Inhalt
1. Einführung - 1 -
2. Grundlagen - 3 -
2.1. eCommerce - 3 -
2.1.1. Geschäftsmodell - 3 -
2.1.2. Erlösmodell - 3 -
2.2. Crowdsourcing - 5 -
2.2.1. Begriff des Crowdsourcing - 5 -
2.2.2. Definition - 6 -
2.3. Einsatzgebiete - 6 -
2.4. Grundstruktur des Crowdsourcing - 8 -
2.5. Technik des Crowdsourcing - 9 -
2.6. Crowdsourcing versus Social Networks - 11 -
3. Umsetzung des Crowdsourcing am Beispiel der Humangrid GmbH - 11 -
3.1. Die Humangrid GmbH - 12 -
3.2. Anwendungsgebiete von Crowdsourcing bei der Humangrid GmbH - 12 -
3.3. Der Prozess des Crowdsourcing bei der Humangrid GmbH - 13 -
3.3.1. Projektprozess aus Sicht des Kunden - 14 -
3.3.1.1. Auftragseinstellung - 14 -
3.3.1.2. Auftragsabnahme - 15 -
3.3.1.3. Bezahlung - 15 -
II
3.3.2. Projektprozess aus Sicht der Humangrid GmbH ............................. - 15 -
3.3.3. Projektprozess aus Sicht des Clickworker - 17 -
3.3.3.1. Registrierung - 17 -
3.3.3.2. Profil und Qualifikationen - 17 -
3.3.3.3. Bearbeitung von Aufträgen. - 19 -
3.3.3.3.1. Auftragsarten - 19 -
3.3.3.3.1.1. Primäre Auftragserfüllung - 20 -
3.3.3.3.1.2. Sekundäre Auftragserfüllung - 20 -
3.3.3.4. Prüfung der Arbeitsergebnisse - 21 -
3.3.3.5. Vergütung - 21 -
4. Crowdsourcing in der Diskussion - 24 -
4.1. Bedeutung des Crowdsourcing für Unternehmen - 24 -
4.2. Bedeutung des Crowdsourcing für freiwillige Mitarbeiter - 26 -
4.3. Warum funktioniert das Crowdsourcing-Prinzip? - 27 -
5. Fazit - 28 -
III
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1 Startseite zum Qualifikationsauftrag auf der Benutzeroberfläche
eines Clickworker. .............................................................................................. - 18 - Abbildung2 Qualifikationsauftrag auf der Benutzeroberfläche eines
Clickworker. ........................................................................................................ - 18 - Abbildung3 Benutzeroberfläche eines Clickworker mit verschiedenen, zur Bearbeitung freigegebenen Aufträgen und zugehöriger Vergütung. ............ - 21 - Abbildung4 Zunächst gutgeschriebenes und dann zur Auszahlung bereit
gespeichertes Honorar....................................................................................... - 22 - Abbildung5 gesamter Projektbearbeitungsprozess am Beispiel der Humangrid GmbH unter Einbeziehung aller Beteiligten (Kunden, Unternehmen,
Clickworker). ....................................................................................................... - 23 -
IV
1. Einführung
Die Weltwirtschaftskrise und stetig steigende Kosten haben Unternehmen in der jüngsten Zeit dazu gezwungen interne Prozesse und Systeme dahingehend zu optimieren, dass ein wettbewerbsfähiges Handeln und somit die Existenz sichergestellt werden kann. Vor allem der Personalbereich eines jeden Unternehmens ist ein maßgeblicher Kostenverursachungsfaktor, welcher jedoch nicht vollkommen ersetzt werden kann, da der Mensch einen entscheidenden Beitrag zur Erreichung von Unternehmenszielen leistet. Zur Optimierung des Personaleinsatzes und den daraus resultierenden Kosten ist es notwendig, neben organisatorischen Maßnahmen bezüglich Arbeitsmodalitäten auch die Bedürfnisse der Mitarbeiter zu betrachten, denn es ist empirisch belegt, dass die
Arbeitszufriedenheit des Personals eine Korrelation mit dem Betriebserfolg aufweist. 1 All diese Voraussetzungen führten dazu, dass innovative und strategisch bedeutsame Maßnahmen ergriffen werden mussten, die den Personalaufwand reduzieren, ohne aber Personal abzubauen.
