Generation Doof - Wie und was Kinder mit Hilfe von PC und Web 2.0 lernen I
Inhaltsverzeichnis
Abbildungs - und Tabellenverzeichnis. II
Abk ürzungsverzeichnis. III
1 Einleitung. 1
2 Die Entwicklung des Internets zum Massenmedium. 2
2.1 Das Internet und die Nutzung in der Familie. 2
2.2 Die Computer- bzw. Internetnutzung durch Kinder. 3
3 Kinder entdecken den Computer. 5
3.1 Wie Kinder den Computer für sich nutzen. 5
3.1.1 Allgemeine Nutzung des Computers. 5
3.1.2 Surfen im Internet. 6
3.2 Der Nutzen des Computers und des Internets für Kinder. 8
3.2.1 Lernprogramme. 8
3.2.2 Computer und Schule. 8
3.2.3 Der Nutzen des Internets. 9
4 Wie und was Kinder durch PC und Internet lernen. 11
4.1 Spielen. 11
4.2 Lernen. 14
5 Analyse kindergerechter Internet- und Lernportale. 16
5.1 Lern- und Spielportale. 16
5.2 Lieblingssendungen und ihre Internetportale. 17
6 Fazit. 20
7 Literatur- und Quellenverzeichnis 21
Generation Doof - Wie und was Kinder mit Hilfe von PC und Web 2.0 lernen
Abbildungsverzeichnis
Abb. 1: Nutzungsfrequenz 2008 - Kinder und Computer.
Abb. 2: Internetseite spielzimmer-online.de.
Abb 3: Internetseite der Fernsehsendung Die Sendung mit der Maus
Generation Doof - Wie und was Kinder mit Hilfe von PC und Web 2.0 lernen III
Abkürzungsverzeichnis
f./ff. folgende S. Seite vgl. vergleiche Zit. zitiert Abb. Abbildung ebd. ebenda Aufl. Auflage o.V. ohne Verfasser o.J. ohne Jahr z.B. zum Beispiel bzw. beziehungsweise Bd. Band ca. Circa u.a. unter anderem et al. et alli etc. et cetera d.h. das heißt usw. und so weiter Hrsg. Herausgeber WWW World Wide Web PC Personal Computer DVD Digital Versatile Disc KIM Kinder und Medien CD Compact Disc Prof. Professor Dr. Doktor WDR Westdeutscher Rundfunk
Generation Doof - Wie und was Kinder mit Hilfe von PC und Web 2.0 lernen 1
1 Einleitung
„Panik befällt uns Eltern, wenn wir daran denken, was unsere Kinder in der
Wüsten Weiten Welt des Internets erwartet. WWW ist das Kürzel für World
Wide Web, das internationale Computernetz, das heute seine Fäden bis in
Wohn- und Kinderzimmer spinnt. Und wie oft bleibt vielen von uns erst
einmal verschlossen, was unsere Sprößlinge daran begeistert.“ 1
Wiseman bringt auf den Punkt, was viele Erwachsene, Eltern und Familien beschäftigt. Denn bei den täglichen Schlagzeilen über die Nutzung des Internets und manchmal auch gefährlichen Folgen bleibt einen zuweilen nichts anderes übrig, als zu befürchten, dass dieses unsere Kinder gefährdet. Aber trotz aller Untersuchung, Literatur, Zeitschriftenartikel und Nachrichten über die beeinflussende Art des Internets gibt es immer noch Möglichkeiten, den Computer und das Internet anders zu nutzen, als es stets öffentlich gemacht wird.
Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit den Chancen und Möglichkeiten der Kinder, den Computer und das Internet positiv für sich zu nutzen, indem sie durch diese Mittel spielerisch die Welt erfahren und damit lernen. Zunächst einmal wird theoretisch untersucht, wie die Computer- und Internetnutzung in der Familie aussehen und wie die Kinder dieses Medium für sich nutzen. Des Weiteren wird aufgezeigt, wie Kinder den PC allgemein verwenden und wie sie mit dem Internet umgehen. Zusätzlich dazu wird der Nutzen für das Kind in Augenschein genommen, welcher die Lernprogramme, Computer in der Schule und das Internet im Bezug auf das Lernen beinhaltet. Hier stehen besonders die Vorteile für Kinder durch dieses Medium im Mittelpunkt. Im nächsten Kapitel liegt das Hauptaugenmerkmal auf der Verwendung des PCs und des WWW und beschrieben, wie und was Kinder durch Spielen und Lernprogramme positiv nutzen und in sich verinnerlichen können. Hierbei werden sowohl die Vorteile als auch die Nachteile herausgearbeitet.
Der letzte Teil dieser Hausarbeit behandelt das Thema der kindgerechten Internetseiten. Hierzu wurden zwei Praxisbeispiele gewählt, die bei Analysen besonders positiv aufgefallen sind, und anhand von Inhalt, Gestaltung, Zielgruppe und besonders Lern- und Wissensvermittlung untersucht werden. Diese sollen sowohl Anregung als auch Vorbild für andere kinderbezogene Internetauftritte sein.
