Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
1. VORWORT. 4
2. NOTWENDIGKEIT ASTRONOMISCHER STUDIEN 4
3. ASTRONOMIE IM FRÜHEN ALTERTUM. 4
3.1. BABYLONIEN UND DIE GRUNDLAGEN ASTRONOMISCHEN FORSCHENS 5
3.2. STUDIEN DER ASTRONOMIE IN ÄGYPTEN. 5
3.3. ASTRONOMIE IM FERNEN OSTEN 5
3.4. ASTRONOMIE IM „UNENTDECKTEN“ AMERIKA 6
4. ASTRONOMIE IN DER ANTIKE 6
4.1. ASTRONOMIE IN GRIECHENLAND. 6
4.1.1. BENENNUNG DER STERNBILDER 7
4.1.2. BEGRÜNDUNG DER ERDKUGELFORM 7
4.1.3. BERECHNUNG DES ERDUMFANGS. 7
4.1.4. ENTFERNUNGS- UND GRÖßENBESTIMMUNG VON SONNE UND MOND 8
4.1.5. STUDIEN DER PLANETENBEWEGUNG 8
4.1.5.1. KREISBAHNDOGMA PLATONS 8
4.1.5.2. DIE EPIZYKELTHEORIE 9
4.2. WELTBILDER DER ANTIKE 9
4.2.1. DIE ENTWICKLUNG EINES FRÜHGRIECHISCHEN WELTBILDES 9
4.2.2. DIE HIMMELSGEOMETRIE DES EUDOXOS. 10
4.2.3. DAS WELTSYSTEM DES ARISTOTELES 10
4.2.4. DIE ENTSTEHUNG DES GEOZENTRISCHEN WELTBILDES 10
4.2.5. ERSTE SPEKULATIVE HELIOZENTRISCHE WELTVORSTELLUNG. 11
5. EINE NEUE ÄRA - DIE NEUZEITLICHE ASTRONOMIE 11
5.1. ASTRONOMIE IM FRÜHEN MITTELALTER. 11
5.2. ASTRONOMIE IM SPÄTEN MITTELALTER 12
5.2. 12
2
5.2.1. KOPERNIKUS UND DIE HELIOZENTRISCHE VORSTELLUNG 12
5.2.2. DIE ERDE IM MITTELPUNKT DES KOSMOS NACH TYCHO BRAHE 12
5.2.3. JOHANNES KEPPLER UND DIE PLANETENGESETZE ALS REAKTION AUF TYCHO BRAHE 13
5.2.4. GALILEIO UND DAS RENDEZVOUS MIT DEN STERNEN 14
6. DIE ENTWICKLUNG DER MODERNEN ASTRONOMIE. 14
6.1. HIMMELMECHANIK UND DIE ENTDECKUNG DER GRAVITATION. 14
6.2. BERECHNUNG VON KOMETENBAHNEN 15
6.3. ENTDECKUNG DER KLEINPLANETEN 15
6.4. URANUS, NEPTUN UND PLUTO 15
6.5. WEITERENTWICKLUNG DER ASTROMETRIE 16
6.6. ENTFERNUNGSMESSUNGEN AN FIXSTERNEN 16
6.7. FORSCHUNGEN ZUM AUFBAU DER MILCHSTRAßE 17
7. ERFORSCHUNG DES KOSMOS IN DER MODERNE 17
7.1. ENTWICKLUNG MODERNER BEOBACHTUNGSTECHNIK 17
7.1.1. ERRICHTUNG GROßER SPIEGELTELESKOPE 18
7.1.2. ENTSTEHUNG NEUER OPTISCHER BEOBACHTUNGSTECHNIKEN 18
7.1.3. REALISIERUNG MODERNER GROßTELESKOPE. 18
7.1.4. RADIOASTRONOMIE. 19
7.1.5. DAS HUBBLE SPACE TELESKOP - EIN FENSTER IM ALL. 19
7.2. ENTDECKUNGEN DER STRUKTUREN DER GALAXIEN 19
7.3. DIE SUCHE NACH ANDEREN STERNSYSTEMEN. 20
8. ZUKUNFTSAUSSICHTEN FÜR DIE ASTRONOMIE. 20
9. QUELLENNACHWEIS 22
9. 22
9. 22
9. 22
9. 22
9. 22
9. 22
3
1. VORWORT
Sie ist die älteste Wissenschaft, die Wiege der Forschung nach dem Selbstverständnis des Menschen und doch gerät sie gelegentlich in Vergessenheit und ist dem Schwund des Interesses der Gesellschaft unterlegen, obwohl ihre Brisanz innerhalb eines Zeitraumes von 8000 Jahren niemals reduziert war. Diese Seminararbeit soll sich mit der Entwicklung der Astronomie, dem Wandel des Selbstbildes des Menschen und seines Heimatplaneten, der Erde befassen. Dazu werden die unterschiedlichen kulturellen Einflüsse betrachtet und die Korrelationen von Überlegenheiten durch Willenslenkungen und Autoritäten gezeigt. Mit dem Beginn des Mittelalters wird die Abkehr von der griechischen Weltphilosophie vorgestellt und im Rahmen der Weiterentwicklung bis hin zu den Gesetzen der Himmelsmechanik beleuchtet. Zum Schluss möchte ich nicht versäumen auch den Aspekt der Zukunftsvorstellungen von Astronomie und Weiterentwicklung aufzuzeigen.
