II
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis............................................................................................................. II
Tabellenverzeichnis. III
Abk ürzungsverzeichnis III
1. Einleitung 1
2. Einsatzgebiete des Electronic-Commerce. 2
2.1. Erscheinungsformen des Electronic-Commerce 2
2.1.2. Business-to-Business (B2B) 2
2.1.3. Business-to-Customer (B2)C 3
2.1.4. Customer-to-Customer (C2)C 3
2.1.5. Business-/Customer-to-Administration (B2A, C2A) 3
2.2. Anwendungsformen und Entwicklung des Electronic-Commerce 3
2.2.1. Online-Shop 4
2.2.2. Electronic Shopping-Mall 5
2.2.3. Online Auktion. 5
3. Der klassische Handel, Offline - Online 7
4. Beeinflussung des klassischen Handels durch Online-Shopping 8
4.1. Risiken für den klassischen Handel 9
4.2. Chancen für den klassischen Handel. 9
5. Zusammenfassung und Fazit. 10
Literaturverzeichnis IV
III
Tabellenverzeichnis
Tabelle 1: HDE-Umsatzprognose E-Commerce (B2C) 1999-2010.................................6
Abkürzungsverzeichnis
Abs. - Absatz BGB - Bürgerliches Gesetzbuch bspw. - beispielsweise bzgl. - bezüglich CRM - Customer Relationship Management engl. - englisch erw. - erweiterte et al. - und andere f. - folgend FernAbsG - Fernabsatzgesetz ff. - fortfolgend ggf. - gegebenenfalls i.d.R. - in der Regel lat. - lateinisch Nr. - Nummer o.g. - oben genannte S. - Seite sog. - sogenannte u.a. - unter anderem usw. - und so weiter vgl. - vergleiche z.B. - zum Beispiel
1
1. Einleitung
Unsere Gesellschaft ist einem schnellen und stetigen Wandel ausgesetzt. Eine der gravierendsten Ursachen dafür ist der immer rasanter werdende technologische Fortschritt, der ständige Veränderungen hervorruft und immer mehr Prozesse und Abläufe revolutioniert. Eine solche Revolution hat das Internet mit sich gebracht und ist an dem zunehmenden Handel mit täglich neu erscheinenden Produkten und Dienstleistungen auf elektronischen Märkten abzulesen. Viele Menschen in modernen Gesellschaften sind heutzutage mit dem Internet vertraut, und nutzen dortige Handelsplattformen als virtuellen Marktplatz.
Der Oberbegriff Electronic-Business 1 umfasst alle Formen der digitalen Abwicklung von Geschäftsprozessen zwischen Unternehmen und deren Kunden über globale öffentlich und private Netze. 2 Diese breite Definition des Begriffs E-Business schließt vielfältige Facetten und Anwendungsbereiche zur individuellen Nutzung und Gestaltung dieser Konzepte für das eigene Unternehmen mit ein. 3 Der Begriff Electronic-Commerce 4 steht als Oberbegriff für den Handel im Internet.
In der deutschen Handelsgesellschaft ist die Nutzung unterschiedlicher Absatzkanäle kein neues Phänomen. Schon lange (als Pionier der Mehrkanal-Absatzstrategie gilt Neckermann im Jahr 1950) 5 ermöglichen Unternehmen parallel neben dem Einkauf in stationären Ladengeschäften auch die Bestellung über Kataloge. Allerdings wird erst durch die Internet-Einbindung in den Handel von Multi-Channel-Systemen gesprochen, vorher sprach man von traditionellen Mehrkanalsystemen. 6 Im Vertriebskanal Internet hat sich mittlerweile ein ausdifferenziertes Angebot an Waren und Dienstleistungen etabliert. Vielfach werden Konsumgüter wie bspw. Bücher, CDs/DVDs und Elektrogeräte virtuell angeboten. Dinge des täglichen Bedarfs, wie bspw. Lebensmittel, werden weiterhin überwiegend im klassischen Handel konsumiert. Alle Prognosen deuten darauf hin, dass der Internet-Boom ungebrochen weitergeht und auf absehbare Zeit anhalten wird. Vorsichtige Schätzungen gehen davon aus, dass sich die Einzelhandelsumsätze im Internet bis 2015 mindestens verdoppeln werden. 7
1 engl.: = elektronische Geschäfte, Im folgenden E-Business genannt.