1 Wisemann 1999, S. 21.
Generation Doof - Wie und was Kinder mit Hilfe von PC und Web 2.0 lernen 2
2 Die Entwicklung des Internets zum Massenmedium
„Die Medienrevolution vollzieht sich zur Zeit so schnell, dass jedes gesprochene Wort schon beim Sprechen veraltet und jedes gedruckte Wort schon gestern nicht mehr gilt.“ 2
2.1 Das Internet und die Nutzung in der Familie
„Die technischen Weiterentwicklungen der neuen Medien machen diese mehr und mehr für den privaten Interessenten attraktiv, sodass neue Medien im Lebensalltag immer mehr an Bedeutung gewinnen.“ 3
„Der Reiz, auf anderen Rechnern neue Welten zu entdecken, neue Kontak-
tezu knüpfen, neue Universen zu schaffen oder einfach Spaß zu haben,
hat das kommerzielle Internet inklusive seines Nachwuchses, des World
Wide Web, geradezu explodieren lassen.“ 4
Die Zahl der Haushalte, die einen oder teilweise sogar mehr Computer haben, steigt stetig an. Sei es für die Arbeit oder den privaten Gebrauch, heute gibt es eigentlich fast keine Familie mehr, die keinen Computer und somit keinen Inter-
netzugang besitzt. 5
„In vielen Fällen wurden Computer gekauft bzw. ein Internetzugang einge- richtet,um den Kindern bessere Lern- und Bildungsmöglichkeiten zu bie-
ten. So sind in einigen Haushalten Kinder noch Hauptnutzer, die Internet-nutzung von Eltern nimmt jedoch auch schnell zu.“ 6
Bei einer Befragung hat man festgestellt, dass es in Familien drei Nutzungsweisen im Bezug auf das Internet gibt. Zum einen ist der meist genannte Grund die
Nutzung des Internets für die Erziehung und die Ausbildung 7 , wie zuvor bereits erwähnt wurde. Hierbei denken Eltern hauptsächlich an die Vorteile für ihre Kinder. Ein Internetzugang bedeutet für sie eine bessere Lern- und Bildungschance und erhöht damit die Möglichkeiten der Informationsbeschaffung für die
Schule. 8 „Die erzieherische Nutzung des Internets scheint dessen sozial ange- sehensterGebrauch zu sein.“ 9 Zum anderen nennen Familien als weiteren Grund den Nutzung des Internets für die Unterhaltung. Für heranwachsende
2 Petzold 2000, S. 7.
3 Ebd., S. 14.
4 Wisemann 1999, S. 14.
5 Vgl. SIFKaL-Team 2004, S. 13.
6 Ebd., S. 16.
7 Vgl. Rasco 2004, S. 82.
8 Vgl. SIFKaL-Team 2004, S. 17f.
9 Rasco 2004, S. 82.
Generation Doof - Wie und was Kinder mit Hilfe von PC und Web 2.0 lernen 3
Jugendliche stellt das Internet vor allem eine unendliche Quelle für Unterhaltung und Freizeit dar. Hierbei gehen Jugendliche besonders von Musikdownloads, Onlinespiele und Kommunikation mit Freunden aus, welche auch durchweg als Freizeitform angesehen werden. Als letzten Punkt sprechen Familien bei der Nutzungsweise auch die Kommunikation an. Durch die kommunikativen Möglichkeiten hat das Internet unter Familienmitgliedern häufig an Akzeptanz zugenommen, da Emailing, Chatrooms und Messenger immer mehr zum Aus-
tausch untereinander verwendet wird. 10
Durch die stetige Zunahme der Technologien und Innovationen ist es geradezu Verpflichtung einer Familie, dafür zu sorgen, dass auch Kinder die Medienkompetenz erlernen oder bereits damit aufwachsen. Im Rahmen der neuen Informationsgesellschaft entsteht dazu die Chance, die Entwicklung bereits im Kindesalter zu erfahren. 11 „Da die Medien im Rahmen des Familienalltags eine immer größere Rolle einnehmen, werden auch in Bezug auf die Medienkompetenz wichtige Entwicklungsvoraussetzungen der Kinder in der Familie begründet.“ 12
2.2 Die Computer- bzw. Internetnutzung von Kindern
Die meisten Eltern kannten in den frühen Jahren ihrer Kindheit noch keine elektronischen Medien. Erst heute haben sie durch mühsames Beibringen, zumeist von den Kindern selbst, die Handhabung mit solchen Geräten erlernt. Die Kinder allerdings werden in die Welt der Multimedia hineingeboren. Zu Anfangs übte diese Medienwelt eine besondere Faszination und somit auch eine Bedrohung für die Erwachsenen aus. Kinder allerdings nehmen diese Faszination nicht mehr wahr, da es für sie selbstverständlich ist. 13 Bei einer Befragung von Eltern über die Internetnutzung ihres Kindes hat man festgestellt, dass mit zunehmendem Alter auch die Internetnutzung zunimmt. Allerdings hat man bei dieser Umfrage erfahren, dass die Mädchen durchschnittlich das Internet mehr für sich nutzen als Jungen. Im jüngeren Alter allerdings nutzen die Jungen das Internet prozentual häufiger. Ursprünglich ging man immer davon aus, dass Jungen das Internet häufiger für sich nutzen würden, da ihre Affinität zu Technik und Technologien weitaus höher ist als die der
10 Vgl. Rasco 2004, S. 82ff.
11 Vgl. Petzold 2000, S. 36.
12 Ebd., S. 37.
13 Vgl. ebd., S. 14.
Arbeit zitieren:
Tanja Weizemann, 2009, Generation Doof - Wie und was Kinder mit Hilfe von PC und Web 2.0 lernen, München, GRIN Verlag GmbH
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