INHALTSVERZEICHNIS
1. Einleitung
2. Grundbegriffe des betrieblichen
Rechnungswesens
2.1. Herleitung der Begriffe
2.1.1. Einzahlungen
2.1.2. Einnahmen
2.1.3. Erträge
2.1.4. Leistungen
2.2. Abgrenzungen der Begriffe
2.2.1. Einzahlungen - Einnahmen
2.2.2. Einnahmen - Erträge
2.2.3. Erträge - Leistungen
3. Zusammenfassung
2
1. Einleitung
Im täglichen Sprachgebrauch werden die Begriffe Einzahlungen, Einnahmen, Erträge und Leistungen recht willkürlich und oft synonym verwendet. Dies ist möglich, solange der Gesprächspartner weiß, was mit dem jeweiligen Begriff gemeint ist. Im betrieblichen Rechnungswesen stellen diese vier Grundbegriffe positive Strömungsgrößen dar, welche die vier jeweiligen Bestände positiv beeinflussen, da es sich um Zahlungs- bzw. Leistungszugänge handelt. Die positiven Strömungsgrößen bilden zusammen mit den negativen Strömungsgrößen jeweils ein Begriffspaar. Die negativen Strömungsgrößen sind Auszahlungen, Ausgaben, Aufwendungen und Kosten. Die Differenz eines Begriffspaares ist die positive bzw. negative Veränderung des betreffenden Bestandes in dieser Periode. 1 Im Rahmen dieser Hausarbeit werden ausschließlich die positiven Strömungsgrößen Einzahlungen, Einnahmen, Er-träge und Leistungen näher erläutert und voneinander abgegrenzt.
2. Grundbegriffe des betrieblichen Rechnungswesens
Das betriebliche Rechnungswesen unterteilt sich in zwei unterschiedliche Bereiche, die interne und die externe Erfolgsrechnung. Die interne Erfolgsrechnung beschäftigt sich mit dem Ergebnis der betrieblichen Leistungserstellung. Die externe Erfolgsrechnung hingegen stellt das Ergebnis des gesamten Unternehmens innerhalb einer bestimmten Periode dar. Man misst diesen Erfolg mittels der Gewinn- und Verlustrechnung. In die externe Erfolgsrechnung fließen die Begriffe Einzahlungen, Einnahmen und Erträge ein. Die Leistungen hingegen spielen nur in der internen Erfolgsrechnung eine Rolle.
1 Vgl. Wöhe, Günter, Das betriebliche Rechnungswesen,
3
2.1. Herleitung der Begriffe
Im nachfolgenden Abschnitt werden die Begriffe Einzahlungen, Einnahmen, Erträge und Leistungen erläutert und näher dargestellt.
2.1.1. Einzahlungen
In einem Unternehmen stellt die Summe des jederzeit verfügbaren Geldes, dass heißt die Summe aus Kassenbestand und Bankguthaben, den Zahlungsmittelbestand dar.
Da durch Einzahlungen dem Unternehmen liquide Mittel in Form von Bar- und Buchgeld zugeführt werden, erhöhen diese den Zahlungsmittelbestand. 2 Zusammen mit den Auszahlungen bilden sie den Zahlungsverkehr eines Unternehmens.
Eine Gegenüberstellung der Ein- und Auszahlungen soll die momentane Liquidität eines Unternehmens zum Ausdruck bringen. Dies ist insbesondere notwendig um der unein-geschränkten Erfüllung eingegangener Zahlungsverpflichtungen
nachkommen zu können. Durch eine genaue Liquiditätsplanung- und kontrolle soll vermieden werden, dass ein Unternehmen zahlungsunfähig wird. 3 Desweiteren gibt die Liquidität auch darüber Aufschluß ob und wann neue Investitionen getätigt werden können, da dies nur dann möglich ist, wenn ausreichend liquide Mittel zur Verfügung stehen.
Bei einer mangelhaften Finanz- und Liquiditätsplanung muß mit einer andauernden Zahlungsunfähigkeit und letztendlich mit der Insolvenz des Unternehmens gerechnet werden.
1. Auflage, Verlag Franz Vahlen, München, S. 10
2 Vgl. Wöhe, Günter, Das betriebliche Rechnungswesen,
1. Auflage, Verlag Franz Vahlen, München, S. 10
3 Vgl. Wedell, Harald, Grundlagen des betriebswirtschaftlichen
Rechnungswesens, 6. Auflage, Verlag Neue Wirtschafts-Briefe,
Herne/Berlin 1993, S. 119
4
Arbeit zitieren:
René Kraft, 2001, Inhalte und Abgrenzung der Begriffe Einzahlungen, Einnahmen, Erträge und Leistungen., München, GRIN Verlag GmbH
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