2 Pepels, W. (2002), E-Business-Anwendungen in der Betriebswirtschaft, S.11.
3 vgl.: Thome, R., Schinzer, H. (2000), Marktübersicht Electronic Commerce, in: Thome, R. , Schinzer,
H., Electronic Commerce -Anwendungsbereiche und Potentiale der digitalen Geschäftsabwicklung,S.1.
4 Im folgenden E-Commerce genannt.
5 vgl.: Heinemann, G. (2008), Multi-Channel-Handel, S.5f.
6 vgl.: Giersberg, G. (2007), Ein kurzer Rausch und 30 Jahre Leiden, in: FAZ vom 30.06.2007, S.18.
7 vgl.: Heinemann, G. (2008), Multi-Channel-Handel, S.13.
2
Diese Hausarbeit beschäftigt sich vor allem mit dem Geschäftsbereich Business-to-Customer, da er den klassischen unternehmerischen Handel mit dem Endverbraucher wiedergibt, und schließt mit einem Fazit.
2. Einsatzgebiete des Electronic-Commerce
Für den Begriff E-Commerce hat sich bisher keine allgemein akzeptierte Definition herausgebildet. Die Einsatzbereiche des E-Commerce sind vielfältig, daher kann auch dessen Verständnis je nach Betrachtungsperspektive unterschiedlich ausfallen. 8 Bzgl. des Handels wird allgemein unterschieden, ob sich eine E-Business Anwendung an Ge-schäftskunden richtet, dann spricht man von Business-to-Business (B2B) oder ob sie sich an Endkunden richtet, hier spricht man von Business-to-Customer (B2C). Eine weitere Form beschreibt die Anwendung von Unternehmungen miteinander (C2C). 9 Eine Vielzahl von Unternehmen bedient sowohl Endkunden direkt, als auch andere Unternehmungen; sie sind in allen Bereichen tätig. Dabei ist es keine Frage der Größe einer Unternehmung, sondern eine Frage der Geschäftsart. 10
2.1. Erscheinungsformen des Electronic-Commerce
Wie auch beim klassischen Handel tauschen die Marktteilnehmer beim E-Commerce ihre Leistungen durch Transaktionen aus. Allerdings geschieht das hier auf elektronischem Weg. Unterschieden werden hierbei vier Arten von Austauschprozessen:
2.1.2. Business-to-Business (B2B)
In diesem Bereich finden die Geschäftsbeziehungen zwischen Unternehmen statt. Hier treten entgegen dem klassischen Handel nicht Anbieter und Nachfrager auf, sondern die Transaktionen erstrecken sich entlang komplexer Wertschöpfungsketten. Dabei können Unternehmen auch sowohl die Rolle des Anbieters als auch die des Nachfragers übernehmen. Das Transaktionsvolumen in diesem Bereich des Handels zwischen den Unternehmen ist etwa um das zehnfache größer als beim Handel mit Endkonsumenten und wird weiter steigen. 11
8 vgl.: Hermanns, A., Sauter, M. (2001) Electronic-Commerce, Management-Handbuch, S.16f.
9 Bullinger, H.-J., Thommen, D., Ammann, (2002), E-Business in der Praxis, S.43f.
10 vgl.: Wirtz, B.W. (2010), Electronic Business, S.16ff.
11 vgl.: Haertsch, P. (2000), Wettbewerbsstrategien für Electronic Commerce im Internet, eine kritische
Überprüfung klassischer Strategiekonzepte,S.26.
Arbeit zitieren:
Bernd Hildebrandt, 2011, Online-Shopping - Bedrohung für den klassischen Einzelhandel?, München, GRIN Verlag GmbH
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