TEIL C
6. AUSWERTUNG 31
6.1 Definition der Lebensbalance 31
6.2 Allgemeine Daten 33
6.3 Die Lebensbalance der Zielgruppe 34
6.3.1 Beruf und Leistung 34
6.3.2 Soziale Kontakte 43
6.3.3 Körper und Gesundheit. 47
6.3.4 Sinn und Kultur 50
6.4 Vergleich mit der Stichprobe der ALLBUS-Studie 2004. 55
6.5 Salutogenese 56
6.6 Zusammenfassung der Auswertung. 56
7. ABSCHLIESSENDE EINSCHÄTZUNG UND AUSBLICK 58
ABBILDUNGSVERZEICHNIS 62
TABELLENVERZEICHNIS 65
LITERATURVERZEICHNIS 66
EHRENWÖRTLICHE ERKLÄRUNG 69
ANHANG. 1
Fragebogen 1
Grundzählung 15
Zufriedenheit (Bereich 1) 15
Gewichtung (Bereich 2) 33
Verhalten (Bereich 3) 58
Weiterführende Auszählung 117
Auszählung der Lebensbereiche 192
Beruf und Leistung 192
Soziale Kontakte 195
Körper und Gesundheit 198
Sinn und Kultur 201
Vergleich mit der ALLBUS-Studie 204
Auswertung Lebensbalance 210
Beruf und Leistung 210
Soziale Kontakte 213
Körper und Gesundheit 216
Sinn und Kultur 219
Lebensbalance 3
Lebensbalance für diesen Personenkreis thematisiert werden soll. Bei ManagerIn- nen und stressgeplagten ArbeitnehmerInnen kann die Lebensbalance aus dem Gleichgewicht geraten, weil die Bereiche der sozialen Kontakte, der Sinnstiftung aufgrund der Überbetonung des Bereichs der Arbeit vernachlässigt werden. Es kommt häufig zu gesundheitlichen Problemen. Bei Menschen, die Arbeitslosengeld II beziehen, ist davon auszugehen, dass der Bereich der Arbeit und Finanzen ver- nachlässig ist. Dadurch kann es auch in den anderen Bereichen zu starken Ein- schränkungen kommen, was sich auf den Gesundheitszustand und die subjektiv erlebte Lebensqualität auswirkt. Zum Beispiel im Bereich der kulturellen Teilhabe, die aufgrund der Knappheit der finanziellen Mittel nur eingeschränkt oder gar nicht möglich ist. Auch finanzielle Probleme sind häufig die Folge dieser belastenden Le- benssituationen, wie sie die Zielgruppe zu bewältigen hat (vgl. Büssing: S. 11). In einem Schaubild könnten beide Situationen folgendermaßen aussehen:
2.2.3 Stressoren
2.2.4 Gesundheits-Krankheits-Kontinuum Das
1 SOC ist die Abkürzung für „Sence of Coherence (Kohärenz) (vgl. Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklä- rung. 1998, S. 28).
TEIL B
4. PLANUNG
4.1 Ablauf und Methode
2 Abkürzung für die Allgemeine Bevölkerungsumfrage der Sozialwissenschaften, durchgeführt durch die GESIS-ZA in Köln und die GESIS-ZUMA in Mannheim.
Lebensbalance nach Peseschkian bezieht. Vor der Befragung werden Hintergrund- informationen zur Befragung an die Gruppen gegeben und offene Fragen beantwor- tet. Belange des Datenschutzes und die Verwendung der Daten werden ebenfalls angesprochen. Dies dient dazu, Sicherheit zu geben und evtl. Ängste abzubauen.
5. DURCHFÜHRUNG DER STUDIE
5.1 Rahmenbedingungen
5.1.1 Grundüberlegung
5.1.2 Die Einrichtung
3 Der Verein heißt heute: Verein für Soziale Heimstätten in Baden-Württemberg e.V.
5.2.3 Durchführung der Befragung
4 FDS ist die Abkürzung für Freudenstadt
5 Bei dieser Gruppe handelt es sich um Beschäftigte mit Migrationshintergrund, die Probleme mit der deut- schen Sprache haben und in der Sprachförderung eine spezielle Förderung erhalten.
TEIL C
6. AUSWERTUNG
6.1 Definition der Lebensbalance
soziale Kontakte, Körper und Gesundheit, Sinn und Kultur) mindestens einen Mit- telwert von 6,0 oder höher ergeben. Um dies zu ermitteln werden Mittelwerte aus allen skalierten Fragen, die sich auf die einzelnen Lebensbereiche beziehen, gebil- det. Dieses Vorgehen wird für alle Fragen zur Zufriedenheit mit den Lebensberei- chen und zur Bedeutung der Lebensbereiche durchgeführt. In Tabelle 4 sind die Fragen zur Lebensbalance in den Teilbereichen 1-4 aufgelistet. Die Ergebnisse aus
Fragebogen übertragen. Wenn der Vergleichswert 6 auf der Skala bei der Auswer- tung der Mittelwerte der skalierten Variablen erreicht wurde, so wird davon ausge- gangen, dass der Lebensbereich als in Balance betrachtet werden kann. Liegt der Wert unter 6,0 so wird eine Beeinträchtigung der Lebensqualität vermutet. Der For- scherin ist bewusst, dass die Lebensbalance nicht grundsätzlich auf diese statische Weise angesehen werden kann. Die verschiedenen Lebensbereiche stehen mitei- nander in Beziehung und bedingen sich gegenseitig. Dennoch wird dieses Vorge- hen für die Auswertung dieser Arbeit so festgelegt. Der Vorteil dieses Vorgehens liegt in der Möglichkeit, das schwer zu fassende Phänomen der Lebensbalance lo- gisch darzustellen und auf die Lebensbereiche zu übertragen. Der Mittelwert 6,0 als Mindestniveau für den Erhalt der Lebensbalance wurde ausgewählt, da der Wert sechs etwas über der Hälfte der Skalenmitte liegt. Es wird davon ausgegangen, dass die Zufriedenheit mit einem Lebensbereich über dem Mittel liegen muss, um eine positive Auswirkung auf den Lebensbezug zu haben.
6.2 Allgemeine Daten
6 AT wird in diesem Zusammenhang als Abkürzung für Anhang Tabelle verwendet. Im Anhang befinden sich diese Tabellen fortlaufend nummeriert.
Arbeit zitieren:
2010, Lebensbalance als Grundlage für neue Perspektiven, München, GRIN Verlag GmbH
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