2. NOTWENDIGKEIT ASTRONOMISCHER STUDIEN
Der Glaube an Götter und verehrungswürdige Wesen bewegte die Menschen zu allen Zeiten den Himmel anzubeten. Weniger verwunderlich ist daher das ungebrochene Streben die fernen Welten zu erkunden und zu besuchen. Bereits in der Frühzeit erkannten die Menschen, dass das Himmelsgewölbe über ihnen mehr als nur ein Dach sei. Mit Hilfe der Sterne wurden bereits vor mehr als 4000 Jahren 1 genaue Kalendarien angefertigt, um Ernte- und Säzeiten gleichwohl wie religiöse Kulten und Riten einzuhalten.
3. ASTRONOMIE IM FRÜHEN ALTERTUM
Die Kulturvölker des Frühen Altertums ließen zu ihrer Zeit die Astronomie regelrecht aufblühen. 2 Noch bevor trigonometrische Berechnungen aufgestellt wurden, beobachte man den Himmel, fand Sternbilder und begann sich die Himmelserscheinungen anhand menschlicher Vorstellungen zu erklären. Die frühen Weltbilder in den Kulturen divergieren dabei ebenso, wie Vielfalt von Götterverehrung und Glaube.
1 Vgl. Ridpath, Handbuch des Astronomie, S. 8
2 Bernhard, Wissensspeicher Astronomie, S. 166
3.1. BABYLONIEN UND DIE GRUNDLAGEN ASTRONOMISCHEN FORSCHENS
Um 600 v. Chr. erreichten die Babylonier den Zenit astronomischen Forschens 3 . Sie beobachteten u.a. Sonnen- und Mondlauf, Mondphasen, sowie Finsternisse und erkannten bereits die Bewegung der Planeten. Diese Fachdaten wurden katalogisiert und mit astronomischen Daten wie Auf- und Untergang, sowie Kulmination versehen. Dieses Fachgebunde Wissen ermöglichte bereits vor 2600 Jahren die Vorausberechnung von Planetenpositionen und Finsternissen. Zur besseren Orientierung teilten sie den Himmel in Sternbilder ein, die wir auch heute noch nutzen, wie z.B. den Orion oder auch den großen Bären. 4 Für ihr Weltbild bezogen sie sich auf eine Vorstellung zu einer Ober- und Unterwelt, die jeweils vom ersten, zweiten und dritten Himmel überspannt sind. Im Glaube eines Zusammenhangs zwischen Mensch und Kosmos entwickelten die Babylonier um etwa 1400. v. Chr. die Astrologie an deren Höhepunkt etwa 600 v. Chr. die Entwicklung der Tierkreiszeichen Astrologie steht.
