Inhaltsverzeichnis
Abk ürzungsverzeichnis
1 Einleitung 4
2 Soziale Ungleichheit 5
2.1 Begriffsbestimmung soziale Ungleichheit 5
2.2 Horizontale und vertikale Dimensionen sozialer Ungleichheit 5
3 Historische Entwicklung sozialer Ungleichheit 6
3.1 Natürliche Ungleichheit 7
3.2 Die vorindustrielle Gesellschaft 7
3.3 Die frühindustrielle Gesellschaft 7
3.4 Industrielle Gesellschaft bis 1945 8
4 Ältere theoretische Erklärungen sozialer Ungleichheit 9
4.1 Klassenstruktur nach Karl Marx 9
4.2 Pluralisierte Klassenstruktur nach Max Weber 10
4.2.1 Klassen 10
4.2.2 Stände 11
4.2.3 Parteien 11
4.3 Funktionalistische Schichtungstheorie 12
5 Neuere theoretische Erklärungen sozialer Ungleichheit 12
5.1 Soziale Lage 12
5.2 Sozialer Raum nach Bourdieu 13
6 Resümee 15
Quellenverzeichnis 18
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Abkürzungsverzeichnis
Aufl. = Auflage
d. h. = das heißt
ebd. = ebenda
etc. = etcetera
f = folgende Seite
ff = fortfolgende Seite
Jhd. = Jahrhundert
usw. = und so weiter
v. Chr. = vor Christus
vgl. = vergleiche
z. Bsp. = zum Beispiel
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1 Einleitung
Soziale Arbeit ist in unterschiedlichen Arbeitsfeldern stets mit krisenhaften Lebenslagen unserer Gesellschaft konfrontiert. Bedingt durch die Auswirkungen sozialer Ungleichheit, die in Folge mangelnder Bildung, Armut und Erwerbslosigkeit und der damit oft verbundenen sozialen Ausgrenzung einhergehen, ist es von großer Relevanz sich mit theoretischen Erklärungen sozialer Ungleichheit zu befassen, um so ein Verständnis der Ursachen sozialer Ungleichheit zu entwickeln und zeitgleich einen wertvollen Beitrag zum Abbau dieser und zu mehr sozialer Gerechtigkeit zu leisten. Dass sich die soziale Struktur unseren modernen Gesellschaft verändert, ist nicht zu übersehen - sie umfasst nicht nur die immer weiter auseinanderreißende Kluft zwischen Armut und Reichtum. Auch sind es ökonomisch bedingte Faktoren wie die Lebensumstände des Einzelnen, die ethnische Herkunft und unterschiedliche Bildungsniveaus. Soziale Ungleichheit in unserer Gesellschaft hat eine noch viel weiterreichendere Bedeutung als nur die ungleiche Verteilung von Lebenschancen.
Ziel ist es sich mit dieser Thematik auseinanderzusetzen, die mit folgender Fragestellung einhergeht: Welche Ursachen liegen der ungleichen Verteilung von wertvollen Gütern, Ressourcen und sozialen Positionen zugrunde?
Hierzu sollen sowohl ältere als auch neue theoretische Ansätze Erklärungen liefern, weshalb sich in unseren modernen Gesellschaft nicht jeder Mensch gleichermaßen an ökonomischen und soziokulturellen Ressourcen bedienen kann.
Im ersten Teil wird die Definition mit ihren horizontalen und vertikalen Erscheinungsformen dargelegt. Nachfolgend wird auf die historische Entwicklung eingegangen, um anschließend theoretische Erklärungen nach Marx und Weber aufzuzeigen. Die Webersche Theorie stelle ich ausführlicher dar, da sich seine Überlegungen auf weitere Analysen sozialer Ungleichheit stützen. Auch die funktionalistische Schichtungstheorie wird in Betracht gezogen. Im Anschluss daran werden die Theorien der Sozialen Lagen und des Sozialen Raums nach Bourdieu thematisiert. Im letzten Teil werden die Theorien zusammengefasst mit
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Bezug auf die Beantwortung meiner Frage unter dem Fokus der Profession Soziale Arbeit.
2 Soziale Ungleichheit
2.1 Begriffsbestimmung soziale Ungleichheit
Von sozialer Ungleichheit soll gesprochen werden, „wenn Menschen aufgrund ihrer Stellung in sozialen Beziehungsgefügen von „wertvollen Gütern“ einer Gesellschaft regelmäßig mehr als als andere erhalten.“ (Hradil 2001, 30) Wertvolle Güter sind jene, nach denen jeder Einzelne strebt. Jedoch treten diese regelmäßig und nicht zufällig auf, dennoch sind sie nicht absolut gleich verteilt. Aufgrund unterschiedlicher Bildungsniveaus, Einkommen, Arbeits- und Gesundheitsbedingungen etc., unterliegt der Wert der Güter dem gesellschaftlichen Wandlungsprozess. Über wertvolle Güter lässt sich verfügen, wenn sie durch andere Güter mitbestimmt werden. D. h., ein gewisser materieller Wohlstand, Gesundheit und Sicherheit sind gegeben, wenn die Lebens- und Handelsbedingungen erhöht sind. (Vgl. Hradil 2001, 28 f) Daraus lässt sich herleiten, dass gesellschaftliche Mitglieder in ihren Lebensumständen beeinträchtigt oder begünstigt werden. Soziale Ungleichheit wirkt sich immens auf den Alltag und der damit verbundenen Lebensqualität aus. So entscheidet sie nicht nur über Armut und Reichtum, Wohlstand und Elend, sondern auch über Chancengleichheit in der Bildung. (Vgl. Hradil 2001, 16) Dies führt zwangsläufig zu sozialen Konflikten, denn eine moderne Gesellschaft ist durch eine gerechte Verteilung aller Güter gekennzeichnet, doch hält sie den Widerspruch durch die ungleichmäßige Verteilung dieser inne.
2.2 Horizontale und vertikale Dimensionen sozialer Ungleichheit
Wie in der Einleitung bereits kurz dargestellt, ist soziale Ungleichheit vielfältig ausgeprägt. Um sie zu begreifen, ist es erforderlich, sie in ihren unterschiedlichen Dimensionen zu betrachten. Soziale Ungleichheit im engeren Sinne bezieht sich auf vertikale Dimensionen, die nach sozialem Höher und Tiefer angeordnet werden. (Vgl. Kreckel 2004, 17 f) Gemeint sind „hierarschisch übereinander
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Arbeit zitieren:
Claudia Hesse, 2011, Theorien sozialer Ungleichheit, München, GRIN Verlag GmbH
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