Mit dem Crowdsourcing wurde begonnen, weitgehend auf institutionale Personalbestände zu verzichten und stattdessen die Intelligenz einer Vielzahl von freiwilligen Arbeitskräften zu nutzen. Dies wird vor allem im Falle von schlecht automatisierbaren Aufgaben relevant, da der Faktor „Mensch“ hier einen wichtigen Bestandteil zur qualitativ hochwertigen Aufgabenerfüllung leistet. Aufgrund der Tatsache, dass immense Personalkosten eingespart werden können, geriet das Crowdsourcing in der Vergangenheit verstärkt in den Fokus der Diskussion über mögliche Maßnahmen zur Abwendung des globalen Wohlstandgefälles. 2 Dies klingt im ersten Moment sehr lukrativ, doch hier muss man, nach Abwägung möglicher Vor- und Nachteile, ein für sich passendes Konzept herausfiltern, damit eine Fehlpositionierung ausgeschlossen werden kann.
Ziel dieser Arbeit ist es, interessierten Unternehmen, potentiell Mitwirkenden und potentiellen Kunden zu zeigen, wie sie das Crowdsourcing-Prinzip für ihre
1 Vgl. Bröckermann, Reiner: Personalwirtschaft - Lehr- und Übungsbuch für Human Resource Management, 4. Auflage, Schäffer Poeschel-Verlag, Stuttgart 2007, S. 424.
2 Vgl. Roth, Steffen: Open Innovation, unter: http://steffenroth.files.wordpress.com, abgerufen am 15.10.2010.
- 1 -
Bedürfnisse nutzen können und was dabei beachtet werden sollte. Hierbei wird der Bezug zum eCommerce aufgezeigt und auf wirtschaftlich-soziale Aspekte eingegangen.
- 2 -
2. Grundlagen
In diesem Abschnitt sollen der Begriff, die technische Basis, sowie mögliche Anwendungsgebiete des Crowdsourcing-Prinzips dargelegt werden. Darüber hinaus wird auch der Begriff des eCommerce geklärt, da die Kenntnis dessen grundlegend für das Verständnis der weiteren Ausführungen in dieser Arbeit ist.
2.1. eCommerce
Unter eCommerce versteht man die elektronische Abwicklung von
Geschäftsprozessen über Computernetzwerke. Das Internet wird also als „weltumspannende Handelsplattform“ 3 genutzt. Durch die Präsenz vieler Händler und Dienstleister im Internet ist eine schnelle und einfache Vergleichbarkeit der Angebote durch den Kunden möglich. So ergibt sich auch die Möglichkeit, die Angebote herauszufiltern, die den Leistungs- und Preisansprüchen am besten gerecht werden.
2.1.1. Geschäftsmodell
Ein Geschäftsmodell bezeichnet „die Abbildung des betrieblichen Leistungssystems eines Unternehmens, also die Funktionen einer Unternehmung in ihren Erträgen und Aufwendungen. Es zeigt, welche externen Ressourcen in ein Unternehmen fließen und wie sie durch den Leistungserstellungsprozess in Produkte
beziehungsweise Dienstleistungen umgewandelt werden. Entscheidende Bedeutung für die Beurteilung eines Geschäftsmodells haben immer die Zahlungsbereitschaft der Kunden, die unternehmerische Preispolitik und die Wettbewerbsposition des jeweiligen Produktangebots.“ 4
2.1.2. Erlösmodell
Das Erlösmodell ist - vereinfacht formuliert - die Methode, die ein Unternehmen nutzt, um sein Geschäftsmodell zu finanzieren. In wirtschaftlicher Sprache ausgedrückt erwirtschaftet die Unternehmung hiermit den Erlös, welcher nach Abzug aller anfallenden Kosten im besten Falle einen Gewinn ergibt. Da Unternehmen,
3 Wirtschaftslexikon24, unter: http://www.wirtschaftslexikon24.net/d/e-commerce/e-commerce.htm, abgerufen am 13.02.2011.
4 Gabler Verlag (Hrsg.), Gabler Wirtschaftslexikon, Stichwort: Geschäftsmodell, unter: http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Archiv/154125/geschaeftsmodell-v5.html, abgerufen am 13.02.2011.
- 3 -
Arbeit zitieren:
Daniel Dimitrijevic, 2011, Crowdsourcing am Beispiel der Humangrid GmbH, München, GRIN Verlag GmbH
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