3.2. STUDIEN DER ASTRONOMIE IN ÄGYPTEN
Die Aufgaben der hohen ägyptischen Priester waren äußerst vielseitig. Zu ihren Pflichten gehörte u.a. auch eine genaue Zeitrechnung 5 um religiöse Feste gleichwohl wie Ernte- und Säzeiten einhalten zu können. Sie entwickelten einen Kalender, der sich am Sonnenjahr orientierte und teilten ihn in 12 Monate zu je 30 Tagen und 5 Zusatztagen ein 6 . Da für sie der Siriusstern große Bedeutung hatte und somit auch große Verehrung erlangte, da sein heliaktischer 7 Aufgang mit den Nilüberschwemmungen - einem der wichtigsten Ereignisse - zusammenfiel, schenkten die Ägypter ihm besonders große Aufmerksamkeit. Über genaue Beobachtungen des Sirius erkannten sie, dass ein Jahr in Wirklichkeit 365,25 Tage hat.
3.3. ASTRONOMIE IM FERNEN OSTEN
Bereits vor 5000 Jahren widmeten sich die Chinesen astronomischen Forschungen und beobachten auffällige Himmelserscheinungen wie Finsternisse, Kometen und helle Meteore. 8 Aus dem Glauben heraus, dass die Himmelserscheinungen in
3 Bernhard, Wissensspeicher Astronomie, S. 166
4 Ebd.
5 Bernhard, Wissensspeicher Astronomie, S. 167
6 Ebd.
7 Heliaktisch bezeichnet das Sichtbarwerden eines Fixsterns oder Planeten kurz vor Sonnenaufgang
8 Bernhard, Wissensspeicher Astronomie, S. 167
direktem Zusammenhang mit irdischen Ereignissen zu sehen seien, entwickelte sich ein breiter Staatsapparat von Beamten, die u.a. mit der Herausgabe eines Kalenders beauftragt waren und Himmelserscheinungen staatspolitisch zu deuten hatten. 9 Aus diesen Aufzeichnungen konnte eine beobachtete Supernova im Sternbild Taurus auf das Jahr 1054 v. Chr. zurückdatiert werden.
3.4. ASTRONOMIE IM „UNENTDECKTEN“ AMERIKA
Auch im bis dahin unentdeckten Amerika betrieben die Ureinwohner schon frühzeitig astronomische Studien. So berichten Aufzeichnungen der Mayas aus dem Mittelamerikanischen Raum im Jahr 3379 v. Chr. von einer totalen Mondfinsternis. 10 Es ist davon auszugehen, dass Himmelsereignisse in einem engeren Zusammenhang mit dem Kalenderwesen der Mayas standen, dass sich in 3 Kalender unterteilte und einen Durchlaufzyklus von 52 Jahren aufwies. 11
4. ASTRONOMIE IN DER ANTIKE
Mit Beginn der Antike entflammte das Bestreben, die Zusammenhänge des Kosmos genauer zu verstehen und erklären zu können. So ist eines der ältesten Weltbilder, welches sich bis in das Mittelalter bewährte auf diese Zeitepoche zurückzuführen. Vor allem die griechischen Astronomen profitierten dabei von dem enormen Wissen der Ägypter 12 und Babylonier 13 .
4.1. ASTRONOMIE IN GRIECHENLAND
Während man sich bisher fast nur auf die Beobachtung der Himmelerscheinungen beschränkte, befassten sich die Griechen jetzt auch mit der Erklärung des zu Sehenden 14 . Bewegungen der Himmelkörper und deren allgemeine Prinzipien, Größen- und Entfernungsverhältnisse im Kosmos und die Frage nach dem Weltbild läuteten um 600 v.Chr. den Beginn der modernen Astronomie ein. 15 Während Anaximander (610 - 546 v. Chr.) noch glaubte, dass die Erde ein Zylinder sei, sollte man schon kurz darauf feststellen, dass dem nicht so war.
9 Bernhard, Wissensspeicher Astronomie, S. 167
10 Bernhard Wissensspeicher Astronomie, S. 168
11 Beckmann/Epperlein, Grundkurs Astronomie, S. 15
12 Ridpath, Handbuch der Astronomie, S. 9
13 Beckmann/Epperlein, Grundkurs Astronomie, S. 15
14 Bernhard, Wissensspeicher Astronomie, S. 168
15 Ridpath, Handbuch der Astronomie, S. 9
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Stephan Baier, 2009, Zur Entwicklung der Astronomie hinsichtlich des Wandels von Weltbild und Selbstverständnis des Menschen, München, GRIN Verlag GmbH
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