000 Werbebotschaften. Wenn man heute den Fernseher einschaltet, das Radio anstellt oder ein Magazin aufschlägt, begegnet uns Werbung fach. 1 Trotz eines hohen Werbebudgets nehmen die Verbraucher, auf Grund der immensen Informationsflut viele Werbebotschaften nicht wahr, oder empfinden sie als störend, weshalb die Werbewirksamkeit unaufhaltsam sinkt.
Durch diese steigende Informationsflut gewinnt virales Marketing als Alternative zum Massenmarketing zunehmend an Relevanz. Virales Marketing stellt sich somit die Aufgabe, für die Verbreitung von Werbebotschaften verstärkt die sozialen Netzwerke von Konsumenten zu nutzen. Im Fokus des viralen Marketings steht dabei die positive Mund-zu-Mund Kommunikation. Die Intention der Unternehmen liegt darin, durch eine gezielte Ansprache von Konsumenten eine epidemische Verbreitung von Informationen in Gang zu setzen und somit den Verkaufserfolg zu steigern. 2 Um Kunden erfolgreich anzusprechen, sollte man sich im Klaren sein, welche zentrale Rolle Mund-Propaganda heute spielt. Die Meinung der Kunden über ein Produkt oder eine Dienstleistung, kann über Erfolg oder Pleite eines Unternehmens mitentscheiden, zumal sich in Zeiten des Internets Informationen rasend schnell, wie ein Virus verbreiten. Daher tritt virales Marketing zunehmend neben klassischer Werbung auf. Denn es ist eine Illusion, dass Unternehmen die Botschaften die über sie kursieren unter Kontrolle halten könnten. Vielmehr sollten Unternehmen Mund-zu-Mund Kommunikation bewusst einsetzen um den Unternehmenserfolg zu gewährleisten. 3
Ziel dieser Arbeit ist eine umfassende Beschreibung des Phänomens „virales Marketing“ nicht als Vertriebskonzept, sondern als zusätzliche Möglichkeit der Kommunikationspolitik. Zu diesem Zweck wird virales Marketing zunächst begrifflich abgegrenzt. Anhand einiger Fallstudien wird im weiteren Verlauf der Arbeit auf die Wirkungsweise des viralen Marketings eingegangen. Darüber hinaus wird geklärt, weshalb sich das virale Marketing als beliebtes Marketinginstrument durchgesetzt hat und welche Chancen und Risiken damit verbunden sind. Die Arbeit wird mit einer kritischen Schlussbetrachtung abgeschlossen.
1 Vgl. Langer, S. (2010) S. 13.
2 Vgl. Renker, L. C., (2008) S. 5.
3 Vgl. http://www.impulse.de/unternehmen/:impulse-Workshop--Mundpropaganda-und-virales-Marketing/1009500.html am
13.02.2011.
2 Virales Marketing 2
2 Virales Marketing
Das virale Marketing ist ein medienunabhängiges Marketinginstrument. Seinen heutigen Stellenwert erreichte es jedoch erst mit der Verbreitung im World-Wide-Web (WWW). In keinem anderen Medium ist es so einfach über soziale Netzwerke, E-Mail, Blogs, Foren oder Instant-Messengern Aufmerksamkeit und Begeisterung zu wecken und diese immens schnell zu verbreiten. In den nachfolgenden Ausführungen wird der Begriff virales Marketing näher erläutert. Darüber hinaus werden die Formen und die Grundelemente des viralen Marketings vorgestellt. Zudem werden die Ziel und die Zielgruppe des viralen Marketings aufgezeigt.
2.1 Definition
Virales Marketing umfasst das gezielte Auslösen von Mund-zu-Mund-Propaganda zum Zwecke der Vermarktung von Unternehmen und deren Leistungen. Ziel dabei ist es, eine schnelle Verbreitung von Botschaften, vergleichbar mit der Verbreitung eines Virus, zu gewährleisten. 4 Virales Marketing zieht dabei seine Erkenntnisse aus Forschungsergebnissen unterschiedlicher wissenschaftlicher Zweige. Diese sind u.a. die Psychologie, die Sozialwissenschaften sowie die Evolutionstheorie. Durch die Integration mit Erfahrung aus der unternehmerischen Praxis, gelang es in den letzen Jahren eine Vielzahl an Strategien und Techniken zur Planung, Durchführung und Erfolgsmessung von Marketingaktionen, die Markenbotschaften sowie Produkt- und Dienstleis-tungsinformationen so aufzubereiten, dass sie sich durch Weiterempfehlen der Nutzer möglichst mit hohen Wachstumsraten verbreiten. 5
Der Begriff „viral“ verdankt seine Namensgebung einer Assoziation aus der Medizin. „Wie ein Virus sollen Informationen über ein Produkt oder eine Dienstleistung innerhalb kürzester Zeit von Mensch zu Mensch weiter getragen werden und so möglichst schnell soziale Epidemien auslösen.“ 6 Ein weiteres konstitutives Merkmal des viralen Marketings ist, dass die Mund-zu-Mund Kommunikation positiv sein muss da sie vom Unternehmen initiiert wird. 7
In der Wissenschaft gibt es eine Vielzahl an Definitionen des Begriffes virales Marketing, jedoch wird immer wieder von zwei wichtigen Aspekten gesprochen. Dies ist wie bereits erwähnt, der Begriff „viral“ der aus der Medizin stammt. Zudem wird in sämtlichen Definition, auf die rasend schnelle Informationsverbreitung verwiesen. Hierunter
4 Vgl. Berndt, R. u.a. (2010) S. 363.
5 Vgl. Langer, S. (2010) S. 27.
6 ebd..
7 Vgl. Grunder, R. (2003) S. 539 f..
Arbeit zitieren:
Norman Albat, 2011, Virales Marketing, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Formatvorlage (Microsoft Word) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Ha...
Für MS Word 2003 - Update 2010
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Formatvorlage (OpenOffice) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Hausar...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 35 Seiten
Formatvorlage / Vorlage zur Erstellung einer Diplomarbeit, Bachelorarb...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 15 Seiten
Formatvorlage / Vorlage für eine Diplomarbeit / Hausarbeit
Für MS Word 2007 - dotx
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Anleitung zum Erstellen schriftlicher Arbeiten: Der Aufbau einer wisse...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 20 Seiten
Erstellen einer schriftlichen Hausarbeit
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Hausarbeit, 14 Seiten
Grundtechniken wissenschaftlichen Arbeitens
Bibliografieren - Reden - Schr...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Skript, 46 Seiten
Ratgeber zur Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten. Diplomarbeiten - ...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 39 Seiten
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing: Virales Marketing ist nun auf dem Buchmarkt erhältlich
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing: neuer Titel erschienen: Virales Marketing
Norman Albat hat einen neuen Text hochgeladen
Virales Marketing: Paradigmenwechsel oder weiterer Trend im Marketing?
Eine kritische Analyse
Patrick Spinner
0 Kommentare